Erdbeere-Käsekuchen {Erdbeere | Quark | Mandel | Vanille}

 

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Wir lieben Erdbeeren gleichermaßen, aber bei der Frage, ob die roten Früchten gebacken werden dürfen oder nicht, scheiden sich die Geister. Heute habe ich das Experiment gewagt und bin super happy. Sicherlich liegt es ganz besonders an der Reife der Beeren, dass dieses Rezept sogar Skeptiker überzeugt hat. Der Boden und die Streusel sind aus einem Teig und reduzieren so den Aufwand bei der Vorbereitung. 

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Die Käsecreme ist dank frisch geriebener Zitronenschale erfrischend und mit dem Erdbeerswirl und den frischen Früchten super fruchtig.  

Zutaten für den Boden und die Streusel

  • 380g Mehl (Weizenmehl Typ 405) 
  • 180g brauner Zucker
  • 200g gemahlene Mandeln  
  • 1 Prise Salz
  • 250g geschmolzene Butter

Zutaten für die Erdbeerfüllung

  • 1kg frische, reife Erdbeeren
  • 1El Reissirup
  • 3Tl Speisestärke
  • Nach dem Backen etwas Puderzucker zum Bestäuben

Zutaten für die Käsemasse

  • 1,25kg Magerquark
  • 200g Zucker
  • 4 Eier (Größe M) 
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 150ml Buttermilch
  • Abrieb von 1 Zitrone

Zubereitung

Alle trockenen Zutaten für den Boden und die Streusel in eine Rührschüssel geben und die flüssige Butter hinzufügen. Mit den Händen zügig zu einer krümeligen Masse verarbeiten und zur Seite stellen. 

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Die Erdbeeren waschen, trocknen, putzen und vierteln. Ca. 100g zusammen mit 1Tl Speisestärke und dem Reissirup mit einem Pürierstab fein pürieren und ebenfalls bereit stellen. Die geviertelten Beeren mit der übrigen Speisestärke mischen und auch bereit stellen. Aus allen Zutaten für die Käseschicht eine glatte Creme herstellen, dazu reicht ein Schneebesen vollkommen aus.

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Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Wer möchte kann einen Backrahmen, der etwas kleiner als das Blech ist verwenden. Nun 1/2 bis 2/3 der Streusel auf dem Backblech verteilen und zu einem Boden zusammen drücken und möglichst glatt streichen. Die Käsemasse darauf verteilen und die Oberfläche ebenfalls glätten. Das Erdbeerpüree auf der Käsemasse verteilen und marmorieren. Anschließend die Erdbeeren und zuletzt die Streusel auf dem Kuchen verteilen und alles für ca. 50-60 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Der Kuchen sollte goldbraun und deutlich aufgegangen sein. Den Kuchen auskühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben und möglichst frisch genießen.

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Schreibt mir gerne auf Instagram oder hier in den Kommentaren, wie er euch geschmeckt hat und ob ich euch von gebacken Erdbeeren überzeugen konnte. Habt eine gute (Kuchen-)Zeit! 

Eure Tine

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Streuseltörtchen {Pflaume / Pistazie / Vanille / Sahne}

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Der erste Geburtstag im Jahr liegt bei uns direkt Anfang Januar. In den letzten Jahren waren wir zu diesem Zeitpunkt meist im Urlaub, aber dieses Mal gibt es endlich Gelegenheit für eine richtige Geburtstagstorte und so ist das Streuseltörtchen entstanden. Inspiriert ist das Törtchen von einer traditionellen friesischen Weihnachtstorte, allerdings habe ich das Originalrezept neu interpretiert. Statt drei gibt es vier kleiner Böden und die Streusel sind mit Pistazien verfeinert. Klassisch ist das Törtchen weiterhin mit Zwetschgenmus und Sahne gefüllt, eine großartige Kombination.

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In der Regel schmecken Kuchen frisch ganz besonders gut. In diesem Fall aber ist das Törtchen am Besten, wenn es mindestens zwei Tage im Kühlschrank durchziehen konnte. Ein praktischer Nebeneffekt ist, dass es sich dann wesentlich besser schneiden lässt. Das Törtchen, vor allem mit vielen knusprig süßen Streuseln gehört zu unseren absoluten Favoriten; nicht ohne Grund wurde es zum diesjährigen Geburtstagstörtchen auserkoren! Seid ihr auch Streuselfans? 

Zutaten für die Böden

  • 180g Mehl
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 100g Creme fraich
  • 130g Butter

Zutaten für die Streusel

  • 120g Mehl
  • 60g geröstete und gemahlene Pistazien
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Etwas Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 100g kalte Butter

Zutaten für die Füllung  

  • 350g Pflaumenmus (selbst gemacht oder gekauft)
  • 400g Schlagsahne
  • 4 Tl SanApart
  • 2 El Puderzucker

Zubereitung

Alle Zutaten für die Böden rasch mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie gewickelt für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Alle Zutaten für die Streusel in eine Schüssel geben, und rasch mit den Fingern die Butter mit den anderen Zutaten verkneten und so zu Streuseln verarbeiten.

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Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen. Den Teig in vier gleich große Portionen teilen und jeweils rund ausrollen. Mit Hilfe einer Kuchenform oder eines Tellers runde Böden mit einem Durchmesser von ca. 15cm ausschneiden und auf zwei Backbleche legen. Die Teigreste ebenfalls dünn ausrollen und auf die Bleche legen. Die Streusel großzügig auf den Böden verteilen und für ca. 15 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Die Streusel und die Böden sollten goldbraun sein, wenn sie aus dem Ofen kommen. Auf Kuchengittern vollständig auskühlen lassen.

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Den schönsten Boden aussuchen und zur Seite legen. Wenn ihr ein elektrisches Messer habt, dann könnt ihr den obersten Boden ganz lassen, anderenfalls empfiehlt es sich, einen Boden mit einem Sägemesser in Stücke zu schneiden und ihn erst anschließend auf die Torte legen. Einen Boden auf eine Tortenpappe legen und zwei bis drei Esslöffel Pflaumenmus darauf verteilen. Die Sahne mit dem SanApart steif schlagen und in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen. Eine großzügige Schicht Sahne auf den ersten Boden spritzen und den zweiten Boden auflegen. Diesen ebenso mit Pflaumenmus und Sahne füllen und den dritten Boden auflegen. Auch diesen Boden mit Pflaumenmus und Sahne füllen und den letzten Boden auflegen. Mit Puderzucker bestäuben und im Idealfall zwei Tage ziehen lassen.

Lasst sie euch schmecken, diese kleine Streuselschönheit. Zwar ist der Anschnitt nicht so easy, aber geschmacklich ist es die Mühe wert.

Habt eine köstliche (Streusel-)Zeit!

Eure Tine

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Zwetschgendatschi {Hefeteig / Zwetschgen / Streusel}

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Zwetschgen gehören zum Herbst einfach dazu und da darf der Zwetschgendatschi natürlich nicht fehlen. In diesem Fall mit Streuseln, denn die verleihen ihm ein wunderbar nussiges Aroma und runden mit ihrer Süße die leichte Säure der Früchte perfekt ab. Ich habe mich für Haselnussstreusel entschieden, aber auch Mandeln würden wunderbar harmonieren. 

Schon vor längerer Zeit habe ich begonnen ein paar Basisrezepte übersichtlich zusammen zu stellen. Heute kommt der süße Hefeteig hinzu. Das Rezept findet ihr in der Kuchenwelt, in der Kategorie "Basics". Solltet ihr übrigens keine Zwetschgen zur Hand haben, dann eignen sich Äpfel auch ganz wunderbar für dieses Rezept. Also, ran an die Küchenmaschine und lasst es euch schmecken. 

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Zutaten für den Hefeteig

Zutaten für die Streusel

  • 150g Mehl
  • 80g Muscovado-Zucker
  • 120g geröstete und gemahlene Haselnüsse
  • 1 Prise Salz
  • 120g Butter

Zutaten für den Belag

  • 2 kg Zwetschgen oder Pflaumen
  • Puderzucker zum Bestäuben des Kuchens

Zubereitung

Den Hefeteig nach dem Basisrezept zubereiten und auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech ausrollen. Das Blech zugedeckt an einem warmen Ort stehen lassen. Den Backofen auf 175°C Ober-Unter-Hitze vorheizen. Für den Belag die Zwetschgen oder Pflaumen waschen, entsteinen und halbieren.

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Für die Streusel die Nüsse zusammen mit dem Muscovado-Zucker (das ist ein dunkler Roh-Rohrzucker mit starker Karamell-Note), dem Mehl, dem Salz und der Butter rasch mit den Fingern zu einem krümeligen Teig verarbeiten. Das vorbereitete Obst auf dem Hefeteig verteilen, dabei die Pflaumen möglichst eng auf den Teig setzten. Die Streusel gleichmäßig über dem Obst verteilen und alles im vorgeheizten Ofen für ca. 35 Minuten backen. 

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Das ist einer der wenigen Kuchen, den wir mit Sahne genießen. Alternativ ist eine selbst gemachte Vanillesauce auch sehr fein. Beides lässt sich, wenn keine Kinder mitessen mit einem Schuss Eierlikör verfeinern - yummy. 

Habt eine gute (Kuchen-)Zeit. Eure Tine

Apfel-Crumble {Äpfel / Dinkelmehl / Mandeln / Zimt}

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Wenn es bei uns am Wochenende einmal schnell gehen muss, dann ist ein Apfel-Crumble im Herbst genau das Richtige. Schon im Backofen verströmt er herrliche Apfel- und Zimtaromen. Für eine Extraportion Chrunch gibt es heute Mandelsplitter in der Apfelmasse und auf den Streuseln. Die Streusel habe ich mit Vollkornmehl und Muscovado-Zucker zubereitet, das verleiht ihnen ein nussiges Aroma und eine wunderbare Karamellnote. Am Besten, ihr probiert es gleich einmal selbst aus! 

Zutaten für die Streusel

  • 150g Vollkornmehl
  • 80g Muscovado-Zucker oder alternativ Rohrohrzucker
  • 120g gemahlene Mandeln
  • 1 Prise Salz
  • 120g kalte Butter
  • 1-2 Tl Sweet Love von JustSpices* (alternativ 1 Tl gemahlener Zimt)

Zutaten für die Apfelmasse

  • 5-6 Äpfel
  • 2-3 El Dulce de Leche
  • 2 El Mandelsplitter

Zutaten zur "Vollendung"

  • 1 El Mandelsplitter
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Eine ofenfeste Auflaufform fetten und bereitstellen. Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Alle Zutaten für die Streusel in eine Schüssel geben und mit den Fingerspitzen zu Streuseln verarbeiten. Die Streusel müssen nicht gleichmäßig sein. 

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Die Äpfel schälen, Stiel, Kerngehäuse und den Blütenansatz entfernen und zuerst in spalten und dann in Stücke schneiden. Die fertigen Apfelstücke sowie die Mandelsplitter mit der Dulce de Leche vermengen und in die vorbereitete Auflaufform füllen.  

Dann die Streusel und anschließend die Mandelsplitter großzügig über die Äpfel verteilen und den Crumble für ca. 30-40 Minuten im Ofen backen. Die Flüssigkeit, die aus den Äpfeln getreten ist, sollte kochen und die Streusel sollten goldbraun sein. Den fertigen Crumble kurz abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren. 

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Wunderbar schmeckt der Crumble lauwarm mit Vanilleeis oder einer selbstgemachten Vanillesauce. Eine gute, etwas kalorienärmere Variante ist Naturjoghurt, den ich am liebsten mit etwas Vanille und Reissirup verfeinert mag.

Habt eine gute (Kuchen- oder Crumble-)Zeit!

Eure Tine

*Dies ist keine Werbung! Ich habe mir das Gewürz selbst gekauft und finde es ist perfekt für dieses Backwerk geeignet.

Muttertagsherz {Rhabarber / Mandeln / Streusel / Liebe}

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For the English version of this recipe please scroll down.

Pünktlich zum Muttertag bin ich wieder da und habe ein sehr praktisches „last minute“ Rezept mitgebracht. Inspiriert dazu hat mich Dani von dem wunderbaren Blog Klitzeklein. Neben einem Rührteig und Streuseln braucht man nur noch ein bisschen Obst und schon kann der Kuchen in den Ofen wandern. Die Zutaten für beide Teige sind meist im Haus und ein wenig passendes Obst findet sich auch oft. Da meine Mutter immer ein großer Fan von Rhabarber war und dieser daher perfekt zu diesem Anlass passt, habe ich mich für eine Rhabarber-Variante entschieden. Aber auch Äpfel, das ist Dani’s Original, Birnen oder Steinobst eigenen sich wunderbar für dieses Rezept.

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Seid ihr auch schon gespannt, was eure Kinder und Familien sich für euch zum Muttertag ausgedacht haben? Bevor ich vor lauter Ungeduld ganz hibbelig werde, verziehe ich mich lieber in die Küche und sorge mit diesem wunderbar saftigen Kuchen für ein würdiges Highlight auf der Kaffeetafel. Also, rasch die Schürze umgebunden und schon kann’s losgehen:

Zutaten für den Rührkuchen

  • 3 Eier
  • 200g brauner Zucker
  • 200g Öl oder Backfett
  • 50ml Buttermilch oder Milch
  • 200g Mehl
  • 1-2 Tl Backpulver
  • 1 Prise Salz

Zutaten für die Streusel

  • 75g Mehl
  • 70g brauner Zucker
  • 60g gemahlene Mandeln
  • 1 Prise Salz
  • 60g Butter

Zutaten für den Rhabarber & die Dekoration

  • 8 Stangen Rhabarber (möglichst rote Stangen wählen)
  • 1 El Zucker
  • 1-2 El Mandelblättchen
  • 1-2 Tl Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Die Zutaten sind für eine Springform mit 26 cm Durchmesser bemessen. Ich habe mich aus gegebenem Anlass für eine Herzform entschieden.

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Zuerst hole ich die Eier aus dem Kühlschrank und lasse sie Zimmertemperatur annehmen. Dann stelle ich die Form auf einen Bogen Backpapier und falte das Papier am Rand der Form entlang, so dass sie auf dem Papier nicht verrutschen kann. Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen und den Rhabarber putzen, d.h. die äußeren Fasern entfernen, schräg in fingerdicke Stücke schneiden und mit einem El Zucker in einer Schüssel etwas Saft ziehen lassen.  

Aus den Zutaten für den Boden einen Rührteig zubereiten. Dazu Eier und Zucker schaumig rühren, Öl und Buttermilch zugeben und ebenfalls unterrühren. Die trockenen Zutaten zum Schluss dazu geben, dabei nur ganz kurz rühren, damit der Teig nicht klietschig wird.  

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Als nächstes kommen die Streusel an die Reihe. Alle Zutaten mit den Fingern zu einem krümeligen Teig verarbeiten. 

Nun fülle ich Zweidrittel vom Rührteig in die vorbereitete Form, verteile einen Teil des Rhabarbers darüber und bestreue anschließend alles mit der Hälfte der Streusel. Diese Idee stammt von Dani und sorgt dafür, dass der Kuchen wunderbar saftig wird. Anschließend kommt der Rest vom Rührteig auf die erste Streuselschicht, ebenso wie der verbliebene Rhabarber und die übrigen Streusel. Zum Schluss bestreue ich alles mit den Mandelsplittern.

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Dann ist der Kuchen bereit für den Backofen. Nach ca. 90 Minuten, ich mache immer eine Stäbchenprobe, kann er wieder raus. Die lange Backzeit ist vor allem dem saftigen Rhabarber geschuldet und macht es erforderlich, den Kuchen nach ca. 2/3 der Zeit mit Alufolie abzudecken, damit er oben nicht zu dunkel wird. Es duftet ganz wunderbar, wenn er endlich aus dem Ofen darf. Jetzt müssen wir uns nur noch ein bisschen gedulden, bis der Kuchen etwas abgekühlt ist. 

Den Streuselkuchen in 12 Stücke schneiden, mit Puderzucker bestäuben und gerne mit Sahne und einem Kaffee, Tee oder Kakao noch lauwarm genießen.

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Habt viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken! Ganz wichtig an diesem Wochenende: Habt einen wunderschönen Muttertag, lasst euch verwöhnen oder verwöhnt einen geliebten Menschen nach Herzenslust!

Habt eine gute (Kuchen-)Zeit!  

Eure Tine 


Recipe for the Mother Day‘s Heart

Ingredients for the batter

  • 3 eggs
  • 200g brown sugar
  • 200g oil or melted butter
  • 50ml buttermilk or milk
  • 200g all-purpose flour
  • 1-2 Tl baking Soda
  • 1 pinch of salt

Ingredients for the crumble

  • 75g all-purpose flour
  • 70g brown sugar
  • 60g grounded almonds
  • 1 pinch of salt
  • 60g butter

Ingredients for the rhubarb and decoration

  • 8 sticks of rhubarb (if possible read sticks)
  • 1 tbsp. sugar
  • 1-2 tbsp. flaked almonds
  • 1-2 tsp. icing sugar

Preparation

The ingredients are calculated for a round 10-inch cake pan. When I start, the eggs and the butter should be at room temperature. Line the bottom of the pan with parchment paper and preheat the oven to 350°F.

Clean and peel the rhubarb and cut it into pieces as thick as a finger. Mix the rhubarb with one to two tbsp. of sugar and set aside.

For the batter, whisk the eggs together with the sugar until foamy and add oil and buttermilk. Whisk again for a few moments. Finally stir the dry ingredients into the mass just for a few moments.

For the crumble put all listed ingredients together into a bowl and prepare a crumbly dough with your fingers.

Fill two third of the batter into the prepared pan. Spread half of the rhubarb on the batter and subsequently half of the crumble on the rhubarb. Thereafter, fill the rest of the batter onto the crumble, continue with the rest of the rhubarb and the remaining crumble. Finally spread the flaked almonds on the top of the cake and place the pan in the oven. The baking takes approximately 90 minutes, but I recommend testing the cake with a skewer after 60 minutes from time to time and cover it with aluminium foil if needed.  

Let the cake cool for a few moments, before your remove the pan. Dust the cake with icing sugar before served and enjoy.

Apfelstreusel {Apfel / Mohn / Streusel / Mandeln}

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Wochenende ist Kuchenzeit - klarer Fall!

Zu dieser Jahreszeit liebe ich Streuselkuchen ganz besonders und mein absoluter Lieblingsstreuselkuchen ist dieser wunderbare Rührkuchen mit Obst der Saison - und Streuseln. Die Streusel sind mit Mandeln verfeinert, dadurch werden sie besonders crunchy. Der Kuchen selbst ist super saftig und schmeckt herrlich fruchtig. Der Kuchen ist sehr vielseitig und lässt sich mit verschiedenen Obstsorten oder Streuseln immer wieder neu kreieren. Hier gibt es eine Variante mit Zwetschgen und Haselnussstreuseln und hier mit saftigen Süßkirschen und Pistazienstreuseln. Beides ist auch sehr zu empfehlen!

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So, nun geht's rasch hinein in die Küche und nach kürzester Zeit kommt ihr mit diesem herrlichen Kuchen wieder heraus - die reinste Zauberei.

Zutaten für den Boden

  • 185g Butter
  • 130g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Eier  
  • 100ml Milch
  • 100g gemahlener Mohn
  • 1/2 Päckchen Vanillearoma 
  • 185g Mehl
  • 1/4 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • ca. 4-5 Äpfel  

Zutaten für die Streusel

  • 75g Mehl
  • 40g Muscovado-Zucker (alternativ Rohrohrzucker)
  • 60g geröstete und gemahlene Mandeln
  • 1 Prise Salz
  • 60g Butter
  • Puderzucker zum Bestäuben 

Zubereitung

Die Zutaten sind für eine Springform mit 26cm Durchmesser bemessen. Zuerst Butter und Eier aus dem Kühlschrank holen, so dass sie Zimmertemperatur annehmen. Die Milch mit dem Mohn mischen und einige Momente quellen lassen. Dann den Boden der Springform mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen.  Die Äpfel schälen, halbieren, das Kerngehäuse inkl. Stiel und Blütenansatz entfernen und die runde Seite mehrfach einschneiden.  

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Aus den Zutaten für den Boden einen Rührteig zubereiten. Dazu Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Nach und nach die Eier zugeben und gründlich unterrühren. Die Milchmohnmischung und das Vanillearoma hinzufügen und zum Schluss dann, nur ganz kurz, die trockenen Zutaten dazu geben. Das Mehl sollte nicht zu lange gerührt werden, denn sonst wird der Teig klietschig.  

Als nächstes kommen die Streusel an die Reihe. Die Mandeln habe ich in einer Pfanne ohne Fett geröstet und - nachdem sie abgekühlt waren - in einem Blitzhacker fein gemahlen. Für die Streusel habe ich dann Mandeln, Zucker, Mehl, Salz und Butter mit den Fingern zu einem krümeligen Teig verarbeitet. 

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Nun gebe ich den Rührteig in die vorbereitete Form, verteile die halbierten Äpfel darauf, so dass die runde Seite oben liegt. Anschließend bestreue ich alles mit den Streuseln. Das schaut doch schon ganz schön lecker aus.

Dann ist der Kuchen bereit für den Backofen. Nach ca. 45 Minuten, ich mache immer eine Stäbchenprobe, kann er wieder raus. Es duftet schon ganz wunderbar. Jetzt müssen wir uns nur noch ein wenig gedulden, bis der Kuchen etwas abgekühlt ist. Wenn es soweit ist, den Streuselkuchen in 12 – 16 Stücke schneiden, mit Puderzucker bestäuben und gerne mit Sahne und einem heißen Kakao noch lauwarm genießen.

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Habt viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken. Bei uns war der Kuchen so schnell verschwunden, dass ich bereits am nächsten Tag einen Neuen backen durfte. ;-) 

Habt eine gute (Kuchen-)Zeit!  

Eure Tine