Ebbelwoi Brot {Roggen | Schrot | Ebbelwoi | Kümmel | Salz}


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Apfelwein und Apfelsaft geben diesem Roggenbrot eine fruchtige Note und ergänzen die Typischen Aromen des Sauerteigs. Roggenschrot, das vor dem Backen eingeweicht wurde, macht das Brot saftig und typische Brotgewürze runden es ab. Zu einer deftigen Brotzeit oder für ein fruchtiges Frühstück, egal wofür ihr euch entscheidet, dieses Brot ist ein wunderbarer Begleiter und eine Hommage an meine hessische Wahlheimat.

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Zutaten für einen Laib Brot

  • 60g grobes Roggenschrot

  • 140ml Apfelsaft

  • 280g Sauerteig (aus 135g Roggenmehl, 135g Wasser und 10g Anstellgut)

  • 400g Roggenmehl (Typ 1160)

  • 100g Weizenmehl (Typ 1050)

  • 230ml Ebbelwoi (Apfelwein)

  • 15g frische Hefe

  • je 6g Fenchel- und Kümmelsamen

  • 1 Tl Anissamen

  • 18g Salz

Zubereitung

Roggenschrot mit dem Apfelsaft aufkochen und über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag alle Mehle, den Sauerteig und alle übrigen Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten. Der Teig sollte für ca. 10 Minuten in einer Küchenmaschine bei langsamer Geschwindigkeit geknetet werden. Sollte der Teig zu feucht oder trocken sein, etwas Roggenmehl oder Apfelwein hinzugeben.

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Den glatten Teig für ca. 35 Minuten an einem warmen Ort, mit einem schauberen Geschirrtuch abgedeckt, ruhen lassen. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche rund wirken und mit der Nahtstelle nach oben in ein bemehltes Gärkörbchen legen. Das Körbchen mit einem sauberen Küchentuch abdecken und für weitere 50-60 Minuten ruhen lassen.

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Den Backofen auf 250°C Ober-Unter-Hitze vorheizen und das Bort in eine bemehlte Cloche setzten.. Den Deckel auflegen und das Brot für 10 Minuten im heißen Ofen backen. Die Temperatur auf 200°C reduzieren und das Brot für ca. 50-60 Minuten fertig backen. Unbedingt eine Klopfprobe machen, d..h das Brot hochheben und auf den Boden klopfen. Der sollte sich fest anfühlen und das Geräuch hohl klingen. Ggf. das Brot ohne Deckel für weitere 10 Minuten backen.

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Das Brot etwas auskühlen lassen und die erste oder die ersten zwei Scheiben frisch mit Butter und Salz genießen. So machen wir das meist und frischen Brot ist einfach unschlagbar, versprochen! Oder aber ihr belegt die Scheiben ganz nach eurem persönlichen Gschmack süß oder herzhaft, dieses Brot passt sich beiden Varianten wunderbar an.

Habt viel Freude mit diesem Brot aus meiner (Wahl-)Heimat und eine gute Zeit

Eure Tine

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Weizen-Dinkel-Brot {Weizen | Dinkel | Malz | Hefe | Salz}*

 

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Heute habe ich ein großartiges Rezept für ein knuspriges Landbrot für euch, dass weder lange gehen muss noch aufwendig in der Zubereitung ist.

Wer mich schon länger kennt der weiß, dass ich eine Cloche von EmileHenry habe, die ich inzwischen regelmäßig zum Backen unserer  Brote verwende. Normalerweise kommen nur noch Sauerteigbrote auf unseren Tisch, die mit Geduld und einer Menge Ruhe(-Zeit) hergestellt werden. Hab ich beides nicht, denkst du jetzt? Wenn der Sauerteig, dass heißt das Anstellgut erst einmal bereit steht, dann ist alles andere eine Frage der Planung. Die Zubereitung des Brotes selbst nimmt dann gar nicht mehr so viel Zeit in Anspruch, und es lohnt sich wirklich! 

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Wenn es aber doch schnell gehen muss, dann probier unbedingt mal dieses Rezept. Es ist inspiriert von EmileHenry und mit ein paar extra bzw. getauschten Zutaten ein tolles Rezept um rasch den leeren Brotkasten wieder aufzufüllen. Statt einer Cloche kann das Brot auch in einem Topf gebacken werden. 

Zutaten für den Teig  

  • 300g Weizenmehl Typ 550
  • 200g Dinkelmehl Typ 630
  • 10g Zucker
  • 10g Trockenhefe
  • 1 Tl Gerstenmalz
  • 10g Salz
  • 260-280g warmes Wasser

Zubereitung  

Für den Hauptteig alle Zutaten in die Schüssel einer Küchenmaschine geben. Das Wasser kommt zum Schluss und sollte nicht sofort vollständig, sondern behutsam zu den übrigen Zutaten gegeben werden. Nach dem ich ca. 240g Wasser hinzugegeben habe, setze ich die Küchenmaschine auf mittlerer Geschwindigkeit in Gang und beobachte den Teig. Verschiedene Mehle nehmen Wasser Unterschiede auf, so dass die Menge variieren kann. Der Teig sollte fest sein, so dass man den Eindruck hat es würde Wasser fehlen, das gibt sich aber normalerweise je länger man rührt. Insgesamt wird der Teig für ca. 8 Minuten bei geringer bis mittlerer Geschwindigkeit in der Küchenmaschine geknetet.

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Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort für ca. 30 Minuten ruhen lassen. Anschließend wird er auf einer bemehlten Arbeitsfläche rund gearbeitet. Dabei den Teig rund herum zur Mitte einschlagen, so dass auf einer Seite eine straffe Kugel entsteht. Mit der gefalteten Seite nach unten auf die bemehlte Platte der Cloche oder in einen mit Backpapier ausgelegten Topf setzen, den Deckel von Cloche oder Topf schließen und für weitere 60 Minuten gehen lassen.  

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Wenn die Zeit abgelaufen ist, den Ofen auf 240°C Ober-Unter-Hitze vorheizen. Die Oberfläche des Brotes vorsichtig mit Wasser benetzen, das klappt sehr gut mit den Händen, und mit einem scharfen Brotmesser (eine Rasierklinge mit Griff) Muster in die Oberfläche des Brotes ritzen. Zu Ostern war es dieser Hase, sonst sind es gerne Blätter oder Ranken. Die Cloche bzw. den Topf wieder schließen und in den heißen Ofen schieben. Das Brot für 45 Minuten backen. 

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Das Brot aus dem Ofen holen und eine Klopfprobe machen. Das Brot sollte fest und hohl klingen. Das Brot auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Wir lieben es ganz besonders wenn es noch ein bisschen warm ist und essen es dann nur mit Butter und Salz. 

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Ich hoffe, ihr habt genauso viel Freude mit diesem Rezept wie wir und wünsche euch eine gute (Kuchen-)Zeit! 

Eure Tine

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* Dieser Beitrag enthält unbeauftragte Werbung. Alle Produkte wurden von mir ohne Auftrag gekauft.