Johannisbeerschnecken {Johannisbeere | Hefe | Mandel | Puderzucker}

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Manchmal vermag ein Stückchen Kuchen zu trösten. Diese Hefeschnecken sind für mich so ein Selenfutter. Der Hefeteig ist weich und fluffig, die Streusel sind buttrig und haben einen schönen Crunch. Die leicht säuerlichen Johannisbeeren runden diese Kombination wunderbar ab. Die Schnecken erinnern mich an Gebäck, dass es früher bei meiner Oma gab; traditionelle Familienrezepte, die nach Heimat und Geborgenheit schmecken. Also egal ob an “Regentagen” oder bei Sonnenschien, diese Schnecken sind perfekt für’s Kaffeestündchen.

Wenn die Schnecken noch lauwarm sind, schmecken sie besonders gut. Und so haben wir meist nicht lange etwas davon.

Zutaten für den Hefeteig

Zutaten für die Füllung

  • 250g rote Johannisbeeren

  • ca. 175g Johannisbeerkonfitüre oder eine andere rote Beerenmarmelade

  • 1 Eigelb

  • 2 El Milch

Zutaten für die Streusel

  • 90g Mehl

  • 50g Muscovado-Zucker (alternativ Rohrohrzucker)

  • 80g geröstete und gemahlene Mandeln

  • 1 Prise Salz

  • 75g Butter

  • 2-3 El Puderzucker 

Zubereitung

Den Boden einer Springform mit 28cm Durchmesser mit Backpapier auslegen.  Den Hefeteig nach dem Grundrezept zubereiten und nach der Gehzeit auf einer leicht bemehlten Backmatte in der Größe eines Backbleches ausrollen. Den Boden mit der Marmelade bestreichen und 3/4 der Johannisbeeren darauf verteilen. Den Teig von der längeren Seite her aufrollen. Die Rolle in ca. 18 gleichmäßige Stücke schneiden und die Schnecken in die vorbereitete Form setzen. Die Schnecken nochmals 30 Minuten abgedeckt ruhen lassen.

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In der Zwischenzeit die Streusel zubereiten. Dazu die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten und anschließend im Blitzhacker fein mahlen. Die Nüsse zusammen mit dem braunen Zucker, Mehl, Salz und Butter mit den Fingern zu einem krümeligen Teig verarbeiten. Den Backofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen. 

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Eigelb und Milch verquirlen und die gegangenen Schnecken damit bestreichen. Die Streusel und übrigen Johannisbeeren darauf verteilen. Die Schnecken für ca. 30-35 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Die Oberfläche sollte goldbraun sein. Die Hefeschnecken auskühlen lassen, aus dem Puderzucker mit Wasser einen dickflüssigen Zuckerguss herstellen und die noch heißen Schnecken damit besprenkeln.

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Die Schnecken schmecken unfassbar lecker und sind vor allem frisch unschlagbar! Lasst sie euch schmecken und habt eine köstliche (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

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Schoko-Kirsch-Törtchen {Kirsche | Schokolade | Kirschlikör | Sahne}*

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So ein Kirschtörtchen nach Schwarzwälder Art steht schon seit längerer Zeit auf meiner “Backliste”. Es schaut nicht nur hübsch aus, sondern auch geschmacklich ist die Kombi aus Kirsche und Schokolade großartig. In dieser “Naked” Variante lässt sie sich rasch und unkompliziert zubereiten.

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Neben frischen Kirschen, etwas Kirschwasser und Sahne gehört Marmelade unbedingt in diesen Kuchen. Marmelade kommt bei uns nur selbst gemacht auf den Tisch, denn der Zuckergehalt von gekaufter Marmelade ist uns normalerweise viel zu hoch. Eine großartige Ausnahme ist die “Glück” Marmelade mit wenig Zucker und viel Geschmack! Für diesen Kuchen habe ich mich für die Kirschmarmelade entschieden. Mit etwas Kirschwasser vermischt macht sie die Böden super saftig und verleiht eine extra Portion Aroma.

Zutaten für die Böden

  • 4 große Eier

  • 180g Zucker

  • 1 Päckchen Vanillezucker

  • 80ml heiße Milch

  • 100g gehackte zartbittere Schokolade

  • 80g Butter

  • 120g Mehl

  • 60g Speisestärke

  • 40g Kakaopulver

  • 1 TL Backpulver  

  • 1 Prise Salz

  • 2 EL Schoko-Nibs

Zutaten für die Füllung

  • 300g Kirschen (nach Möglichkeit Süßkirschen)

  • 40-80g Zucker (je nach Süße der Kirschen)

  • 1 Glas Kirschmarmelade (z.B. von Glück)

  • 3-4 El Kirschwasser (je nach Intensität. Falls Kinder mitessen statt Kirschwasser Kirschsaft verwenden)

  • 300g Schlagsahne

  • 3 Tl SanApart

  • ca. 14 frische Kirschen für die Dekoration

  • Etwas Kakaopulver

Zubereitung

Den Backofen auf 160° Ober-Unter-Hitze vorheizen und den Boden von zwei runden Backformen mit ca. 15cm Durchmesser mit Backpapier auslegen.

Die Eier trennen und das Eiweiß unter Zugabe von 1/3 der Zuckermenge in 10 - 15 Minuten zu sehr steifem Schnee verarbeiten. Den Eischnee bereit stellen und die Eigelbe mit dem verbliebenen Zucker aufschlagen. Die heiße Milch in einem dünnen Strahl in die Rührschüssel geben und solange weiter rühren bis eine helle und luftige Masse entsteht. Dir flüssige Butter mit der geschmolzen Schokolade mischen und vorsichtig unter die Eimasse mixen.

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Die trockenen Zutaten, außer der Kakaonibs, auf die Schokocreme sieben und zusammen mit dem Eischnee mit Hilfe eines Teigschabers unterheben. Zum Schluss die Schokoladen-Nibs zufügen. Dann den Teig in die vorbereitete Form füllen und im Ofen ca. 35 Minuten backen. Ich empfehle dir eine Stäbchenprobe.

Die Kirschen entsteinen und mit dem Zucker dünsten bis sie gerade weich geworden sind. Die Marmelade mit dem Kirschwasser glatt rühren und die Sahne mit dem San Apart nach Packungsanweisung steif schlagen. Die Schokoböden aus der Form nehmen, waagerecht durchschneiden und drei, möglichst gleichmäßige Böden auswählen. Aus dem übrigen Böden Cakepops oder ein Dessert zubereiten. Alle Böden gleichmäßig mit der Marmeladenmischung bestreichen. Einen Boden auf eine Tortenpappe legen und den Rand mit Sahnetupfen verzieren. In die Mitte gedünstete Kirschen geben und mit einer Schicht Sahne, insgesamt ca. 1/3 der gesamten Sahne bedecken. Mit dem zweiten Boden ebenso verfahren. Den letzten Boden auflegen und mit der restlichen Sahne dekorieren. Die Torte mit Kirschen dekorieren und mit etwas Kakaopulver bestäuben.

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Hab viel Freude mit diesem Rezept und genieß diese großartige Kombination aus Kirschen und Schokolade. Ich wünsche dir eine gute (Kuchen-)Zeit!

Deine Tine

* Der Beitrag enthält Werbung ohne Auftrag und ohne Entgelt.

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Blaubeer-Eistorte {Tonka | Blaubeere | Zitrone | Meringue}

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Mit dem Rezept für diese oberleckere und hübsche Eistorte melde ich mich aus meiner Sommerpause zurück. Die letzten Wochen waren in vielerlei Hinsicht sehr ereignisreich, so dass ich mich recht spontan zu einer kleinen Blog-Pause entschlossen habe.

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Umso mehr freue ich mich nun wieder da zu sein und habe eine ganze Menge neuer Rezepte und Ideen im Gepäck. Aber zuallererst gibt es das Rezept für die Blaubeer-Eistorte. Inzwischen bin ich ein absoluter Eistortenfan, denn sie lassen sich prima vorbereiten und sind gerade bei warmen Temperaturen eine tolle Alternative zu klassischem Gebäck. Obendrein machen sie die Eis Fans in meiner Familie glücklich - und davon haben wir hier jede Menge ;-)

Zutaten für den Tonkaboden

  • 4 Eier

  • 180g Zucker

  • Abrieb von 1/4 Tonkabohne

  • 80ml Milch

  • 60g Speisestärke

  • 120g Mehl

  • 50g gehobelte geröstete Mandeln

  • 1 Prise Salz

Zutaten für das Erdbeereis

  • 375g Blaubeeren

  • 1 El Zucker

  • 100g weiße Schokolade

  • 1 Dose gezuckerte Kondensmilch

  • Saft 1/2 Zitrone

  • 250g Schlagsahne

Zutaten für die Meringue und die Dekoration

  • 2 Eiweiß

  • 100g Zucker

  • Blaue Lebensmittelfarbe

  • Baisers mit Zuckerstreuseln

  • Essbare Blüten

Zubereitung

Die Blaubeeren mit dem Zucker in einem Topf aufkochen und unter ständigem rühren einige Minuten einkochen. Die Blaubeeren in eine Schüssel füllen und auskühlen lassen. Für die Böden den Backofen auf 175°C Ober-Unter-Hitze vorheizen und die Böden von zwei runden Formen mit 15cm Durchmesser mit Backpapier auslegen. Die Eier trennen und die Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Sobald die Masse zu Eischnee wird, langsam 1/3 des Zuckers dazu geben und solange weiter schlagen, bis ein fester, glänzender Schnee entstanden ist. Den Eischnee zur Seite stellen und die Eigelbe mit dem übrigen Zucker und dem Abrieb der Tonkabohne in einer zweiten Schüssel schaumig schlagen. In einem gleichmäßig dünnen Strahl die heiße Milch dazu geben. Vorsicht, nicht zu schnell rühren, denn dann spritzt es. Sobald die Eigelbe ebenfalls sehr schaumig und die Masse blassgelb ist, die Küchenmaschine oder den Handmixer ausschalten. Nun mit einem Teigschaber 1/3 des Eischnees auf die Eigelbmasse geben, die Mehl- und Speisestärke-Mischung darüber sieben und alles vorsichtig unterheben. Den übrigen Eischnee ebenso unterziehen und zum Schluss die gerösteten Mandelsplitter. Den Teig in die vorbereiteten Formen füllen und für ca. 35 Minuten im Ofen backen. Nach einer geglücktes Stäbchenprobe die Böden aus dem Ofen holen und vollständig in den Formen auskühlen lassen.

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Für die Eiscreme die Sahne steif schlagen. Die Kondensmilch mit dem Zitronensaft im Mixer einige Minuten aufschlagen. 2/3 des Blaubeerkompotts zur Kondensmilch geben und unterrühren. Die Sahne vorsichtig unterziehen und alles in einer Eismaschine gefrieren. Das dauert bei mir ca. 30-40 Minuten. Die weiße Schokolade fein hacken und zusammen mit dem übrigen Kompott zur schon gefrorene Eismasse geben.

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Aus dem Biskuit drei gleichmäßige Böden schneiden und den ersten in die Springform legen. Ich habe den Rand der Form mit Azetat-Folie ausgelegt, dann lässt sich die Torte später leichter aus der Form heben. Ca. 1/2 der Eiscreme auf den Boden füllen, den zweiten auflegen, leicht fest drücken und den Rest der Eiscreme darauf verteilen. Den letzten Boden auf die Eiscreme legen und die Torte für mindestens vier Stunden besser über Nacht einfrieren. Die übrigen Böden für eine zweite Eistorte oder Cakepops verwenden.

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Den Zucker mit dem Eiweiß über einem Wasserbad unter ständigem Rühren auf ca. 65°C erhitzen und anschließend in der Küchenmaschine zu festen Schnee aufschlagen. Das dauert ca. 15 Minuten. Den Schnee mit etwas Lebensmittelfarbe einfärben, so dass eine leichte Marmorierung zu erkennen bleibt. Die Torte aus dem Gefrierfach holen, den Schnee rundherum auf der Torte verteilen und mit einem Flambierer vorsichtig abflämmen. Die Torte ist so kalt, dass man in Ruhe arbeiten kann. Mit Baisers und Blüten dekorieren und möglichst frisch genießen. 

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Schaut sie nicht großartig aus? Von den Farben kann ich einfach nicht genug bekommen! Lasst euch von diesem köstlichen Törtchen erfrieschen und habt eine wundervolle (Kuchen-)Zeit! 

Eure Tine

Ebbelwoi Brot {Roggen | Schrot | Ebbelwoi | Kümmel | Salz}


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Apfelwein und Apfelsaft geben diesem Roggenbrot eine fruchtige Note und ergänzen die Typischen Aromen des Sauerteigs. Roggenschrot, das vor dem Backen eingeweicht wurde, macht das Brot saftig und typische Brotgewürze runden es ab. Zu einer deftigen Brotzeit oder für ein fruchtiges Frühstück, egal wofür ihr euch entscheidet, dieses Brot ist ein wunderbarer Begleiter und eine Hommage an meine hessische Wahlheimat.

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Zutaten für einen Laib Brot

  • 60g grobes Roggenschrot

  • 140ml Apfelsaft

  • 280g Sauerteig (aus 135g Roggenmehl, 135g Wasser und 10g Anstellgut)

  • 400g Roggenmehl (Typ 1160)

  • 100g Weizenmehl (Typ 1050)

  • 230ml Ebbelwoi (Apfelwein)

  • 15g frische Hefe

  • je 6g Fenchel- und Kümmelsamen

  • 1 Tl Anissamen

  • 18g Salz

Zubereitung

Roggenschrot mit dem Apfelsaft aufkochen und über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag alle Mehle, den Sauerteig und alle übrigen Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten. Der Teig sollte für ca. 10 Minuten in einer Küchenmaschine bei langsamer Geschwindigkeit geknetet werden. Sollte der Teig zu feucht oder trocken sein, etwas Roggenmehl oder Apfelwein hinzugeben.

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Den glatten Teig für ca. 35 Minuten an einem warmen Ort, mit einem schauberen Geschirrtuch abgedeckt, ruhen lassen. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche rund wirken und mit der Nahtstelle nach oben in ein bemehltes Gärkörbchen legen. Das Körbchen mit einem sauberen Küchentuch abdecken und für weitere 50-60 Minuten ruhen lassen.

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Den Backofen auf 250°C Ober-Unter-Hitze vorheizen und das Bort in eine bemehlte Cloche setzten.. Den Deckel auflegen und das Brot für 10 Minuten im heißen Ofen backen. Die Temperatur auf 200°C reduzieren und das Brot für ca. 50-60 Minuten fertig backen. Unbedingt eine Klopfprobe machen, d..h das Brot hochheben und auf den Boden klopfen. Der sollte sich fest anfühlen und das Geräuch hohl klingen. Ggf. das Brot ohne Deckel für weitere 10 Minuten backen.

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Das Brot etwas auskühlen lassen und die erste oder die ersten zwei Scheiben frisch mit Butter und Salz genießen. So machen wir das meist und frischen Brot ist einfach unschlagbar, versprochen! Oder aber ihr belegt die Scheiben ganz nach eurem persönlichen Gschmack süß oder herzhaft, dieses Brot passt sich beiden Varianten wunderbar an.

Habt viel Freude mit diesem Brot aus meiner (Wahl-)Heimat und eine gute Zeit

Eure Tine

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Erdbeere-Käsekuchen {Erdbeere | Quark | Mandel | Vanille}

 

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Wir lieben Erdbeeren gleichermaßen, aber bei der Frage, ob die roten Früchten gebacken werden dürfen oder nicht, scheiden sich die Geister. Heute habe ich das Experiment gewagt und bin super happy. Sicherlich liegt es ganz besonders an der Reife der Beeren, dass dieses Rezept sogar Skeptiker überzeugt hat. Der Boden und die Streusel sind aus einem Teig und reduzieren so den Aufwand bei der Vorbereitung. 

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Die Käsecreme ist dank frisch geriebener Zitronenschale erfrischend und mit dem Erdbeerswirl und den frischen Früchten super fruchtig.  

Zutaten für den Boden und die Streusel

  • 380g Mehl (Weizenmehl Typ 405) 
  • 180g brauner Zucker
  • 200g gemahlene Mandeln  
  • 1 Prise Salz
  • 250g geschmolzene Butter

Zutaten für die Erdbeerfüllung

  • 1kg frische, reife Erdbeeren
  • 1El Reissirup
  • 3Tl Speisestärke
  • Nach dem Backen etwas Puderzucker zum Bestäuben

Zutaten für die Käsemasse

  • 1,25kg Magerquark
  • 200g Zucker
  • 4 Eier (Größe M) 
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 150ml Buttermilch
  • Abrieb von 1 Zitrone

Zubereitung

Alle trockenen Zutaten für den Boden und die Streusel in eine Rührschüssel geben und die flüssige Butter hinzufügen. Mit den Händen zügig zu einer krümeligen Masse verarbeiten und zur Seite stellen. 

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Die Erdbeeren waschen, trocknen, putzen und vierteln. Ca. 100g zusammen mit 1Tl Speisestärke und dem Reissirup mit einem Pürierstab fein pürieren und ebenfalls bereit stellen. Die geviertelten Beeren mit der übrigen Speisestärke mischen und auch bereit stellen. Aus allen Zutaten für die Käseschicht eine glatte Creme herstellen, dazu reicht ein Schneebesen vollkommen aus.

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Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Wer möchte kann einen Backrahmen, der etwas kleiner als das Blech ist verwenden. Nun 1/2 bis 2/3 der Streusel auf dem Backblech verteilen und zu einem Boden zusammen drücken und möglichst glatt streichen. Die Käsemasse darauf verteilen und die Oberfläche ebenfalls glätten. Das Erdbeerpüree auf der Käsemasse verteilen und marmorieren. Anschließend die Erdbeeren und zuletzt die Streusel auf dem Kuchen verteilen und alles für ca. 50-60 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Der Kuchen sollte goldbraun und deutlich aufgegangen sein. Den Kuchen auskühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben und möglichst frisch genießen.

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Schreibt mir gerne auf Instagram oder hier in den Kommentaren, wie er euch geschmeckt hat und ob ich euch von gebacken Erdbeeren überzeugen konnte. Habt eine gute (Kuchen-)Zeit! 

Eure Tine

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Erdbeer-Eistorte {Erdbeere | Schokolade | Tonka | Meringue}*

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Seit etwas mehr als einem Jahr habe ich eine Eismaschine und noch kommt sie viel zu selten zum Einsatz. Das wird sich ab sofort aber ändern, denn dieses Erdbeereis mit frischen Früchten und weißen Schokostückchen hat definitiv Suchtpotential. Die nächste Torte steht schon in den Startlöchern. Wie gut, dass die Eissaison gerade erst begonnen hat!

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Dass diese Torte eine Erdbeereistorte im Baked Alaska Style geworden ist, ist nicht nur der Erdbeersaison sondern auch dem zauberhaften Blog „Lisbeths“ von Karin zu verdanken. Die zartschmelzende Baiserschicht, die durch das Flambieren leicht karamellisiert ist, ist das Tüpfelchen auf dem „i“ dieser Torte. Also, nichts wie ran an die Eislöffel...

Zutaten für den Tonkaboden

  • 4 Eier

  • 180g Zucker

  • Abrieb von 1/4 Tonkabohne

  • 80ml Milch

  • 60g Speisestärke

  • 120g Mehl

  • 50g gehobelte geröstete Mandeln

  • 1 Prise Salz

Zutaten für das Erdbeereis

  • 300g Erdbeeren

  • 100g weiße Schokolade

  • 1 Dose gezuckerte Kondensmilch

  • Saft 1/2 Zitrone

  • 250g Schlagsahne

Zutaten für die Meringue

  • 2 Eiweiß

  • 100g Zucker

  • Pinke Lebensmittelfarbe

Zubereitung

Für die Böden den Backofen auf 175°C Ober-Unter-Hitze vorheizen und die Böden von zwei runden Formen mit 15cm Durchmesser mit Backpapier auslegen. Die Eier trennen und die Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Sobald die Masse zu Eischnee wird, langsam 1/3 des Zuckers dazu geben und solange weiter schlagen, bis ein fester, glänzender Schnee entstanden ist. Den Eischnee zur Seite stellen und die Eigelbe mit dem übrigen Zucker und dem Abrieb der Tonkabohne in einer zweiten Schüssel schaumig schlagen. In einem gleichmäßig dünnen Strahl die heiße Milch dazu geben. Vorsicht, nicht zu schnell rühren, denn dann spritzt es. Sobald die Eigelbe ebenfalls sehr schaumig und die Masse blassgelb ist, die Küchenmaschine oder den Handmixer ausschalten. Nun mit einem Teigschaber 1/3 des Eischnees auf die Eigelbmasse geben, die Mehl- und Speisestärke-Mischung darüber sieben und alles vorsichtig unterheben. Den übrigen Eischnee ebenso unterziehen und zum Schluss die gerösteten Mandelsplitter. Den Teig in die vorbereiteten Formen füllen und für ca. 35 Minuten im Ofen backen. Nach einer geglücktes Stäbchenprobe die Böden aus dem Ofen holen und vollständig in den Formen auskühlen lassen.

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Für die Eiscreme die Sahne steif schlagen. Die Kondensmilch mit dem Zitronensaft im Mixer einige Minuten aufschlagen. Die Erdbeeren waschen und putzen. 150g Erdbeeren in feine Würfel schneiden und den Rest fein pürieren. Das Erdbeerpüree zur Kondensmilch geben und unterrühren. Die Sahne vorsichtig unterziehen und alles in einer Eismaschine gefrieren. Das dauert bei mir ca. 30-40 Minuten. Die weiße Schokolade fein hacken und zusammen mit den Erdbeerwürfeln zur schon leicht gefrorene Eismasse geben.

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Aus dem Biskuit drei gleichmäßige Böden schneiden und den ersten in die Springform legen. Ich habe den Rand der Form mit Azetat-Folie ausgelegt, dann lässt sich die Torte später leichter aus der Form heben. Ca. 1/2 der Eiscreme auf den Boden füllen, den zweiten auflegen, leicht fest drücken und den Rest der Eiscreme darauf verteilen. Den letzten Boden auf die Eiscreme legen und die Torte für mindestens vier Stunden einfrieren. 

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Den Zucker mit dem Eiweiß über einem Wasserbad unter ständigem Rühren auf ca. 65°C erhitzen und anschließend in der Küchenmaschine zu festen Schnee aufschlagen. Das dauert ca. 15 Minuten. Den Schnee mit etwas Lebensmittelfarbe einfärben, so dass eine leichte Marmorierung zu erkennen bleibt. Die Torte aus dem Gefrierfach holen, den Schnee rundherum auf der Torte verteilen und mit einem Flambierer vorsichtig abflämmen. Die Torte möglichst frisch genießen. 

Schaut sie nicht großartig aus? Lasst euch von diesem köstlichen Törtchen erfrieschen und habt eine wundervolle (Kuchen-)Zeit! 

Eure Tine

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