Schoko-Kirsch-Törtchen {Kirsche | Schokolade | Kirschlikör | Sahne}*

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So ein Kirschtörtchen nach Schwarzwälder Art steht schon seit längerer Zeit auf meiner “Backliste”. Es schaut nicht nur hübsch aus, sondern auch geschmacklich ist die Kombi aus Kirsche und Schokolade großartig. In dieser “Naked” Variante lässt sie sich rasch und unkompliziert zubereiten.

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Neben frischen Kirschen, etwas Kirschwasser und Sahne gehört Marmelade unbedingt in diesen Kuchen. Marmelade kommt bei uns nur selbst gemacht auf den Tisch, denn der Zuckergehalt von gekaufter Marmelade ist uns normalerweise viel zu hoch. Eine großartige Ausnahme ist die “Glück” Marmelade mit wenig Zucker und viel Geschmack! Für diesen Kuchen habe ich mich für die Kirschmarmelade entschieden. Mit etwas Kirschwasser vermischt macht sie die Böden super saftig und verleiht eine extra Portion Aroma.

Zutaten für die Böden

  • 4 große Eier

  • 180g Zucker

  • 1 Päckchen Vanillezucker

  • 80ml heiße Milch

  • 100g gehackte zartbittere Schokolade

  • 80g Butter

  • 120g Mehl

  • 60g Speisestärke

  • 40g Kakaopulver

  • 1 TL Backpulver  

  • 1 Prise Salz

  • 2 EL Schoko-Nibs

Zutaten für die Füllung

  • 300g Kirschen (nach Möglichkeit Süßkirschen)

  • 40-80g Zucker (je nach Süße der Kirschen)

  • 1 Glas Kirschmarmelade (z.B. von Glück)

  • 3-4 El Kirschwasser (je nach Intensität. Falls Kinder mitessen statt Kirschwasser Kirschsaft verwenden)

  • 300g Schlagsahne

  • 3 Tl SanApart

  • ca. 14 frische Kirschen für die Dekoration

  • Etwas Kakaopulver

Zubereitung

Den Backofen auf 160° Ober-Unter-Hitze vorheizen und den Boden von zwei runden Backformen mit ca. 15cm Durchmesser mit Backpapier auslegen.

Die Eier trennen und das Eiweiß unter Zugabe von 1/3 der Zuckermenge in 10 - 15 Minuten zu sehr steifem Schnee verarbeiten. Den Eischnee bereit stellen und die Eigelbe mit dem verbliebenen Zucker aufschlagen. Die heiße Milch in einem dünnen Strahl in die Rührschüssel geben und solange weiter rühren bis eine helle und luftige Masse entsteht. Dir flüssige Butter mit der geschmolzen Schokolade mischen und vorsichtig unter die Eimasse mixen.

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Die trockenen Zutaten, außer der Kakaonibs, auf die Schokocreme sieben und zusammen mit dem Eischnee mit Hilfe eines Teigschabers unterheben. Zum Schluss die Schokoladen-Nibs zufügen. Dann den Teig in die vorbereitete Form füllen und im Ofen ca. 35 Minuten backen. Ich empfehle dir eine Stäbchenprobe.

Die Kirschen entsteinen und mit dem Zucker dünsten bis sie gerade weich geworden sind. Die Marmelade mit dem Kirschwasser glatt rühren und die Sahne mit dem San Apart nach Packungsanweisung steif schlagen. Die Schokoböden aus der Form nehmen, waagerecht durchschneiden und drei, möglichst gleichmäßige Böden auswählen. Aus dem übrigen Böden Cakepops oder ein Dessert zubereiten. Alle Böden gleichmäßig mit der Marmeladenmischung bestreichen. Einen Boden auf eine Tortenpappe legen und den Rand mit Sahnetupfen verzieren. In die Mitte gedünstete Kirschen geben und mit einer Schicht Sahne, insgesamt ca. 1/3 der gesamten Sahne bedecken. Mit dem zweiten Boden ebenso verfahren. Den letzten Boden auflegen und mit der restlichen Sahne dekorieren. Die Torte mit Kirschen dekorieren und mit etwas Kakaopulver bestäuben.

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Hab viel Freude mit diesem Rezept und genieß diese großartige Kombination aus Kirschen und Schokolade. Ich wünsche dir eine gute (Kuchen-)Zeit!

Deine Tine

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Erdbeer Tonka Torte {Erdbeere | Tonka | Frischkäse | Meringue}


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Die Erdbeersaison hat endlich begonnen und während dieser Zeit werden hier Berge von Erdbeeren verputzt. Egal ob im Kuchen, im Dessert, als Drink oder pur, wir alle lieben diese kleinen roten Früchtchen sehr. Um sie mal wieder so richtig in Scene zu setzen kommt der Muttertag gerade recht daher! Wie könnte man eine Mutter besser verwöhnen, als mit dieser verführerischen Torte?

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Die Böden sind mit Tonkabohne fein aromatisiert, die Torte ist mit einer Erdbeer-Frischkäsecreme gefüllt und mit samtiger Buttercreme umhüllt. Egal ob ein- oder zweistöckig, sie ist so oder so ein Genuss. 

Zutaten für den Biskuit

  • 6 Eier
  • 270g Zucker
  • Abrieb von 1/4 Tonkabohne
  • 120ml Milch
  • 90g Speisestärke
  • 180g Mehl
  • 1 Prise Salz

Zutaten für die Erdbeercreme

  • 400g Frischkäse
  • 80g Puderzucker
  • 250g Schlagsahne
  • 1 Beutel Geliermittel für kalte Cremes
  • Abrieb von 1/2 Zitronenschale
  • 500g Erdbeeren, geputzt und klein geschnitten

Zutaten für die Meringue Buttercreme

  • 4 Eiweiß (Größe L) 
  • 200g Zucker
  • 250g zimmerwarme (!) Butter

Zutaten für die Dekoration

  • Erdbeeren
  • Zitronenmelisse

Zubereitung

Für die Böden den Backofen auf 175°C Ober-Unter-Hitze vorheizen und die Böden von zwei runden Formen mit 15cm Durchmesser und einer Form mit 18cm Durchmesser mit Backpapier auslegen.  Die Eier trennen und die Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Sobald die Masse zu Eischnee wird, langsam 1/3 des Zuckers dazu geben und solange weiter schlagen, bis ein fester, glänzender Schnee entstanden ist. Den Eischnee zur Seite stellen und die Eigelbe mit dem übrigen Zucker und dem Abrieb der Tonkabohne in einer zweiten Schüssel schaumig schlagen. In einem gleichmäßig dünnen Strahl die heiße Milch dazu geben. Vorsicht, nicht zu schnell rühren, denn dann spritzt es. Sobald die Eigelbe ebenfalls sehr schaumig und die Masse blassgelb ist, die Küchenmaschine oder den Handmixer ausschalten.  Nun mit einem Teigschaber 1/3 des Eischnees auf die Eigelbmasse geben, die Mehl- und Speisestärke-Mischung darüber sieben und alles vorsichtig unterheben. Den übrigen Eischnee ebenso unterziehen und den Teig auf die Formen verteilen. Dabei die große und eine kleine Form zu 3/4 füllen und den übrigen Teig in die zweite kleine Form füllen. Die Böden für ca. 35 Minuten im Ofen backen. Nach einer geglücktes Stäbchenprobe die Böden aus dem Ofen holen und vollständig in den Formen auskühlen lassen.

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Für die Meringue-Buttercreme die Eier trennen und die Eigelbe anderweitig (z.B. für einen Pudding oder ein Curd) verwenden. Das Eiweiß und den Zucker in einer Metallschüssel unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen über einem kochenden Wasserbad auf mind. 65°C erhitzen. Hierbei ist ein Thermometer notwendig. Sobald die Temperatur erreicht ist, das Wasserbad entfernen und das Eiweiß in der Küchenmaschine steif schlagen. So lange weiterschlagen, bis die Masse auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, dies kann einige Minuten dauern. Sobald die Meringuecreme Zimmertemperatur hat, die zimmerwarme Butter (das ist wirklich sehr wichtig für das Gelingen der Creme) in drei Portionen unter den Eischnee rühren, bis eine homogene und glatte Creme entstanden ist. Sollte die Creme ausnahmsweise doch ausflocken, kann man sie einfach kurz über dem Wasserbad erwärmen und wieder glattrühren. Falls die Creme zur weiteren Verarbeitung zu weich ist, kann man sie einen Moment im Kühlschrank aufbewahren.

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Die Böden vorsichtig aus der Form lösen und die beiden hohen Böden gleichmäßig zweimal waagerecht durchschneiden. Etwas Creme in die Mitte einer Tortenpappe streichen und den obersten Boden mit 15cm Durchmesser umgekehrt auf der Pappe fixieren. Für den Aufbau empfiehlt es sich die Böden in umgekehrter Reihenfolge zu verwerfen, denn der unterste ist durch den Boden der Backform schön gerade und sorgt für eine glatte Oberfläche und schöne Kanten der Torte. Aus den Größeren Böden für die zweite Etage Böden mit 12cm Durchmesser ausschneiden. Die Creme in einen Spritzbeutel füllen und auf jeden Boden, mit Ausnahme des jeweils letzten am Rand einen Ring Buttercreme aufspritzen.

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Die Buttercremeringe im Kühlschrank fest werden lassen. In der Zeit den Frischkäse mit dem Puderzucker und dem Zitronenabrieb verrühren. Sahne und Geliermittel nach Packungsanweisung steif schlagen und unter den Frischkäse heben. Die Erdbeeren ebenfalls unterheben und die Creme auf den Böden innerhalb der Buttercremeringe verteilen. Die Torte zusammensetzen und beide Etagen am Rand und auf der Oberfläche mit Buttercreme bestreichen, so dass eine glatte Oberfläche entsteht. Beide Etagen im Kühlschrank fest werden lassen und die Torte dann zusammen setzen. Die Torte mit Erdbeeren und etwas Grün (z.B. Melisse) dekorieren und möglichst frisch servieren. 

Egal zu welchem Anlass, habt ein köstliches Kaffeestündchen und macht euch ein paar schöne Stunden mit euren Liebsten. 

Eure Tine

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Streuseltörtchen {Pflaume / Pistazie / Vanille / Sahne}

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Der erste Geburtstag im Jahr liegt bei uns direkt Anfang Januar. In den letzten Jahren waren wir zu diesem Zeitpunkt meist im Urlaub, aber dieses Mal gibt es endlich Gelegenheit für eine richtige Geburtstagstorte und so ist das Streuseltörtchen entstanden. Inspiriert ist das Törtchen von einer traditionellen friesischen Weihnachtstorte, allerdings habe ich das Originalrezept neu interpretiert. Statt drei gibt es vier kleiner Böden und die Streusel sind mit Pistazien verfeinert. Klassisch ist das Törtchen weiterhin mit Zwetschgenmus und Sahne gefüllt, eine großartige Kombination.

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In der Regel schmecken Kuchen frisch ganz besonders gut. In diesem Fall aber ist das Törtchen am Besten, wenn es mindestens zwei Tage im Kühlschrank durchziehen konnte. Ein praktischer Nebeneffekt ist, dass es sich dann wesentlich besser schneiden lässt. Das Törtchen, vor allem mit vielen knusprig süßen Streuseln gehört zu unseren absoluten Favoriten; nicht ohne Grund wurde es zum diesjährigen Geburtstagstörtchen auserkoren! Seid ihr auch Streuselfans? 

Zutaten für die Böden

  • 180g Mehl
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 100g Creme fraich
  • 130g Butter

Zutaten für die Streusel

  • 120g Mehl
  • 60g geröstete und gemahlene Pistazien
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Etwas Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 100g kalte Butter

Zutaten für die Füllung  

  • 350g Pflaumenmus (selbst gemacht oder gekauft)
  • 400g Schlagsahne
  • 4 Tl SanApart
  • 2 El Puderzucker

Zubereitung

Alle Zutaten für die Böden rasch mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie gewickelt für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Alle Zutaten für die Streusel in eine Schüssel geben, und rasch mit den Fingern die Butter mit den anderen Zutaten verkneten und so zu Streuseln verarbeiten.

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Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen. Den Teig in vier gleich große Portionen teilen und jeweils rund ausrollen. Mit Hilfe einer Kuchenform oder eines Tellers runde Böden mit einem Durchmesser von ca. 15cm ausschneiden und auf zwei Backbleche legen. Die Teigreste ebenfalls dünn ausrollen und auf die Bleche legen. Die Streusel großzügig auf den Böden verteilen und für ca. 15 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Die Streusel und die Böden sollten goldbraun sein, wenn sie aus dem Ofen kommen. Auf Kuchengittern vollständig auskühlen lassen.

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Den schönsten Boden aussuchen und zur Seite legen. Wenn ihr ein elektrisches Messer habt, dann könnt ihr den obersten Boden ganz lassen, anderenfalls empfiehlt es sich, einen Boden mit einem Sägemesser in Stücke zu schneiden und ihn erst anschließend auf die Torte legen. Einen Boden auf eine Tortenpappe legen und zwei bis drei Esslöffel Pflaumenmus darauf verteilen. Die Sahne mit dem SanApart steif schlagen und in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen. Eine großzügige Schicht Sahne auf den ersten Boden spritzen und den zweiten Boden auflegen. Diesen ebenso mit Pflaumenmus und Sahne füllen und den dritten Boden auflegen. Auch diesen Boden mit Pflaumenmus und Sahne füllen und den letzten Boden auflegen. Mit Puderzucker bestäuben und im Idealfall zwei Tage ziehen lassen.

Lasst sie euch schmecken, diese kleine Streuselschönheit. Zwar ist der Anschnitt nicht so easy, aber geschmacklich ist es die Mühe wert.

Habt eine köstliche (Streusel-)Zeit!

Eure Tine

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Orangentörtchen {Oreo / Orange / Vanille / Frischkäse}

 

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Wie könnte man ein neues Jahr besser beginnen als mit einem fruchtigen Törtchen? Die kandierten Orangenscheiben haben wir von unserem letzten Urlaub in Spanien mitgebracht, sie schmecken wunderbar nach Sommer und Süden. Auch wenn ich den Winter gerade sehr genieße, so ist es doch wunderbar mit einem verheißungsvollen Törtchen, das für all die Sonne und Freude steht, die das neue Jahr bringen möge, zu starten.

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Habt ihr auch schon mit der Umsetzung eurer guten Vorsätze für's neue Jahr begonnen? Falls nicht, dann könnt ihr hier und jetzt anfangen, denn leckerer Kuchen ist doch bestimmt einer der Vorsätze! ;-)

Zutaten für die Böden

Zutaten für die Creme 

  • 200g Frischkäse
  • 50g Puderzucker
  • 150g Schlagsahne
  • 2 Tl SanApart
  • 1 Tl Orangensirup unterrühren

Zutaten für die Tränke

  • 2 Tl Orangenmarmelade
  • Saft von 2 Orangen

Zutaten für die Dekoration

  • 100g Schlagsahne
  • 1 Tl SanApart
  • kandierte Orangen in Scheiben (aus dem Fachhandel, aus dem Urlaub mitgebracht oder, das ist etwas aufwendiger, selbst gemacht)
  • Einige Zuckerperlen

Zubereitung

Die Orangen auspressen und mit der Marmelade einige Minuten einkochen. Das Rezept für die Böden ist, je nachdem wie dick jeder einzelne Boden geschnitten wird für zwei Törtchen ausreichend. Drei Böden mit etwas von dem Sirup tränken.

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Den Frischkäse mit dem gesiebten Puderzucker und einem Teelöffel Sirup glatt rühren. Die Schlagsahne mit dem SanApart steif schlagen und unter die Frischkäsemasse rühren. Die Böden mit der Creme zu einem Törtchen aufschichten. Dazu einen Boden mit etwas Creme auf einer Tortenpappe fixieren und 2-3 El Creme auf dem Boden verteilen. Mit den beiden anderen Böden ebenso verfahren und die Creme rundherum mit der übrigen Creme dünn einstreichen. Die Creme für 2-3 Stunden im Kühlschrank anziehen lassen. 

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Die Sahne für die Dekoration mit dem SanApart steif schlagen. Den Rand der Torte mit den Orangenscheiben dekorieren und die Torte mit Sahnetupfen verzieren. Nach Geschmack Zuckerperlen und Orangenscheiben auf den Tupfen verteilen. Die Torte sollte gekühlt gelagert werden, aber mindestens eine halbe Stunde vor dem Verzehr Zimmertemperatur annehmen. 

Lasst sie euch schmecken und habt einen guten Start in 2019.

Eure Tine

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Birnen-Riesling-Torte {Birne / Riesling / Mohn / Vanille}

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Seid dem wir in Frankfurt leben, ist das Rheingau unser persönlicher Weinkeller. Ich liebe die Besuche beim Winzer und die Chance alles vor Ort probieren zu können. Die Vorliebe für Riesling besteht schon seit mehreren Generationen in unserer Familie, wobei die Weine früher von der Mosel und nicht aus dem Rheingau stammten. Warum also nicht mal mit einem Riesling backen?

Sicherlich habt ihr schon mal eine Apfelweintorte gesehen oder probiert. Statt Äpfeln und Apfelwein habe ich mich heute für Birnen und Riesling entschieden, auch eine großartige Kombination, die ihr unbedingt probieren solltet! Der mürbe Boden und die Sahne runden die Kombi perfekt ab. Die Süße kommt vor allem aus den Früchten, die Zugabe von Zucker ist minimal. 

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Zutaten für den Mürbeteig

  • 180g Mehl
  • 80g Butter
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 2 Tl Mohn
  • 1 Tl Backpulver

Zutaten für den Birnenpudding

  • 1kg Birnen (nicht zu reif)
  • 1 Päckchen Vanillepudding
  • 200ml Weißwein (Riesling aus dem Rheingau)
  • 175ml Birnensaft
  • 1 Päckchen Bourbon Vanillezucker
  • 1 El brauner Zucker

Zutaten für die Sahne

  • 250g Schlagsahne
  • 2 Tl SanApart
  • Bourbonvanillepulver

Zubereitung

Aus den Zutaten für den Mürbeteig mit den Händen rasch einen glatten Teig kneten und diesen in Frischhaltefolie gewickelt für mind. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

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In der Zwischenzeit die Birnen schälen, vom Kerngehäuse befreien und in kleine Stücke schneiden. Wein und Saft mischen,  einen Teil davon abnehmen und das Puddingpulver sowie den Zucker nach Anleitung anrühren. Den übrigen Saft mit den Birnen zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze einige Minuten kochen lassen, bis die Birnen weich sind. Sie sollten allerdings nicht zerfallen. Das Puddingpulver vorsichtig einrühren und noch eine Minute unter ständigem Rühren kochen lassen. Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. 

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Eine kleine Kastenform mit Backpapier auslegen und mit dem gleichmäßig dünn ausgerollten Mürbeteig auslegen. Den Pudding einfüllen und im vorgeheizten Backofen für ca. 35 - 40 Minuten. Der Rand sollte goldbraun sein. 

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Den Kuchen erst in der Form und anschließend auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Sollte der Kuchen noch warm sein, dann schmilzt die Sahne. Darum bereite ich ihn meist einen Tag vor dem Verzehr zu. Die Sahne mit dem SanApart steif schlagen und auf dem Kuchen verteilen. Mit gemahlener Vanille bestreuen und am Besten frisch servieren.

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Der Kuchen schmeckt wunderbar fruchtig mit einer leicht säuerlichen Note, die ihm der Weißwein verleiht. Wir lieben diesen Kuchen und essen ihn besonders gerne im Spätsommer und zum Herbstanfang.

Habt eine gute (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

Johannisbeer-Tarte {Johannisbeere / Panna Cotta / Vanille / Marmelade}

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Hier herrscht gerade große Johannisbeer-Liebe! Vor allem die Kombination aus weiß, rot und schwarz hat es mir angetan, ich bin vollkommen hin und weg! Pur bin ich ja nach wie vor nicht ihr größter Fan, aber auf einer süßen Panna Cotta, fruchtiger Marmelade und einem knusprig süßen Mürbeteig ist die Kombination wirklich großartig. Wenn sich die Dinge in Russland anders entwickelt hätten, könnte man es als weltmeisterlich bezeichnen.

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Die weißen und roten sind sich geschmacklich recht ähnlich, die schwarzen deutlich herber und vielleicht etwas speziell. Wer die nicht so gerne mag, verzichtet und dekoriert nur mit rot und weiß. Ihr könnt die Beeren natürlich auch einfach so auf die Tarte legen, aber das Muster hat es mir besonders angetan :-) Mein ursprüngliches Lieblinsrezpt für den Mürbeteig von Peggy Porschen habe ich ein wenig abgewandelt und bin sehr happy mit dem Ergebnis.

Zutaten für den Mürbeteig

  • 400g Mehl Typ 405
  • 180g Butter
  • 200g feiner Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 1 Tl abgeriebene Zitronenschale
  • getrocknete Hülsenfrüchte (z.B. Kichererbsen) zum Blindbacken

Zutaten für die Panna Cotta

  • 400g Schlagsahne
  • 5 Blatt Gelatine
  • 1 Päckchen Vanillezucker mit Vanilleextrakt

Zutaten für die Fertigstellung

  • je 200g Johannisbeeren in rot, weiß und schwarz
  • 3-4 El Johannisbeer-Himbeer-Marmelade (selbst gemacht oder eine andere gekaufte Beerenmarmelade)

Zubereitung  

Für die Tarte verwende ich meine rechteckige Tarteform von 11x35cm und lege den Boden der Form mit Backpapier aus. Für den Mürbeteig die Butter schmelzen und zusammen mit dem Zucker und dem Ei verrühren. Mehl, Salz und Zitronenabrieb in einer separaten Schüssel vermischen. Die feuchten und die trockenen Zutaten nun rasch vermengen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Das klappt sehr gut mit einem Teigschaber und anschließend mit den Händen. Den Teig in Folie gewickelt für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Für die Tarte verwende ich nur die Hälfte des Teiges. Aus dem Rest backen wir meist Kekse, die das Kuchenkind heiß und innig liebt. Alternativ bereitet ihr nur die Hälfte des oben beschriebenen Rezeptes zu.

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Nach Ablauf der Ruhezeit den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und die Tartform mit der Hälfe des Teiges sorgfältig auslegen und mit Backpapier und den getrockneten Hülsenfürchten belegen. Den Boden für ca. 15 Minuten backen. Die Tart heraus nehmen, die Hülsenfrüchte und das Backpapier vorsichtig entfernen und die Tarte solange weiter backen bis sie goldgelb und knusprig ist. Die noch heiße Tarte mit 3-4 El Marmelade betreichen und vollständig auskühlen lassen. Die Hülsenfrüchte lagern bei mir in einem großen Glas mit Schraubdeckel und kommen darin zurück sobald sie vollständig ausgekühlt sind.

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Für die Panna Cotta die Gelatine nach Packungsanweisung einweichen. Sahne und Zucker aufkochen und vom Herd nehmen. Die gründlich ausgedrückte Gelatine unter ständigem Rühren in der Sahne auflösen und die Masse zum Abkühlen in ein kaltes Gefäß geben. Wenn sie sich nur noch lauwarm anfüllt die Panna Cotta vorsichtig, über einen Löffelrücken auf die Marmelade gießen und für mind. 30 MInuten im Kühlschrank anziehen lassen. Die Creme sollte noch nicht vollständig fest sein, die Johannisbeeren sollten aber auch nicht in die Creme einsinken.

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Nun die Tarte nach Herzenslust mit Johannisbeeren dekorieren und anschließend für mind. 3 Stunden im Kühlschrank vollständig fest werden lassen. Leicht gekühlt schmeckt sich besonders gut und ist gerade an warmen Sommertagen wunderbar erfrischen. Ich hoffe die Dekoration macht euch genauso viel Freue wie mir. Schickt mir gerne ein Bild von eueren nachgebackenen Rezepten.   

Habt eine gute (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine