Erdbeere-Käsekuchen {Erdbeere | Quark | Mandel | Vanille}

 

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Wir lieben Erdbeeren gleichermaßen, aber bei der Frage, ob die roten Früchten gebacken werden dürfen oder nicht, scheiden sich die Geister. Heute habe ich das Experiment gewagt und bin super happy. Sicherlich liegt es ganz besonders an der Reife der Beeren, dass dieses Rezept sogar Skeptiker überzeugt hat. Der Boden und die Streusel sind aus einem Teig und reduzieren so den Aufwand bei der Vorbereitung. 

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Die Käsecreme ist dank frisch geriebener Zitronenschale erfrischend und mit dem Erdbeerswirl und den frischen Früchten super fruchtig.  

Zutaten für den Boden und die Streusel

  • 380g Mehl (Weizenmehl Typ 405) 
  • 180g brauner Zucker
  • 200g gemahlene Mandeln  
  • 1 Prise Salz
  • 250g geschmolzene Butter

Zutaten für die Erdbeerfüllung

  • 1kg frische, reife Erdbeeren
  • 1El Reissirup
  • 3Tl Speisestärke
  • Nach dem Backen etwas Puderzucker zum Bestäuben

Zutaten für die Käsemasse

  • 1,25kg Magerquark
  • 200g Zucker
  • 4 Eier (Größe M) 
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 150ml Buttermilch
  • Abrieb von 1 Zitrone

Zubereitung

Alle trockenen Zutaten für den Boden und die Streusel in eine Rührschüssel geben und die flüssige Butter hinzufügen. Mit den Händen zügig zu einer krümeligen Masse verarbeiten und zur Seite stellen. 

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Die Erdbeeren waschen, trocknen, putzen und vierteln. Ca. 100g zusammen mit 1Tl Speisestärke und dem Reissirup mit einem Pürierstab fein pürieren und ebenfalls bereit stellen. Die geviertelten Beeren mit der übrigen Speisestärke mischen und auch bereit stellen. Aus allen Zutaten für die Käseschicht eine glatte Creme herstellen, dazu reicht ein Schneebesen vollkommen aus.

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Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Wer möchte kann einen Backrahmen, der etwas kleiner als das Blech ist verwenden. Nun 1/2 bis 2/3 der Streusel auf dem Backblech verteilen und zu einem Boden zusammen drücken und möglichst glatt streichen. Die Käsemasse darauf verteilen und die Oberfläche ebenfalls glätten. Das Erdbeerpüree auf der Käsemasse verteilen und marmorieren. Anschließend die Erdbeeren und zuletzt die Streusel auf dem Kuchen verteilen und alles für ca. 50-60 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Der Kuchen sollte goldbraun und deutlich aufgegangen sein. Den Kuchen auskühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben und möglichst frisch genießen.

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Schreibt mir gerne auf Instagram oder hier in den Kommentaren, wie er euch geschmeckt hat und ob ich euch von gebacken Erdbeeren überzeugen konnte. Habt eine gute (Kuchen-)Zeit! 

Eure Tine

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Craquelin Windbeutel {Erdbeere | Rhabarber | Sahne | Rote Beete}

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Alles, was du hier auf meinem Blog findest ist Gebäck, das uns den Familienalltag versüßt oder in unserem Brotkorb landet. Zu besonderen Anlässen gibt es dann auch gerne mal aufwendigeres Gebäck, eine Torte oder ich probiere etwas ganz Neues aus. Der Craquelin Teig hat mich schon lange fasziniert, vor allem seine Vielfalt. Mit Rote Beete-, Kakao- oder Matchapulver bekommt der schlichte Brandteig das gewisse Etwas und einen leichten Crunch. 

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Passend zur Jahreszeit habe ich mich für eine Erdbeerfüllung mit einem Hauch Rhabarber (dem Curd sei dank) entschieden und ganz klassisch in Kombination mit Schlagsahne.

Zutaten für den Erdbeerkern

  • 250g Erdbeeren
  • 100ml kaltes Wasser
  • 3g Agaragar (Mange nach Packungsanweisung für 250ml Flüssigkeit)
  • 1 Msp. Sumach
  • 1/2 Tl Vanilleextrakt
  • ggf. 1-2 Tl Reissirup (oder ein ähnliches Süßungsmittel) 

Zutaten für den Craquelin Teig

  • 90g Mehl
  • 12g Rote Beete Pulver
  • 90g Puderzucker
  • 75g Butter

Zutaten für den Brandteig

  • 1/4l Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 100g Butter
  • 150g Mehl
  • 4 Eier

Zutaten für die Fertigstellung 

  • 250g Schlagsahne
  • 1-2 Tl San Apart
  • ein kleines Glas Rhabarber-Curd oder Rhabarber Marmelade
  • einige Frische Erdbeeren zur Dekoration
  • einige Schokoornamente aus Ruby-Schokolade

Zubereitung

Für den Craquelin Teig alle Zutaten in einer Schüssel zu einem glatten Teig verkneten und diesen für ca. 30 Minten im Kühlschrank ruhen lassen. Den Teig anschließend zwischen Frischhaltefolie sehr dünn ausrollen und nochmals kalt stellen. Erdbeeren putzen und fein würfeln. Agar Agar mit kaltem Wasser nach Packungsanweisung aukochen und zwei Minuten kochen lassen. Die übrigen Zutaten zufügen und gründlich untermischen. Die Erdbeeren in Silikonmulden von ca. 3cm Durchmesser füllen und mind. 4 Stunden kalt stellen. Zum Schluss für 30 Minten einfrieren, dann lassen sie sich problemlos aus der Form holen. 

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Für den Brandteig Wasser mit Milch, Salz und Butter in einem Kochtopf erhitzen. Mehl und Backpulver abwiegen und griffbereit haben, ebenso die Eier. Wenn die Flüssigkeit heiß ist, geht alles ganz fix und darum ist Vorbereitung heute sehr wichtig. Sobald die Milchmischung kocht und sich die Butter vollständig verflüssigt hat, das Mehl auf einmal hinzugeben und sofort mit einem Holzlöffel kräftig rühren. Es sollte ein glatter Teigklos entstehen. Sobald sich der Klos gut vom Topfboden löst und der Boden des Topfes mit einer weißlichen Schicht überzogen ist, kommt der Topf vom Herd und das erste Ei wird mit dem Holzlöffel vollständig und rasch unter den Teig gerührt. Nun den Teig in eine Rührschüssel umfüllen und nach und nach die übrigen Eier unterarbeiten. Nach jedem Ei sollte der Teig wieder vollkommen homogen sein. Den fertigen Teig zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen.

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Den Backofen auf 190°C Umluft vorheizen und den Brandteig in einen Spritzbeutel füllen. Das untere Ende vom Beutel abschneiden und pflaumengroße Häuflein auf ein mit Backpapier oder einer Backmatte ausgelegtes Blech spritzten. Aus dem Craquelin Teig Kreise mit ca. 6cm Durchmesser ausstechen und auf jeden Windbeutel einen Craquelin Kreis legen. Sobald der Ofen heiß ist, werden die Profiteroles für ca. 25 – 30 Minuten gebacken. Wichtig ist, dass sie etwas aufgehen und die Oberfläche goldbraun wird. Die genaue Backdauer hängt sehr von der Größe ab, die Farbe auf der Oberseite ist aber ein guter Indikator, ob sie gar sind. Im Zweifel ein Profiterol aus dem Ofen nehmen und waagerecht durchschneiden. Am Ende der Backzeit die Profiterols aus dem Ofen holen und waagerecht mit einer Schere einen Deckel abschneiden. Anschließend alle Teile mit der Schnittfläche nach oben auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Das dauert nicht lange.

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Während die Profiteroles auskühlen, schlage ich die Sahne. Dazu San Apart nach Anleitung zur bereits kurz vorgeschlagenen Sahne geben und die Sahne solange weiter schlagen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Die Sahne in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und bereit stellen. 

Je einen Teelöffel Rhabarber Curd auf dem Boden eines Windbeutels verteilen, einen Erdbeerkern und ggf. ein paar frische Früchte dazu geben und mit einer großzügigen Portion Sahne versehen. Den Deckel aufsetzen und nach Belieben mit Schokoornamenten dekorieren. 

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Hoffe, dass ihr die Erdbeersaison genauso genießt wie wir. Habt viel Freude mit diesem Rezept und eine köstliche (Erdbeerkuchen-)Zeit. 

Eure Tine

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Erdbeer-Rhabarber-Kuppel {Rhabarber | Erdbeere | Vanille | Mandel}

 

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Happy Birthday, ZeitfürKuchen!

Schon seit vier Jahren begleitet mich der Blog nun durch unseren Familienalltag und hat mir schon viele wunderbare Momente beschert. Ich bin sehr dankbar für euer Interesse, eure Rückmeldungen und die vielen Herzchen und tollen Nachrichten, die mich hier und auf anderen Wegen erreichen. 

Wenn ich auf das letzte Jahr zurück schaue, dann gab es eine große Veränderung: ein Sauerteig hat die Familie ergänzt. Seitdem findet ihr hier nicht nur süßes und herzhaftes Gebäck, sondern regelmäßig auch Brot. Nie hätte ich es für möglich gehalten saftige, knusprige und wunderbar aromatische Roggen-, Weizen- und Mischbrote selbst zu backen. Auch wenn ein Sauerteig ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit und Pflege bedarf, es lohnt sich auf jeden Fall.

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Aber heute, zum Geburtstag gibt es etwas besonderes. Ich liebe diese kleinen Beauties, egal ob rund oder eckig, groß oder klein. Unter dem Rhabarber verbergen sich eine weiße Schokomousse mit Erdbeerstückchen, ein Erdbeerkern, Rhabarbercurd und Erdbeerbiskuit. Sooo lecker und genau das Richtige um einen Geburtstagskaffeeklatsch zu veranstalten! 

Zutaten für den Biskuit

  • 2 Eier
  • 90g Zucker
  • 1 Tl Vanilleextrakt
  • 100g Sonnenblumenöl
  • 120g Mehl (Typ 405) 
  • 1/2 Tl Backpulver  
  • 1 Tl Rote Beete Pulver  
  • 12g fein gehackte gefriergetrocknete Erdbeeren

Zutaten für die Schoko-Mousse

  • 145g Milch
  • 1 Tl Vanille
  • 1 Eigelb
  • 20g Zucker
  • 50g weiße Kuvertüre
  • 4 Blatt Gelatine
  • 200g Schlagsahne

Zutaten für den Erdbeerkern

  • 200g Erdbeeren
  • 1 El Agavendicksaft
  • 1 Beutel Gelierfix (für kalte Zubereitung) 

Zutaten für die Rhabarberschicht

  • 3-4 Stangen Rhabarber 
  • 3-4 El Grenadine Sirup
  • 1 Päckchen roter Tortenguss

Zutaten für die Fertigstellung

  • 1 Päckchen Tortenguss
  • 50g geröstete Mandelblättchen
  • 2-3 El Rhabarber-Curd

Zubereitung

Für den Erdbeerkern die Früchte waschen und verlesen. Die Erdbeeren mit dem Agavendicksaft prürieren und das Geliermittel gründlich untermixen. Das Mark in Silikon-Halbkugeln mit einem Durchmesser von ca. 4cm verteilen und im Kühlschrank vollständig fest werden lassen. Das dauert ca. 3-4 Stunden. 

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Für den Biskuit den Boden einer Springfrom mit 26cm Durchmesser mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Die Eier mit dem Zucker und der Vanille sehr schaumig rühren. Das Öl zugeben und gründlich untermischen. Die trockenen Zutaten mit Ausnahme der getrockneten Erdbeeren vermischen und mit einem Teigschaber unter die Eimasse heben. Zum Schluss die fein gehackten, gefriergetrockneten Erdbeeren unterheben und den Teig in die vorbereitete Form füllen und ca. 15-20 Minuten backen. Den Boden vollständig auskühlen lassen und Kreise von 6cm Durchmesser ausstechen. 

Den Rhabarber waschen, schälen und in schmale Streifen schneiden. Die Streifen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und mit Grenadine bepinseln. Für ca. 7-8 Minuten bei 170°C Umluft im Ofen garen und auskühlen lassen. 

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Eine Silikonform mit sechs Halbkugeln von 7cm Durchmesser mit jeweils zwei Streifen Rhabarber auslegen. Die Silikonform mit dem Erdbeerpüree für einigen Minuten einfrieren, dann lässt sich das Püree später leichter aus der Form lösen. Für die Creme die Sahne steif schlagen und bis zur weiteren Verwendung kalt stellen. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen, die Kuvertüre hacken und in einer mittelgroßen Schüssel bereit stellen. Eigelb, Vanille und Zucker schaumig rühren. Die Milch aufkochen und heiß unter die Eigelbmasse rühren. Die Mischung zurück in den Topf geben und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren anziehen lassen. Die Milch sollte ein klein wenig andicken und sämig über den Kochlöffel laufen. Die heiße Milch durch ein Sieb auf die Schokolade gießen und kurz stehen lassen. Die Gelatine ausdrücken und zu der Schoko-Milch geben und alles zu einer glatten Masse verrühren. Solange in den Kühlschrank stellen bis die Creme zu gelieren beginnt. Dann die Sahne vorsichtig unterheben und auf die Silikonformen verteilen. Dabei sollten die Forme nur zu 3/4 gefüllt werden. Je einen Erdbeerkern in die Mousse drücken und alles im Kühlschrank für 3-4 Stunden fest werden lassen. 

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Die ausgestochenen Böden am Rand mit Rhabarber-Curd einstreichen und die gerösteten Mandelblättchen an den Rand drücken. Die Mousse-Törtchen kurz einfrieren, aus der Silikonform lösen und auf ein Gitter stellen. Den Tortenguss nach Packungsanweisung zubereiten, auf ca. 35°C abkühlen lassen und die Kuppeln zügig damit überziehen. Je eine Kuppel auf einen Boden setzten und servieren. 

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Ich wüsche euch viel Freude mit diesem Rezept und natürlich auch mit meinem Blog. Schaut mal wieder vorbei und schreibt mir gerne, wenn ihr Fragen habt, einen Wunsch für ein neues Rezept oder einfach so. Wenn ihr eines meiner Rezept nachgebacken habt, dann freue ich mich über ein Photo oder eine Verlinkungen auf Instagram.

Habt es fein, eure Tine

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Erdbeer Tonka Torte {Erdbeere | Tonka | Frischkäse | Meringue}


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Die Erdbeersaison hat endlich begonnen und während dieser Zeit werden hier Berge von Erdbeeren verputzt. Egal ob im Kuchen, im Dessert, als Drink oder pur, wir alle lieben diese kleinen roten Früchtchen sehr. Um sie mal wieder so richtig in Scene zu setzen kommt der Muttertag gerade recht daher! Wie könnte man eine Mutter besser verwöhnen, als mit dieser verführerischen Torte?

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Die Böden sind mit Tonkabohne fein aromatisiert, die Torte ist mit einer Erdbeer-Frischkäsecreme gefüllt und mit samtiger Buttercreme umhüllt. Egal ob ein- oder zweistöckig, sie ist so oder so ein Genuss. 

Zutaten für den Biskuit

  • 6 Eier
  • 270g Zucker
  • Abrieb von 1/4 Tonkabohne
  • 120ml Milch
  • 90g Speisestärke
  • 180g Mehl
  • 1 Prise Salz

Zutaten für die Erdbeercreme

  • 400g Frischkäse
  • 80g Puderzucker
  • 250g Schlagsahne
  • 1 Beutel Geliermittel für kalte Cremes
  • Abrieb von 1/2 Zitronenschale
  • 500g Erdbeeren, geputzt und klein geschnitten

Zutaten für die Meringue Buttercreme

  • 4 Eiweiß (Größe L) 
  • 200g Zucker
  • 250g zimmerwarme (!) Butter

Zutaten für die Dekoration

  • Erdbeeren
  • Zitronenmelisse

Zubereitung

Für die Böden den Backofen auf 175°C Ober-Unter-Hitze vorheizen und die Böden von zwei runden Formen mit 15cm Durchmesser und einer Form mit 18cm Durchmesser mit Backpapier auslegen.  Die Eier trennen und die Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Sobald die Masse zu Eischnee wird, langsam 1/3 des Zuckers dazu geben und solange weiter schlagen, bis ein fester, glänzender Schnee entstanden ist. Den Eischnee zur Seite stellen und die Eigelbe mit dem übrigen Zucker und dem Abrieb der Tonkabohne in einer zweiten Schüssel schaumig schlagen. In einem gleichmäßig dünnen Strahl die heiße Milch dazu geben. Vorsicht, nicht zu schnell rühren, denn dann spritzt es. Sobald die Eigelbe ebenfalls sehr schaumig und die Masse blassgelb ist, die Küchenmaschine oder den Handmixer ausschalten.  Nun mit einem Teigschaber 1/3 des Eischnees auf die Eigelbmasse geben, die Mehl- und Speisestärke-Mischung darüber sieben und alles vorsichtig unterheben. Den übrigen Eischnee ebenso unterziehen und den Teig auf die Formen verteilen. Dabei die große und eine kleine Form zu 3/4 füllen und den übrigen Teig in die zweite kleine Form füllen. Die Böden für ca. 35 Minuten im Ofen backen. Nach einer geglücktes Stäbchenprobe die Böden aus dem Ofen holen und vollständig in den Formen auskühlen lassen.

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Für die Meringue-Buttercreme die Eier trennen und die Eigelbe anderweitig (z.B. für einen Pudding oder ein Curd) verwenden. Das Eiweiß und den Zucker in einer Metallschüssel unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen über einem kochenden Wasserbad auf mind. 65°C erhitzen. Hierbei ist ein Thermometer notwendig. Sobald die Temperatur erreicht ist, das Wasserbad entfernen und das Eiweiß in der Küchenmaschine steif schlagen. So lange weiterschlagen, bis die Masse auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, dies kann einige Minuten dauern. Sobald die Meringuecreme Zimmertemperatur hat, die zimmerwarme Butter (das ist wirklich sehr wichtig für das Gelingen der Creme) in drei Portionen unter den Eischnee rühren, bis eine homogene und glatte Creme entstanden ist. Sollte die Creme ausnahmsweise doch ausflocken, kann man sie einfach kurz über dem Wasserbad erwärmen und wieder glattrühren. Falls die Creme zur weiteren Verarbeitung zu weich ist, kann man sie einen Moment im Kühlschrank aufbewahren.

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Die Böden vorsichtig aus der Form lösen und die beiden hohen Böden gleichmäßig zweimal waagerecht durchschneiden. Etwas Creme in die Mitte einer Tortenpappe streichen und den obersten Boden mit 15cm Durchmesser umgekehrt auf der Pappe fixieren. Für den Aufbau empfiehlt es sich die Böden in umgekehrter Reihenfolge zu verwerfen, denn der unterste ist durch den Boden der Backform schön gerade und sorgt für eine glatte Oberfläche und schöne Kanten der Torte. Aus den Größeren Böden für die zweite Etage Böden mit 12cm Durchmesser ausschneiden. Die Creme in einen Spritzbeutel füllen und auf jeden Boden, mit Ausnahme des jeweils letzten am Rand einen Ring Buttercreme aufspritzen.

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Die Buttercremeringe im Kühlschrank fest werden lassen. In der Zeit den Frischkäse mit dem Puderzucker und dem Zitronenabrieb verrühren. Sahne und Geliermittel nach Packungsanweisung steif schlagen und unter den Frischkäse heben. Die Erdbeeren ebenfalls unterheben und die Creme auf den Böden innerhalb der Buttercremeringe verteilen. Die Torte zusammensetzen und beide Etagen am Rand und auf der Oberfläche mit Buttercreme bestreichen, so dass eine glatte Oberfläche entsteht. Beide Etagen im Kühlschrank fest werden lassen und die Torte dann zusammen setzen. Die Torte mit Erdbeeren und etwas Grün (z.B. Melisse) dekorieren und möglichst frisch servieren. 

Egal zu welchem Anlass, habt ein köstliches Kaffeestündchen und macht euch ein paar schöne Stunden mit euren Liebsten. 

Eure Tine

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Marmorierter Hupf {Pistazie | Mandellikör | Vanille | Quark}*

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Zum Geburtstag muss es nich immer eine große Torte sein, sondern manchmal reicht auch ein „einfacher“ Gugelhupf um das Geburtstagskind glücklich zu machen. Samtiger Mandellikör, nussige Pistazien und fruchtige Beeren verleihen diesem Hupf drei feine Aromen, die wunderbar miteinander harmonieren.

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Gekrönt wird der dreifarbige Hupf von einer großzügigen Schicht fruchtiger Ruby Schokolade und bunter Zuckerperlen. Dieser Hupf braucht sich auf keinem Geburtstagstisch zu verstecken. 

Zutaten für den dreifarbig marmorierten Hupf

  • 4 Eier
  • 180g Zucker
  • 1 Tl Vailleextrakt
  • 180ml Pflanzenöl
  • 80ml Mandellikör (z.B. Baileys Almande) 
  • 280g Mehl
  • 2 Tl Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 El Joghurt
  • 2 El Fruchtpulver
  • 1 El Joghurt
  • 120g gemahlene Pistazien

Zutaten für die Creme

  • 175g Margerquark
  • 175g Frischkäse (Vollfettstufe) 
  • 1-2 El Zirtonensaft
  • 1-2 El Argavendicksaft  

Zutaten für die Dekoration

  • 50-80g Ruby Schokolade
  • Zuckerperlen

Zubereitung

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Die Eier mit dem Zucker und der Vanille in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer mindestens 10 Minuten schaumig schlagen, bis die Masse fast weiß ist. Beide Varianten sind prima, allerdings erlaubt es die Küchenmaschine schon die nächsten Schritte vorzubereiten. Den Joghurt mit dem Likör vermischen. In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen und ebenfalls bereit stellen. Je einen Löffel Joghurt mit den Pistazien bzw. dem Fruchtpulver verrühren und bereit stellen. Sobald die Eiercreme weißlich und sehr luftig ist, das Fett hinzugeben und solange weitermixen bis die Masse homogen ist. Die Mehlmischung auf die Eimasse sieben und mit einer Gummizunge unterheben. 1/3 vom Teig in die kalt ausgespülte Silikonform geben. Ein weiteres Drittel mit dem Pistazienmix vermischen und ebenso mit dem letzten Teigdrittel und der Beerencreme verfahren. Beide Teige in die Silikonform geben und alles mit einer Fabel spiralförmig marmorieren. Alternativ kann man den Kuchen auch in einer gefetteten und bemehlten Gugelhupfform backen.

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Den Kuchen für ca. 40-45 im vorgeheizten Ofen backen. Den Kuchen nach einer geglückten Stäbchenprobe aus dem Ofen nehmen. Erst einen Moment in der Form ruhen lassen, dann den Hupf stürzen und auf einem Kuchengitter vollständig erkalten lassen.

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Frischkäse und Quark mit dem Zirtonen- und dem Argavendicksaft abschmecken und glatt rühren. Die Creme in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen, den Hupf einmal waagerecht durchschneiden und mit der Creme füllen. Den oberen Teil des Hupfes auf die Creme setzen, so dass das Muster der Form wieder passt.

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Die Schokolade in einem heißen Wasserbad schmelzen und den Kuchen damit verzieren. Die Zuckerperlen auf der noch weichen Glasur verteilen und alles fest werden lassen. 

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Mit farblich passenden Kerzen schaut der Hupf wunderschön aus und kann es mit jedem anderen Geburtstagstörtchen locker aufnehmen. Der Kuchen selbst ist locker und saftig zugleich und erfrischend dank der Frischkäsefüllung. Lasst ihn euch schmecken und habt eine wunderbare (Kuchen-)Zeit, egal ob mit oder ohne Geburtstag!

Eure Tine  

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* Dieser Beitrag enthält unbeauftragte Werbung. Alle Produkte wurden von mir ohne Auftrag gekauft.

Quarkwaffel {Quark / Vanille / Beerenpulver / Ei}

 

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Nachdem ich mir vor Jahren ein Waffeleisen für belgische Waffeln gekauft habe, gibt es regelmäßig frische Waffeln. Wobei...wenn man die Kinder fragen würde, dann lautet die Antwort: viel zu selten! Es ist auf jeden Fall höchste Zeit mal wieder ein Waffelrezept mit euch zu teilen und dieses hier ist besonders lecker, weil super fluffig und nicht zu süß.  

Einen Teil vom Teig habe ich mit Beerenpulver leicht violett gefärbt und diesen dann unter den weißen Teig gezogen, so dass die Waffeln marmoriert sind. Mit Punschkirschen (ohne Alkohol) schmecken die Waffeln besonders gut. 

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Zutaten für die Waffeln (ergibt 8 kleine Waffeln)

  • 80g Erdnuss- oder Kokosöl
  • 80g Zucker (ich habe Argavendicksaft verwendet)
  • 1 Tl Vanillearoma
  • 3 Bio-Eier
  • 250g Margerquark
  • 230g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 80ml Mineralwasser
  • 2 Tl Beeren- oder Superfruit-Pulver in pink oder rot

Zutaten für die Punschkirschen

  • 1 Glas Süßkirschen oder 400g frische oder TK Kirschen
  • 250ml Kirschsaft  
  • 1 gehäufter Tl Speisestärke
  • 1-2 El Argavendicksaft
  • 1-2 Beutel Glühweingewürz oder 2 Tl

Zubereitung

Für die Punschkirschen die Früchte abtropfen lassen und den Saft auffangen. Den Saft mit dem Argavendicksaft und dem Glühweingewürz (als Teebeutel fertig gekauft oder in einen Teebeutel gefüllt) aufkochen und mindestens 1 Stunde ziehen lassen. Das Gewürz entfernen und die Kirschen hinzufügen. Den Saft nochmals aufkochen und mit der in 50ml kaltem Wasser angerührten Speisestärke andicken. Die Punschkirschen in eine Schüssel füllen und später mit den Waffeln servieren.  

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Aus den Zutaten vom Fett bis zum Wasser einen homogenen Waffelteig herstellen. Dazu die Eier mit dem Zucker mit einem Schneebesen oder einem Handmixer schaumig rühren. Fett, Quark und Vanillearoma hinzugeben und alls glatt rühren. Mehl und Backpulver mischen und kurz unter den Teig rühren. Zum Schluss das Mineralwasser hinzu geben und nur ganz kurz rühren, damit möglichst viel Kohlensäure im Teig erhalten bleibt.  

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1/4 der Teigmenge in eine separate Schüssel geben und das Beerenpulver untermischen. Den violetten Teig zum übrigen Teig geben und nur vorsichtig unterziehen, so dass eine Marmorierung entsteht. Das Waffeleisen nach Packungsanweisung vorheizen und jeweils eine Kelle vom Teig auf die untere Seite vom Eisen geben. Die Waffeln in ca. 3 Minuten fertig backen und möglichst frisch mit etwas Puderzucker und den Punschkirschen servieren. 

Wie esst ihr eure Waffeln am Liebsten? Schreibt mir gerne, ich freue mich über eure Nachrichten.  

Lasst sie euch schmecken und habt eine köstliche (Waffel-)Zeit!  

Eure Tine  

 

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