Erdbeer Tonka Torte {Erdbeere / Tonka / Frischkäse / Meringue}


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Die Erdbeersaison hat endlich begonnen und während dieser Zeit werden hier Berge von Erdbeeren verputzt. Egal ob im Kuchen, im Dessert, als Drink oder pur, wir alle lieben diese kleinen roten Früchtchen sehr. Um sie mal wieder so richtig in Scene zu setzen kommt der Muttertag gerade recht daher! Wie könnte man eine Mutter besser verwöhnen, als mit dieser verführerischen Torte?

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Die Böden sind mit Tonkabohne fein aromatisiert, die Torte ist mit einer Erdbeer-Frischkäsecreme gefüllt und mit samtiger Buttercreme umhüllt. Egal ob ein- oder zweistöckig, sie ist so oder so ein Genuss. 

Zutaten für den Biskuit

  • 6 Eier
  • 270g Zucker
  • Abrieb von 1/4 Tonkabohne
  • 120ml Milch
  • 90g Speisestärke
  • 180g Mehl
  • 1 Prise Salz

Zutaten für die Erdbeercreme

  • 400g Frischkäse
  • 80g Puderzucker
  • 250g Schlagsahne
  • 1 Beutel Geliermittel für kalte Cremes
  • Abrieb von 1/2 Zitronenschale
  • 500g Erdbeeren, geputzt und klein geschnitten

Zutaten für die Meringue Buttercreme

  • 4 Eiweiß (Größe L) 
  • 200g Zucker
  • 250g zimmerwarme (!) Butter

Zutaten für die Dekoration

  • Erdbeeren
  • Zitronenmelisse

Zubereitung

Für die Böden den Backofen auf 175°C Ober-Unter-Hitze vorheizen und die Böden von zwei runden Formen mit 15cm Durchmesser und einer Form mit 18cm Durchmesser mit Backpapier auslegen.  Die Eier trennen und die Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Sobald die Masse zu Eischnee wird, langsam 1/3 des Zuckers dazu geben und solange weiter schlagen, bis ein fester, glänzender Schnee entstanden ist. Den Eischnee zur Seite stellen und die Eigelbe mit dem übrigen Zucker und dem Abrieb der Tonkabohne in einer zweiten Schüssel schaumig schlagen. In einem gleichmäßig dünnen Strahl die heiße Milch dazu geben. Vorsicht, nicht zu schnell rühren, denn dann spritzt es. Sobald die Eigelbe ebenfalls sehr schaumig und die Masse blassgelb ist, die Küchenmaschine oder den Handmixer ausschalten.  Nun mit einem Teigschaber 1/3 des Eischnees auf die Eigelbmasse geben, die Mehl- und Speisestärke-Mischung darüber sieben und alles vorsichtig unterheben. Den übrigen Eischnee ebenso unterziehen und den Teig auf die Formen verteilen. Dabei die große und eine kleine Form zu 3/4 füllen und den übrigen Teig in die zweite kleine Form füllen. Die Böden für ca. 35 Minuten im Ofen backen. Nach einer geglücktes Stäbchenprobe die Böden aus dem Ofen holen und vollständig in den Formen auskühlen lassen.

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Für die Meringue-Buttercreme die Eier trennen und die Eigelbe anderweitig (z.B. für einen Pudding oder ein Curd) verwenden. Das Eiweiß und den Zucker in einer Metallschüssel unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen über einem kochenden Wasserbad auf mind. 65°C erhitzen. Hierbei ist ein Thermometer notwendig. Sobald die Temperatur erreicht ist, das Wasserbad entfernen und das Eiweiß in der Küchenmaschine steif schlagen. So lange weiterschlagen, bis die Masse auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, dies kann einige Minuten dauern. Sobald die Meringuecreme Zimmertemperatur hat, die zimmerwarme Butter (das ist wirklich sehr wichtig für das Gelingen der Creme) in drei Portionen unter den Eischnee rühren, bis eine homogene und glatte Creme entstanden ist. Sollte die Creme ausnahmsweise doch ausflocken, kann man sie einfach kurz über dem Wasserbad erwärmen und wieder glattrühren. Falls die Creme zur weiteren Verarbeitung zu weich ist, kann man sie einen Moment im Kühlschrank aufbewahren.

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Die Böden vorsichtig aus der Form lösen und die beiden hohen Böden gleichmäßig zweimal waagerecht durchschneiden. Etwas Creme in die Mitte einer Tortenpappe streichen und den obersten Boden mit 15cm Durchmesser umgekehrt auf der Pappe fixieren. Für den Aufbau empfiehlt es sich die Böden in umgekehrter Reihenfolge zu verwerfen, denn der unterste ist durch den Boden der Backform schön gerade und sorgt für eine glatte Oberfläche und schöne Kanten der Torte. Aus den Größeren Böden für die zweite Etage Böden mit 12cm Durchmesser ausschneiden. Die Creme in einen Spritzbeutel füllen und auf jeden Boden, mit Ausnahme des jeweils letzten am Rand einen Ring Buttercreme aufspritzen.

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Die Buttercremeringe im Kühlschrank fest werden lassen. In der Zeit den Frischkäse mit dem Puderzucker und dem Zitronenabrieb verrühren. Sahne und Geliermittel nach Packungsanweisung steif schlagen und unter den Frischkäse heben. Die Erdbeeren ebenfalls unterheben und die Creme auf den Böden innerhalb der Buttercremeringe verteilen. Die Torte zusammensetzen und beide Etagen am Rand und auf der Oberfläche mit Buttercreme bestreichen, so dass eine glatte Oberfläche entsteht. Beide Etagen im Kühlschrank fest werden lassen und die Torte dann zusammen setzen. Die Torte mit Erdbeeren und etwas Grün (z.B. Melisse) dekorieren und möglichst frisch servieren. 

Egal zu welchem Anlass, habt ein köstliches Kaffeestündchen und macht euch ein paar schöne Stunden mit euren Liebsten. 

Eure Tine

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Mandel-Himbeer-Cupcakes {Mandel / Himbeere / Likör / Meringue}*

 

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Manchmal entsteht ein Rezept aus einem Moment, wenn ich im Supermarkt beim Vorbeilaufen an einem Regal ein neues Produkt entdecke. Manchmal sehe ich ein Bild und manchmal ist es eine Mischung aus allem. In diesem Fall ist es der neue und vegane (!) Mandellikör Baileys Almande. Die Flasche ist mit floralen Motiven verziert und hat mich sofort angesprochen. Nach einem ersten Test habe ich mich für eine Komination aus Mandel und Himbeere entschieden und Muffins gebacken. Die Muffins sind anschließend mit einer leichten Meringue-Buttercreme getoppt, die mit etwas Mandellikör aromatisiert ist. 

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Passend zu Ostern gibt es als Deko ein Nest aus knusprigen Kornflakes und knackigen Mandelstiften, umhüllt von fruchtiger Ruby-Schokolade und einem Osterei. Egal ob mit Ei zu Ostern oder nur so mit einem knackigen Häufchen aus Schoko-Chrunch, die Cupcakes sind super saftig und fangen die Aromen des Frühlins wunderbar ein. 

Zutaten für die Muffins

  • 100g Mehl (Typ 405)
  • 80g gemahlene Mandeln
  • 80g Zucker
  • 1 gestr. Tl Natron
  • 1 Tl Backpulver 
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier
  • 65g Öl (ich bevorzuge zum Backen Sonnenblumenöl)
  • 35g Mandellikör (z.B. Baileys Almande) 
  • 1 El saure Sahne
  • 1 Tl Vanilleextrakt 
  • Ca. 125g Himbeeren (je nach Größe 2-3 je Muffins bei 11 Muffins)

Zutaten für die Meringue-Buttercreme

  • 2 Eiweiß (Größe L)
  • 100g feiner Zucker
  • 125g zimmerwarme Butter
  • 1-2 El Mandellikör (z.B. Baileys Almande)

Zutaten für die Dekoration 

  • 100g geschmolzene Ruby-Schokolade
  • 30g Kornflakes
  • 50g geröstete Mandelstifte
  • Ostereier nach Geschmack

Zubereitung

Ein Muffinblech mit Papier- oder Silikonförmchen auslegen. Das Rezept reicht für ca. 11 Cupcakes. Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Die trockenen Zutaten in einer Schüssel gut vermischen. Die feuchten Zutaten mit Ausbahme der Himbeeren mit einem Schneebesen verrühren. Die Creme zu den trockenen Zutaten geben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Die Förmchen zu 2/3 mit Teig füllen und jeweils 2-3 Himbeeren auf dem Teig verteilen und leicht eindrücken. Die Muffins für ca. 18-20 Minuten backen un eine Stäbchenprobe machen. Die Muffins anschließend aus der Form holen und vollständig auskühlen lassen. 

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Während die Muffins im Backofen sind, die Meringue-Buttercreme zubereiten. Dazu die Eier trennen und die Eigelbe anderweitig (z.B. für einen Pudding oder ein Curd) verwenden. Das Eiweiß und den Zucker in einer Metallschüssel unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen über einem kochenden Wasserbad auf mind. 65°C erhitzen. Hierbei ist ein Thermometer notwendig. Sobald die Temperatur erreicht ist, das Wasserbad entfernen und das Eiweiß in der Küchenmaschine steif schlagen. So lange weiterschlagen, bis die Masse auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, dies kann einige Minuten dauern. Sobald die Meringuecreme Zimmertemperatur hat, die zimmerwarme Butter (das ist wirklich sehr wichtig für das Gelingen der Creme) in drei Portionen unter den Eischnee rühren, bis eine homogene und glatte Creme entstanden ist. Sollte die Creme ausnahmsweise doch ausflocken, kann man sie einfach kurz über dem Wasserbad erwärmen und wieder glattrühren. Den Mandellikör hinzufügen und vollständig unterrühren. Sollte die Creme zur weiteren Verarbeitung zu weich sein, kann man sie einen Moment im Kühlschrank aufbewahren. Die Creme in einen Spritzbeutel füllen und jeweils eine großzügige Portion auf die vollständig ausgekühlten Küchlein spritzen. Bis die Dekoration fertig ist, die Cupcakes im Kühlschrank ruhen lassen. 

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Die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen, Mandelsplitter und Cornflakes unterrühren. Die sollten jeweils vollständig von Schokolade umhüllt sein. Nun mit Hilfe von 2 Teelöffeln kleine Nester auf ein Backpapier setzen und in die Mitte von jedem Nest ein Ei setzten. Die Nester im Kühlschrank in ca. 30 Minuten fest werden lassen. Die ausgehärteten Schokonester vorsichtig vom Backpapier lösen und jeweils auf einem Cupcakes platzieren. 

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Ich wünsche euch viel Freude mit diesem Rezept und hoffe, ihr lasst es euch schmecken. Egal ob zur Osterzeit oder zu einer anderen Gelegenheit. Die Schokohäufchen sind übrigens auch ohne Cupcakes super lecker und rasch zubereitet. Habt eine köstliche (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine 

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* Dieser Beitrag enthält unbeauftragte Werbung. Alle Produkte wurden von mir ohne Auftrag gekauft.  

Donau-Cupcake {Kirsche / Schokolade / Vanille / Meringue}

 

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Wer liebt sie nicht: Donauwellen? Diese Cupcakes sind eine Homage an das beliebte Gebäck und in der Herstellung sind sie nicht ganz so schwierig wie das Original. Der Teig ist rasch hergestellt, während die Muffins backen kommt die Meringue-Buttercreme dran und nachdem die Küchlein gefüllt sind, werden sie mit geschmolzener Schokolade dekoriert. Ich kann sie euch nur wärmstens ans Herz legen, bei uns waren sie in kürzester Zeit verputzt!  

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Zutaten für die Muffins

  • 180g Mehl
  • 80g Zucker
  • 1 gestr. Tl Natron
  • 1 Tl Backpulver  
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier
  • 100ml Öl
  • 1 El Joghurt
  • 1 Tl Vanilleextrakt  
  • 50g geschmolzene Schokolade
  • 1 El Joghurt
  • 1 Glas Süßkirschen (abgetropft) 

Zutaten für die Meringue-Buttercreme

  •  2 Eiweiß (Größe L)
  • 100g feiner Zucker
  • 125g zimmerwarme Butter

Zutaten für die Dekoration  

  • 50g geschmolzene Schokolade

Zubereitung

Ein Muffinblech mit Papier- oder Silikonförmchen auslegen. Das Rezept reicht für ca. 11 Cupcakes. Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Die trockenen Zutaten in einer Schüssel gut vermischen. Die feuchten Zutaten mit Ausbahme der Schokolade, einem El Joghurt und der Kirschen mit einem Schneebesen verrühren. Die Creme zu den trockenen Zutaten geben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Jeweils einen gehäuften Teelöffel vom Teig in jede Muffinmulde füllen und nun die Schokolade und den Joghurt unter den verbleibenden Teig rühren. Den Schokoteig auf dem weißen Teig verteilen und alles kurz mit einer Gabel marmorieren. Je Form drei Kirschen in den Teig drücken und die Muffins für ca. 15-18 Minuten backen. Die Muffins anschließend aus der Form holen, auskühlen lassen und einen Deckel abschneiden. 

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Während die Muffins im Backofen sind, die Meringue-Buttercreme zubereiten. Dazu die Eier trennen und die Eigelbe anderweitig (z.B. für einen Pudding oder ein Curd) verwenden. Das Eiweiß und den Zucker in einer Metallschüssel unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen über einem kochenden Wasserbad auf mind. 65°C erhitzen. Hierbei ist ein Thermometer notwendig. Sobald die Temperatur erreicht ist, das Wasserbad entfernen und das Eiweiß in der Küchenmaschine steif schlagen. So lange weiterschlagen, bis die Masse auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, dies kann einige Minuten dauern. Sobald die Meringuecreme Zimmertemperatur hat, die zimmerwarme Butter (das ist wirklich sehr wichtig für das Gelingen der Creme) in drei Portionen unter den Eischnee rühren, bis eine homogene und glatte Creme entstanden ist. Sollte die Creme ausnahmsweise doch ausflocken, kann man sie einfach kurz über dem Wasserbad erwärmen und wieder glattrühren. Sollte die Creme zur weiteren Verarbeitung zu weich sein, kann man sie einen Moment im Kühlschrank aufbewahren. Die Creme in einen Spritzbeutel füllen und jeweils etwas Creme auf die vollständig ausgekühlten und aufgeschnittenen Muffins spritzen. Die Deckel aufsetzen und mit der geschmolzen Schokolade dekorieren. 

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Lasst sie euch schmecken, mit Freunden, mit der Familie ganz egal, in Gesellschaft sind sie  besonders gut! Habt eine köstliche (Cupcake-)Zeit und viel Freude mit diesem Rezept. 

Eure Tine

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Narrenhütchen {Waffel / Buttercreme / Sprinkles / Schokolade}

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Nicht nur zu Karneval, auch zum Kindergeburtstag oder einfach so für zwischendurch sind diese Narrenhütchen ganz wunderbar. Knusprige Eiswaffeln werden mit lockerer Buttercreme und saftigem Rührkuchen gefüllt, mit Schokolade überzogen und mit Zuckerperlen verziert. Das i-Tüpfelchen bildet eine Kokos-Praline, die den Narrenhütchen den letzten Schliff verleiht.

Zutaten für den Rührkuchen

  • 3 Eier
  • 160g Zucker
  • 180g weiche Butter
  • 1 Tl Vanilleextrakt
  • 180g Mehl
  • 1 Tl Backpulver

Zutaten für die Buttercreme

  • 2 Eiweiß (Größe L)
  • 100g feiner Zucker
  • 125g Butter
  • Einige Tropfen Lebensmittelfarbe 

Zutaten für die Fertigstellung

  • 12 Eiswaffeln
  • 12 Stück Pralinen Raffaello (z.B. von Ferrero)
  • 150g weiße Kuvertüre  
  • evtl. einige Tropfen Lebensmittelfarbe für Schokolade
  • Ca. 50-80g gemischte Zuckerperlen

Zubereitung

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Die Eier mit dem Zucker in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer mindestens 10 Minuten schaumig schlagen, bis die Masse fast weiß ist. Die Butter in der Mikrowelle schmelzen und das Vanilleextrakt unterrühren. Die Butter zur Eiercreme geben und in der Küchenmaschine solange weiterrühren lassen, bis sich alles gerade gut verbunden hat. Mehl und Backpulver auf die Eimasse sieben und mit einer Gummizunge unterheben. Den Boden einer Springform mit 28cm Durchmesser mit Backpapier auslegen, den Teig einfüllen und den Kuchen im vorgeheizten Ofen für ca. 20-25 Minuten backen. Den Kuchen auf einem Kuchengitter erst in der Form und anschließend auf dem Backpapier vollständig auskühlen lassen.

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Für die Meringue-Buttercreme die Eier trennen und die Eigelbe anderweitig (z.B. für einen Pudding oder ein Curd) verwenden. Das Eiweiß und den Zucker in einer Metallschüssel unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen über einem kochenden Wasserbad auf mind. 65°C erhitzen. Hierbei ist ein Thermometer notwendig. Sobald die Temperatur erreicht ist, das Wasserbad entfernen und das Eiweiß in der Küchenmaschine steif schlagen. So lange weiterschlagen, bis die Masse auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, dies kann einige Minuten dauern. Sobald die Meringuecreme Zimmertemperatur hat, die zimmerwarme Butter (das ist wirklich sehr wichtig für das Gelingen der Creme) in drei Portionen unter den Eischnee rühren, bis eine homogene und glatte Creme entstanden ist. Sollte die Creme ausnahmsweise doch ausflocken, kann man sie einfach kurz über dem Wasserbad erwärmen und wieder glattrühren. Sollte die Creme zur weiteren Verarbeitung zu weich sein, kann man sie einen Moment im Kühlschrank aufbewahren. Die Creme mit Lebensmittelfarbe bunt einfärben und in einen Spritzbeutel füllen.

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Aus dem Kuchen 12 Kreise in der Größe der Öffnung der Waffel ausstechen und Kreise mit halb so großem Durchmesser.

Die Eiswaffeln in Gläser stellen und jeweils zu einem Viertel mit Creme füllen. Dazu die Spitze vom Spritzbeutel abschneiden. Ein Stück Kuchen mit kleinem Durchmesser auf die Creme geben und festdrücken. Eine weitere Portion Creme in die Waffel füllen und mit den Kuchen abschließen, so dass der Kuchen bündig mit der Waffel abschließt. 

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Kuvertüre und Lebensmittelfarbe schmelzen und temperieren. Die Zuckerperlen in einer Schüssel bereit stellen. Die Waffeln mit dem offenen Ende ca. 0,5 cm tief in die Schokolade tauchen und die Schokolade am Rand der Schüssel abklopfen. Sobald die Schokolade nicht mehr herunter läuft die Eiswaffeln in die Zuckerperlen drücken und komplett fest werden lassen. 

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Mit Hilfe eines Zahnstochers ein Loch in eine Kokospraline bohren und die Praline auf die Spitze der Eiswaffel stecken. Die Waffeln schmecken frisch besonders gut, egal ob zum Kaffeestündchen oder einfach so zwischendurch. Ich hoffe ihr habt viel Freude mit diesem Rezept und wünsche euch eine närrische (Kuchen-)Zeit! 

Eure Tine

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Kürbis Torte {Kürbis / Fondant / Modelliermasse / Meringuebuttercreme}

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Manchmal kommt alles anders und öfters auch als man denkt...darum gibt es das Kürbistörtchen erst heute. Nicht nur zu Halloween, sondern auch zwischendurch ist das Törtchen der absolute Hingucker auf jeder Kaffeetafel! Es hat einen Kern aus Oreo-Vanille-Böden, die von einer extrem cremigen Meringue-Buttercreme umhüllt sind. Die Dekoration ist ein wenig aufwendig, aber lohnt sich sehr und mit etwas Übung klappt es nach ein paar Versuchen blitzschnell. Das Spinnennetz ist aus geschmolzen Marshmallows und eine Herausforderung für ungeduldige Menschen wie mich. Aber ihr seht, ich habe mich geduldet und bin mächtig stolz auf das Ergebnis! Habt viel Spaß mit denn Rezept und lasst es euch schmecken! 

Zutaten für den Boden

  • 260g Zucker (je zur Hälfte brauner und weißer Zucker)
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 300g weiche Butter
  • 5 Eier (ergeben auch etwa 300g)
  • 100ml Schlagsahne
  • 3 Päckchen (12) Oreo-Kekse gehackt
  • 2 Tl Backpulver
  • 300g Mehl

Zutaten für die Meringue-Buttercreme

  • Eiweiß von 4 Eiern der Größe L
  • 200g feiner Zucker
  • 250g zimmerwarme Butter
  • Lebensmittelfarbe in schwarz 

Zutaten für die Dekoration

  • Modelliermasse nach dem Rezept der wunderbaren Kessy von Pink Sugar*
  • 250g Fondant
  • Lebensmittelfarbe in pink und schwarz oder nach eigener Vorliebe
  • 8-10 große Marshmallows
  • etwas Kokosfett
  • Zuckerwatte
  • Zuckerperlen in Rosa

Zubereitung

Schon zwei Tage bevor das Törtchen fertig sein soll, bereite die ich den Kürbis vor. Dazu die Modelliermasse nach dem Rezept von Pink Sugar herstellen und zu kürbisförmigen Kugeln formen. Diese mindestens 4 Stunden kalt stellen und vollständig aushärten lassen. Aus den Kugeln rundherum mit einem Messer Schnitze herausschneiden, so dass die typische Kürbisform entsteht. Den Fondant färben, ausrollen und den Kürbis damit umhüllen und verzieren. Ich lagere die fertigen Figuren meist auf einem Tortenteller unter einer Glashaube. 

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Am Abend bevor ich das Törtchen fertigstelle, backe ich bereits den Boden. Alle Zutaten sollten zu Beginn Zimmertemperatur haben. Die Böden von zwei runden Backformen (ca. 15cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen.

Die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker in der Küchenmaschine sehr lange schaumig rühren. Die Butter schmelzen und mit der Sahne verrühren. Beides in einem dünnen, gleichmäßigen Strahl zur Eiermasse geben und gründlich untermischen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und nur kurz unterrühren. Die Keks-Stückchen mit einem Teigschaber unterheben und den Teig gleichmaßig auf die vorbereiteten Formen verteilen. Die Böden für ca. 30-35 Minuten backen und vollständig (über Nacht) auskühlen lassen. Sobald der Kuchen etwas abgekühlt ist, sollte er abgedeckt werden, damit er nicht austrocknet.

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Am nächsten Tag kommt zuerst die Meringue-Buttercreme an die Reihe: Dazu die Eier trennen und die Eigelbe anderweitig (z.B. für einen Pudding oder ein Curd) verwenden. Das Eiweiß und den Zucker in einer Metallschüssel unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen über einem kochenden Wasserbad auf mind. 65°C erhitzen. Hierbei ist ein Thermometer notwendig. Sobald die Temperatur erreicht ist, das Wasserbad entfernen und das Eiweiß in der Küchenmaschine steif schlagen. So lange weiterschlagen, bis die Masse auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, dies kann einige Minuten dauern. Sobald die Meringuecreme Zimmertemperatur hat, die zimmerwarme Butter (das ist wirklich sehr wichtig für das Gelingen der Creme) in drei Portionen unter den Eischnee rühren, bis eine homogene und glatte Creme entstanden ist. Sollte die Creme ausnahmsweise doch ausflocken, kann man sie einfach kurz über dem Wasserbad erwärmen und wieder glattrühren. Sollte die Creme zur weiteren Verarbeitung zu weich sein, kann man sie einen Moment im Kühlschrank aufbewahren.

Die Böden mit einem Messer vom Rand der Form lösen und jeden Boden 1x waagerecht durchschneiden. Nun den ersten Boden mit etwas Creme auf einer Tortenpappe fixieren. Den Boden mit 2 El Buttercreme bestreichen und den nächsten Boden auflegen und ebenso verfahren bis alle Böden verwendet wurden. Die Torte rundherum mit Buttercreme einstreichen, um die Krümel zu binden. Das Törtchen für ca. 30 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen. In der Zeit die verbliebene Buttercreme mit der Lebensmittelfarbe schwarz einfärben und Die Torte komplett mit Buttercreme umhüllen. Die Seiten, die Kanten und die Oberfläche sollten möglichst glatt sein. Die Torte nun für mindestens eine Stunde im Kühlschrank fest werden lassen.

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Das Wichtigste zuerst: für die Dekoration der Torte mit dem Spinnennetz unbedingt Einmalhandschuhe tragen! Die Hälfte der Marshmallows mit etwas Kokosfett in der Mikrowelle schmelzen und glatt rühren. Die Torte aus dem Kühlschrank holen und auf einen Drehtellet stellen. Ewas von der Masse in die Fingerspitzen (mit Handschuhen) nehmen und zwischen den Fingern beider Hände zu dünnen Fäden ziehen. Dazu die Finger zusammendrücken und langsam auseinander ziehen. Die Fäden vorsichtig um die Torte legen. Das erfordert etwas Fingerspitzengefühl und geht leichter wenn noch zwei helfende Hände da sind! 

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Die Torte mit dem Kürbis, den Zuckerperlen und der Zuckerwatte verzieren und servieren. Sie sollte mindestens 30 Minuten vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank genommen werden. 

Habt einen wunderschönen Herbst und eine tolle (Kuchen-)Zeit!  

Eure Tine

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Dripped Cake {Schokolade / Himbeere / Cakepop / Sprinkles}

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Mit dieser Torte haben wir einen lieben Kollegen verabschiedet. Manchmal bietet das Leben Chancen, die man ergreifen muss und auch wenn es uns oft schwer fällt, ist es immer gut auf sein Herz zu hören. Also gab's zum Abschied eine Torte und die perfekte Gelegenheit für einen dripped cake. Was liegt näher für einen großen Schokoladen- und Eisliebhaber? Die Torte ist gefüllt mit einer zartbitteren Ganache und fruchtigem Himbeermark und wird von einem großen Cakepop-Eis gekrönt. Sie erfordert ein wenig Geduld, aber die ist bestens investiert, versprochen! 

Zutaten für die Böden

  • 4 Eier (Größe L)
  • 180g Zucker (inkl. 2 Päckchen Vanillezucker) 
  • 80ml Milch (heiß!)
  • 60g Butter (geschmolzen) 
  • 120g Mehl
  • 60g Speisestärke
  • 1 Prise Salz

Zutaten für das Himbeermark

  • 250g Himbeeren
  • 20g Zucker
  • 20g Speisestärke

Zutaten für die Schokoladenganache

  • 150g Schlagsahne
  • 150g Zartbittere Schokolade

Zutaten für die Meringue-Buttercreme

  • 3 Eiweiß (Größe L) 
  • 150g Zucker
  • 190g Butter
  • Lebensmittelfarbe nach Geschmack

Zutaten für die Dekoration

  • Kuchenreste
  • Zartbittere Ganache oder Frischkäse
  • Eiswaffel
  • 80g geschmolzene Zartbittere Kuvertüre  
  • Sprinkles oder andere Zuckerdekoration

Zubereitung

Los geht es mit der Ganache. Dafür die gleichmäßig gehackte Schokolade in einer Schüssel bereitstellen. Die Sahne kurz erhitzten - nicht kochen - und über die Schokolade gießen. Alles für ca. 2 Minuten stehen lassen und dann vorsichtig nach und nach zu einer homogenen Masse verrühren. Die Ganache über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.

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Den Backofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen. Die Eier mit dem Zucker, dem Vanillezucker und der heißen Milch gründlich aufschlagen, bis eine sehr helle und luftige Masse entsteht. Das kann einige Minuten dauern, aber die Geduld lohnt sich. Die geschmolzene Butter in einem dünnen Strahl zur Eimasse geben, dabei sollte die Küchenmaschine nur ganz kurz laufen. Anschließend die vermischten trockenen Zutaten auf die Eigelbmasse geben. Alles mit einer Gummizunge vorsichtig aber sehr gründlich und in kreisförmigen Bewegungen unterheben und anschließend in die Springformen füllen. Die Böden ca. 35 Minuten backen. Nach einer geglückten Stäbchenprobe die fertigen Böden aus dem Ofen nehmen und in der Form vollständig auskühlen lassen.

Am folgenden Tag starte ich mit dem Himbeermark. Dazu die Beeren verlesen und mit dem Zucker in einem Topf zum Kuchen bringen. Die Speisestärke mit wenig Wasser glatt rühren und unter stetem Rühren unter die Himbeeren mischen. Die Masse einige Minuten unter ständigem Rühren kochen lassen, sie sollte sichtbar dicker werden. Das Himbeermark vom Herd nehmen und in einer Schüssel auskühlen lassen. 

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Die Böden aus der Form lösen, begradigen bzw. einen 1cm hohen Deckel abschneiden und die Böden jeweils einmal waagerecht durchschneiden. Die Deckel werden später für das Cakepop-Eis verwendet. Die Ganache glatt rühren, ggf. wenige Sekunden in der Mikrowelle streichfähig machen und in einen Spritzbeutel füllen. Die Creme sollte formstabil sein und nicht fließen. Einen Boden mit etwas Ganache auf einer Tortenpappe fixieren und einen fingerdicken Ring Ganache auf den Boden spritzen. Die Ganache sollte einen Abstand zum Rand der Torte von 0,5cm haben. Das Innere des Schokorings mit Himbeermark füllen. Sollte die Ganache zu weich sein, den Boden für 10 Minuten in den Kühlschrank geben und erst dann den nächsten Boden auflegen. Mit den übrigen Böden ebenso verfahren, ggf. einen Tupfer Ganache auch in die Mitte der Böden spritzen und den Zwischenraum mit Himbeermark füllen. Zum Schluss einen der unteren Böden falsch herum auflegen, so dass die Oberfläche der Torte schön glatt ist.

Die Torte in den Kühlschrank stellen und die Buttercreme herstellen. Dazu die Eier trennen und die Eigelbe anderweitig (z.B. für einen Pudding oder ein Curd) verwenden. Das Eiweiß und den Zucker unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen über einem kochenden Wasserbad auf 65°C erhitzen. Hierbei ist ein Thermometer notwendig. Sobald die Temperatur erreicht ist, das Wasserbad entfernen und das Eiweiß sehr steif schlagen. So lange weiterschlagen, bis die Masse auf Zimmertemperatur abgekühlt ist. Dies kann einige Minuten dauern. Nun die zimmerwarme Butter (die Temperatur der Butter ist sehr wichtig für das Gelingen der Creme) in drei Portionen unter den Eischnee rühren, bis eine homogene und glatte Creme entstanden ist. Sollte die Creme ausnahmsweise doch ausflocken, kann man sie einfach kurz über dem Wasserbad erwärmen und wieder glattrühren. Die Torte oben und am Rand mit ca. 1/3 der Buttercreme einstreichen, dabei sicherstellen, dass Der Freiraum bis zur Ganache gefüllt ist. Die Torte sollte für mind. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen.

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In dieser Zeit die Buttercreme teilen und 1/2 mit Lebensmittelfarbe färben. Beide Farben jeweils in einen Spritzbeutel füllen und breit stellen. Die Kuchendeckel in einer Schale fein zerkrümeln und mit der übrigen Ganache mischen. Sollte die Ganache aufgebraucht sein, kann man auch wunderbar Frischkäse verwenden. Es sollte eine formbare Masse entstehen, die zu großen Eiskugeln geformt wird. Diese im Kühlschrank fest werden lassen. Die Kuvertüre schmelzen und den Rand einer Eiswaffel damit bestreichen und mit Zuckerperlen dekorieren.

Die Torte aus dem Kühlschrank nehmen und die weiße und farbige Buttercreme abwechselnd auf den Rand der Torte spritzen. Dazu ist es hilfreich, wenn die Torte auf einem drehbaren Untersetzer steht. Die übrige Buttercreme oben auf der Torte verteilen und alles mit einer Palette glätten. Die Torte nun so lange kalt stellen, bis die Buttercreme fest ist. Das dauert ca. 1/2 bis 1 Stunde. Die Kuvertüre ggf. nochmals leicht erwärmen und die Temperatur mit einem Tropfen an der Lippe testen. Wenn sie die Lippe berührt, sollte man keine Temperatur wahrnehmen. Nun mit Hilfe eines Spritzbeutels wenig Kuvertüre auf den Rand der Torte spritzen, so dass sie am Rand der Torte herunterfließt. Ca. 1-2 El Schokolade auf die Oberseite der Torte spritzen und mit einer Palette rasch glätten. Die Eiskugel mit Kuvertüre überziehen und auf die Torte setzen. Mit der Waffeln und nach Geschmack mit Springels dekorieren. Die Torte bis 1/2 Stunde vor dem Verzehr kalt stellen. 

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Das Rezept mimt zwar etwas Zeit in Anspruch, aber die Mühe lohnt sich auf jeden Fall! Die Kombination aus Himbeeren und zartbitterer Schokolade ist einfach großartig. Lasst sie euch schmecken und habt eine gute (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine