Weizen-Dinkel-Brot {Weizen / Dinkel / Malz / Hefe / Salz}*

 

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Heute habe ich ein großartiges Rezept für ein knuspriges Landbrot für euch, dass weder lange gehen muss noch aufwendig in der Zubereitung ist.

Wer mich schon länger kennt der weiß, dass ich eine Cloche von EmileHenry habe, die ich inzwischen regelmäßig zum Backen unserer  Brote verwende. Normalerweise kommen nur noch Sauerteigbrote auf unseren Tisch, die mit Geduld und einer Menge Ruhe(-Zeit) hergestellt werden. Hab ich beides nicht, denkst du jetzt? Wenn der Sauerteig, dass heißt das Anstellgut erst einmal bereit steht, dann ist alles andere eine Frage der Planung. Die Zubereitung des Brotes selbst nimmt dann gar nicht mehr so viel Zeit in Anspruch, und es lohnt sich wirklich! 

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Wenn es aber doch schnell gehen muss, dann probier unbedingt mal dieses Rezept. Es ist inspiriert von EmileHenry und mit ein paar extra bzw. getauschten Zutaten ein tolles Rezept um rasch den leeren Brotkasten wieder aufzufüllen. Statt einer Cloche kann das Brot auch in einem Topf gebacken werden. 

Zutaten für den Teig  

  • 300g Weizenmehl Typ 550
  • 200g Dinkelmehl Typ 630
  • 10g Zucker
  • 10g Trockenhefe
  • 1 Tl Gerstenmalz
  • 10g Salz
  • 260-280g warmes Wasser

Zubereitung  

Für den Hauptteig alle Zutaten in die Schüssel einer Küchenmaschine geben. Das Wasser kommt zum Schluss und sollte nicht sofort vollständig, sondern behutsam zu den übrigen Zutaten gegeben werden. Nach dem ich ca. 240g Wasser hinzugegeben habe, setze ich die Küchenmaschine auf mittlerer Geschwindigkeit in Gang und beobachte den Teig. Verschiedene Mehle nehmen Wasser Unterschiede auf, so dass die Menge variieren kann. Der Teig sollte fest sein, so dass man den Eindruck hat es würde Wasser fehlen, das gibt sich aber normalerweise je länger man rührt. Insgesamt wird der Teig für ca. 8 Minuten bei geringer bis mittlerer Geschwindigkeit in der Küchenmaschine geknetet.

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Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort für ca. 30 Minuten ruhen lassen. Anschließend wird er auf einer bemehlten Arbeitsfläche rund gearbeitet. Dabei den Teig rund herum zur Mitte einschlagen, so dass auf einer Seite eine straffe Kugel entsteht. Mit der gefalteten Seite nach unten auf die bemehlte Platte der Cloche oder in einen mit Backpapier ausgelegten Topf setzen, den Deckel von Cloche oder Topf schließen und für weitere 60 Minuten gehen lassen.  

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Wenn die Zeit abgelaufen ist, den Ofen auf 240°C Ober-Unter-Hitze vorheizen. Die Oberfläche des Brotes vorsichtig mit Wasser benetzen, das klappt sehr gut mit den Händen, und mit einem scharfen Brotmesser (eine Rasierklinge mit Griff) Muster in die Oberfläche des Brotes ritzen. Zu Ostern war es dieser Hase, sonst sind es gerne Blätter oder Ranken. Die Cloche bzw. den Topf wieder schließen und in den heißen Ofen schieben. Das Brot für 45 Minuten backen. 

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Das Brot aus dem Ofen holen und eine Klopfprobe machen. Das Brot sollte fest und hohl klingen. Das Brot auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Wir lieben es ganz besonders wenn es noch ein bisschen warm ist und essen es dann nur mit Butter und Salz. 

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Ich hoffe, ihr habt genauso viel Freude mit diesem Rezept wie wir und wünsche euch eine gute (Kuchen-)Zeit! 

Eure Tine

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* Dieser Beitrag enthält unbeauftragte Werbung. Alle Produkte wurden von mir ohne Auftrag gekauft. 

Roggenbrot {Roggenmehl / Semmelbrösel / Sauerteig / Brotgewürz)

 

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Ich freue mich riesig euch endlich mein zweites Brot vorzustellen. Inspiriert ist es von den “Wild Backers” und gebacken in einer Cloche von Emile Henry. Allerdings könnt ihr das Brot auch ohne Cloche backen, ein Gärkörbchen wäre jedoch hilfreich. Das Foto ist inspiriert von einer Instagram-Challenge #GetMinimal, nur Food wird photographiert, keine Props oder andere Non-Food Deko. Wie gefallen dir diese Bilder? Ich freue mich auf deine Nachricht. 

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Zutaten für den Vorteig

Zutaten für das Quellstück

  • 45g Paniermehl
  • 45g gemischte Flocken
  • 200g Wasser

Zutaten für den Hauptteig

  • 300g Roggenmehl (Typ 1150)
  • 150g Weizenmehl (Typ 550)
  • 25g frische Hefe
  • 10g Gerstenmalz
  • 15g Salz
  • 5g Brotgewürz
  • 150-180g handwarmes Wasser

Zubereitung

Das Roggenmehl mit dem Anstellgut und dem Wasser in einem sauberen Gefäß vermengen und bei Zimmertemperatur für ca. 12 - 16 Stunden ruhen lassen. Für das Quellstück das Paniermehl in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rösten, mit den gemischten Flocken und dem Wasser gründlich verrühren und ebenfalls ca. 12 Stunden ruhen lassen.

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Für den Hauptteig alle Zutaten in die Schüssel einer Küchenmaschine geben. Das Wasser kommt zum Schluss und sollte nicht sofort vollständig, sondern nach und nach zu den übrigen Zutaten gegeben werden. Bei 150g Wasser würde ich die Küchenmaschine in Gang setzen und den Teig beobachten. Verschiedene Mehle nehmen Wasser Unterschiede auf, so dass die Menge variieren kann. Der Teig sollte fest sein, so dass man den Eindruck hat es würde Wasser fehlen, das gibt sich aber normalerweise je länger man rührt. Insgesamt wird der Teig für ca. 8 Minuten bei geringer Geschwindigkeit in der Küchenmaschine geknetet.

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Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort für ca. 3 Stunden ruhen lassen. Anschließend wird er auf einer bemehlten Arbeitsfläche rund gearbeitet. Dabei den Teig rund herum zur Mitte einschlagen, so dass auf einer Seite eine straffe Kugel entsteht. Mit der gefalteten Seite nach unten in einen bemehlten Gärkorb setzen und für eine weitere Stunde gehen lassen. Wenn die Zeit abgelaufen ist den Ofen auf 260°C Ober-Unter-Hitze vorheizen. Den Teig auf den Boden einer Cloche stürzen und abgedeckt stehen lassen bis der Ofen die gewünschte Temperatur erreicht hat. Das Brot in den heißen Ofen schieben und für 10 Minuten backen. Nach 10 Minuten die Temperatuf auf 220°C Ober-Unter-Hitze reduzieren und 40 Minuten weiterbacken. Die Hitze nochmal auf 200°C Ober-Unter-Hitze reduzieren und das Brot in der Cloche in weiteren 20 Minuten fertig backen. Unbedingt eine Klopfprobe machen und das Brot, falls nötig ohne Cloche auf dem Gitter fertig backen.

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Ohne Cloche zwei Backbleche im Ofen heiß werden lassen. Auf das obere Blech Packpapier legen und das Brot darauf setzen. Den Ofen kurz zu machen. Ca. 100ml Wasser auf das Blech geben, damit sich Wasserdampf bildet. Die Ofentür rasch schließen, damit der Dampf nicht sofort wieder entweiche kann. 

Das Brot muss hohl klingen wenn man darauf klopft. Auf einem Kuchengitter sollte es vollständig erkalten, aber auch lauwarm nur mit Butter und Salz schmeckt das frische Brot ganz hervorragend. Belegt es nach Herzenslust und lasst es euch schmecken. Ich wünsche dir viel Freude mit dem Rezept und eine gute (Brot-)Zeit. 

Deine Tine

* Werbung wegen Verlinkung & Markennennung

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Schoko-Kaffee-Sand {Kaffee / Schoko / Salz / Zucker}

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Heidesand steht schon seit längerem auf meiner Plätzchenwunschliste ganz weit oben und da sind sie nun endlich! Schlicht, nicht sehr aufwändig und unfassbar gut. Sie verbreiten einen wunderbaren Schokoladen- und Kaffeeduft schon während sie im Ofen backen und haben, das kann ich bereits heute sagen, das Potential ein Klassiker in der Kuchenwelt zu werden. 

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Zutaten

  • 250g Butter
  • 3 Tl lösliches Kaffeepulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 175g Zucker
  • 400g Mehl
  • 40g Kakaopulver
  • 1/2 Tl Salz
  • 2 El Zucker zum Wälzen

Zubereitung

Die Butter schmelzen und dabei so warm werden lassen, dass sich der Kaffee darin auflöst. Vanillezucker und die 175g Zucker ebenfalls unter die warme Butter rühren. Mehl, Salz und Kakaopulver mischen und das Butter-Zucker-Gemisch zum Mehl geben. Alles mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten.

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Aus dem Teig Rollen mit ca. 3cm Durchmesser formen und ihn dabei gut zusammendrücken. Da der Teig etwas brüchig ist, erfordert dies ein wenig Geduld, die aber sehr gut investiert ist. Die Rollen vorsichtig in dem Zucker wälzen und in Frischhaltefolie wickeln. Sie sollten mindestens 3 Stunden im Kühlschrank ruhen, können dort aber auch 24 Stunden kühlen.

Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Die Rollen ca. 30 Minuten Zimmertemperatur annehmen lassen und mit einem glatten Messer in ca. 5mm breite Plätzchen schneiden. Die Plätzchen mit etwas Abstand auf dem Backpapier verteilen und für ca. 12 Minuten im Backofen backen.

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Auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen und in einer Metalldose auf Butterbrot- oder Backpapier kühl und dunkel lagern. Mit einer frischen Tasse Kaffee oder einer heißen Schokolade schmecken sie uns besonders gut.

Ich hoffe, dass sie euch ebenso gut schmecken wie uns und wünsche euch eine gute (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine