Honig-Hafer-Waffeln {Haferflocken / Chiasamen / Honig / Cashewmilch}

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Frühstückszeit ist bei uns Familienzeit. Nur in ganz besonderen Ausnahmen, darf ein Familienmitglied fehlen, ansonsten sitzen immer alle zusammen am Tisch und wir genießen die gemeinsame Zeit. Es wird vom Vortag erzählt, besprochen was der Tag so bringt, notwendiges wird organisiert, Quatsch gemacht und auch gerne viel gelacht. Ein wundervoller Start in den Tag. Verständlich, dass ich uns diese Zeit hin und wieder versüßen muss! Ja, ich kann einfach nicht anders. :-)

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Honig wird in unserem Haus in allen Varianten, gerne auch exotischen wie beispielsweise Johannisbrotbaumhonig oder Maronenhonig gegessen. Beides kann ich Honigfans nur empfehlen!  Die Vorlieben gehen aber durchaus auseinandere und es schon mal vorkommt, dass jeder „sein“ Glas Honig hat. Geteilt wird dennoch, auch wenn’s manchmal schwer fällt! ;-) Bei der Auswahl von Honig ist es mir sehr wichtig, dass er artgerecht produziert wird und die Bienen bei diesem Prozess nicht sterben. Industriell produzierte Massenware findet sich nicht in unseren Vorratsschränken. Von kleinen, regionalen Imkereien oder bio-Zertifiziert muss er schon sein.

Zutaten 

  • 2 Tassen Haferflocken
  • 2 El Chiasamen
  • 2 Tl Backpulver
  • 2 Eiweiß  
  • 1 Prise Salz  
  • 2-3 El Honig (hier verwende ich "neutralen" Blütenhonig)
  • 100ml pflanzliches Öl
  • 200ml vegane Milch (z.B. Kokos-, Reis-, oder Mandelmilch)
  • 200ml Sprudelwasser

Zubereitung

Das Rezept ist ausreichend für 2,5 große runde belgische Waffeln. Es ist sinnvoll, den Teig aus den Zutaten in der angegebenen Reihenfolge, mit Hilfe eines Mixers zuzubereiten. Die Zubereitung geht ratzfatz und es ist nicht viel Equipment zu reinigen, perfekt für die Zubereitung vom Frühstück. Im ersten Schritt werden die Haferflocken und die Samen mit dem Backpulver zerkleinert. Anschließend kommen nach und nach die übrigen Zutaten dazu. Der Teig ist recht flüssig.

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Den Teig kurz quellen lassen und portionsweise im vorgeheizten Waffeleisen ausbacken. 

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Nach Geschmack mit einem Topping aus Obst, Joghurt, Marmelade oder Sirup servieren. Wir haben uns heute für eine noch lauwarme Vanillesauce und frisches Obst entschieden.

Kommt gut in den Tag und habt es fein. 

Eure Tine

Kirsch-Granola {Kirschen | Flocken | Nüsse | Sirup}

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Seit wir unser erstes Granola selbst gemacht haben, sind wir alle süchtig danach. Kaum noch ein gekauftes Müsli kommt bei uns auf den Tisch. Warum? Granola schmeckt uns einfach besser als "normales" Müsli, es selber zu machen ist nicht viel Arbeit, die Möglichkeiten sind grenzenlos und es ist großartig somit die Zuckermenge zu regulieren und die Zutaten selbst bestimmen zu können. Für mich als Allergikerin hat selbst gemachtes Granola zudem den großen Vorteil, dass wirklich nur das rein kommt, was ich vertragen und natürlich was uns allen schmeckt.

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Die Variante, die ich euch heute vorstelle hat eine Zutat, die nicht ganz einfach zu bekommen ist: getrocknete Kirschen. Wann immer mir ein paar Packungen über den Weg laufen kaufe ich so viele wie möglich und horte sie im Vorratskeller. Zum Beispiel für dieses wunderbare Müsli. 

Zutaten

  • 300g Haferflocken oder gemischte Getreideflocken

  • 200g Cashewkerne

  • 200g Haselnüsse

  • 100g Mandeln gehobelt

  • 150g gemischte Kerne (z.B.: Pinien-, Sonnenblumen- und Kürbiskerne)

  • 300g getrocknete Kirschen (alternativ Cranberries oder eine Mischung aus Kirschen und Cranberries)

  • 90g Kakaonibs

  • 70g Amaranth gepoppt

  • 100g neutrales Öl (Kokos oder Rapsöl)

  • 100g Honig oder eine Mischung aus Argaven- und Reissirup

Zubereitung

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Haselnüsse und Cashewkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten und grob hacken. Haferflocken, Mandeln, Kerne und gehackte Nüsse mit den gehackten Kakaonibs und dem Amaranth mischen. Honig und Fett erwärmen, bis beides flüssig ist. Dann den Honig und das Fett gründlich unter die trocken Zutaten mischen, bis alles benetzt ist. Die Mischung auf ein oder zwei mit Backpapier ausgelegte Bleche verteilen und im Backofen ca. 25 Minuten (bzw. bis alles goldbraun ist) backen. Zwischendurch regelmäßig wenden, damit alles gleichmäßig gebacken wird und rösten kann.

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Das Granola auf dem Blech auskühlen lassen und anschließend die gehackten Kirschen untermischen. Das fertige und vollständig ausgekühlte Granola in einem Vorratsglas oder einer Dose trocken lagern und alsbald verbrauchen.

Je nach Geschmack, mit Obst, Joghurt, Milch oder Saft ist das Granola ein gesundes und leckeres Frühstück für die ganze Familie. Lasst es euch schmecken und habt eine gute (Müsli-)Zeit!

Eure Tine

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P.S.: Extra für euch habe ich einen Kalorienrechner angeworfen: das Rezept ergibt ca. 1,5kg Müsli und eine Portion von 70g Granola hat ca.

  • 357 Kalorien

  • 23,4g Fett

  • 26,5g Kohlehydrate

  • 11,3g Zucker

Orangenhonigkuchen {Sirup / Honig / Orangen / Schokolade} & eine Verlosung

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Ich wünsche euch einen wunderschönen dritten Advent! Juhu, endlich ist es nun auch soweit und ich kann meine Überraschung für euch enthüllen: Ich habe meine Lieblingsrezepte und -bilder in einem Kalender für das Jahr 2017 zusammengestellt. "Das ZeitfürKuchen Jahr 2017". Er liegt druckfrisch neben mir und wartet darauf, mit euch ins neue Jahr zu starten. Zu jedem Bild gibt es einen praktischen QR-Code, mit dem ihr direkt zum Rezept auf meinem Blog hüpfen könnt.

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Fünf Kalender liegen hier für euch bereit und ihr könnt sie gewinnen! Wie ihr teilnehmen könnt, lest ihr unter dem Rezept.

Die köstlich saftigen Orangenhonigkuchen sind mittlerweile schon eine kleine Tradition in meiner Familie. Das Rezept stammt aus einer Brigitte Extra-Beilage 24/2008. Wir machen sie jedes Jahr und sind immer wieder erstaunt, wie rasch diese kleinen honig-süßen, fruchtigen Köstlichkeiten schon einige Zeit vor Weihnachten aus der Keksdose verschwunden sind. ;-)

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Zutaten für den Honigkuchen

  • 250g Honig
  • 1/8 l Öl
  • 250g brauner Zucker
  • 100g zartbittere Schokolade
  • 2 Bio-Orangen
  • 2 Eier
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 1 Prise Salz
  • 10g Lebkuchengewürz
  • 250g Mehl (Typ 405)
  • 1/2 Päckchen Backpulver

Zutaten für die Glasur

  • 300g Puderzucker
  • Saft von einer Orange
  • 25g zartbittere Schokolade

Zubereitung

Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und einen Backrahmen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech stellen; alternativ könnt Ihr auch die Fettpfanne eures Backofens nutzen. Die trockenen Zutaten abwiegen und bereitstellen.

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Honig, Öl und Zucker in einem Topf auf dem Herd bei mittlerer Hitze erwärmen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Mischung wieder etwas abkühlen lassen und dann die gehackte Schokolade darin schmelzen.

Eine Orange waschen, trockenreiben und mit einer Zestenreibe dünn schälen. Eine Orange auspressen und 75 ml Saft abmessen. Die Eier mit den Handrührern verquirlen, Gewürz, Orangensaft und -schale unterrühren und mit der Honig-Zuckermischung gut verrühren. Die Mischung über die trockenen Zutaten geben und mit den Knethaken zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig in den vorbereiteten Backrahmen füllen und für 30 - 40 Minuten backen.

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Während der Honigkuchen im Ofen ist, aus dem restlichen Organgensaft und dem Puderzucker einen Guss zubereiten. Der Guss sollte recht zähflüssig sein, ggf. eine zweite Orange auspressen, sollte noch Flüssigkeit fehlen. Den fertigen Guss auf dem noch warmen Honigkuchen verteilen. Wenn alles erkaltet ist, den Honigkuchen in gleichmäßige Rauten oder Rechtecke schneiden und mit geschmolzener Schokolade verzieren.

In einer Metalldose zwischen Lagen von Pergamentpapier hält der Honigkuchen mindestens für 2 Wochen in einem nicht zu warmen Raum, allerdings ist er so lecker, dass er zumeist schon davor restlos verschwindet.

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Ich setzte mich jetzt mit ein paar Stückchen des frischen Honigkuchens und einem heißen Wintertee auf das Sofa und werde ein bisschen auf das Jahr 2016 zurückschauen. Mit einem Notizheft bewaffnet gibt es mit Sicherheit auch ein paar Ideen für 2017. Während ich hier ganz gemütlich sitze, nehmt ihr am besten rasch an der Kalenderverlosung teil! So könnt ihr mitmachen und eine wunderschöne Inspiration für eure Backaktivitäten gewinnen:

TEILNAHMEBDEINGUNGEN

  • Hinterlasst unter diesem Blogbeitrag einen Kommentar, wie ihr kulinarisch in das neue Jahr startet. Gibt es ein traditionelles Rezept, mit dem ihr schon seit Generationen das neue Jahr begrüßt oder folgt ihr ganz spontan euren aktuellen geschmacklichen Vorlieben?
  • Einen Kommentar könnt ihr auch auf Instagram oder Facebook hinterlassen.
  • Die Verlosung startet heute, am 11. Dezember 2016 und endet am 18. Dezember 2016 um 23:59:00 Uhr.
  • Es werden fünf Gewinner ausgelost, die jeweils einen Kalender "Das ZeitfürKuchen Jahr 2017" erhalten.
  • Mitmachen können alle mit einer Postadresse in Deutschland.
  • Teilnehmen kann jeder, der mindestens 18 Jahre alt ist.
  • Das Gewinnspiel wurde von mir als Privatperson initiiert, es besteht kein Anspruch auf den Gewinn.
  • Die Auslosung erfolgt zufällig
  • Die Gewinner werden in diesem Beitrag bekanntgegeben, danach muss die Adresse an zeitfuerkuchen@gmx.net geschickt werden, anschließend erfolgt der Versand des Kalenders.

So, nun drücke ich euch die Daumen und wünsche euch eine gute (Kuchen-)Zeit und einen schönen dritten Advent im Kreis eurer Liebsten!

Eure Tine

Schokoladen-Hupf

Vollwertiger Schokoladen-Hupf

Vollwertiger Schokoladen-Hupf

Die Fastenzeit liegt schon wieder ein wenig zurück und die anschließenden (Oster-)Tage waren doch eher gehaltvoll. Mein Körper hat sich während der Fastentage an die Umstellung meiner Ernährung gewöhnt und es ging mir gut damit, auch wenn mein Kopf mir manchmal einreden wollte, ohne Süßes ginge es nicht. Ich habe das Gefühl, es könnte also mal wieder einen Kuchen geben, der sich nicht so sehr auf die Hüften legt und in den nur gesunde Zutaten kommen. Ein vollwertiger Schokokuchen klingt für diese Zwecke perfekt. Mit Honig statt Zucker,Vollkornmehl und ganz ohne Backpulver. Wer möchte, kann den Honig z.B. durch Agaven-Dicksaft und die Eier durch Soja-Joghurt oder veganen Ei-Ersatz austauschen - dann backt ihr sogar vegan!

Mit Schokoladenglasur erhält das Küchlein das Tüpfelchen auf dem i

Mit Schokoladenglasur erhält das Küchlein das Tüpfelchen auf dem i

Der Teig ist schnell zubereitet und in der kleinen Gugelhupfform, die ich so gerne für einen Kuchen für zwischendurch nutze, auch rasch gebacken. Eine wunderbare Idee somit, wenn es mal wieder schnell gehen soll und sich spontan Besuch zum Kaffee oder Tee angesagt hat.

Zutaten für den Teig

  • 2 Eier
  • 60g Honig (Blütenhonig)
  • 100ml Öl
  • 100ml vegane Milch (z.B. Kokos-Reis-Milch)
  • 100g Dinkelvollkornmehl
  • 50g Pekanüsse (gemahlen)
  • 1 El Kakopulver
  • 2 El Kakonibs

Zutaten für die Glasur

  • 60g Honig (Blütenhonig)
  • 25g Palmin
  • 2 El Kakaopulver  
  • 1 El vegane Milch (z.B. Mandelmilch)

Zubereitung

Eine kleine Gugelhupf-Form fetten und mit Mehl ausstäuben. Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Die Eier mit dem Honig schaumig rühren. Das Volumen sollte sich mehr als verdoppelt haben und die Masse weißlich sein. Gegebenenfalls 1-2 El heißes Wasser zugeben.

Flüssige Schokoladenglasur auf vollwertigem Schokoladen-Hupf

Flüssige Schokoladenglasur auf vollwertigem Schokoladen-Hupf

Das Öl sowie die vegane Milch zur Eiermasse geben. Dabei den Handrührer oder die Küchenmaschine etwas zurückschalten, denn die Masse wird recht flüssig und kann leicht in der Küche herumspritzen. Mehl, gemahlene Nüsse und Kakaopulver mischen und mit einer Gummizunge vorsichtig unter die Eiermischung heben. Zum Schluss die Kakaonibs ebenfalls unterheben und alles in die Backform füllen. Den Gugelhupf für ca. 40 Minuten backen (Stäbchenprobe).

Endlich ist es so weit, der Kuchen kann angeschnitten werden

Endlich ist es so weit, der Kuchen kann angeschnitten werden

Den fertigen Kuchen kurz in der Form und anschließend auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Aus dem Honig, dem Palmin, dem Kakaopulver und der veganen Milch in einem kleinen Topf auf dem Herd eine Glasur zubereiten. Dazu die Zutaten unter ständigem Rühren und bei mittlerer Hitze leicht erwärmen, bis das Palmin geschmolzen ist. Mit einem Löffel oder Pinsel auf dem ausgekühlten Kuchen verteilen, ein wenig abkühlen lassen und schon kann der Kuchen serviert werden.

Guten Appetit

Guten Appetit

Der fertige Hupf schmeckt wunderbar nach Honig und Schokolade – fast ein wenig weihnachtlich. Wer den Geschmack des Honigs nicht so gerne mag, kann ihn durch Agavendicksaft (1:1) ersetzten. Lasst euch das Küchlein schmecken und habt eine gute (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine