Marmorierter Hupf {Pistazie / Mandellikör / Vanille / Quark}*

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Zum Geburtstag muss es nich immer eine große Torte sein, sondern manchmal reicht auch ein „einfacher“ Gugelhupf um das Geburtstagskind glücklich zu machen. Samtiger Mandellikör, nussige Pistazien und fruchtige Beeren verleihen diesem Hupf drei feine Aromen, die wunderbar miteinander harmonieren.

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Gekrönt wird der dreifarbige Hupf von einer großzügigen Schicht fruchtiger Ruby Schokolade und bunter Zuckerperlen. Dieser Hupf braucht sich auf keinem Geburtstagstisch zu verstecken. 

Zutaten für den dreifarbig marmorierten Hupf

  • 4 Eier
  • 180g Zucker
  • 1 Tl Vailleextrakt
  • 180ml Pflanzenöl
  • 80ml Mandellikör (z.B. Baileys Almande) 
  • 280g Mehl
  • 2 Tl Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 El Joghurt
  • 2 El Fruchtpulver
  • 1 El Joghurt
  • 120g gemahlene Pistazien

Zutaten für die Creme

  • 175g Margerquark
  • 175g Frischkäse (Vollfettstufe) 
  • 1-2 El Zirtonensaft
  • 1-2 El Argavendicksaft  

Zutaten für die Dekoration

  • 50-80g Ruby Schokolade
  • Zuckerperlen

Zubereitung

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Die Eier mit dem Zucker und der Vanille in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer mindestens 10 Minuten schaumig schlagen, bis die Masse fast weiß ist. Beide Varianten sind prima, allerdings erlaubt es die Küchenmaschine schon die nächsten Schritte vorzubereiten. Den Joghurt mit dem Likör vermischen. In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen und ebenfalls bereit stellen. Je einen Löffel Joghurt mit den Pistazien bzw. dem Fruchtpulver verrühren und bereit stellen. Sobald die Eiercreme weißlich und sehr luftig ist, das Fett hinzugeben und solange weitermixen bis die Masse homogen ist. Die Mehlmischung auf die Eimasse sieben und mit einer Gummizunge unterheben. 1/3 vom Teig in die kalt ausgespülte Silikonform geben. Ein weiteres Drittel mit dem Pistazienmix vermischen und ebenso mit dem letzten Teigdrittel und der Beerencreme verfahren. Beide Teige in die Silikonform geben und alles mit einer Fabel spiralförmig marmorieren. Alternativ kann man den Kuchen auch in einer gefetteten und bemehlten Gugelhupfform backen.

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Den Kuchen für ca. 40-45 im vorgeheizten Ofen backen. Den Kuchen nach einer geglückten Stäbchenprobe aus dem Ofen nehmen. Erst einen Moment in der Form ruhen lassen, dann den Hupf stürzen und auf einem Kuchengitter vollständig erkalten lassen.

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Frischkäse und Quark mit dem Zirtonen- und dem Argavendicksaft abschmecken und glatt rühren. Die Creme in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen, den Hupf einmal waagerecht durchschneiden und mit der Creme füllen. Den oberen Teil des Hupfes auf die Creme setzen, so dass das Muster der Form wieder passt.

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Die Schokolade in einem heißen Wasserbad schmelzen und den Kuchen damit verzieren. Die Zuckerperlen auf der noch weichen Glasur verteilen und alles fest werden lassen. 

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Mit farblich passenden Kerzen schaut der Hupf wunderschön aus und kann es mit jedem anderen Geburtstagstörtchen locker aufnehmen. Der Kuchen selbst ist locker und saftig zugleich und erfrischend dank der Frischkäsefüllung. Lasst ihn euch schmecken und habt eine wunderbare (Kuchen-)Zeit, egal ob mit oder ohne Geburtstag!

Eure Tine  

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* Dieser Beitrag enthält unbeauftragte Werbung. Alle Produkte wurden von mir ohne Auftrag gekauft.

Mandel-Himbeer-Cupcakes {Mandel / Himbeere / Likör / Meringue}*

 

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Manchmal entsteht ein Rezept aus einem Moment, wenn ich im Supermarkt beim Vorbeilaufen an einem Regal ein neues Produkt entdecke. Manchmal sehe ich ein Bild und manchmal ist es eine Mischung aus allem. In diesem Fall ist es der neue und vegane (!) Mandellikör Baileys Almande. Die Flasche ist mit floralen Motiven verziert und hat mich sofort angesprochen. Nach einem ersten Test habe ich mich für eine Komination aus Mandel und Himbeere entschieden und Muffins gebacken. Die Muffins sind anschließend mit einer leichten Meringue-Buttercreme getoppt, die mit etwas Mandellikör aromatisiert ist. 

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Passend zu Ostern gibt es als Deko ein Nest aus knusprigen Kornflakes und knackigen Mandelstiften, umhüllt von fruchtiger Ruby-Schokolade und einem Osterei. Egal ob mit Ei zu Ostern oder nur so mit einem knackigen Häufchen aus Schoko-Chrunch, die Cupcakes sind super saftig und fangen die Aromen des Frühlins wunderbar ein. 

Zutaten für die Muffins

  • 100g Mehl (Typ 405)
  • 80g gemahlene Mandeln
  • 80g Zucker
  • 1 gestr. Tl Natron
  • 1 Tl Backpulver 
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier
  • 65g Öl (ich bevorzuge zum Backen Sonnenblumenöl)
  • 35g Mandellikör (z.B. Baileys Almande) 
  • 1 El saure Sahne
  • 1 Tl Vanilleextrakt 
  • Ca. 125g Himbeeren (je nach Größe 2-3 je Muffins bei 11 Muffins)

Zutaten für die Meringue-Buttercreme

  • 2 Eiweiß (Größe L)
  • 100g feiner Zucker
  • 125g zimmerwarme Butter
  • 1-2 El Mandellikör (z.B. Baileys Almande)

Zutaten für die Dekoration 

  • 100g geschmolzene Ruby-Schokolade
  • 30g Kornflakes
  • 50g geröstete Mandelstifte
  • Ostereier nach Geschmack

Zubereitung

Ein Muffinblech mit Papier- oder Silikonförmchen auslegen. Das Rezept reicht für ca. 11 Cupcakes. Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Die trockenen Zutaten in einer Schüssel gut vermischen. Die feuchten Zutaten mit Ausbahme der Himbeeren mit einem Schneebesen verrühren. Die Creme zu den trockenen Zutaten geben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Die Förmchen zu 2/3 mit Teig füllen und jeweils 2-3 Himbeeren auf dem Teig verteilen und leicht eindrücken. Die Muffins für ca. 18-20 Minuten backen un eine Stäbchenprobe machen. Die Muffins anschließend aus der Form holen und vollständig auskühlen lassen. 

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Während die Muffins im Backofen sind, die Meringue-Buttercreme zubereiten. Dazu die Eier trennen und die Eigelbe anderweitig (z.B. für einen Pudding oder ein Curd) verwenden. Das Eiweiß und den Zucker in einer Metallschüssel unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen über einem kochenden Wasserbad auf mind. 65°C erhitzen. Hierbei ist ein Thermometer notwendig. Sobald die Temperatur erreicht ist, das Wasserbad entfernen und das Eiweiß in der Küchenmaschine steif schlagen. So lange weiterschlagen, bis die Masse auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, dies kann einige Minuten dauern. Sobald die Meringuecreme Zimmertemperatur hat, die zimmerwarme Butter (das ist wirklich sehr wichtig für das Gelingen der Creme) in drei Portionen unter den Eischnee rühren, bis eine homogene und glatte Creme entstanden ist. Sollte die Creme ausnahmsweise doch ausflocken, kann man sie einfach kurz über dem Wasserbad erwärmen und wieder glattrühren. Den Mandellikör hinzufügen und vollständig unterrühren. Sollte die Creme zur weiteren Verarbeitung zu weich sein, kann man sie einen Moment im Kühlschrank aufbewahren. Die Creme in einen Spritzbeutel füllen und jeweils eine großzügige Portion auf die vollständig ausgekühlten Küchlein spritzen. Bis die Dekoration fertig ist, die Cupcakes im Kühlschrank ruhen lassen. 

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Die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen, Mandelsplitter und Cornflakes unterrühren. Die sollten jeweils vollständig von Schokolade umhüllt sein. Nun mit Hilfe von 2 Teelöffeln kleine Nester auf ein Backpapier setzen und in die Mitte von jedem Nest ein Ei setzten. Die Nester im Kühlschrank in ca. 30 Minuten fest werden lassen. Die ausgehärteten Schokonester vorsichtig vom Backpapier lösen und jeweils auf einem Cupcakes platzieren. 

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Ich wünsche euch viel Freude mit diesem Rezept und hoffe, ihr lasst es euch schmecken. Egal ob zur Osterzeit oder zu einer anderen Gelegenheit. Die Schokohäufchen sind übrigens auch ohne Cupcakes super lecker und rasch zubereitet. Habt eine köstliche (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine 

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* Dieser Beitrag enthält unbeauftragte Werbung. Alle Produkte wurden von mir ohne Auftrag gekauft.  

Ruby-Charlotte {Himbeere / Johannisbeere / Joghurt / Ruby-Schokoriegel}*

 

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Von der neuen Ruby Schokolade, die von Callebaut entdeckt wurde, habe ich erst vor einigen Wochen erfahren. Eine liebe Kollegin hatte mir ein rosa farbenes KitKat mitgebracht und seitdem bin ich angefixt! Diese Variante wird auf Basis der neuen, von Callebaut auf den Markt gebrachten Schokolade in Hamburg produziert und zumindest aktuell nur limitiert und in ausgewählten Geschäften verkauft.

Die Charlotte vereint Vanillebiskuit, Beerenmarmelade und Joghurtmousse, die von Ruby KitKats umgeben werden. Das schaut nicht nur hübsch aus, sondern schmeckt auch wunderbar. 

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Zutaten für den Biskuit  

  • 2 Eier (Größe L)
  • 90g Zucker (inkl. 1 Päckchen Vanillezucker) 
  • 40ml Milch (heiß!)
  • 30g Butter (geschmolzen)
  • 60g Mehl
  • 30g Speisestärke
  • 1 Prise Salz

Zutaten für die Fruchtfüllung

  • 200g Himbeeren
  • 300g Johannisbeeren  
  • 35g brauner Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 3 El Gin
  • 2 Blatt Gelatine

Zutaten für die Joghurt-Mousse

  • 450g griechischer Joghuert
  • 2 Päckchen Sofort-Gelatine
  • 250g Schlagsahne
  • 2 Tl SanApart
  • 2 El Agavendicksaft

Zutaten für die Dekoration  

  • 8 Päckchen Ruby Kitkat oder ähnliche Schokoriegel
  • 50g Schlagsahne
  • einige Beeren für die Dekoration  
  • weißes Schleifenband

Zubereitung

Los geht’s mit dem Biskuit. Den Boden einer Springform von 15cm Durchmesser mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen. Die Eier mit dem Zucker, dem Vanillezucker und der heißen Milch gründlich aufschlagen, bis eine sehr helle und luftige Masse entsteht. Das kann einige Minuten dauern, aber die Geduld lohnt sich. Die geschmolzene Butter in einem dünnen Strahl zur Eimasse geben, dabei sollte die Küchenmaschine nur ganz kurz laufen. Anschließend die vermischten trockenen Zutaten auf die Eigelbmasse geben. Alles mit einer Gummizunge vorsichtig aber sehr gründlich und in kreisförmigen Bewegungen unterheben und anschließend in die Springform füllen. Die Böden ca. 35 Minuten backen. Nach einer geglückten Stäbchenprobe den fertigen Boden aus dem Ofen nehmen und in der Form vollständig auskühlen lassen. 

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Für die Fruchtfüllung, die Früchte waschen und verlesen oder das TK-Obst auftauen und mit dem Zucker in einem Topf zum Kochen bringen. Die Beeren für ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Die Gelatine nach Packungsanweisung einweichen, den Gin kurz vor Ende der Garzeit unter die Beerem mischen und alles noch einmal gründlich aufkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen und die ausgedrückte Gelatine unter ständigem Rühren in den Früchten auslösen. Die Fruchtmasse in einer Schale erkalten lassen. 

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Für die Mousse den Joghurt mit der Sofort-Gelatine nach Packungsanweisung verrühren. Die Sahne mit dem SanApart steif schlagen und unter den Joghurt heben. Mit dem Dicksaft nach Geschmack süßen und für einen kurzen Moment kalt stellen. 

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Den Boden einmal quer durchschneiden und einen der beiden Böden auf eine Tortenpappe legen. Da die Creme erst im Kühlschrank komplett fest wird, lege ich einen Tortenring um den untersten Boden und gebe 1/3 der Fruchtcreme auf den Boden. Die Hälfte der Mousse auf der Fruchtmasse verteilen und den zweiten Boden auflegen und ebenso verfahren. Die Torte für ca. 30 Minuten kalt stellen. Die verbleibende Fruchtcreme glatt rühren, ggf. ganz leicht erwärmen und die Torte damit bestreichen. Damit alles fest wird, sollte die Charlotte nun für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Den Tortenring vorsichtig entfernen, die Sahne steif schlagen und den Rand der Torte mit einer dünnen Schicht Sahne einstreichen. Die KitKat in jeweils zwei Riegel teilen und um die Torte stellen. Dabei die Riegel vorsichtig an die Torte drücken. Die Oberfläche mit Beeren verzieren und mit einer Schleife dekorieren.

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Die Torte im Kühlschrank lagern, sie sollte aber mindestens 30 Minuten vor dem Verzehr Zimmertemperatur nehmen. Nun bin ich aber sehr gespannt, wie euch die KitKat’s schmecken und was ihr zu meiner Charlotte sagt - schreibt mir gerne einen Kommentar oder eine Nachricht. Ich freue mich über euer Feedback! Lasst sie euch schmecken und habt eine beerige (Kuchen-)Zeit!  

Eure Tine

*Werbung ohne Auftag weil Nennung von Marken