Birnen-Granola {Birne / Mandeln / Samen / Sirup}

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Bei uns in der Küche steht ein großes Vorratsglas das unser selbstgemachtes Granola beherbergt. Ich finde das schaut nicht nur hübsch aus, man hat auch immer im Blick, wann die Vorräte zur Neige gehen - äußerst hilfreich! Und wenn es dann soweit ist, darf jeder Wünsche äußern, oder ich werde selbst kreativ.

Von der Weihnachtsbäckerei hatten wir noch getrocknete Birnen übrig und die Maulbeeren hatte ich ursprünglich für unseren stacheligen Mittbewohner besorgt, der die Vitaminbomben allerdings verschmäht hat. Nun landen sie eben in unserem Granola, zusammen mit Getreideflocken und einer großen Portion Nüsse und Samen - perfekt!

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Warum ich Granola selbst mache? Es ist weit weniger süß als jede gekaufte Variante und das bezieht sich nicht nur auf den Zuckeranteil, sondern auch auf den Geschmack! Außerdem kann man auf Lebensmittelunverträglichkeiten oder Allergien reagieren und nicht zuletzt die persönlichen Vorlieben der Familie berücksichtigen. Und mehr als max. 40 Minuten meiner Zeit benötigt das Granola nicht, da lässt sich prima nebenher ein Abendessen zubereiten. 

 Zutaten

  • 300g Haferflocken oder gemischte Getreideflocken
  • 200g gehackte Cashewkerne
  • 200g gehackte Mandeln 
  • 100g Sonnenblumenkerne
  • 75g Pinienkerne
  • je 50g Sesam- und Leinsamen
  • 200g getrocknete Birnen
  • 100g getrocknete Maulbeeren
  • 70g Amaranth gepoppt
  • 100g neutrales Öl (Kokos oder Rapsöl)
  • 100g Honig oder eine Mischung aus Argaven- und Reissirup

Zubereitung

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Haferflocken,  Kerne, Samen und gehackte Nüsse mit dem Amaranth mischen. Das Fett, falls erforderlich, erwärmen bis es flüssig ist. Dann den Sirup und das Fett gründlich unter die trocken Zutaten mischen, bis alles benetzt ist. Die Mischung auf ein oder zwei mit Backpapier ausgelegte Bleche verteilen und im Backofen ca. 25 Minuten (bzw. bis alles goldbraun ist) backen. Zwischendurch regelmäßig wenden, damit alles gleichmäßig gebacken wird und rösten kann.

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Das Granola auf dem Blech auskühlen lassen und anschließend die gehackten Birnen und Maulbeeren untermischen. Das fertige und vollständig ausgekühlte Granola in einem Vorratsglas oder einer Dose trocken lagern und alsbald verbrauchen.

Je nach Geschmack, mit Obst, Joghurt, Milch oder Saft ist das Granola ein gesundes und leckeres Frühstück für die ganze Familie. Lasst es euch schmecken und habt eine gute (Müsli-)Zeit!

Eure Tine

Kirsch-Granola {Kirschen | Flocken | Nüsse | Sirup}

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Seit wir unser erstes Granola selbst gemacht haben, sind wir alle süchtig danach. Kaum noch ein gekauftes Müsli kommt bei uns auf den Tisch. Warum? Granola schmeckt uns einfach besser als "normales" Müsli, es selber zu machen ist nicht viel Arbeit, die Möglichkeiten sind grenzenlos und es ist großartig somit die Zuckermenge zu regulieren und die Zutaten selbst bestimmen zu können. Für mich als Allergikerin hat selbst gemachtes Granola zudem den großen Vorteil, dass wirklich nur das rein kommt, was ich vertragen und natürlich was uns allen schmeckt.

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Die Variante, die ich euch heute vorstelle hat eine Zutat, die nicht ganz einfach zu bekommen ist: getrocknete Kirschen. Wann immer mir ein paar Packungen über den Weg laufen kaufe ich so viele wie möglich und horte sie im Vorratskeller. Zum Beispiel für dieses wunderbare Müsli. 

Zutaten

  • 300g Haferflocken oder gemischte Getreideflocken

  • 200g Cashewkerne

  • 200g Haselnüsse

  • 100g Mandeln gehobelt

  • 150g gemischte Kerne (z.B.: Pinien-, Sonnenblumen- und Kürbiskerne)

  • 300g getrocknete Kirschen (alternativ Cranberries oder eine Mischung aus Kirschen und Cranberries)

  • 90g Kakaonibs

  • 70g Amaranth gepoppt

  • 100g neutrales Öl (Kokos oder Rapsöl)

  • 100g Honig oder eine Mischung aus Argaven- und Reissirup

Zubereitung

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Haselnüsse und Cashewkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten und grob hacken. Haferflocken, Mandeln, Kerne und gehackte Nüsse mit den gehackten Kakaonibs und dem Amaranth mischen. Honig und Fett erwärmen, bis beides flüssig ist. Dann den Honig und das Fett gründlich unter die trocken Zutaten mischen, bis alles benetzt ist. Die Mischung auf ein oder zwei mit Backpapier ausgelegte Bleche verteilen und im Backofen ca. 25 Minuten (bzw. bis alles goldbraun ist) backen. Zwischendurch regelmäßig wenden, damit alles gleichmäßig gebacken wird und rösten kann.

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Das Granola auf dem Blech auskühlen lassen und anschließend die gehackten Kirschen untermischen. Das fertige und vollständig ausgekühlte Granola in einem Vorratsglas oder einer Dose trocken lagern und alsbald verbrauchen.

Je nach Geschmack, mit Obst, Joghurt, Milch oder Saft ist das Granola ein gesundes und leckeres Frühstück für die ganze Familie. Lasst es euch schmecken und habt eine gute (Müsli-)Zeit!

Eure Tine

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P.S.: Extra für euch habe ich einen Kalorienrechner angeworfen: das Rezept ergibt ca. 1,5kg Müsli und eine Portion von 70g Granola hat ca.

  • 357 Kalorien

  • 23,4g Fett

  • 26,5g Kohlehydrate

  • 11,3g Zucker

Braune Kuchen {Zuckerrübensirup / Nelken / Zimt / Kardamom}

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Jede Familie hat oftmals ihre eigenen, ganz besonderen Rezepte. Sie werden meist auf vergilbten und schon vollkommen abgegriffenen Zetteln oder in Büchern aufbewahrt, die bei zu festen Berührungen auseinanderzufallen drohen. Genauso ein Rezept stelle ich euch heute vor. Es ist von meiner Großmutter und allein der Anblick ihrer Schrift macht das Backen zu einem ganz besonderen Ereignis.

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Die Braunen Kuchen sind kleine ovale Plätzchen, an denen man sich gut und gerne die Zähne ausbeißen kann. Der Liebste ist ob der etwas trocken wirkenden Erscheinung beim ersten Testen wenig angetan, aber für mich schmecken sie einfach nur nach Weihnachten und Heimat. Das Kuchenkind liebt zudem das knackende Geräusch, das sie beim Abbeißen und Kauen erzeugen. Unter dem Strich sind also (weitgehend) alle glücklich mit diesem wunderbaren Gebäck.

Zutaten

  • 125g Zuckerrübensirup (z.B. Goldsaft von Grafschafter)
  • 125g brauner Zucker
  • 125g Butter
  • 375g Mehl
  • 1/2 Tl Nelken (gemahlen)
  • 1/2 Tl Zimt (gemahlen)
  • 1/2 Tl Kardamom (gemahlen)
  • 1/2 Tl abgeriebene Schale von einer Zitrone
  • 1 Tl Natron
  • evtl. halbierte blanchierte Mandeln

Zubereitung

Sirup, Zucker und Butter in einem Topf auf kleiner Flamme auflösen. Die Mischung solange erwärmen, bis sich der Zucker aufgelöst hat, dabei nicht kochen. Etwas abkühlen lassen und die Gewürze sowie die Zitronenschale und das Natron hinzu geben. Das Mehl ebenfalls untermischen und alles auf der Arbeitsfläche oder in einer Schüssel mit den Knethaken der Küchenmaschine zu einem homogenen Teig verarbeiten. Den Teig portionsweise zu 4 – 5 cm großen Rollen formen, in Frischhaltefolie wickeln und anschließend im Kühlschrank ruhen lassen.

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Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Der Teig wird sehr fest und sollte vor der weiteren Verarbeitung ggf. wieder etwas erwärmt werden. Von den Teigrollen werden mit einem scharfen Messer ca. 5mm dicke Taler geschnitten. Sollte der Teig zu fest sein und bröseln, kann man die Rollen bei ca. 50°C im Backofen leicht erwärmen. Die Taler auf ein Backblech legen und mit einer halben blanchierten Mandel belegen. Alternativ können auch Mandelhobel verwendet werden. Die Plätzchen für ca. 8 - 10 Minuten backen, auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen und in einer luftdichten Dose zwischen Lagen von Pergamentpapier lagern.

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Die Braunen Kuchen lassen sich wunderbar in einen frisch gebrühten Kaffee, einen aromatischen Tee oder auch in eine heiße Schokolade stippen.

Lasst euch von den weihnachtlichen Aromen verführen und habt eine wunderbare (Plätzchen-)Zeit!

Eure Tine

Orangenhonigkuchen {Sirup / Honig / Orangen / Schokolade} & eine Verlosung

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Ich wünsche euch einen wunderschönen dritten Advent! Juhu, endlich ist es nun auch soweit und ich kann meine Überraschung für euch enthüllen: Ich habe meine Lieblingsrezepte und -bilder in einem Kalender für das Jahr 2017 zusammengestellt. "Das ZeitfürKuchen Jahr 2017". Er liegt druckfrisch neben mir und wartet darauf, mit euch ins neue Jahr zu starten. Zu jedem Bild gibt es einen praktischen QR-Code, mit dem ihr direkt zum Rezept auf meinem Blog hüpfen könnt.

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Fünf Kalender liegen hier für euch bereit und ihr könnt sie gewinnen! Wie ihr teilnehmen könnt, lest ihr unter dem Rezept.

Die köstlich saftigen Orangenhonigkuchen sind mittlerweile schon eine kleine Tradition in meiner Familie. Das Rezept stammt aus einer Brigitte Extra-Beilage 24/2008. Wir machen sie jedes Jahr und sind immer wieder erstaunt, wie rasch diese kleinen honig-süßen, fruchtigen Köstlichkeiten schon einige Zeit vor Weihnachten aus der Keksdose verschwunden sind. ;-)

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Zutaten für den Honigkuchen

  • 250g Honig
  • 1/8 l Öl
  • 250g brauner Zucker
  • 100g zartbittere Schokolade
  • 2 Bio-Orangen
  • 2 Eier
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 1 Prise Salz
  • 10g Lebkuchengewürz
  • 250g Mehl (Typ 405)
  • 1/2 Päckchen Backpulver

Zutaten für die Glasur

  • 300g Puderzucker
  • Saft von einer Orange
  • 25g zartbittere Schokolade

Zubereitung

Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und einen Backrahmen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech stellen; alternativ könnt Ihr auch die Fettpfanne eures Backofens nutzen. Die trockenen Zutaten abwiegen und bereitstellen.

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Honig, Öl und Zucker in einem Topf auf dem Herd bei mittlerer Hitze erwärmen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Mischung wieder etwas abkühlen lassen und dann die gehackte Schokolade darin schmelzen.

Eine Orange waschen, trockenreiben und mit einer Zestenreibe dünn schälen. Eine Orange auspressen und 75 ml Saft abmessen. Die Eier mit den Handrührern verquirlen, Gewürz, Orangensaft und -schale unterrühren und mit der Honig-Zuckermischung gut verrühren. Die Mischung über die trockenen Zutaten geben und mit den Knethaken zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig in den vorbereiteten Backrahmen füllen und für 30 - 40 Minuten backen.

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Während der Honigkuchen im Ofen ist, aus dem restlichen Organgensaft und dem Puderzucker einen Guss zubereiten. Der Guss sollte recht zähflüssig sein, ggf. eine zweite Orange auspressen, sollte noch Flüssigkeit fehlen. Den fertigen Guss auf dem noch warmen Honigkuchen verteilen. Wenn alles erkaltet ist, den Honigkuchen in gleichmäßige Rauten oder Rechtecke schneiden und mit geschmolzener Schokolade verzieren.

In einer Metalldose zwischen Lagen von Pergamentpapier hält der Honigkuchen mindestens für 2 Wochen in einem nicht zu warmen Raum, allerdings ist er so lecker, dass er zumeist schon davor restlos verschwindet.

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Ich setzte mich jetzt mit ein paar Stückchen des frischen Honigkuchens und einem heißen Wintertee auf das Sofa und werde ein bisschen auf das Jahr 2016 zurückschauen. Mit einem Notizheft bewaffnet gibt es mit Sicherheit auch ein paar Ideen für 2017. Während ich hier ganz gemütlich sitze, nehmt ihr am besten rasch an der Kalenderverlosung teil! So könnt ihr mitmachen und eine wunderschöne Inspiration für eure Backaktivitäten gewinnen:

TEILNAHMEBDEINGUNGEN

  • Hinterlasst unter diesem Blogbeitrag einen Kommentar, wie ihr kulinarisch in das neue Jahr startet. Gibt es ein traditionelles Rezept, mit dem ihr schon seit Generationen das neue Jahr begrüßt oder folgt ihr ganz spontan euren aktuellen geschmacklichen Vorlieben?
  • Einen Kommentar könnt ihr auch auf Instagram oder Facebook hinterlassen.
  • Die Verlosung startet heute, am 11. Dezember 2016 und endet am 18. Dezember 2016 um 23:59:00 Uhr.
  • Es werden fünf Gewinner ausgelost, die jeweils einen Kalender "Das ZeitfürKuchen Jahr 2017" erhalten.
  • Mitmachen können alle mit einer Postadresse in Deutschland.
  • Teilnehmen kann jeder, der mindestens 18 Jahre alt ist.
  • Das Gewinnspiel wurde von mir als Privatperson initiiert, es besteht kein Anspruch auf den Gewinn.
  • Die Auslosung erfolgt zufällig
  • Die Gewinner werden in diesem Beitrag bekanntgegeben, danach muss die Adresse an zeitfuerkuchen@gmx.net geschickt werden, anschließend erfolgt der Versand des Kalenders.

So, nun drücke ich euch die Daumen und wünsche euch eine gute (Kuchen-)Zeit und einen schönen dritten Advent im Kreis eurer Liebsten!

Eure Tine