Red Velvet Pancake {Flocken | Chia | Milch | Rote Beete}


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Am Wochenende, wenn etwas mehr Zeit ist, dann darf die Zubereitung des Frühstück auch mal etwas länger dauern. Vor einiger Zeit habe ich ein Rote Beete Pulver entdeckt, das sich nicht nur für Mübeteige eigener, sondern auch wunderbar Pancakes aromatisiert und ihnen eine phänomenale Farbe verleiht Ich bin verliebt. 

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Neben gemahlenen Floccken und Chiasamen kommen diese Pancakes ganz ohne Eier aus und sind dennoch fluffig und leicht. Sie schmecken übrigens auch super, wenn man das Rote Beete Pulver durch die gleiche Menge Kakaopulver und einen Esslöffel Kakaonibs ersetzt. Probiert euch einfach durch, der Phantasie und dem Geschmack sind keine Grenzen gesetzt. 

Zutaten für die Pancakes

  • 280g Getreideflocken
  • 1 El Chiasamen
  • 2 Tl Backpulver
  • 1 Tl Natron
  • 2 Tl Rote Beete Pulver
  • 1 Prise Salz
  • 3 El Argavendicksaft
  • 500ml Milch (klassisch oder pflanzliche Milch) 
  • 100ml Sprudelwasser
  • Kokosöl zum Braten

Zubereitung

Getreideflocken, Chiasamen, Back- und Beetepulver, Natron und das Salz in einem Hochleistungsmixer zu feinem Mehl mixen und in eine Rührschüssel umfüllen. Argavendicksaft und nach und nach die Milch zugeben und alles mit einem Schneebesen zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig 5 - 10 Minuten ruhen lassen und dann das Sprudelwasser zugeben. Dieses so kurz wie möglich unterrühren, denn die Kohlensäure sollte möglichst im Teig erhalten bleiben.

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Den Backofen vorheizen, so dass die fertigen Pancakes darin warmgehalten werden können und eine Pfanne erhitzen. Etwas Kokosöl darin schmelzen und kleine Pancakes darin goldbraun ausbacken. Die Pancakes stapeln und im vorgeheizten Ofen warm halten.

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Am Liebsten serviere ich die Pancakes mit einem frischen Obstsalat, Ahornsirup, Marmelade oder Haselnusscreme. Der Phantasie und dem Geschmack sind hier aber keine Grenzen gesetzt, also probiert euch aus und genießt ein köstliches Frühstück.  

Habt eine gute (Pancake-)Zeit! Eure Tine

 

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Landbrot {Sauerteig / Roggen / Leinsamen / Chiasamen / Fenchel}*

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Wenn der Lieblingsmensch dir eine Cloche schenkt und du gerne backst, dann muss es neben Kuchen irgendwann auch ein Brot sein! Nachdem ich lange experimentiert habe und inzwischen auch einen eigenen Sauerteig habe, kommt hier nun das erste Rezept. Inspiriert ist es von den “Wild Backers” und gebacken in einer Cloche von Emile Henry. Allerdings könnt ihr das Brot auch ohne Cloche backen, ein Gärkörbchen wäre jedoch hilfreich. Seid ihr bereit? Dann freue ich mich riesig euch nun das erste Brot by ZeitfürKuchen präsentieren zu dürfen. 

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Zutaten für den Vorteig 

Zutaten für das Quellstück

  • 40g Sonnenblumenkerne
  • 40g Leinsamen
  • 20g Chiasamen
  • 130g handwarmes Wasser

Zutaten für den Hauptteig

  • 300g Weizenmehl (Typ 550) 
  • 140g  Roggenvollkornmehl
  • 5g Brotgewürz
  • 40g Margerquark
  • 12g Salz
  • 10g frische Hefe
  • 160-180g handwarmes Wasser

Zubereitung

Das Roggenmehl mit dem Anstellgut und dem Wasser in einem sauberen Gefäß vermengen und bei Zimmertemperatur für ca. 12 Stunden ruhen lassen. Für das Quellstück alle Zutaten verrühren und ebenfalls ca. 12 Stunden ruhen lassen.

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Für den Hauptteig alle Zutaten in die Schüssel einer Küchenmaschine geben. Das Wasser kommt zum Schluss und sollte nicht sofort vollständig, sondern nach und nach zu den übrigen Zutaten gegeben werden. Bei 160g Wasser würde ich die Küchenmaschine in Gang setzen und den Teig beobachten. Verschiedene Mehle nehmen Wasser Unterschiede auf, so dass die Menge variieren kann. Der Teig sollte fest sein, so dass man den Eindruck hat es würde Wasser fehlen, das gibt sich aber normalerweise je länger man rührt. Insgesamt wird der Teig für ca. 8 Minuten bei geringer Geschwindigkeit in der Küchenmaschine geknetet.

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Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort für ca. 3 Stunden ruhen lassen. Anschließend wird er auf einer bemehlten Arbeitsfläche rund gearbeitet. Dabei den Teig rund herum zur Mitte einschlagen, so dass auf einer Seite eine straffe Kugel entsteht. Mit der gefalteten Seite nach unten in einen bemehlten Gärkorb setzen und für eine weitere Stunde gehen lassen. Wenn die Zeit abgelaufen ist den Ofen auf 260°C Ober-Unter-Hitze vorheizen. Den Teig auf den Boden einer Cloche stürzen und abgedeckt stehen lassen bis der Ofen die gewünschte Temperatur erreicht hat. Das Brot in den heißen Ofen schieben und für 10 Minuten backen. Ohne Cloche ein Backblech unter dem Rost im Ofen heiß werden lassen und ca. 100ml Wasser auf das Blech geben, damit sich Wasserdampf bildet. Die Ofentür rasch schließen, damit der Dampf nicht sofort wieder entweiche kann. Nach 10 Minuten die Temperatuf auf 220°C Ober-Unter-Hitze reduzieren und mit der Cloche in 50 Minuten fertig backen. 

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Das Brot muss hohl klingen wenn man darauf klopft. Auf einem Kuchengitter sollte es vollständig erkalten, aber auch lauwarm nur mit Butter und Salz schmeckt das frische Brot ganz hervorragend. Belegt es nach Herzenslust und lasst es euch schmecken. Ich wünsche dir viel Freude mit dem Rezept und eine gute (Brot-)Zeit.  

Deine Tine

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Honig-Hafer-Waffeln {Haferflocken / Chiasamen / Honig / Cashewmilch}

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Frühstückszeit ist bei uns Familienzeit. Nur in ganz besonderen Ausnahmen, darf ein Familienmitglied fehlen, ansonsten sitzen immer alle zusammen am Tisch und wir genießen die gemeinsame Zeit. Es wird vom Vortag erzählt, besprochen was der Tag so bringt, notwendiges wird organisiert, Quatsch gemacht und auch gerne viel gelacht. Ein wundervoller Start in den Tag. Verständlich, dass ich uns diese Zeit hin und wieder versüßen muss! Ja, ich kann einfach nicht anders. :-)

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Honig wird in unserem Haus in allen Varianten, gerne auch exotischen wie beispielsweise Johannisbrotbaumhonig oder Maronenhonig gegessen. Beides kann ich Honigfans nur empfehlen!  Die Vorlieben gehen aber durchaus auseinandere und es schon mal vorkommt, dass jeder „sein“ Glas Honig hat. Geteilt wird dennoch, auch wenn’s manchmal schwer fällt! ;-) Bei der Auswahl von Honig ist es mir sehr wichtig, dass er artgerecht produziert wird und die Bienen bei diesem Prozess nicht sterben. Industriell produzierte Massenware findet sich nicht in unseren Vorratsschränken. Von kleinen, regionalen Imkereien oder bio-Zertifiziert muss er schon sein.

Zutaten 

  • 2 Tassen Haferflocken
  • 2 El Chiasamen
  • 2 Tl Backpulver
  • 2 Eiweiß  
  • 1 Prise Salz  
  • 2-3 El Honig (hier verwende ich "neutralen" Blütenhonig)
  • 100ml pflanzliches Öl
  • 200ml vegane Milch (z.B. Kokos-, Reis-, oder Mandelmilch)
  • 200ml Sprudelwasser

Zubereitung

Das Rezept ist ausreichend für 2,5 große runde belgische Waffeln. Es ist sinnvoll, den Teig aus den Zutaten in der angegebenen Reihenfolge, mit Hilfe eines Mixers zuzubereiten. Die Zubereitung geht ratzfatz und es ist nicht viel Equipment zu reinigen, perfekt für die Zubereitung vom Frühstück. Im ersten Schritt werden die Haferflocken und die Samen mit dem Backpulver zerkleinert. Anschließend kommen nach und nach die übrigen Zutaten dazu. Der Teig ist recht flüssig.

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Den Teig kurz quellen lassen und portionsweise im vorgeheizten Waffeleisen ausbacken. 

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Nach Geschmack mit einem Topping aus Obst, Joghurt, Marmelade oder Sirup servieren. Wir haben uns heute für eine noch lauwarme Vanillesauce und frisches Obst entschieden.

Kommt gut in den Tag und habt es fein. 

Eure Tine