Beeten Cookies {Rote Beete | Vanille | Ei | Liebe}*

 

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Das Herz im Herz, ist das nicht ein wunderbares Symbol zum Muttertag? Die Idee für die Kekse ist inspiriert von der lieben Vera, deren wunderbaren Blog ihr unter nicestthings finden könnt. 

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Anders als Vera habe ich keinen Schokoladenteig zum weißen Teig kombiniert, sondern Rote Beete Pulver für den farbigen Teig verwendet. Die Herzen machen ein bisschen Arbeit, man könnte es auch als meditatives puzzeln bezeichnen, aber es lohnt sich auf jeden Fall! Der Keksteig ist angelehnt an das Rezept von Peggy Porschen. Also, los geht’s: 

Zutaten für die Kekse

  • 200g Butter
  • 180g Zucker
  • 1 Ei
  • 400g Weizenmehl Typ 405
  • 1 Prise Salz
  • 3 Tl Rote Beete Pulver
  • 1 Tl Vanilleextrakt  

Zubereitung

Für den Teig Mehl und Salz mischen und auf zwei Rührschüsseln verteilen. In eine der Schüsseln das Rote Beete Pulver geben und gründlich mit dem Mehl vermischen. Nun die Butter in der Mikrowelle oder einem Topf schmelzen, mit einem Schneebesen Zucker und Ei unterrühren. Diese Masse exakt auf die beiden Rührschüsseln mit dem Mehl verteilen. Zum hellen Teig das Vanilleextrakt zugeben und aus beiden Portionen mit Hilfe eines Tagschabers und den Händen einen homogenen Teig kneten. Beide Teige für mind. 30 Minuten kalt stellen.

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Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Die durchgekühlten Teige jeweils in drei Portionen teilen und je eine weiße und eine pinke auf einer bemehlten Arbeitsfläche  ca. 4-5mm dünn ausrollen. Mit einem kleinen Herzausstecher Herzen ausstechen und in den jeweils anderen Teig einlegen. Mit einem Nudelholz und minimalem Druch jeweils einmal über den Teig rollen. Bei zuviel Druck verformen sich die Herzen. Nun mit einem großen Ausstecher die Plätzchen ausstechen und vorsichtig auf die Backbleche legen. Den Restlichen Teig wieder farblich trennen, sozusagen zurück puzzeln und erneut ausrollen und ausstechen. Die Plätzchen für 8-10 Minuten backen. Hier ist es wichtig, dass sie gerade eben gar sind, denn je länger sie backen umso mehr verlieren sie ihre Farbintensität. Die Plätzchen anschließend auf einem Kuchenrost vollständig auskühlen lassen.

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Luftdicht verpackt halten die Plätzchen (theoretisch) mindestens 3 Wochen. Zu zweit macht das Puzzeln übrigens besonders viel Spaß. Ich wünsche euch viel Freude mit dem Rezept und einen wunderbaren Muttertag im Kreis deiner Liebsten! 

Eure Tine

* Werbung wegen Verlinkung auf anderen Blog  

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Weizen-Dinkel-Brot {Weizen | Dinkel | Malz | Hefe | Salz}*

 

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Heute habe ich ein großartiges Rezept für ein knuspriges Landbrot für euch, dass weder lange gehen muss noch aufwendig in der Zubereitung ist.

Wer mich schon länger kennt der weiß, dass ich eine Cloche von EmileHenry habe, die ich inzwischen regelmäßig zum Backen unserer  Brote verwende. Normalerweise kommen nur noch Sauerteigbrote auf unseren Tisch, die mit Geduld und einer Menge Ruhe(-Zeit) hergestellt werden. Hab ich beides nicht, denkst du jetzt? Wenn der Sauerteig, dass heißt das Anstellgut erst einmal bereit steht, dann ist alles andere eine Frage der Planung. Die Zubereitung des Brotes selbst nimmt dann gar nicht mehr so viel Zeit in Anspruch, und es lohnt sich wirklich! 

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Wenn es aber doch schnell gehen muss, dann probier unbedingt mal dieses Rezept. Es ist inspiriert von EmileHenry und mit ein paar extra bzw. getauschten Zutaten ein tolles Rezept um rasch den leeren Brotkasten wieder aufzufüllen. Statt einer Cloche kann das Brot auch in einem Topf gebacken werden. 

Zutaten für den Teig  

  • 300g Weizenmehl Typ 550
  • 200g Dinkelmehl Typ 630
  • 10g Zucker
  • 10g Trockenhefe
  • 1 Tl Gerstenmalz
  • 10g Salz
  • 260-280g warmes Wasser

Zubereitung  

Für den Hauptteig alle Zutaten in die Schüssel einer Küchenmaschine geben. Das Wasser kommt zum Schluss und sollte nicht sofort vollständig, sondern behutsam zu den übrigen Zutaten gegeben werden. Nach dem ich ca. 240g Wasser hinzugegeben habe, setze ich die Küchenmaschine auf mittlerer Geschwindigkeit in Gang und beobachte den Teig. Verschiedene Mehle nehmen Wasser Unterschiede auf, so dass die Menge variieren kann. Der Teig sollte fest sein, so dass man den Eindruck hat es würde Wasser fehlen, das gibt sich aber normalerweise je länger man rührt. Insgesamt wird der Teig für ca. 8 Minuten bei geringer bis mittlerer Geschwindigkeit in der Küchenmaschine geknetet.

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Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort für ca. 30 Minuten ruhen lassen. Anschließend wird er auf einer bemehlten Arbeitsfläche rund gearbeitet. Dabei den Teig rund herum zur Mitte einschlagen, so dass auf einer Seite eine straffe Kugel entsteht. Mit der gefalteten Seite nach unten auf die bemehlte Platte der Cloche oder in einen mit Backpapier ausgelegten Topf setzen, den Deckel von Cloche oder Topf schließen und für weitere 60 Minuten gehen lassen.  

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Wenn die Zeit abgelaufen ist, den Ofen auf 240°C Ober-Unter-Hitze vorheizen. Die Oberfläche des Brotes vorsichtig mit Wasser benetzen, das klappt sehr gut mit den Händen, und mit einem scharfen Brotmesser (eine Rasierklinge mit Griff) Muster in die Oberfläche des Brotes ritzen. Zu Ostern war es dieser Hase, sonst sind es gerne Blätter oder Ranken. Die Cloche bzw. den Topf wieder schließen und in den heißen Ofen schieben. Das Brot für 45 Minuten backen. 

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Das Brot aus dem Ofen holen und eine Klopfprobe machen. Das Brot sollte fest und hohl klingen. Das Brot auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Wir lieben es ganz besonders wenn es noch ein bisschen warm ist und essen es dann nur mit Butter und Salz. 

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Ich hoffe, ihr habt genauso viel Freude mit diesem Rezept wie wir und wünsche euch eine gute (Kuchen-)Zeit! 

Eure Tine

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* Dieser Beitrag enthält unbeauftragte Werbung. Alle Produkte wurden von mir ohne Auftrag gekauft. 

Schokohupf {Schokolade / Kakao / Vanille / Liebe}

 

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Manchmal habe ich großen Appetit auf einen Kuchen, der ganz simpel, super saftig und nicht besonders aufwendig ist. Genaus so ein Rezept stelle ich euch heute hier vor: mein Schokohupf. Sehr schokoladig, denn neben geschmolzener Schokolade und Kakaopulver kommen auch Schokotropfen in den Teig, schön saftig und einfach super lecker. Egal ob für das Kaffeestündchen daheim oder als Proviant für die Reise, alle lieben ihn und so ist er immer viel zu rasch aufgegessen - yum yum! Also auf geht‘s! 

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Zutaten für den Hupf

  • 3 Eier (Größe L) 
  • 180g Zucker
  • 1 Tl Vanilleextrakt
  • 180g Butter
  • 100g zartbittere Schokolade
  • 80ml Buttermilch
  • 200g Mehl
  • 1 Tl Backpulver  
  • 1 El Kakaopulver
  • 1 Päckchen Schokotropfen

Zutaten für die Glasur

  • 150g zartbittere Schokolade
  • 50g weiße Kuvertüre  
  • Zuckerperlen

Zubereitung

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Die Eier mit dem Zucker in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer mindestens 10 Minuten schaumig schlagen, bis die Masse fast weiß ist. Beide Varianten sind prima, allerdings erlaubt es die Küchenmaschine schon die nächsten Schritte vorzubereiten. Die Butter in der Mikrowelle schmelzen und die gehackte Schokolade in der Butter auflösen. Die Buttermilch dazu geben und alles gut durchrühren. Die Schokoladenbutter zur Eiercreme geben und in der Küchenmaschine solange weiterrühren lassen, bis sich alles gut verbunden hat. Mehl, Back- und Kakaopulver auf die Eimasse sieben und mit einer Gummizunge unterheben. Wenn kein Mehl mehr zu sehen ist, dann die Schokotropfen ebenfalls vorsichtig unterheben und den Teig in die kalt ausgespülte Silikonform geben. Alternativ kann man den Kuchen auch in einer gefetteten und bemehlten Gugelhupfform backen.

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Den Kuchen für ca. 40-45 im vorgeheizten Ofen backen. Nach einer geglückten Stäbchenprobe, diesmal dürfen ruhig ein paar Krümel am Stäbchen haften, den Kuchen aus dem Ofen nehmen. Erst einen Moment der Form ruhen lassen, den Hupf stürzen und auf einem Kuchengitter vollständig erkalten lassen.

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Beide Schokosorten schmelzen, den Gugelhupf mit der dunklen Schokolade überziehen und mit der weißen dekorieren. Nach Geschmack mit Zuckerperlen dekorieren und die Schokolade fest werden lassen. Der Hupf schmeckt frisch besonders gut, aber auch nach einigen Tagen ist er noch wunderbar. An einem kühlen Ort bleibt er in einer luftdichten Blechdose, in einem Tortenretter oder unter einer Glasglocke für mindestens 5 Tage frisch - wenn er denn so lange überlebt 😉

Habt eine köstliche (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

Pflaumen-Zopf {Pflaumenmus / Hefe / Zimt / Zucker}

 

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Gerade jetzt, zum Ende der Zwetschgenzeit sind die Früchte ideal um daraus Pflaumenmus herzustellen. Nur mit Zucker gemischt sollten die Früchte über Nacht Saft ziehen und kochen anschließend auf ganz kleiner Flamme sieben Stunden. Das ist ziemlich langwierig, lohnt sich aber auf jeden Fall! Ein kleines Glas davon habe ich für diesen großartigen Zopf verwendet. Natürlich lässt sich das Rezept auch ganz prima mit gekauftem Pflaumenmus herstellen. Der Zopf schmeckt großartig zum Frühstück, zum Kaffeestündchen oder mal zwischendurch! 

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Zutaten für den Hefeteig

Zutaten für den Belag

  • 200g Pflaumenmus
  • 1 Eigelb
  • 1 El Milch
  • 2 Tl Zimtzucker

Zubereitung

Den Hefeteig nach dem Basisrezept zubereiten und auf der bemehlten Arbeitsfläche oder einer Silikon-Backmatte in der Größe eines Backbleches ausrollen. Den Teig mit Pflaumenmus bestreichen, aber an einer schmalen Seite einen 3cm großen Rand frei lassen. Den Hefeteig von der schmalen Seite, die vollständig mit Pflaumenmus bestrichen ist, aufrollen. Die Rolle der Länge nach in zwei Stränge teilen, dabei einen Zentimeter vom Rand beginnen, damit sie an einem Ende verbunden bleiben. Die Stränge nun ineinander verschlingen und dabei jeden Strang in sich drehen (zwirbeln). Die Enden unterschlagen und in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform legen.

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Den Zopf mit einem sauberen Küchentuch abdecken und bei Zimmertemperatur nochmals ca. 30 - 40 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 175°C Ober-Unter-Hitze vorheizen.

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Das Eigelb mit der Milch verquirlen und den Zopf damit bestreichen. Mit Zimtzucker bestreuen und für ca. 25 Minuten backen. Den Zopf für einen Moment in der Form auskühlen lassen und anschließend aus der Form holen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

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Pur und noch leicht warm ist der Zopf großartig, aber auch kalt schmeckt er wunderbar! Habt viel Freude mit dem Rezept und eine gute (Kuchen-)Zeit!  

Eure Tine

Erdnuss-Schoko-Cookie {Erdnuss / Schokolade / Vanille / Liebe}

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Erdnüsse und Erdnussbutter sind definitiv eines meiner liebsten Lebensmittel und nach und nach ist auch der Rest meiner Familie mit dem Nussvirus infiziert. Aus heutiger Sicht ist es mir ein absolutes Rätsel wie ich die ersten achtzehn Jahre meines Lebens überstehen konnte. Wir kochen regelmäßig mit Erdnussbutter (in asiatischen Curries ist sie ein absolutes Muss) und vom Frühstückstisch ist sie sowieso nicht wegzudenken, aber auf den Blog hat sie es (aus mir unerklärlichen Gründen) noch nicht geschafft. Höchste Zeit also das zu ändern und was könnte ein besseres Rezept hierfür sein als der Klassiker: Cookies. Los geht’s also...

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Zutaten für den Cookieteig

  •  200g Weizenmehl (Typ 405)
  • 1/2 Tl Backpulver  
  • 1/2 Tl Salz
  • 115g Butter
  • 165g Zucker
  • 115g Erdnussbutter
  • 1 Ei
  • 2 Tl Vanilleextrakt  
  • 2 Päckchen Schokotropfen

Zubereitung

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Mehl, Backpulver und Salz in eine Schüssel geben und gut vermischen. Butter und Zucker mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine schaumig rühren. Die Erdnussbutter hinzufügen und einige Minuten weiterrühren. Ei und Vanille ebenfalls zum Buttermix geben und gründlich untermischen. Die Trockenen Zutaten dazu geben und mit einer Gummizunge zu einem glatten Teig verarbeiten. Zum Schluss die  Schokotropfen unterheben. Mit einem Esslöffel Portionen vom Teig abstechen, zu Kugeln formen und mit genügend Abstand auf die Bleche Verteilen. Die Kugeln vor dem Backen etwas andrücken. 

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Die Kekse backen je nach Größe 10-12 Minuten, wobei gilt: je kürzer umso mehr bleiben sie innen chewy. Also typisch Cookie leicht feucht und etwas zäh. Je länger sie backen umso knuspriger werden sie, das ist am Ende Geschmacksache!

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Die fertigen Kekse erst auf dem Blech und anschließend auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Bei Zimmertemperatur halten Sie in einem luftdicht verschlossenem Gefäß mindestens eine Woche...vorausgesetzt ihr findet ein Versteck. :-)

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Habt eine köstliche (Cookie-)Zeit! Eure Tine

Muttertagsherz {Rhabarber / Mandeln / Streusel / Liebe}

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For the English version of this recipe please scroll down.

Pünktlich zum Muttertag bin ich wieder da und habe ein sehr praktisches „last minute“ Rezept mitgebracht. Inspiriert dazu hat mich Dani von dem wunderbaren Blog Klitzeklein. Neben einem Rührteig und Streuseln braucht man nur noch ein bisschen Obst und schon kann der Kuchen in den Ofen wandern. Die Zutaten für beide Teige sind meist im Haus und ein wenig passendes Obst findet sich auch oft. Da meine Mutter immer ein großer Fan von Rhabarber war und dieser daher perfekt zu diesem Anlass passt, habe ich mich für eine Rhabarber-Variante entschieden. Aber auch Äpfel, das ist Dani’s Original, Birnen oder Steinobst eigenen sich wunderbar für dieses Rezept.

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Seid ihr auch schon gespannt, was eure Kinder und Familien sich für euch zum Muttertag ausgedacht haben? Bevor ich vor lauter Ungeduld ganz hibbelig werde, verziehe ich mich lieber in die Küche und sorge mit diesem wunderbar saftigen Kuchen für ein würdiges Highlight auf der Kaffeetafel. Also, rasch die Schürze umgebunden und schon kann’s losgehen:

Zutaten für den Rührkuchen

  • 3 Eier
  • 200g brauner Zucker
  • 200g Öl oder Backfett
  • 50ml Buttermilch oder Milch
  • 200g Mehl
  • 1-2 Tl Backpulver
  • 1 Prise Salz

Zutaten für die Streusel

  • 75g Mehl
  • 70g brauner Zucker
  • 60g gemahlene Mandeln
  • 1 Prise Salz
  • 60g Butter

Zutaten für den Rhabarber & die Dekoration

  • 8 Stangen Rhabarber (möglichst rote Stangen wählen)
  • 1 El Zucker
  • 1-2 El Mandelblättchen
  • 1-2 Tl Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Die Zutaten sind für eine Springform mit 26 cm Durchmesser bemessen. Ich habe mich aus gegebenem Anlass für eine Herzform entschieden.

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Zuerst hole ich die Eier aus dem Kühlschrank und lasse sie Zimmertemperatur annehmen. Dann stelle ich die Form auf einen Bogen Backpapier und falte das Papier am Rand der Form entlang, so dass sie auf dem Papier nicht verrutschen kann. Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen und den Rhabarber putzen, d.h. die äußeren Fasern entfernen, schräg in fingerdicke Stücke schneiden und mit einem El Zucker in einer Schüssel etwas Saft ziehen lassen.  

Aus den Zutaten für den Boden einen Rührteig zubereiten. Dazu Eier und Zucker schaumig rühren, Öl und Buttermilch zugeben und ebenfalls unterrühren. Die trockenen Zutaten zum Schluss dazu geben, dabei nur ganz kurz rühren, damit der Teig nicht klietschig wird.  

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Als nächstes kommen die Streusel an die Reihe. Alle Zutaten mit den Fingern zu einem krümeligen Teig verarbeiten. 

Nun fülle ich Zweidrittel vom Rührteig in die vorbereitete Form, verteile einen Teil des Rhabarbers darüber und bestreue anschließend alles mit der Hälfte der Streusel. Diese Idee stammt von Dani und sorgt dafür, dass der Kuchen wunderbar saftig wird. Anschließend kommt der Rest vom Rührteig auf die erste Streuselschicht, ebenso wie der verbliebene Rhabarber und die übrigen Streusel. Zum Schluss bestreue ich alles mit den Mandelsplittern.

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Dann ist der Kuchen bereit für den Backofen. Nach ca. 90 Minuten, ich mache immer eine Stäbchenprobe, kann er wieder raus. Die lange Backzeit ist vor allem dem saftigen Rhabarber geschuldet und macht es erforderlich, den Kuchen nach ca. 2/3 der Zeit mit Alufolie abzudecken, damit er oben nicht zu dunkel wird. Es duftet ganz wunderbar, wenn er endlich aus dem Ofen darf. Jetzt müssen wir uns nur noch ein bisschen gedulden, bis der Kuchen etwas abgekühlt ist. 

Den Streuselkuchen in 12 Stücke schneiden, mit Puderzucker bestäuben und gerne mit Sahne und einem Kaffee, Tee oder Kakao noch lauwarm genießen.

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Habt viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken! Ganz wichtig an diesem Wochenende: Habt einen wunderschönen Muttertag, lasst euch verwöhnen oder verwöhnt einen geliebten Menschen nach Herzenslust!

Habt eine gute (Kuchen-)Zeit!  

Eure Tine 


Recipe for the Mother Day‘s Heart

Ingredients for the batter

  • 3 eggs
  • 200g brown sugar
  • 200g oil or melted butter
  • 50ml buttermilk or milk
  • 200g all-purpose flour
  • 1-2 Tl baking Soda
  • 1 pinch of salt

Ingredients for the crumble

  • 75g all-purpose flour
  • 70g brown sugar
  • 60g grounded almonds
  • 1 pinch of salt
  • 60g butter

Ingredients for the rhubarb and decoration

  • 8 sticks of rhubarb (if possible read sticks)
  • 1 tbsp. sugar
  • 1-2 tbsp. flaked almonds
  • 1-2 tsp. icing sugar

Preparation

The ingredients are calculated for a round 10-inch cake pan. When I start, the eggs and the butter should be at room temperature. Line the bottom of the pan with parchment paper and preheat the oven to 350°F.

Clean and peel the rhubarb and cut it into pieces as thick as a finger. Mix the rhubarb with one to two tbsp. of sugar and set aside.

For the batter, whisk the eggs together with the sugar until foamy and add oil and buttermilk. Whisk again for a few moments. Finally stir the dry ingredients into the mass just for a few moments.

For the crumble put all listed ingredients together into a bowl and prepare a crumbly dough with your fingers.

Fill two third of the batter into the prepared pan. Spread half of the rhubarb on the batter and subsequently half of the crumble on the rhubarb. Thereafter, fill the rest of the batter onto the crumble, continue with the rest of the rhubarb and the remaining crumble. Finally spread the flaked almonds on the top of the cake and place the pan in the oven. The baking takes approximately 90 minutes, but I recommend testing the cake with a skewer after 60 minutes from time to time and cover it with aluminium foil if needed.  

Let the cake cool for a few moments, before your remove the pan. Dust the cake with icing sugar before served and enjoy.