Buttermilch-Zitronen-Tarte {Buttermilch | Blaubeere | Lemoncurd | Mohn}

 

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Diese Tarte ist für mich Kindheitserinnerung pur. Im alljährlichen Sommerurlaub, an immer dem gleichen Ort, gab es fast jeden Tag ein Eis. Dieses Eis hat genau so geschmeckt, wie diese Tarte - zumindest in meiner Erinnerung. Buttermilch, Zitrone und eine knusprige Waffel. Statt einer Waffel gibt es hier einen knusprigen Tarteboden mit einem Hauch Mohn, selbst gemachtem Lemon-Curd und einer luftigen Buttermilchmousse. 

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Gerade wenn es warm ist, ist diese Tarte super erfrischend und schmeckt mit ein paar frischen Heidelbeeren extra fruchtig und schaut auch noch optisch hübsch aus. Habt ihr schon einmal „gecurded“? Ich kann es nur wärmstens empfehlen, den selbst gemachtes Curd schmeckt besonders gut und der Phantasie sind einfach keine Grenzen gesetzt. Probiert es doch mal aus. 

Zutaten für die Tarte

  • 180 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei
  • 300 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 El Mohn
  • getrocknete Erbsen oder andere Hülsenfrüchte zum Blindbacken

Zutaten für die Buttermilch-Mousse

  • 500ml Buttermilch
  • 2 Tl Zitronensaft
  • 2 Beutel Gelatine fix (gemäß Packungsanweisung)
  • 250g Schlagsahne
  • 1 Päckchen Sahnesteif
  • 1-2 El Agavendicksaft

Zutaten für die Fertigstellung  

  • 200g Lemoncurd (selbst gemacht oder gekauft)
  • 50g frische Blaubeeren
  • 1-2 Scheiben Zitrone
  • einige Blättchen Zitronenmelisse oder Minze

Zubereitung

Für den Teig Mehl, Salz und Mohn in einer Rührschüssel mischen. Die Butter in der Mikrowelle oder einem Topf schmelzen, mit einem Schneebesen Zucker und Ei unterrühren. Die Eiermasse zum Mehl geben und alles mit einem Teigschaber zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig bis zur weiteren Verabeitung bzw. für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. 

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Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen und den Boden einer Tarteform von 35cm Länge mit Backpapier auslegen. Die Tarteform mit dem Teig auskleiden und mit Backpapier belegen. Aus den Teigresten backe ich meist ein paar Kekse. Auf das Backpapier die Hülenfrüchte verteilen und die Tarte für 15 Minuten blind backen. Anschließend Hülenfrüchte und Backpapier entfernen und weitere 5 Minuten backen, bis der Boden goldbraun ist. Die Tarte vollständig auskühlen lassen und aus der Form heben. 

Die Buttermilch mit der Zitrone und der Gelatine nach Packungsanweiung verrühren. Die Sahne mit dem Sahnesteif steif schlagen und vorsichtig unter die Buttermilch heben. Die Creme mit Agavendicksaft abschmecken. Den Boden der Tarte mit dem Lemoncurd bestreichen und die Buttermilchcreme auf dem Curd verteilen. Die Tarte im Kühlschrank für mindestens 4 Stunden fest werden lassen. Mit Beeren, Zitronenstückchen und Minze dekorieren und je nach Jahreszeit leicht gekühlt servieren. 

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Ich hoffe, die Tarte schmeckt euch ebenso gut wie mir und vielleicht weckt sie ja auch bei euch Erinnerungen. Habt eine köstliche (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

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Birnen-Riesling-Torte {Birne / Riesling / Mohn / Vanille}

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Seid dem wir in Frankfurt leben, ist das Rheingau unser persönlicher Weinkeller. Ich liebe die Besuche beim Winzer und die Chance alles vor Ort probieren zu können. Die Vorliebe für Riesling besteht schon seit mehreren Generationen in unserer Familie, wobei die Weine früher von der Mosel und nicht aus dem Rheingau stammten. Warum also nicht mal mit einem Riesling backen?

Sicherlich habt ihr schon mal eine Apfelweintorte gesehen oder probiert. Statt Äpfeln und Apfelwein habe ich mich heute für Birnen und Riesling entschieden, auch eine großartige Kombination, die ihr unbedingt probieren solltet! Der mürbe Boden und die Sahne runden die Kombi perfekt ab. Die Süße kommt vor allem aus den Früchten, die Zugabe von Zucker ist minimal. 

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Zutaten für den Mürbeteig

  • 180g Mehl
  • 80g Butter
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 2 Tl Mohn
  • 1 Tl Backpulver

Zutaten für den Birnenpudding

  • 1kg Birnen (nicht zu reif)
  • 1 Päckchen Vanillepudding
  • 200ml Weißwein (Riesling aus dem Rheingau)
  • 175ml Birnensaft
  • 1 Päckchen Bourbon Vanillezucker
  • 1 El brauner Zucker

Zutaten für die Sahne

  • 250g Schlagsahne
  • 2 Tl SanApart
  • Bourbonvanillepulver

Zubereitung

Aus den Zutaten für den Mürbeteig mit den Händen rasch einen glatten Teig kneten und diesen in Frischhaltefolie gewickelt für mind. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

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In der Zwischenzeit die Birnen schälen, vom Kerngehäuse befreien und in kleine Stücke schneiden. Wein und Saft mischen,  einen Teil davon abnehmen und das Puddingpulver sowie den Zucker nach Anleitung anrühren. Den übrigen Saft mit den Birnen zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze einige Minuten kochen lassen, bis die Birnen weich sind. Sie sollten allerdings nicht zerfallen. Das Puddingpulver vorsichtig einrühren und noch eine Minute unter ständigem Rühren kochen lassen. Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. 

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Eine kleine Kastenform mit Backpapier auslegen und mit dem gleichmäßig dünn ausgerollten Mürbeteig auslegen. Den Pudding einfüllen und im vorgeheizten Backofen für ca. 35 - 40 Minuten. Der Rand sollte goldbraun sein. 

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Den Kuchen erst in der Form und anschließend auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Sollte der Kuchen noch warm sein, dann schmilzt die Sahne. Darum bereite ich ihn meist einen Tag vor dem Verzehr zu. Die Sahne mit dem SanApart steif schlagen und auf dem Kuchen verteilen. Mit gemahlener Vanille bestreuen und am Besten frisch servieren.

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Der Kuchen schmeckt wunderbar fruchtig mit einer leicht säuerlichen Note, die ihm der Weißwein verleiht. Wir lieben diesen Kuchen und essen ihn besonders gerne im Spätsommer und zum Herbstanfang.

Habt eine gute (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

Blaubeer-Käse-Tarte {Quark / Zitrone / Mohn / Blaubeeren}

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Obwohl noch nicht die komplette Weihnachts- und Winterdeko aus unserem Zuhause verschwunden ist, konnte ich an den ersten Tulpen einfach nicht vorbei gehen. Ein paar frische Blumen stehen bei uns immer auf dem Tisch und Tulpen gehören zu meinen absoluten Lieblingen.

Mit den Tulpen ist dann auch irgendwie schon der Frühling eingezogen und dazu braucht es natürlich ein entsprechendes Gebäck. Diese Tarte ist fruchtig frisch und vereint eine lockere Quarkcreme mit einem knusprigen Zitronen-Mohn-Boden. Das Rezept für den Mürbeteig stammt wieder von der wundervollen Peggy Porschen und ist mit Mohn und Zitrone verfeinert, meine absolute Lieblingsvariante!

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Zutaten für den Boden

  • 400g Mehl Typ 405
  • 200g feiner Zucker oder Rohrohrzucker
  • 200g Butter
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 1 El Mohn
  • Abgeriebene Schale einer Zitrone

Zutaten für die Quarkcreme

  • 250g Quark
  • 2 Eier
  • ½ Tl Vanilleextrakt
  • 1 Msp. Kardamon
  • 2 El Reissirup

Zutaten zur Vollendung

  • 200g frische Blaubeeren
  • 1-2 El Puderzucker 

Zubereitung 

Für die Tarte verwende ich meine rechteckige Tarteform von 11x35cm und lege den Boden der Form mit Backpapier aus. Für den Mürbeteig die Butter schmelzen und zusammen mit dem Zucker und dem Ei verrühren. Mehl, Salz, Mohn und Zitronenabrieb in einer separaten Schüssel vermischen. Die feuchten und die trockenen Zutaten nun rasch vermengen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Das klappt sehr gut mit einem Teigschaber und anschließend mit den Händen. Den Teig in Folie gewickelt für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Für die Tarte verwende ich später nur die Hälfte des Teiges. Aus dem Rest backen wir meist Kekse, die das Kuchenkind heiß und innig liebt. Alternativ bereitet ihr nur die Hälfte des oben beschriebenen Rezeptes zu.

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Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen und den gut gekühlten Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Boden und Rand der Form mit dem Teig auskleiden, der Boden sollte dabei nicht zu dick werden. Den übrigen Teig wie oben beschrieben verwenden. Für die Quarkmasse die Eier mit dem Sirup kurz aufschlagen, Quark und Gewürze hinzu geben und alles zu einer glatten Creme verrühren. Die Quarkmasse auf den Teig geben und die gewaschen und abgetrockneten Blaubeeren darauf verteilen. Die Tarte für ca. 25 Minuten im vorgeheizten Backofen backen bis die Oberfläche goldbraun und leicht aufgegangen ist.

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Die Tarte auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben. Einen frisch gebrühten Kaffee oder Tee dazu und schon kann das Kaffeestündchen beginnen! Lasst es euch schmecken und habt eine gute (Kuchen-)Zeit! 

Eure Tine

Engelsaugen {Quitte / Mohn / Zitrone / Vanille}

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Wie es sich einige von euch gewünscht haben, gibt es noch ein Plätzchenrezept bevor ich euch das diesjährige Weihnachtstörtchen präsentiere. Seit einigen Jahren koche ich im Herbst regelmäßig eine große Portion Quittengelee. Er ist nicht nur auf dem morgendlichen Toastbrot heiß geliebt sondern sollte auch unbedingt auf unserem Plätzchenteller landen.

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Engelsaugen bieten sich da ganz besonders an. Ich habe dazu meinen Lieblings-Knetteig von Peggy Porschen verwendet und ihn ein bisschen mit Mohn und Zitronenabrieb verfeinert. Aus dem Teig werden Kugeln geformt, die anschließend mit Marmelade gefüllt werden. 

Zutaten

  • 400g Mehl
  • 1 El Mohn
  • 1 Tl Zitronenabrieb
  • 1 Tl Vanille
  • 200g Butter
  • 200g Zucker
  • 1 Ei
  • 3-4 El Quittengelee (oder ein anderer Gelee)

Zubereitung

Die Butter schmelzen, mit dem Zucker und dem Ei verrühren bis der Zucker sich aufgelöst hat. Das Mehl mit dem Mohn, dem Zitronenabrieb und der Vanille vermischen und das Buttergemisch  rasch mit den Händen unterkneten. Den Teig im Kühlschrank für mindestens eine halbe Stunden kühl stellen.

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Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Aus dem Teig mit einem Teelöffel großzügige Portionen abstechen und daraus Kugeln formen. Jede Kugel auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzten und mit dem Ende von einem Holzlöffel eine Vertiefung in die Mitte drücken. Den Quittengelee glatt rühren und mit Hilfe eines Spritzbeutels oder eines Gefrierbeutels die Vertiefungen mit dem Gelee füllen.

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Die Plätzen im vorgeheizten Ofen ca. 10-12 Minuten goldbraun backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und in einer Metalldose zwischen Back- oder Pergamentpapier lagern. Lasst es euch schmecken und habt eine entspannte verbleibende Vorweihnachts- und natürlich eine köstliche (Kuchen-)Zeit. 

Eure Tine

Birnen-Mohn-Stollen {Birnen / Mohn / Quark / Mandeln}

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Weihnachtszeit ist ganz klar Stollenzeit! Im letzten Jahr hatten wir einen exotisch fruchtigen Ananas-Stollen, dem Kakaonibs das gewisse Etwas verliehen haben. In diesem Jahr habe ich mich für eine traditionellere Variante mit getrockneten Birnen, Mandeln und Mohn entschieden. Ich liebe Mohn und in dem Quarkstollen macht er sich ganz besonders gut.

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Der Stollen sollte nach dem Backen mindestens zwei Wochen im Keller lagern um dort zu "reifen" und seinen vollen Geschmack und Aroma zu entwickeln. 

Zutaten für den Stollen

  • 500g Weizenmehl Typ 550
  • 1 Päckchen Backpulver 
  • 1 Prise Salz  
  • 200g Rohrzucker
  • 1/2 Tl Vanille
  • 2 El Rum
  • 2 Eier
  • 160g Butter
  • 250g Magerquark
  • 175g fein gehackte Birnen
  • 100g gehackte Mandeln
  • 200g backfertige Mohnfüllung (fertig gekauft oder nach diesem Rezept)

Zutaten für die Vollendung

  • 50g Puderzucker
  • 50g Butter

Zubereitung

Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und eine Stollenform leicht fetten. Das Mehl mit dem Backpulver, Salz und Zucker vermischen. Butter schaumig schlagen, und mit Eiern, Quark, Vanille und dem Rum mischen. Statt des Rums eignet sich Birnensaft oder einfach Milch.

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Die Quarkmischung zum Mehl geben und mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten. Zum Schluss knete ich kurz die gehackten Birnen und Mandeln unter. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche dick ausrollen, dabei sollte die längere Seite der Länge der Stollenform entsprechen. Mit der Mohnfüllung bestreichen und von der längeren Seite her aufrollen. Den Stollen in die Form legen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech stürzen, so dass die Form den Teig bedeckt. Den Stollen mit der Form für ca. 45 Minuten im Ofen backen und anschließen für weitere 10 Minuten ohne Form fertig backen. Der Stollen sollte leicht hohl klingen, wenn man darauf klopft.

Den Stollen einen Moment abkühlen lassen und mehrfach mit der geschmolzenen Butter einstreichen. Wenn er etwas abgekühlt ist großzügig mit Puderzucker bestäuben. Sobald der Stollen vollständig ausgekühlt ist, in mehrere Lagen von Alufolie wickeln und im Keller oder an einem anderen kühlen Ort (kein Kühlschrank) für ca. 2 Wochen ruhen lassen.

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Den Stollen in Scheiben und frisch mit Puderzucker bestäubt servieren. Für die Zeit, bis der Stollen reif ist, gibt es in den nächsten Tagen Plätzchen und anderes vorweihnachtliches Gebäck. Habt eine gute (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

Brombeer-Meringue-Tarte {Brombeeren / Zitrone / Mohn / Quark / Knuspersommer}

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Ich freue mich sehr, nach viel zu langer Zeit endlich wieder ein neues Rezept mit euch zu teilen und danke euch für eure Treue in der Zwischenzeit! Im Sommer ist sehr viel passiert in der Kuchenwelt, unter anderem sind wir endlich umgezogen, haben uns eingelebt und auch der neue Backofen und ich sind, nach einigen Startschwierigkeiten, Freunde geworden. Wer meine Instagram-Stories verfolgt hat, hat die eine oder andere Back-Panne gesehen.

Bevor der Sommer in diesem Jahr aber vollkommen an der Kuchenwelt vorbeieilt, hüpfe ich kurz vor Schluss noch rasch in den Knuspersommer rein. So eine Blogaktion ist genau das Richtige für meine Rückkehr in die Kuchenwelt, vielen Dank, liebe Sarah! Vor zwei Jahren habe ich schon einmal an dieser tollen Aktion teilgenommen, die Sarah auf ihrem Blog „Das Knusperstübchen“ ausrichtet. Damals habe ich euch das Rezept für meinen absoluten Lieblingsstreuselkuchen mit Kirschen, Pistazien und Schokolade vorgestellt, den ich immer wieder, auch in abgewandelten Varianten backe. Solltet ihr den noch nicht kennen, hier geht’s zum Rezept.

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Die Tarte, mit der ich heute am Knuspersommer teilnehme, hat für mich schon jetzt das Potenzial ein ähnlicher Lieblingskuchen zu werden. Knuspriger Mürbeteig, inspiriert von der wundervollen Peggy Porschen, in Kombination mit saftiger Quarkcreme und süßen Brombeeren wird von Meringue-Tupfen gekrönt, die auf der Zunge zergehen. Na, wer kann da schon widerstehen?

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Zutaten für den Boden

  • 400g Mehl (Peggy verwendet Typ 405, aber auch 100g Vollkornmehl gemischt mit 300g Weizenmehl Typ 405 klappt prima und verleiht dem Gebäck ein leicht nussiges Aroma)
  • 200g feiner Zucker oder Rohrohrzucker
  • 200g Butter
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 1 El Mohn
  • Abrieb einer Zitronenschale

Zutaten für Quarkcreme

  • 250g Quark
  • 2 Eigelb
  • ½ Tl Vanilleextrakt oder Mark von ½ Vanilleschote
  • 1-2 El Argavendicksaft

Zutaten für die Brombeerfüllung

  • 400g frische Brombeeren
  • 1-2 El Vollrohrzucker
  • 1 Päckchen Direkt-Gelatine

Zutaten für die Meringue

  • 2 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 100g feiner Zucker oder Puderzucker

Zubereitung

Das Rezept ist für eine eckige Tarteform (11x35cm) ausgelegt. Den Boden der Form lege ich mit Backpapier aus und stelle sie zur Seite. Als Erstes bereite ich die Brombeerfüllung zu. Die Früchte waschen, auf Küchenpapier leicht abtropfen lassen und verlesen. Mit dem Zucker in einem Topf zum Kochen bringen und sobald die Brombeeren kochen, die Hitze reduzieren und einige Minuten weiter köcheln lassen. Dabei ständig rühren, damit die Brombeeren nicht anbrennen. Die Früchte mit einer Gabel leicht zerdrücken und den Topf vom Herd nehmen und die Beeren erkalten lassen.

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Nun den Mürbeteig vorbereiten. Dazu die Butter schmelzen und zusammen mit dem Zucker und dem Ei verrühren. Mehl und Salz mischen, ebenso Mohn und Zitronenabrieb hinzufügen. Die feuchten und die trockenen Zutaten nun rasch vermengen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Das klappt sehr gut mit einem Teigschaber und anschließend mit den Händen. Den Teig in Folie gewickelt für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Für die Tarte verwende ich später nur die Hälfte des Teiges. Aus dem Rest backen wir meist Kekse, die das Kuchenkind heiß und innig liebt. Alternativ bereitet ihr nur die Hälfte des oben beschriebenen Rezeptes zu.

Für die Meringue die Eier trennen und die Eigelb für die Quarkmasse zur Seite stellen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz in eine Rührschüssel geben und mit einem Handmixer oder der Küchenmaschine weißlich aufschlagen. Den Zucker zufügen und solange weiterrühren, bis ein fester glänzender Eischnee entsteht.

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Während die Küchenmaschine eifrig rührt, alle Zutaten für die Quarkfüllung mit einander verrühren und bereitstellen. Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen.

Als nächstes hole ich den Teig aus dem Kühlschrank und kleide mit der Hälfte die Tarteform aus. Der Boden sollte dabei nicht zu dick werden. Die Quarkmasse darauf geben und alles für ca. 25 Minuten im vorgeheizten Backofen backen.

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Kurz bevor die Tarte aus dem Ofen kommt, die ausgekühlten Brombeeren andicken. Dazu das Gelatinepulver unter ständigem Rühren nach und nach unter die Brombeeren mischen. Die Tarte aus dem Backofen holen, wenn die Quarkmasse leicht aufgegangen ist und eine feste Oberfläche hat. Der Boden sollte goldbraun sein.

Die Temperatur vom Backofen auf 90°C Umluft reduzieren. Dazu die Backofentür für einige Minuten offenstehen lassen. Sobald die Tarte etwas ausgekühlt ist, die angedickten Brombeeren auf der Quarkschicht verteilen und die Meringue mit Hilfe eines Spritzbeutels mit Sterntülle in Tupfen auf die Tarte spritzen. Die Tupfen, wenn vorhanden, mit einem Bunsenbrenner an den Rändern ganz vorsichtig anflämmen. Das schaut hübsch aus, ist aber nicht unbedingt notwendig.

Nun die Tarte für ca. 1 bis 11/2 Stunden im Ofen bei geschlossener Tür trockenen lassen.

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Die Brombeertarte schmeckt am besten frisch, im Kühlschrank hält sie sich ein paar Tage. Vor allem wegen der Meringue-Tupfen sollte sie jedoch innerhalb weniger Tage verzehrt werden. Habt einen wunderschönen Tag und eine gute (Kuchen-)Zeit.

Bis bald, Eure Tine