Zwetschgen Schnecken {Zwetschge | Pekannuss | Vanille | Hefe}*

public.jpeg

Die letzten Zwetschgen, die ich im Supermarkt ergattern konnte, habe ich zu diesen himmlisch leckeren und unfassbar saftigen Schnecken verarbeitet. Wie ihr ja sicherlich schon bemerkt habt und bei Instagram verfolgen konntet, herrscht bei uns große Schneckenliebe. Die Familie ist sich oft nicht wirklich einig, wenn es um die Frage geht, was auf dem Kaffeetisch am Wochenende laden soll, aber bei Schnecken sind alle happy. Ganz besonders mag ich sie aus meinem Silikonkranz, denn darin werden sie besonders saftig; der Hefeteig ist innen so weich wie Watte und schmeckt einfach großartig.

public.jpeg

Unter die frischen Früchte kommt immer eine Schicht Marmelade, Schokocreme oder Butter mit Zimt- und Zucker. Heute habe ich ein Glas Nussmus aus gebrannten Pekannüssen verwendet - das ist der Oberhammer - sage ich euch! Die Nüsse ergänzen sich wunderbar mit den Zwetschgen und die leichte Süße vom Mus passt wunderbar zu der leichten Säure der Früchte. Das solltet ihr unbedingt ausprobieren!

Zutaten für den Hefeteig

Zutaten für die Füllung

  • 250-300g Zwetschgen oder Pflaumen - entsteint und grob gewürfelt

  • 160g Nussmus aus gebrannten Pekannüssen (z.B. von Brandgut Yes, Pe Can)

Zutaten für die Fertigstellung

  • 1 Eigelb

  • 2 El Milch

  • 2-3 El Puderzucker 

Zubereitung

Eine Kranzform aus Silikon mit ca. 28cm Durchmesser kalt ausspülen und bereit stellen. Den Hefeteig nach dem Grundrezept zubereiten und nach der Gehzeit auf einer leicht bemehlten Backmatte in der Größe eines Backbleches ausrollen. Den Boden mit dem Nussmus bestreichen und die vorbereiteten Zwetschgen darauf verteilen. Den Teig von der längeren Seite her aufrollen. Die Rolle in ca. 12-14 gleichmäßige Stücke schneiden und die Schnecken in die vorbereitete Form setzen. Die Schnecken nochmals 30 Minuten abgedeckt ruhen lassen.

public.jpeg

Eigelb und Milch verquirlen und die gegangenen Schnecken damit bestreichen. Die Streusel und übrigen Johannisbeeren darauf verteilen. Die Schnecken für ca. 30-35 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Die Oberfläche sollte goldbraun sein. Die Hefeschnecken auskühlen lassen, aus dem Puderzucker mit etwas Wasser einen dickflüssigen Zuckerguss herstellen und die noch heißen Schnecken damit besprenkeln.

public.jpeg

Die Schnecken schmecken unfassbar lecker und sind vor allem frisch unschlagbar! Lasst sie euch schmecken und habt eine köstliche (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

public.jpeg

* Der Beitrag enthält Werbung wegen Markennennung ohne Auftrag

Brombeer-Mohn-Kranz {Brombeere | Heidelbeere | Mohn | Zitrone | Sahne}

public.jpeg

Solange die Beeren noch Saison haben, muss ich das einfach ausnutzten. Brombeeren gehören zu meinen Lieblingen und darum friere ich mir auch gerne einige ein, damit ich auch im Herbst noch mit ihren backen kann. In diesem Kranz sind frische oder eben tiefgefrorene Beeren mit Zitronenabrieb und Mohn kombiniert. Zitrone und Mohn ist ohnehin eine wunderbare Kombination und mit den fruchtigen Beeren bekommt das Ganze nochmal einen extra Kick. Der Kranz wird, sobald er heiß aus dem Ofen kommt mit einem Zitronensirup getränkt und wird dadurch besonders saftig.

public.jpeg

Mit frischer Schlagsahne oder Rahm (in finde Rahm klingt einfach schöner) getoppt, ist das Kaffeestündchen im Handumdrehen startklar. Statt Brombeeren könnt ihr auch wunderbar Heidelbeeren verwenden.

Zutaten für den Kranz

  • 125g Butter

  • 140g Zucker

  • abgeriebene Schale von einer Zitrone

  • 2 Eier

  • 150g Weizenmehl (Typ 405)

  • 1 Tl Backpulver

  • 3 El Mohn

  • 125g Sauerrahm

  • 100g Brombeeren und 50g Blaubeeren

Zutaten für den Sirup

  • 60g Zucker

  • 2 El Zitronensaft

  • 2 El Wasser

Zutaten für das Topping

  • 200g Schlagsahne

  • 2 Tl SanApart

  • einige Beeren zur Dekoration

  • etwas Zitronenmelisse

Zubereitung

Den Backofen auf 170°C Umluft vorheizen und eine Kranzform aus Silikon vorbereiten, d.h. mit kaltem Wasser ausspülen.

public.jpeg

Eier mit dem Zucker sehr schaumig aufschlagen. Die Zitronenschale hinzufügen und einen Moment weiter mixen. Butter schmelzen, mit dem Sauerrahm mischen und zu der Eiermasse geben. Mehl mit dem Backpulver und dem Mohn mischen, über die Eiercreme sieben und mit einem Teigschaber vorsichtig unterheben. Die Hälfte des Teiges in die Form füllen, die Hälte der Früchte darauf verteilen und mit dem übrigen Teig und den übrigen Früchten ebenso verfahren. Den Boden im vorgeheizten Ofen ca. 50 Minuten backen. Während der Kuchen im Ofen ist, koche ich den Sirup. Dazu alle Zutaten aufkochen und unter ständigem Rühren mindestens 5 Minuten kochen lassen. Den fertigen Sirup bis zur weiteren Verwendung bereitstellen.

public.jpeg

Nach Ablauf der Backzeit und nach einer geglücktes Stäbchenprobe den Kuchen aus dem Ofen nehmen. Solange er noch heiß ist und bevor er aus der Backform geholt wird, den Kranz mit dem Sirup tränken; anschließend vollständig auskühlen und durchziehen lassen. Das Tränken funktioniert sehr gut, wenn man die Oberfläche vom Kuchen mit Hilfe eines Silikon-Backpinsels mit dem Sirup bestreicht. Den Kranz vorsichtig aus der Form lösen und auf einem Tortenteller anrichten. Die Sahne mit dem SanApart gemäß Packungsbeilage steif schlagen und auf dem Brombeer-Ring verteilen. Nach Geschmack mit frischen Brombeeren, Heidelbeeren und einigen Blättchen Minze oder Zitronenmelisse dekorieren.

public.jpeg

Frisch, aber auch am zweiten Tag schmeckt der Kranz ganz wunderbar und bringt den Sommer, zumindest für den Moment des Kaffeestündchen zurück. Er ist nicht nur rasch zubereitet, sondern eignet sich auch prima für Gäste.

Habt eine gute (Kuchen-)Zeit.

Eure Tine

public.jpeg

Einschulungstrorte {Faultline | Fondant | Ganache | Buttercreme}

public.jpeg

Es gibt Ereignisse, da freue ich mich aus unterschiedlichsten Gründen schon Wochen im Voraus einen Kuchen zu backen. Die Einschulung unseres Sohnes gehörte definitiv dazu und ich bin sehr froh, dass wir uns recht schnell auf eine Torte einigen konnten. Was soll ich sagen, das Kuchenkind hat schon ziemlich genaue Vorstellungen wenn es um Geburtstags- oder eben Einschulungstorten geht. Aber Sohn happy und Blogger happy - in erster Linie aber die Mutter in mir!

public.jpeg

Einen „Faultline-Cake“ wollte ich schon lange mal machen und bin ganz begeistert von der Idee, dies mit der Einschulung zu kombinieren. Die Idee für die Tafeloptik habe ich schon vor einiger Zeit bei Pinterest* entdeckt und die Kombination aus beidem gibt es noch nicht - bis jetzt! Die Torte schaut aufwendiger aus als sie ist und die Mühe lohnt auf jeden Fall. Also, auf gehts in die Küche…

Zutaten für den Vanille-Biskuit

  • 5 Eier

  • 225g Zucker

  • 100ml Buttermilch

  • 100ml Öl

  • 250g Mehl

  • 75g Speisestärke

  • 1 Prise Salz

  • 1 Tl Vanilleextrakt

  • 1 Tl Backpulver

Zutaten für die Schokoladen-Ganache

  • 200g zartbittere Kuvertüre grob gehackt

  • 200g Schlagsahne

Zutaten für die Meringue-Buttercreme

  • 3 Eiweiß (Größe L)

  • 150g feiner Zucker

  • 170g Butter

  • einige Tropfen Lebensmittelfarbe

Zutaten für die Deko

  • Zuckersirup für die Böden (100g Zucker mit 150g Wasser 5 Minuten aufkochen)

  • 100g schwarzer Fondant

  • 150g Fondant und Lebensmittelfarbe für die Stifte und Buchstaben

  • Weiße Lebensmittelfarbe für die Tafelschrift

  • Zuckerperlen

Zubereitung

Zwei bis drei Tage bevor die Torte fertig wird bereite ich die Dekoration, d.h. die Stifte und das ABC zu. Dazu den Fondant auf einer mit Puderzucker und Speisestärke bestäubten Fläche weich kneten, färben und die Motive formen. Die fertige Dekoration nur leicht abgedeckt bei Raumtemperatur trocknen lassen.

public.jpeg

Einen Tag zuvor kommen als nächstes die Ganache und der Boden dran. Für die Ganache die Sahne erhitzen bis sie fast kocht. Die heiße Sahne über die Schokolade gießen, zwei Minuten stehen lassen und dann alles zu einer glatten Creme verrühren. Die Ganache im Kühlschrank, am Besten über Nacht fest werden lassen.

Den Boden von zwei Backformen von 15cm Durchmesser mit Backpapier auslegen und bereit stellen. Die Eier mit dem Zucker und dem Vanilleextrakt sehr lange und sehr schaumig aufschlagen. Während die Eier in der Küchenmaschine aufgeschlagen werden, die trockenen Zutaten in einer Schüssel abwiegen und gründlich mischen. Öl und Buttermilch gemeinsam abmessen und bereit stellen. Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Wenn die Eicreme sehr hell und luftig ist, Öl und Buttermilch in einem gleichmäßigen Strahl zur Eicreme geben und die Küchenmaschine nur ganz kurz weiterrücken lassen. Die Küchenmaschine ausschalten und die trockenen Zutaten über den Creme sieben und mit einem Teigschaber vorsichtig, aber gründlich unterheben. Den Teig gleichmäßig in die vorbereiteten Formen füllen und für ca. 35 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Nach einer Stäbchenprobe rausholen und vollständig auskühlen lassen.

public.jpeg

Für die Meringue-Buttercreme die Eier trennen und die Eigelbe anderweitig (z.B. für einen Pudding oder ein Curd) verwenden. Das Eiweiß und den Zucker in einer Metallschüssel unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen über einem kochenden Wasserbad auf mind. 65°C erhitzen. Hierbei ist ein Thermometer notwendig. Sobald die Temperatur erreicht ist, das Wasserbad entfernen und das Eiweiß in der Küchenmaschine steif schlagen. So lange weiterschlagen, bis die Masse auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, dies kann einige Minuten dauern. Sobald die Meringuecreme Zimmertemperatur hat, die zimmerwarme Butter (das ist wirklich sehr wichtig für das Gelingen der Creme) in drei Portionen unter den Eischnee rühren, bis eine homogene und glatte Creme entstanden ist. Sollte die Creme ausnahmsweise doch ausflocken, kann man sie einfach kurz über dem Wasserbad erwärmen und wieder glattrühren. Falls die Creme zur weiteren Verarbeitung zu weich ist, kann man sie einen Moment im Kühlschrank aufbewahren. Die Creme je nach Vorliebe färben und bereit stellen.

Die Böden mit einem Messer vom Rand der Formen lösen und waagerecht in ca. 2,5 bis max. 3cm hohe Böden durchschneiden. Nun den ersten Boden mit etwas Creme auf einer Tortenpappe fixieren. Den Boden mit 2 El Ganache bestreichen und den nächsten Boden auflegen und ebenso verfahren bis alle Böden verwendet wurden. Die Torte rundherum mit Ganache einstreichen, um die Krümel zu binden. Das Törtchen für ca. 30 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen. Anschließend die Torte komplett mit der verbliebenen Ganache umhüllen. Die Seiten, die Kanten und die Oberfläche sollten möglichst glatt sein. Die Torte nun für mindestens eine Stunde im Kühlschrank fest werden lassen.

public.jpeg

Den schwarzen Fondant auf einer mit einer Mischung aus Speisestärke und Puderzucker bestäubten Backmatte dünn ausrollen. Einen Streifen Fondant zurecht schneiden, der sich genau einmal um den Rand der Torte legen lässt. Den Fondant auf der Torte vorsichtig glatt streichen und die Nahtstelle möglichst glätten. Mit einem dünnen Pinsel und der weißen Farbe auf die „Tafel“ schreiben und die Schrift anschließend einen Moment trocknen lassen.

Die Buttercreme mit Hilfe eines Spritzbeutels oben und unten auf die Torte spritzen, ebenso eine dünne Schicht oben auf der Torte verteilen. Die Buttercreme nun am Rand glätten, so dass oben und unten eine glatte Oberfläche entsteht, in der Mitte die „Tafel“ aber sichtbar bleibt. Die übrige Creme dekorativ auf die Torte spritzen und alles mit der Fondantdekoration und den Zuckerstreuseln dekorieren.

public.jpeg

Die Torte bis eine halbe Stunde vor dem Verzehr kühl stellen und möglichst frisch genießen. Statt Rechenaufgaben und ABC-Übungen kann man wunderbar Geburtstagsglückwünsche auf der „Tafel“ verfassen und in Handumdrehen statt der Einschulungs- eine Geburtstagstorte zaubern.

Ich wünsche euch viel Freue mit dem Rezept und eine gute (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

* Der Beitrag enthält Werbung ohne Auftrag.

public.jpeg

Johannisbeerschnecken {Johannisbeere | Hefe | Mandel | Puderzucker}

public.jpeg

Manchmal vermag ein Stückchen Kuchen zu trösten. Diese Hefeschnecken sind für mich so ein Selenfutter. Der Hefeteig ist weich und fluffig, die Streusel sind buttrig und haben einen schönen Crunch. Die leicht säuerlichen Johannisbeeren runden diese Kombination wunderbar ab. Die Schnecken erinnern mich an Gebäck, dass es früher bei meiner Oma gab; traditionelle Familienrezepte, die nach Heimat und Geborgenheit schmecken. Also egal ob an “Regentagen” oder bei Sonnenschien, diese Schnecken sind perfekt für’s Kaffeestündchen.

Wenn die Schnecken noch lauwarm sind, schmecken sie besonders gut. Und so haben wir meist nicht lange etwas davon.

Zutaten für den Hefeteig

Zutaten für die Füllung

  • 250g rote Johannisbeeren

  • ca. 175g Johannisbeerkonfitüre oder eine andere rote Beerenmarmelade

  • 1 Eigelb

  • 2 El Milch

Zutaten für die Streusel

  • 90g Mehl

  • 50g Muscovado-Zucker (alternativ Rohrohrzucker)

  • 80g geröstete und gemahlene Mandeln

  • 1 Prise Salz

  • 75g Butter

  • 2-3 El Puderzucker 

Zubereitung

Den Boden einer Springform mit 28cm Durchmesser mit Backpapier auslegen.  Den Hefeteig nach dem Grundrezept zubereiten und nach der Gehzeit auf einer leicht bemehlten Backmatte in der Größe eines Backbleches ausrollen. Den Boden mit der Marmelade bestreichen und 3/4 der Johannisbeeren darauf verteilen. Den Teig von der längeren Seite her aufrollen. Die Rolle in ca. 18 gleichmäßige Stücke schneiden und die Schnecken in die vorbereitete Form setzen. Die Schnecken nochmals 30 Minuten abgedeckt ruhen lassen.

public.jpeg

In der Zwischenzeit die Streusel zubereiten. Dazu die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten und anschließend im Blitzhacker fein mahlen. Die Nüsse zusammen mit dem braunen Zucker, Mehl, Salz und Butter mit den Fingern zu einem krümeligen Teig verarbeiten. Den Backofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen. 

public.jpeg
public.jpeg

Eigelb und Milch verquirlen und die gegangenen Schnecken damit bestreichen. Die Streusel und übrigen Johannisbeeren darauf verteilen. Die Schnecken für ca. 30-35 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Die Oberfläche sollte goldbraun sein. Die Hefeschnecken auskühlen lassen, aus dem Puderzucker mit Wasser einen dickflüssigen Zuckerguss herstellen und die noch heißen Schnecken damit besprenkeln.

public.jpeg

Die Schnecken schmecken unfassbar lecker und sind vor allem frisch unschlagbar! Lasst sie euch schmecken und habt eine köstliche (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

public.jpeg

Schoko-Kirsch-Törtchen {Kirsche | Schokolade | Kirschlikör | Sahne}*

public.jpeg

So ein Kirschtörtchen nach Schwarzwälder Art steht schon seit längerer Zeit auf meiner “Backliste”. Es schaut nicht nur hübsch aus, sondern auch geschmacklich ist die Kombi aus Kirsche und Schokolade großartig. In dieser “Naked” Variante lässt sie sich rasch und unkompliziert zubereiten.

public.jpeg

Neben frischen Kirschen, etwas Kirschwasser und Sahne gehört Marmelade unbedingt in diesen Kuchen. Marmelade kommt bei uns nur selbst gemacht auf den Tisch, denn der Zuckergehalt von gekaufter Marmelade ist uns normalerweise viel zu hoch. Eine großartige Ausnahme ist die “Glück” Marmelade mit wenig Zucker und viel Geschmack! Für diesen Kuchen habe ich mich für die Kirschmarmelade entschieden. Mit etwas Kirschwasser vermischt macht sie die Böden super saftig und verleiht eine extra Portion Aroma.

Zutaten für die Böden

  • 4 große Eier

  • 180g Zucker

  • 1 Päckchen Vanillezucker

  • 80ml heiße Milch

  • 100g gehackte zartbittere Schokolade

  • 80g Butter

  • 120g Mehl

  • 60g Speisestärke

  • 40g Kakaopulver

  • 1 TL Backpulver  

  • 1 Prise Salz

  • 2 EL Schoko-Nibs

Zutaten für die Füllung

  • 300g Kirschen (nach Möglichkeit Süßkirschen)

  • 40-80g Zucker (je nach Süße der Kirschen)

  • 1 Glas Kirschmarmelade (z.B. von Glück)

  • 3-4 El Kirschwasser (je nach Intensität. Falls Kinder mitessen statt Kirschwasser Kirschsaft verwenden)

  • 300g Schlagsahne

  • 3 Tl SanApart

  • ca. 14 frische Kirschen für die Dekoration

  • Etwas Kakaopulver

Zubereitung

Den Backofen auf 160° Ober-Unter-Hitze vorheizen und den Boden von zwei runden Backformen mit ca. 15cm Durchmesser mit Backpapier auslegen.

Die Eier trennen und das Eiweiß unter Zugabe von 1/3 der Zuckermenge in 10 - 15 Minuten zu sehr steifem Schnee verarbeiten. Den Eischnee bereit stellen und die Eigelbe mit dem verbliebenen Zucker aufschlagen. Die heiße Milch in einem dünnen Strahl in die Rührschüssel geben und solange weiter rühren bis eine helle und luftige Masse entsteht. Dir flüssige Butter mit der geschmolzen Schokolade mischen und vorsichtig unter die Eimasse mixen.

public.jpeg

Die trockenen Zutaten, außer der Kakaonibs, auf die Schokocreme sieben und zusammen mit dem Eischnee mit Hilfe eines Teigschabers unterheben. Zum Schluss die Schokoladen-Nibs zufügen. Dann den Teig in die vorbereitete Form füllen und im Ofen ca. 35 Minuten backen. Ich empfehle dir eine Stäbchenprobe.

Die Kirschen entsteinen und mit dem Zucker dünsten bis sie gerade weich geworden sind. Die Marmelade mit dem Kirschwasser glatt rühren und die Sahne mit dem San Apart nach Packungsanweisung steif schlagen. Die Schokoböden aus der Form nehmen, waagerecht durchschneiden und drei, möglichst gleichmäßige Böden auswählen. Aus dem übrigen Böden Cakepops oder ein Dessert zubereiten. Alle Böden gleichmäßig mit der Marmeladenmischung bestreichen. Einen Boden auf eine Tortenpappe legen und den Rand mit Sahnetupfen verzieren. In die Mitte gedünstete Kirschen geben und mit einer Schicht Sahne, insgesamt ca. 1/3 der gesamten Sahne bedecken. Mit dem zweiten Boden ebenso verfahren. Den letzten Boden auflegen und mit der restlichen Sahne dekorieren. Die Torte mit Kirschen dekorieren und mit etwas Kakaopulver bestäuben.

public.jpeg

Hab viel Freude mit diesem Rezept und genieß diese großartige Kombination aus Kirschen und Schokolade. Ich wünsche dir eine gute (Kuchen-)Zeit!

Deine Tine

* Der Beitrag enthält Werbung ohne Auftrag und ohne Entgelt.

public.jpeg

Blaubeer-Eistorte {Tonka | Blaubeere | Zitrone | Meringue}

public.jpeg

Mit dem Rezept für diese oberleckere und hübsche Eistorte melde ich mich aus meiner Sommerpause zurück. Die letzten Wochen waren in vielerlei Hinsicht sehr ereignisreich, so dass ich mich recht spontan zu einer kleinen Blog-Pause entschlossen habe.

public.jpeg

Umso mehr freue ich mich nun wieder da zu sein und habe eine ganze Menge neuer Rezepte und Ideen im Gepäck. Aber zuallererst gibt es das Rezept für die Blaubeer-Eistorte. Inzwischen bin ich ein absoluter Eistortenfan, denn sie lassen sich prima vorbereiten und sind gerade bei warmen Temperaturen eine tolle Alternative zu klassischem Gebäck. Obendrein machen sie die Eis Fans in meiner Familie glücklich - und davon haben wir hier jede Menge ;-)

Zutaten für den Tonkaboden

  • 4 Eier

  • 180g Zucker

  • Abrieb von 1/4 Tonkabohne

  • 80ml Milch

  • 60g Speisestärke

  • 120g Mehl

  • 50g gehobelte geröstete Mandeln

  • 1 Prise Salz

Zutaten für das Erdbeereis

  • 375g Blaubeeren

  • 1 El Zucker

  • 100g weiße Schokolade

  • 1 Dose gezuckerte Kondensmilch

  • Saft 1/2 Zitrone

  • 250g Schlagsahne

Zutaten für die Meringue und die Dekoration

  • 2 Eiweiß

  • 100g Zucker

  • Blaue Lebensmittelfarbe

  • Baisers mit Zuckerstreuseln

  • Essbare Blüten

Zubereitung

Die Blaubeeren mit dem Zucker in einem Topf aufkochen und unter ständigem rühren einige Minuten einkochen. Die Blaubeeren in eine Schüssel füllen und auskühlen lassen. Für die Böden den Backofen auf 175°C Ober-Unter-Hitze vorheizen und die Böden von zwei runden Formen mit 15cm Durchmesser mit Backpapier auslegen. Die Eier trennen und die Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Sobald die Masse zu Eischnee wird, langsam 1/3 des Zuckers dazu geben und solange weiter schlagen, bis ein fester, glänzender Schnee entstanden ist. Den Eischnee zur Seite stellen und die Eigelbe mit dem übrigen Zucker und dem Abrieb der Tonkabohne in einer zweiten Schüssel schaumig schlagen. In einem gleichmäßig dünnen Strahl die heiße Milch dazu geben. Vorsicht, nicht zu schnell rühren, denn dann spritzt es. Sobald die Eigelbe ebenfalls sehr schaumig und die Masse blassgelb ist, die Küchenmaschine oder den Handmixer ausschalten. Nun mit einem Teigschaber 1/3 des Eischnees auf die Eigelbmasse geben, die Mehl- und Speisestärke-Mischung darüber sieben und alles vorsichtig unterheben. Den übrigen Eischnee ebenso unterziehen und zum Schluss die gerösteten Mandelsplitter. Den Teig in die vorbereiteten Formen füllen und für ca. 35 Minuten im Ofen backen. Nach einer geglücktes Stäbchenprobe die Böden aus dem Ofen holen und vollständig in den Formen auskühlen lassen.

public.jpeg

Für die Eiscreme die Sahne steif schlagen. Die Kondensmilch mit dem Zitronensaft im Mixer einige Minuten aufschlagen. 2/3 des Blaubeerkompotts zur Kondensmilch geben und unterrühren. Die Sahne vorsichtig unterziehen und alles in einer Eismaschine gefrieren. Das dauert bei mir ca. 30-40 Minuten. Die weiße Schokolade fein hacken und zusammen mit dem übrigen Kompott zur schon gefrorene Eismasse geben.

public.jpeg

Aus dem Biskuit drei gleichmäßige Böden schneiden und den ersten in die Springform legen. Ich habe den Rand der Form mit Azetat-Folie ausgelegt, dann lässt sich die Torte später leichter aus der Form heben. Ca. 1/2 der Eiscreme auf den Boden füllen, den zweiten auflegen, leicht fest drücken und den Rest der Eiscreme darauf verteilen. Den letzten Boden auf die Eiscreme legen und die Torte für mindestens vier Stunden besser über Nacht einfrieren. Die übrigen Böden für eine zweite Eistorte oder Cakepops verwenden.

public.jpeg

Den Zucker mit dem Eiweiß über einem Wasserbad unter ständigem Rühren auf ca. 65°C erhitzen und anschließend in der Küchenmaschine zu festen Schnee aufschlagen. Das dauert ca. 15 Minuten. Den Schnee mit etwas Lebensmittelfarbe einfärben, so dass eine leichte Marmorierung zu erkennen bleibt. Die Torte aus dem Gefrierfach holen, den Schnee rundherum auf der Torte verteilen und mit einem Flambierer vorsichtig abflämmen. Die Torte ist so kalt, dass man in Ruhe arbeiten kann. Mit Baisers und Blüten dekorieren und möglichst frisch genießen. 

public.jpeg

Schaut sie nicht großartig aus? Von den Farben kann ich einfach nicht genug bekommen! Lasst euch von diesem köstlichen Törtchen erfrieschen und habt eine wundervolle (Kuchen-)Zeit! 

Eure Tine