Erdbeer-Eistorte {Erdbeere | Schokolade | Tonka | Meringue}*

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Seit etwas mehr als einem Jahr habe ich eine Eismaschine und noch kommt sie viel zu selten zum Einsatz. Das wird sich ab sofort aber ändern, denn dieses Erdbeereis mit frischen Früchten und weißen Schokostückchen hat definitiv Suchtpotential. Die nächste Torte steht schon in den Startlöchern. Wie gut, dass die Eissaison gerade erst begonnen hat!

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Dass diese Torte eine Erdbeereistorte im Baked Alaska Style geworden ist, ist nicht nur der Erdbeersaison sondern auch dem zauberhaften Blog „Lisbeths“ von Karin zu verdanken. Die zartschmelzende Baiserschicht, die durch das Flambieren leicht karamellisiert ist, ist das Tüpfelchen auf dem „i“ dieser Torte. Also, nichts wie ran an die Eislöffel...

Zutaten für den Tonkaboden

  • 4 Eier
  • 180g Zucker
  • Abrieb von 1/4 Tonkabohne
  • 80ml Milch
  • 60g Speisestärke
  • 120g Mehl
  • 50g gehobelte geröstete Mandeln
  • 1 Prise Salz

Zutaten für das Erdbeereis

  • 300g Erdbeeren
  • 100g weiße Schokolade
  • 1 Dose gezuckerte Kondensmilch
  • Saft 1/2 Zitrone
  • 250g Schlagsahne

Zutaten für die Meringue

  • 2 Eiweiß
  • 480g Zucker
  • Pinke Lebensmittelfarbe

Zubereitung

Für die Böden den Backofen auf 175°C Ober-Unter-Hitze vorheizen und die Böden von zwei runden Formen mit 15cm Durchmesser mit Backpapier auslegen. Die Eier trennen und die Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Sobald die Masse zu Eischnee wird, langsam 1/3 des Zuckers dazu geben und solange weiter schlagen, bis ein fester, glänzender Schnee entstanden ist. Den Eischnee zur Seite stellen und die Eigelbe mit dem übrigen Zucker und dem Abrieb der Tonkabohne in einer zweiten Schüssel schaumig schlagen. In einem gleichmäßig dünnen Strahl die heiße Milch dazu geben. Vorsicht, nicht zu schnell rühren, denn dann spritzt es. Sobald die Eigelbe ebenfalls sehr schaumig und die Masse blassgelb ist, die Küchenmaschine oder den Handmixer ausschalten. Nun mit einem Teigschaber 1/3 des Eischnees auf die Eigelbmasse geben, die Mehl- und Speisestärke-Mischung darüber sieben und alles vorsichtig unterheben. Den übrigen Eischnee ebenso unterziehen und zum Schluss die gerösteten Mandelsplitter. Den Teig in die vorbereiteten Formen füllen und für ca. 35 Minuten im Ofen backen. Nach einer geglücktes Stäbchenprobe die Böden aus dem Ofen holen und vollständig in den Formen auskühlen lassen.

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Für die Eiscreme die Sahne steif schlagen. Die Kondensmilch mit dem Zitronensaft im Mixer einige Minuten aufschlagen. Die Erdbeeren waschen und putzen. 150g Erdbeeren in feine Würfel schneiden und den Rest fein pürieren. Das Erdbeerpüree zur Kondensmilch geben und unterrühren. Die Sahne vorsichtig unterziehen und alles in einer Eismaschine gefrieren. Das dauert bei mir ca. 30-40 Minuten. Die weiße Schokolade fein hacken und zusammen mit den Erdbeerwürfeln zur schon leicht gefrorene Eismasse geben.

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Aus dem Biskuit drei gleichmäßige Böden schneiden und den ersten in die Springform legen. Ich habe den Rand der Form mit Azetat-Folie ausgelegt, dann lässt sich die Torte später leichter aus der Form heben. Ca. 1/2 der Eiscreme auf den Boden füllen, den zweiten auflegen, leicht fest drücken und den Rest der Eiscreme darauf verteilen. Den letzten Boden auf die Eiscreme legen und die Torte für mindestens vier Stunden einfrieren. 

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Den Zucker mit dem Eiweiß über einem Wasserbad unter ständigem Rühren auf ca. 65°C erhitzen und anschließend in der Küchenmaschine zu festen Schnee aufschlagen. Das dauert ca. 15 Minuten. Den Schnee mit etwas Lebensmittelfarbe einfärben, so dass eine leichte Marmorierung zu erkennen bleibt. Die Torte aus dem Gefrierfach holen, den Schnee rundherum auf der Torte verteilen und mit einem Flambierer vorsichtig abflämmen. Die Torte möglichst frisch genießen. 

Schaut sie nicht großartig aus? Lasst euch von diesem köstlichen Törtchen erfrieschen und habt eine wundervolle (Kuchen-)Zeit! 

Eure Tine

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Erdbeer Tonka Torte {Erdbeere | Tonka | Frischkäse | Meringue}


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Die Erdbeersaison hat endlich begonnen und während dieser Zeit werden hier Berge von Erdbeeren verputzt. Egal ob im Kuchen, im Dessert, als Drink oder pur, wir alle lieben diese kleinen roten Früchtchen sehr. Um sie mal wieder so richtig in Scene zu setzen kommt der Muttertag gerade recht daher! Wie könnte man eine Mutter besser verwöhnen, als mit dieser verführerischen Torte?

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Die Böden sind mit Tonkabohne fein aromatisiert, die Torte ist mit einer Erdbeer-Frischkäsecreme gefüllt und mit samtiger Buttercreme umhüllt. Egal ob ein- oder zweistöckig, sie ist so oder so ein Genuss. 

Zutaten für den Biskuit

  • 6 Eier
  • 270g Zucker
  • Abrieb von 1/4 Tonkabohne
  • 120ml Milch
  • 90g Speisestärke
  • 180g Mehl
  • 1 Prise Salz

Zutaten für die Erdbeercreme

  • 400g Frischkäse
  • 80g Puderzucker
  • 250g Schlagsahne
  • 1 Beutel Geliermittel für kalte Cremes
  • Abrieb von 1/2 Zitronenschale
  • 500g Erdbeeren, geputzt und klein geschnitten

Zutaten für die Meringue Buttercreme

  • 4 Eiweiß (Größe L) 
  • 200g Zucker
  • 250g zimmerwarme (!) Butter

Zutaten für die Dekoration

  • Erdbeeren
  • Zitronenmelisse

Zubereitung

Für die Böden den Backofen auf 175°C Ober-Unter-Hitze vorheizen und die Böden von zwei runden Formen mit 15cm Durchmesser und einer Form mit 18cm Durchmesser mit Backpapier auslegen.  Die Eier trennen und die Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Sobald die Masse zu Eischnee wird, langsam 1/3 des Zuckers dazu geben und solange weiter schlagen, bis ein fester, glänzender Schnee entstanden ist. Den Eischnee zur Seite stellen und die Eigelbe mit dem übrigen Zucker und dem Abrieb der Tonkabohne in einer zweiten Schüssel schaumig schlagen. In einem gleichmäßig dünnen Strahl die heiße Milch dazu geben. Vorsicht, nicht zu schnell rühren, denn dann spritzt es. Sobald die Eigelbe ebenfalls sehr schaumig und die Masse blassgelb ist, die Küchenmaschine oder den Handmixer ausschalten.  Nun mit einem Teigschaber 1/3 des Eischnees auf die Eigelbmasse geben, die Mehl- und Speisestärke-Mischung darüber sieben und alles vorsichtig unterheben. Den übrigen Eischnee ebenso unterziehen und den Teig auf die Formen verteilen. Dabei die große und eine kleine Form zu 3/4 füllen und den übrigen Teig in die zweite kleine Form füllen. Die Böden für ca. 35 Minuten im Ofen backen. Nach einer geglücktes Stäbchenprobe die Böden aus dem Ofen holen und vollständig in den Formen auskühlen lassen.

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Für die Meringue-Buttercreme die Eier trennen und die Eigelbe anderweitig (z.B. für einen Pudding oder ein Curd) verwenden. Das Eiweiß und den Zucker in einer Metallschüssel unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen über einem kochenden Wasserbad auf mind. 65°C erhitzen. Hierbei ist ein Thermometer notwendig. Sobald die Temperatur erreicht ist, das Wasserbad entfernen und das Eiweiß in der Küchenmaschine steif schlagen. So lange weiterschlagen, bis die Masse auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, dies kann einige Minuten dauern. Sobald die Meringuecreme Zimmertemperatur hat, die zimmerwarme Butter (das ist wirklich sehr wichtig für das Gelingen der Creme) in drei Portionen unter den Eischnee rühren, bis eine homogene und glatte Creme entstanden ist. Sollte die Creme ausnahmsweise doch ausflocken, kann man sie einfach kurz über dem Wasserbad erwärmen und wieder glattrühren. Falls die Creme zur weiteren Verarbeitung zu weich ist, kann man sie einen Moment im Kühlschrank aufbewahren.

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Die Böden vorsichtig aus der Form lösen und die beiden hohen Böden gleichmäßig zweimal waagerecht durchschneiden. Etwas Creme in die Mitte einer Tortenpappe streichen und den obersten Boden mit 15cm Durchmesser umgekehrt auf der Pappe fixieren. Für den Aufbau empfiehlt es sich die Böden in umgekehrter Reihenfolge zu verwerfen, denn der unterste ist durch den Boden der Backform schön gerade und sorgt für eine glatte Oberfläche und schöne Kanten der Torte. Aus den Größeren Böden für die zweite Etage Böden mit 12cm Durchmesser ausschneiden. Die Creme in einen Spritzbeutel füllen und auf jeden Boden, mit Ausnahme des jeweils letzten am Rand einen Ring Buttercreme aufspritzen.

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Die Buttercremeringe im Kühlschrank fest werden lassen. In der Zeit den Frischkäse mit dem Puderzucker und dem Zitronenabrieb verrühren. Sahne und Geliermittel nach Packungsanweisung steif schlagen und unter den Frischkäse heben. Die Erdbeeren ebenfalls unterheben und die Creme auf den Böden innerhalb der Buttercremeringe verteilen. Die Torte zusammensetzen und beide Etagen am Rand und auf der Oberfläche mit Buttercreme bestreichen, so dass eine glatte Oberfläche entsteht. Beide Etagen im Kühlschrank fest werden lassen und die Torte dann zusammen setzen. Die Torte mit Erdbeeren und etwas Grün (z.B. Melisse) dekorieren und möglichst frisch servieren. 

Egal zu welchem Anlass, habt ein köstliches Kaffeestündchen und macht euch ein paar schöne Stunden mit euren Liebsten. 

Eure Tine

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Ninjago-Torte {Vanille / Ganache / Fondant / Schokolade}*

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Motivtorten stehen bei uns regelmäßig auf der Wunschliste, vor allem wenn ein Geburtstag ansteht. In diesem Jahr sollte es eine Legoparty sein und weil die in die Karnevalszeit fiel, bot sich diese Ninjago-Torte irgendwie an. Sie schaut komplizierter aus als sie ist und macht auf dem Geburtstagstisch echt was her.

Für die Deko im Hintergrund habe ich mich übrigens vom Blog cuchikind inspirieren lassen. Wenn die Torte mit Shuriken (Wurfsternen) dekoriert werden soll, dann sollten diese 2-3 Tage zuvor modelliert werden, damit der Fondant aushärten kann. 

Zutaten für den Boden

  • 260g Zucker (je zur Hälfte brauner und weißer Zucker)
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 300g weiche Butter
  • 5 Eier (ergeben auch etwa 300g)
  • 100ml Schlagsahne oder Buttermilch 
  • 2 Tl Backpulver
  • 300g Mehl

Zutaten für die Ganache

  • 200g Schlagsahne
  • 200g zartbittere Kuvertüre

Zutaten für die Dekoration

  • 250g Fondant
  • Lebensmittelfarbe in gelb, grün und schwarz oder nach eigener Vorliebe

Zubereitung

Am Abend bevor ich das Törtchen fertigstelle, backe ich die Böden und bereite die Ganache zu. Alle Zutaten sollten zu Beginn Zimmertemperatur haben. Die Böden von zwei runden Backformen (ca. 15cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen.

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Die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker in der Küchenmaschine sehr lange schaumig rühren, bis die Masse weißlich und sehr luftig ist. Die Butter schmelzen und mit der Sahne oder der Buttermilch verrühren. Beides in einem dünnen, gleichmäßigen Strahl zur Eiermasse geben und gründlich untermischen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und nur kurz unterrühren und den Teig gleichmaßig auf die vorbereiteten Formen verteilen. Die Böden für ca. 30-35 Minuten backen und vollständig auskühlen lassen. Sobald der Kuchen etwas abgekühlt ist, sollte er abgedeckt werden, damit er nicht austrocknet.

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Für die Ganache zuerst die Schokolade hacken, die Sahne kurz aufkochen oder in der Mikrowelle erhitzen und über die gehackte Schokolade gießen. Die Ganache für zwei Minuten ruhen lassen und dann alles zu einer glatten Creme verrühren. Die Ganache für mindestens 4 Stunden, ideal über Nacht kalt stellen.

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Die Böden mit einem Messer vom Rand der Form lösen und jeden Boden 1x waagerecht durchschneiden. Nun den ersten Boden mit etwas Creme auf einer Tortenpappe fixieren. Den Boden mit 2 El Ganache bestreichen und den nächsten Boden auflegen und ebenso verfahren bis alle Böden verwendet wurden. Die Torte rundherum mit Ganache einstreichen, um die Krümel zu binden. Das Törtchen für ca. 30 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen. Anschließend die Torte komplett mit der verbliebenen Ganache umhüllen. Die Seiten, die Kanten und die Oberfläche sollten möglichst glatt sein. Die Torte nun für mindestens eine Stunde im Kühlschrank fest werden lassen.

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Den Fondant weich kneten und einen kleinen Teil schwarz färben, sowie eine kleine Portion gelb einfärben. Den übrigen Fondant grün einfärben. Aus dem schwarzen Fondant die Augen modellieren und zur Seite legen. Aus der gelben Masse die Zahl formen und ein Rechteck ausschneiden. Für das Rechteck sollte der Gondant auf einer mit Speisestärke und Puderzucker bestäubten Arbeitsfläche dünn ausgerollt werden. Den Fondant an der Seite der Torte fixieren, dazu genügt ein wenig Feuchtigkeit und sorgfältig glätten. Den grünen Fondant ebenfalls dünn ausrollen, wobei die Fläche der Oberfläche der Torte entsprechen sollte. Den Fondant auf die Torte legen und über dem gelben Rechteck ein Rechteck ausschneiden. Den Fondant auf der Torte glatt streichen, so dass keine Falten oder Huggel verbleiben. Übrigen Fondant abschneiden und für die weitere Deko (Mundschutz) verwenden. Die fertige Torte im Kühlschrank lagern und mind. eine Stunde vor dem Verzehr Zimmertemperatur nehmen lassen. 

Habt eine wunderbare (Kuchen-)Zeit und viel Freude mit diesem Rezept!

Eure Tine

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* Dieser Blogbeitrag enthält Werbung wegen Verlinkung auf einen anderen Blog. Es handelt sich nicht um eine Kooperation, sondern um unbezahlte Werbung. 

Orangentörtchen {Oreo / Orange / Vanille / Frischkäse}

 

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Wie könnte man ein neues Jahr besser beginnen als mit einem fruchtigen Törtchen? Die kandierten Orangenscheiben haben wir von unserem letzten Urlaub in Spanien mitgebracht, sie schmecken wunderbar nach Sommer und Süden. Auch wenn ich den Winter gerade sehr genieße, so ist es doch wunderbar mit einem verheißungsvollen Törtchen, das für all die Sonne und Freude steht, die das neue Jahr bringen möge, zu starten.

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Habt ihr auch schon mit der Umsetzung eurer guten Vorsätze für's neue Jahr begonnen? Falls nicht, dann könnt ihr hier und jetzt anfangen, denn leckerer Kuchen ist doch bestimmt einer der Vorsätze! ;-)

Zutaten für die Böden

Zutaten für die Creme 

  • 200g Frischkäse
  • 50g Puderzucker
  • 150g Schlagsahne
  • 2 Tl SanApart
  • 1 Tl Orangensirup unterrühren

Zutaten für die Tränke

  • 2 Tl Orangenmarmelade
  • Saft von 2 Orangen

Zutaten für die Dekoration

  • 100g Schlagsahne
  • 1 Tl SanApart
  • kandierte Orangen in Scheiben (aus dem Fachhandel, aus dem Urlaub mitgebracht oder, das ist etwas aufwendiger, selbst gemacht)
  • Einige Zuckerperlen

Zubereitung

Die Orangen auspressen und mit der Marmelade einige Minuten einkochen. Das Rezept für die Böden ist, je nachdem wie dick jeder einzelne Boden geschnitten wird für zwei Törtchen ausreichend. Drei Böden mit etwas von dem Sirup tränken.

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Den Frischkäse mit dem gesiebten Puderzucker und einem Teelöffel Sirup glatt rühren. Die Schlagsahne mit dem SanApart steif schlagen und unter die Frischkäsemasse rühren. Die Böden mit der Creme zu einem Törtchen aufschichten. Dazu einen Boden mit etwas Creme auf einer Tortenpappe fixieren und 2-3 El Creme auf dem Boden verteilen. Mit den beiden anderen Böden ebenso verfahren und die Creme rundherum mit der übrigen Creme dünn einstreichen. Die Creme für 2-3 Stunden im Kühlschrank anziehen lassen. 

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Die Sahne für die Dekoration mit dem SanApart steif schlagen. Den Rand der Torte mit den Orangenscheiben dekorieren und die Torte mit Sahnetupfen verzieren. Nach Geschmack Zuckerperlen und Orangenscheiben auf den Tupfen verteilen. Die Torte sollte gekühlt gelagert werden, aber mindestens eine halbe Stunde vor dem Verzehr Zimmertemperatur annehmen. 

Lasst sie euch schmecken und habt einen guten Start in 2019.

Eure Tine

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Kürbis Torte {Kürbis / Fondant / Modelliermasse / Meringuebuttercreme}

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Manchmal kommt alles anders und öfters auch als man denkt...darum gibt es das Kürbistörtchen erst heute. Nicht nur zu Halloween, sondern auch zwischendurch ist das Törtchen der absolute Hingucker auf jeder Kaffeetafel! Es hat einen Kern aus Oreo-Vanille-Böden, die von einer extrem cremigen Meringue-Buttercreme umhüllt sind. Die Dekoration ist ein wenig aufwendig, aber lohnt sich sehr und mit etwas Übung klappt es nach ein paar Versuchen blitzschnell. Das Spinnennetz ist aus geschmolzen Marshmallows und eine Herausforderung für ungeduldige Menschen wie mich. Aber ihr seht, ich habe mich geduldet und bin mächtig stolz auf das Ergebnis! Habt viel Spaß mit denn Rezept und lasst es euch schmecken! 

Zutaten für den Boden

  • 260g Zucker (je zur Hälfte brauner und weißer Zucker)
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 300g weiche Butter
  • 5 Eier (ergeben auch etwa 300g)
  • 100ml Schlagsahne
  • 3 Päckchen (12) Oreo-Kekse gehackt
  • 2 Tl Backpulver
  • 300g Mehl

Zutaten für die Meringue-Buttercreme

  • Eiweiß von 4 Eiern der Größe L
  • 200g feiner Zucker
  • 250g zimmerwarme Butter
  • Lebensmittelfarbe in schwarz 

Zutaten für die Dekoration

  • Modelliermasse nach dem Rezept der wunderbaren Kessy von Pink Sugar*
  • 250g Fondant
  • Lebensmittelfarbe in pink und schwarz oder nach eigener Vorliebe
  • 8-10 große Marshmallows
  • etwas Kokosfett
  • Zuckerwatte
  • Zuckerperlen in Rosa

Zubereitung

Schon zwei Tage bevor das Törtchen fertig sein soll, bereite die ich den Kürbis vor. Dazu die Modelliermasse nach dem Rezept von Pink Sugar herstellen und zu kürbisförmigen Kugeln formen. Diese mindestens 4 Stunden kalt stellen und vollständig aushärten lassen. Aus den Kugeln rundherum mit einem Messer Schnitze herausschneiden, so dass die typische Kürbisform entsteht. Den Fondant färben, ausrollen und den Kürbis damit umhüllen und verzieren. Ich lagere die fertigen Figuren meist auf einem Tortenteller unter einer Glashaube. 

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Am Abend bevor ich das Törtchen fertigstelle, backe ich bereits den Boden. Alle Zutaten sollten zu Beginn Zimmertemperatur haben. Die Böden von zwei runden Backformen (ca. 15cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen.

Die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker in der Küchenmaschine sehr lange schaumig rühren. Die Butter schmelzen und mit der Sahne verrühren. Beides in einem dünnen, gleichmäßigen Strahl zur Eiermasse geben und gründlich untermischen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und nur kurz unterrühren. Die Keks-Stückchen mit einem Teigschaber unterheben und den Teig gleichmaßig auf die vorbereiteten Formen verteilen. Die Böden für ca. 30-35 Minuten backen und vollständig (über Nacht) auskühlen lassen. Sobald der Kuchen etwas abgekühlt ist, sollte er abgedeckt werden, damit er nicht austrocknet.

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Am nächsten Tag kommt zuerst die Meringue-Buttercreme an die Reihe: Dazu die Eier trennen und die Eigelbe anderweitig (z.B. für einen Pudding oder ein Curd) verwenden. Das Eiweiß und den Zucker in einer Metallschüssel unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen über einem kochenden Wasserbad auf mind. 65°C erhitzen. Hierbei ist ein Thermometer notwendig. Sobald die Temperatur erreicht ist, das Wasserbad entfernen und das Eiweiß in der Küchenmaschine steif schlagen. So lange weiterschlagen, bis die Masse auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, dies kann einige Minuten dauern. Sobald die Meringuecreme Zimmertemperatur hat, die zimmerwarme Butter (das ist wirklich sehr wichtig für das Gelingen der Creme) in drei Portionen unter den Eischnee rühren, bis eine homogene und glatte Creme entstanden ist. Sollte die Creme ausnahmsweise doch ausflocken, kann man sie einfach kurz über dem Wasserbad erwärmen und wieder glattrühren. Sollte die Creme zur weiteren Verarbeitung zu weich sein, kann man sie einen Moment im Kühlschrank aufbewahren.

Die Böden mit einem Messer vom Rand der Form lösen und jeden Boden 1x waagerecht durchschneiden. Nun den ersten Boden mit etwas Creme auf einer Tortenpappe fixieren. Den Boden mit 2 El Buttercreme bestreichen und den nächsten Boden auflegen und ebenso verfahren bis alle Böden verwendet wurden. Die Torte rundherum mit Buttercreme einstreichen, um die Krümel zu binden. Das Törtchen für ca. 30 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen. In der Zeit die verbliebene Buttercreme mit der Lebensmittelfarbe schwarz einfärben und Die Torte komplett mit Buttercreme umhüllen. Die Seiten, die Kanten und die Oberfläche sollten möglichst glatt sein. Die Torte nun für mindestens eine Stunde im Kühlschrank fest werden lassen.

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Das Wichtigste zuerst: für die Dekoration der Torte mit dem Spinnennetz unbedingt Einmalhandschuhe tragen! Die Hälfte der Marshmallows mit etwas Kokosfett in der Mikrowelle schmelzen und glatt rühren. Die Torte aus dem Kühlschrank holen und auf einen Drehtellet stellen. Ewas von der Masse in die Fingerspitzen (mit Handschuhen) nehmen und zwischen den Fingern beider Hände zu dünnen Fäden ziehen. Dazu die Finger zusammendrücken und langsam auseinander ziehen. Die Fäden vorsichtig um die Torte legen. Das erfordert etwas Fingerspitzengefühl und geht leichter wenn noch zwei helfende Hände da sind! 

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Die Torte mit dem Kürbis, den Zuckerperlen und der Zuckerwatte verzieren und servieren. Sie sollte mindestens 30 Minuten vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank genommen werden. 

Habt einen wunderschönen Herbst und eine tolle (Kuchen-)Zeit!  

Eure Tine

*Werbung ohne Auftrag wegen Verlinkung

Ruby-Charlotte {Himbeere / Johannisbeere / Joghurt / Ruby-Schokoriegel}*

 

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Von der neuen Ruby Schokolade, die von Callebaut entdeckt wurde, habe ich erst vor einigen Wochen erfahren. Eine liebe Kollegin hatte mir ein rosa farbenes KitKat mitgebracht und seitdem bin ich angefixt! Diese Variante wird auf Basis der neuen, von Callebaut auf den Markt gebrachten Schokolade in Hamburg produziert und zumindest aktuell nur limitiert und in ausgewählten Geschäften verkauft.

Die Charlotte vereint Vanillebiskuit, Beerenmarmelade und Joghurtmousse, die von Ruby KitKats umgeben werden. Das schaut nicht nur hübsch aus, sondern schmeckt auch wunderbar. 

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Zutaten für den Biskuit  

  • 2 Eier (Größe L)
  • 90g Zucker (inkl. 1 Päckchen Vanillezucker) 
  • 40ml Milch (heiß!)
  • 30g Butter (geschmolzen)
  • 60g Mehl
  • 30g Speisestärke
  • 1 Prise Salz

Zutaten für die Fruchtfüllung

  • 200g Himbeeren
  • 300g Johannisbeeren  
  • 35g brauner Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 3 El Gin
  • 2 Blatt Gelatine

Zutaten für die Joghurt-Mousse

  • 450g griechischer Joghuert
  • 2 Päckchen Sofort-Gelatine
  • 250g Schlagsahne
  • 2 Tl SanApart
  • 2 El Agavendicksaft

Zutaten für die Dekoration  

  • 8 Päckchen Ruby Kitkat oder ähnliche Schokoriegel
  • 50g Schlagsahne
  • einige Beeren für die Dekoration  
  • weißes Schleifenband

Zubereitung

Los geht’s mit dem Biskuit. Den Boden einer Springform von 15cm Durchmesser mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen. Die Eier mit dem Zucker, dem Vanillezucker und der heißen Milch gründlich aufschlagen, bis eine sehr helle und luftige Masse entsteht. Das kann einige Minuten dauern, aber die Geduld lohnt sich. Die geschmolzene Butter in einem dünnen Strahl zur Eimasse geben, dabei sollte die Küchenmaschine nur ganz kurz laufen. Anschließend die vermischten trockenen Zutaten auf die Eigelbmasse geben. Alles mit einer Gummizunge vorsichtig aber sehr gründlich und in kreisförmigen Bewegungen unterheben und anschließend in die Springform füllen. Die Böden ca. 35 Minuten backen. Nach einer geglückten Stäbchenprobe den fertigen Boden aus dem Ofen nehmen und in der Form vollständig auskühlen lassen. 

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Für die Fruchtfüllung, die Früchte waschen und verlesen oder das TK-Obst auftauen und mit dem Zucker in einem Topf zum Kochen bringen. Die Beeren für ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Die Gelatine nach Packungsanweisung einweichen, den Gin kurz vor Ende der Garzeit unter die Beerem mischen und alles noch einmal gründlich aufkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen und die ausgedrückte Gelatine unter ständigem Rühren in den Früchten auslösen. Die Fruchtmasse in einer Schale erkalten lassen. 

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Für die Mousse den Joghurt mit der Sofort-Gelatine nach Packungsanweisung verrühren. Die Sahne mit dem SanApart steif schlagen und unter den Joghurt heben. Mit dem Dicksaft nach Geschmack süßen und für einen kurzen Moment kalt stellen. 

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Den Boden einmal quer durchschneiden und einen der beiden Böden auf eine Tortenpappe legen. Da die Creme erst im Kühlschrank komplett fest wird, lege ich einen Tortenring um den untersten Boden und gebe 1/3 der Fruchtcreme auf den Boden. Die Hälfte der Mousse auf der Fruchtmasse verteilen und den zweiten Boden auflegen und ebenso verfahren. Die Torte für ca. 30 Minuten kalt stellen. Die verbleibende Fruchtcreme glatt rühren, ggf. ganz leicht erwärmen und die Torte damit bestreichen. Damit alles fest wird, sollte die Charlotte nun für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Den Tortenring vorsichtig entfernen, die Sahne steif schlagen und den Rand der Torte mit einer dünnen Schicht Sahne einstreichen. Die KitKat in jeweils zwei Riegel teilen und um die Torte stellen. Dabei die Riegel vorsichtig an die Torte drücken. Die Oberfläche mit Beeren verzieren und mit einer Schleife dekorieren.

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Die Torte im Kühlschrank lagern, sie sollte aber mindestens 30 Minuten vor dem Verzehr Zimmertemperatur nehmen. Nun bin ich aber sehr gespannt, wie euch die KitKat’s schmecken und was ihr zu meiner Charlotte sagt - schreibt mir gerne einen Kommentar oder eine Nachricht. Ich freue mich über euer Feedback! Lasst sie euch schmecken und habt eine beerige (Kuchen-)Zeit!  

Eure Tine

*Werbung ohne Auftag weil Nennung von Marken