Erdbeere-Käsekuchen {Erdbeere | Quark | Mandel | Vanille}

 

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Wir lieben Erdbeeren gleichermaßen, aber bei der Frage, ob die roten Früchten gebacken werden dürfen oder nicht, scheiden sich die Geister. Heute habe ich das Experiment gewagt und bin super happy. Sicherlich liegt es ganz besonders an der Reife der Beeren, dass dieses Rezept sogar Skeptiker überzeugt hat. Der Boden und die Streusel sind aus einem Teig und reduzieren so den Aufwand bei der Vorbereitung. 

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Die Käsecreme ist dank frisch geriebener Zitronenschale erfrischend und mit dem Erdbeerswirl und den frischen Früchten super fruchtig.  

Zutaten für den Boden und die Streusel

  • 380g Mehl (Weizenmehl Typ 405) 
  • 180g brauner Zucker
  • 200g gemahlene Mandeln  
  • 1 Prise Salz
  • 250g geschmolzene Butter

Zutaten für die Erdbeerfüllung

  • 1kg frische, reife Erdbeeren
  • 1El Reissirup
  • 3Tl Speisestärke
  • Nach dem Backen etwas Puderzucker zum Bestäuben

Zutaten für die Käsemasse

  • 1,25kg Magerquark
  • 200g Zucker
  • 4 Eier (Größe M) 
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 150ml Buttermilch
  • Abrieb von 1 Zitrone

Zubereitung

Alle trockenen Zutaten für den Boden und die Streusel in eine Rührschüssel geben und die flüssige Butter hinzufügen. Mit den Händen zügig zu einer krümeligen Masse verarbeiten und zur Seite stellen. 

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Die Erdbeeren waschen, trocknen, putzen und vierteln. Ca. 100g zusammen mit 1Tl Speisestärke und dem Reissirup mit einem Pürierstab fein pürieren und ebenfalls bereit stellen. Die geviertelten Beeren mit der übrigen Speisestärke mischen und auch bereit stellen. Aus allen Zutaten für die Käseschicht eine glatte Creme herstellen, dazu reicht ein Schneebesen vollkommen aus.

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Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Wer möchte kann einen Backrahmen, der etwas kleiner als das Blech ist verwenden. Nun 1/2 bis 2/3 der Streusel auf dem Backblech verteilen und zu einem Boden zusammen drücken und möglichst glatt streichen. Die Käsemasse darauf verteilen und die Oberfläche ebenfalls glätten. Das Erdbeerpüree auf der Käsemasse verteilen und marmorieren. Anschließend die Erdbeeren und zuletzt die Streusel auf dem Kuchen verteilen und alles für ca. 50-60 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Der Kuchen sollte goldbraun und deutlich aufgegangen sein. Den Kuchen auskühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben und möglichst frisch genießen.

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Schreibt mir gerne auf Instagram oder hier in den Kommentaren, wie er euch geschmeckt hat und ob ich euch von gebacken Erdbeeren überzeugen konnte. Habt eine gute (Kuchen-)Zeit! 

Eure Tine

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Erdbeer-Eistorte {Erdbeere | Schokolade | Tonka | Meringue}*

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Seit etwas mehr als einem Jahr habe ich eine Eismaschine und noch kommt sie viel zu selten zum Einsatz. Das wird sich ab sofort aber ändern, denn dieses Erdbeereis mit frischen Früchten und weißen Schokostückchen hat definitiv Suchtpotential. Die nächste Torte steht schon in den Startlöchern. Wie gut, dass die Eissaison gerade erst begonnen hat!

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Dass diese Torte eine Erdbeereistorte im Baked Alaska Style geworden ist, ist nicht nur der Erdbeersaison sondern auch dem zauberhaften Blog „Lisbeths“ von Karin zu verdanken. Die zartschmelzende Baiserschicht, die durch das Flambieren leicht karamellisiert ist, ist das Tüpfelchen auf dem „i“ dieser Torte. Also, nichts wie ran an die Eislöffel...

Zutaten für den Tonkaboden

  • 4 Eier
  • 180g Zucker
  • Abrieb von 1/4 Tonkabohne
  • 80ml Milch
  • 60g Speisestärke
  • 120g Mehl
  • 50g gehobelte geröstete Mandeln
  • 1 Prise Salz

Zutaten für das Erdbeereis

  • 300g Erdbeeren
  • 100g weiße Schokolade
  • 1 Dose gezuckerte Kondensmilch
  • Saft 1/2 Zitrone
  • 250g Schlagsahne

Zutaten für die Meringue

  • 2 Eiweiß
  • 480g Zucker
  • Pinke Lebensmittelfarbe

Zubereitung

Für die Böden den Backofen auf 175°C Ober-Unter-Hitze vorheizen und die Böden von zwei runden Formen mit 15cm Durchmesser mit Backpapier auslegen. Die Eier trennen und die Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Sobald die Masse zu Eischnee wird, langsam 1/3 des Zuckers dazu geben und solange weiter schlagen, bis ein fester, glänzender Schnee entstanden ist. Den Eischnee zur Seite stellen und die Eigelbe mit dem übrigen Zucker und dem Abrieb der Tonkabohne in einer zweiten Schüssel schaumig schlagen. In einem gleichmäßig dünnen Strahl die heiße Milch dazu geben. Vorsicht, nicht zu schnell rühren, denn dann spritzt es. Sobald die Eigelbe ebenfalls sehr schaumig und die Masse blassgelb ist, die Küchenmaschine oder den Handmixer ausschalten. Nun mit einem Teigschaber 1/3 des Eischnees auf die Eigelbmasse geben, die Mehl- und Speisestärke-Mischung darüber sieben und alles vorsichtig unterheben. Den übrigen Eischnee ebenso unterziehen und zum Schluss die gerösteten Mandelsplitter. Den Teig in die vorbereiteten Formen füllen und für ca. 35 Minuten im Ofen backen. Nach einer geglücktes Stäbchenprobe die Böden aus dem Ofen holen und vollständig in den Formen auskühlen lassen.

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Für die Eiscreme die Sahne steif schlagen. Die Kondensmilch mit dem Zitronensaft im Mixer einige Minuten aufschlagen. Die Erdbeeren waschen und putzen. 150g Erdbeeren in feine Würfel schneiden und den Rest fein pürieren. Das Erdbeerpüree zur Kondensmilch geben und unterrühren. Die Sahne vorsichtig unterziehen und alles in einer Eismaschine gefrieren. Das dauert bei mir ca. 30-40 Minuten. Die weiße Schokolade fein hacken und zusammen mit den Erdbeerwürfeln zur schon leicht gefrorene Eismasse geben.

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Aus dem Biskuit drei gleichmäßige Böden schneiden und den ersten in die Springform legen. Ich habe den Rand der Form mit Azetat-Folie ausgelegt, dann lässt sich die Torte später leichter aus der Form heben. Ca. 1/2 der Eiscreme auf den Boden füllen, den zweiten auflegen, leicht fest drücken und den Rest der Eiscreme darauf verteilen. Den letzten Boden auf die Eiscreme legen und die Torte für mindestens vier Stunden einfrieren. 

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Den Zucker mit dem Eiweiß über einem Wasserbad unter ständigem Rühren auf ca. 65°C erhitzen und anschließend in der Küchenmaschine zu festen Schnee aufschlagen. Das dauert ca. 15 Minuten. Den Schnee mit etwas Lebensmittelfarbe einfärben, so dass eine leichte Marmorierung zu erkennen bleibt. Die Torte aus dem Gefrierfach holen, den Schnee rundherum auf der Torte verteilen und mit einem Flambierer vorsichtig abflämmen. Die Torte möglichst frisch genießen. 

Schaut sie nicht großartig aus? Lasst euch von diesem köstlichen Törtchen erfrieschen und habt eine wundervolle (Kuchen-)Zeit! 

Eure Tine

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Erdbeer-Rhabarber-Kuppel {Rhabarber | Erdbeere | Vanille | Mandel}

 

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Happy Birthday, ZeitfürKuchen!

Schon seit vier Jahren begleitet mich der Blog nun durch unseren Familienalltag und hat mir schon viele wunderbare Momente beschert. Ich bin sehr dankbar für euer Interesse, eure Rückmeldungen und die vielen Herzchen und tollen Nachrichten, die mich hier und auf anderen Wegen erreichen. 

Wenn ich auf das letzte Jahr zurück schaue, dann gab es eine große Veränderung: ein Sauerteig hat die Familie ergänzt. Seitdem findet ihr hier nicht nur süßes und herzhaftes Gebäck, sondern regelmäßig auch Brot. Nie hätte ich es für möglich gehalten saftige, knusprige und wunderbar aromatische Roggen-, Weizen- und Mischbrote selbst zu backen. Auch wenn ein Sauerteig ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit und Pflege bedarf, es lohnt sich auf jeden Fall.

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Aber heute, zum Geburtstag gibt es etwas besonderes. Ich liebe diese kleinen Beauties, egal ob rund oder eckig, groß oder klein. Unter dem Rhabarber verbergen sich eine weiße Schokomousse mit Erdbeerstückchen, ein Erdbeerkern, Rhabarbercurd und Erdbeerbiskuit. Sooo lecker und genau das Richtige um einen Geburtstagskaffeeklatsch zu veranstalten! 

Zutaten für den Biskuit

  • 2 Eier
  • 90g Zucker
  • 1 Tl Vanilleextrakt
  • 100g Sonnenblumenöl
  • 120g Mehl (Typ 405) 
  • 1/2 Tl Backpulver  
  • 1 Tl Rote Beete Pulver  
  • 12g fein gehackte gefriergetrocknete Erdbeeren

Zutaten für die Schoko-Mousse

  • 145g Milch
  • 1 Tl Vanille
  • 1 Eigelb
  • 20g Zucker
  • 50g weiße Kuvertüre
  • 4 Blatt Gelatine
  • 200g Schlagsahne

Zutaten für den Erdbeerkern

  • 200g Erdbeeren
  • 1 El Agavendicksaft
  • 1 Beutel Gelierfix (für kalte Zubereitung) 

Zutaten für die Rhabarberschicht

  • 3-4 Stangen Rhabarber 
  • 3-4 El Grenadine Sirup
  • 1 Päckchen roter Tortenguss

Zutaten für die Fertigstellung

  • 1 Päckchen Tortenguss
  • 50g geröstete Mandelblättchen
  • 2-3 El Rhabarber-Curd

Zubereitung

Für den Erdbeerkern die Früchte waschen und verlesen. Die Erdbeeren mit dem Agavendicksaft prürieren und das Geliermittel gründlich untermixen. Das Mark in Silikon-Halbkugeln mit einem Durchmesser von ca. 4cm verteilen und im Kühlschrank vollständig fest werden lassen. Das dauert ca. 3-4 Stunden. 

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Für den Biskuit den Boden einer Springfrom mit 26cm Durchmesser mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Die Eier mit dem Zucker und der Vanille sehr schaumig rühren. Das Öl zugeben und gründlich untermischen. Die trockenen Zutaten mit Ausnahme der getrockneten Erdbeeren vermischen und mit einem Teigschaber unter die Eimasse heben. Zum Schluss die fein gehackten, gefriergetrockneten Erdbeeren unterheben und den Teig in die vorbereitete Form füllen und ca. 15-20 Minuten backen. Den Boden vollständig auskühlen lassen und Kreise von 6cm Durchmesser ausstechen. 

Den Rhabarber waschen, schälen und in schmale Streifen schneiden. Die Streifen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und mit Grenadine bepinseln. Für ca. 7-8 Minuten bei 170°C Umluft im Ofen garen und auskühlen lassen. 

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Eine Silikonform mit sechs Halbkugeln von 7cm Durchmesser mit jeweils zwei Streifen Rhabarber auslegen. Die Silikonform mit dem Erdbeerpüree für einigen Minuten einfrieren, dann lässt sich das Püree später leichter aus der Form lösen. Für die Creme die Sahne steif schlagen und bis zur weiteren Verwendung kalt stellen. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen, die Kuvertüre hacken und in einer mittelgroßen Schüssel bereit stellen. Eigelb, Vanille und Zucker schaumig rühren. Die Milch aufkochen und heiß unter die Eigelbmasse rühren. Die Mischung zurück in den Topf geben und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren anziehen lassen. Die Milch sollte ein klein wenig andicken und sämig über den Kochlöffel laufen. Die heiße Milch durch ein Sieb auf die Schokolade gießen und kurz stehen lassen. Die Gelatine ausdrücken und zu der Schoko-Milch geben und alles zu einer glatten Masse verrühren. Solange in den Kühlschrank stellen bis die Creme zu gelieren beginnt. Dann die Sahne vorsichtig unterheben und auf die Silikonformen verteilen. Dabei sollten die Forme nur zu 3/4 gefüllt werden. Je einen Erdbeerkern in die Mousse drücken und alles im Kühlschrank für 3-4 Stunden fest werden lassen. 

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Die ausgestochenen Böden am Rand mit Rhabarber-Curd einstreichen und die gerösteten Mandelblättchen an den Rand drücken. Die Mousse-Törtchen kurz einfrieren, aus der Silikonform lösen und auf ein Gitter stellen. Den Tortenguss nach Packungsanweisung zubereiten, auf ca. 35°C abkühlen lassen und die Kuppeln zügig damit überziehen. Je eine Kuppel auf einen Boden setzten und servieren. 

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Ich wüsche euch viel Freude mit diesem Rezept und natürlich auch mit meinem Blog. Schaut mal wieder vorbei und schreibt mir gerne, wenn ihr Fragen habt, einen Wunsch für ein neues Rezept oder einfach so. Wenn ihr eines meiner Rezept nachgebacken habt, dann freue ich mich über ein Photo oder eine Verlinkungen auf Instagram.

Habt es fein, eure Tine

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Stuten de lux {Hefe | Rosine | Mandel | Zucker}*


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Meistens stehen Sauerteigbrote auf unserem Frühstückstisch, aber gelegentlich braucht es eine Alternative. Egal mit welchem Belag, es ist der beste Stuten, den ich jemals gebacken habe, vielleicht keiner für jeden Tag, aber hey warum eigentlich nicht?

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Das Rezept stammt, mit Ausnahme einiger Änderungen, aus dem wunderbaren Brotbackbuch der Wildbackers. Das Brot ist etwas dunkler und man könnte meinen, es wäre mit Vollkornmehl gebacken, aber das Geheimnis sind fein pürierte Rosinen, die zuvor einige Stunden in Apfelsaft eingelegt wurden. Dieser Trick macht den Stuten super aromatisch und saftig. Geröstete Pinienkerne und Mandeln verleihen dem Stuten Chrunch und machen ihn zu einem besonderen Frühstück. 

Zutaten für das Quellstück

  • 40g Rosinen
  • 30g Apfelsaft

Zutaten für den Vorteig

  • 135g Weizenmehl (Typ 550)
  • 15g Hefe (frisch) 

Zutaten für den Hauptteig

  • 40g geröstete Mandelstifte und Pinienkerne
  • 200g Weizenmehl (Typ 550) 
  • 120g Margerquark
  • 75g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 6g Salz
  • Etwas Abrieb von einer Tonkabohne  
  • abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
  • 65g Butter

Zutaten für die Vollendung  

  • 1 Eigelb
  • 1-2 El Sahne
  • ggf. Hagelzucker

Zubereitung 

Die Rosinen im Apfelsaft einlegen und über Nacht in einem geschlossenen Gefäß im Kühlschrank durchziehen lassen.

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Für den Vorteig alle Zutaten in der Rührschüssel einer Küchenmaschine mit 80g Wasser vermengen und mindestens 30 Minuten abgedeckt bei Raumtemperatur ruhen lassen. Anschließend alle Zutaten mit Ausnahme der Mandeln und Kerne für den Hauptteig zum Vorteig geben und zuerst 5 Minuten auf langsamer Stufe und weitere 5 Minuten auf mittlerer Stufe kneten. Die eingelegten Rosinen pürieren und mit den Mandeln und Pinienkernen zum Teig geben und grüdlich unterkneten. Den Teig für weitere 30-40 Minuten abgedeckt bei Raumtemperatur ruhen lassen. 

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Eine Kastenform (ca. 30cm) mit Backpapier auslegen. Den Teig durchkneten, rund wirken und etwas in die Länge arbeiten, so dass er gut in die Form passt. Eigelb und Sahne verquirlen und den Stuten einmal damit einstreichen. Er sollte nochmals abgedeckt für 30 Minuten ruhen. 

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Den Backofen auf 190°C Ober-Unterhitze vorheizen, den Stuten mit dem übrigen Eigelb einstreichen und ggf. mit Hagelzucker bestreuen. Den Stuten an der Oberseite einschneiden und in den vorgeheizten Ofen schieben. Die Temperatur auf 170°C reduzieren und den Stuten für 35 Minuten baken. Aus dem Ofen holen, 10 Minuten auskühlen lassen und dann aus der Form holen. Den Stuten vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und möglichst frisch genießen. 

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Habt eine köstliche (Frühstücks-)Zeit und lasst euch den Start in den Tag mit diesem wunderbaren Broot versüßen.  

Eure Tine  

* Der Blogbeitrag enthält Werbung wegen Verlinkungen.  

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Mandel-Himbeer-Cupcakes {Mandel | Himbeere | Likör | Meringue}*

 

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Manchmal entsteht ein Rezept aus einem Moment, wenn ich im Supermarkt beim Vorbeilaufen an einem Regal ein neues Produkt entdecke. Manchmal sehe ich ein Bild und manchmal ist es eine Mischung aus allem. In diesem Fall ist es der neue und vegane (!) Mandellikör Baileys Almande. Die Flasche ist mit floralen Motiven verziert und hat mich sofort angesprochen. Nach einem ersten Test habe ich mich für eine Komination aus Mandel und Himbeere entschieden und Muffins gebacken. Die Muffins sind anschließend mit einer leichten Meringue-Buttercreme getoppt, die mit etwas Mandellikör aromatisiert ist. 

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Passend zu Ostern gibt es als Deko ein Nest aus knusprigen Kornflakes und knackigen Mandelstiften, umhüllt von fruchtiger Ruby-Schokolade und einem Osterei. Egal ob mit Ei zu Ostern oder nur so mit einem knackigen Häufchen aus Schoko-Chrunch, die Cupcakes sind super saftig und fangen die Aromen des Frühlins wunderbar ein. 

Zutaten für die Muffins

  • 100g Mehl (Typ 405)
  • 80g gemahlene Mandeln
  • 80g Zucker
  • 1 gestr. Tl Natron
  • 1 Tl Backpulver 
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier
  • 65g Öl (ich bevorzuge zum Backen Sonnenblumenöl)
  • 35g Mandellikör (z.B. Baileys Almande) 
  • 1 El saure Sahne
  • 1 Tl Vanilleextrakt 
  • Ca. 125g Himbeeren (je nach Größe 2-3 je Muffins bei 11 Muffins)

Zutaten für die Meringue-Buttercreme

  • 2 Eiweiß (Größe L)
  • 100g feiner Zucker
  • 125g zimmerwarme Butter
  • 1-2 El Mandellikör (z.B. Baileys Almande)

Zutaten für die Dekoration 

  • 100g geschmolzene Ruby-Schokolade
  • 30g Kornflakes
  • 50g geröstete Mandelstifte
  • Ostereier nach Geschmack

Zubereitung

Ein Muffinblech mit Papier- oder Silikonförmchen auslegen. Das Rezept reicht für ca. 11 Cupcakes. Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Die trockenen Zutaten in einer Schüssel gut vermischen. Die feuchten Zutaten mit Ausbahme der Himbeeren mit einem Schneebesen verrühren. Die Creme zu den trockenen Zutaten geben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Die Förmchen zu 2/3 mit Teig füllen und jeweils 2-3 Himbeeren auf dem Teig verteilen und leicht eindrücken. Die Muffins für ca. 18-20 Minuten backen un eine Stäbchenprobe machen. Die Muffins anschließend aus der Form holen und vollständig auskühlen lassen. 

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Während die Muffins im Backofen sind, die Meringue-Buttercreme zubereiten. Dazu die Eier trennen und die Eigelbe anderweitig (z.B. für einen Pudding oder ein Curd) verwenden. Das Eiweiß und den Zucker in einer Metallschüssel unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen über einem kochenden Wasserbad auf mind. 65°C erhitzen. Hierbei ist ein Thermometer notwendig. Sobald die Temperatur erreicht ist, das Wasserbad entfernen und das Eiweiß in der Küchenmaschine steif schlagen. So lange weiterschlagen, bis die Masse auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, dies kann einige Minuten dauern. Sobald die Meringuecreme Zimmertemperatur hat, die zimmerwarme Butter (das ist wirklich sehr wichtig für das Gelingen der Creme) in drei Portionen unter den Eischnee rühren, bis eine homogene und glatte Creme entstanden ist. Sollte die Creme ausnahmsweise doch ausflocken, kann man sie einfach kurz über dem Wasserbad erwärmen und wieder glattrühren. Den Mandellikör hinzufügen und vollständig unterrühren. Sollte die Creme zur weiteren Verarbeitung zu weich sein, kann man sie einen Moment im Kühlschrank aufbewahren. Die Creme in einen Spritzbeutel füllen und jeweils eine großzügige Portion auf die vollständig ausgekühlten Küchlein spritzen. Bis die Dekoration fertig ist, die Cupcakes im Kühlschrank ruhen lassen. 

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Die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen, Mandelsplitter und Cornflakes unterrühren. Die sollten jeweils vollständig von Schokolade umhüllt sein. Nun mit Hilfe von 2 Teelöffeln kleine Nester auf ein Backpapier setzen und in die Mitte von jedem Nest ein Ei setzten. Die Nester im Kühlschrank in ca. 30 Minuten fest werden lassen. Die ausgehärteten Schokonester vorsichtig vom Backpapier lösen und jeweils auf einem Cupcakes platzieren. 

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Ich wünsche euch viel Freude mit diesem Rezept und hoffe, ihr lasst es euch schmecken. Egal ob zur Osterzeit oder zu einer anderen Gelegenheit. Die Schokohäufchen sind übrigens auch ohne Cupcakes super lecker und rasch zubereitet. Habt eine köstliche (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine 

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* Dieser Beitrag enthält unbeauftragte Werbung. Alle Produkte wurden von mir ohne Auftrag gekauft.  

Schoko-Rosenkuchen {Schokolade / Birne / Mandel / Sahne}

 

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Manche Kuchen entstehen spontan und überzeugen dann so sehr, dass sie es auf den Blog schaffen. Dieser Kuchen ist so einer. Eigentlich wollte ich nur einen Schokokuchen mit Birnen backen. Das Ergebnis war optisch nicht ganz überzeugend und so habe ich ihn kurzerhand mit Ganache-Rosen dekoriert. Geschmacklich hat uns dieser saftige und dank des Toppings unglaublich schokoladigen Kuchen sofort überzeugt. Es gibt also keinen Grund euch dieses Rezept vorzuenthalten - bitte schön! 

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Zutaten für den Kuchen

  • 150g Butter
  • 75g Puderzucker
  • 4 Eier
  • 150g geschmolzene Schokolade auf Zimmertemperatur abgekühlt
  • 400g Kondensmilch
  • 150g Mehl
  • 200g geröstete und gemahlene Mandeln
  • 2 Tl Backpulver
  • 3-4 frische, reife Birnen

Zutaten für die Dekoration

  • 200g zartbittere Schokolade
  • 200g Schlagsahne
  • einige goldene Zuckerperlen zur Deko

Zubereitung

Am Tag zuvor, oder auch zwei Tage vorher bereite ich die Ganache vor. Dazu die Schokolade hacken, die Sahne kurz aufkochen oder in der Mikrowelle erhitzen und über die gehackte Schokolade gießen. Die Ganache für zwei Minuten ruhen lassen und dann alles zu einer glatten Creme verrühren. Die Ganache für mindestens 4 Stunden, ideal wäre über Nacht kalt stellen.

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Bevor es mit dem Kuchen losgeht, sollten alle Zutaten Zimmertemperatur haben. Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Butter und Puderzucker schaumig rühren, dazu verwende ich normalerweise meine Küchenmaschine. Die Eier nach und nach unterrühren, bis eine lockere und schaumige Masse entsteht. Die Kondensmilch mit der geschmolzenen Schokolade mischen und in einem gleichmäßigen Strahl unter die Eiercreme mischen. Während dieses Vorgangs läuft meine Küchenmaschine die ganze Zeit auf mittlerer Geschwindigkeit.

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Mehl, Mandeln und Backpulver mischen, auf die Schokocreme sieben und mit einem Teigschaber gleichmäßige unterheben. Die Birnen schälen, halbieren und das Kerngehäuse sowie den Stiel entfernen. Für die Form, ein großes Stück Backpapier zerknüllen, etwas anfeuchten und wieder ausbreiten. Die Form damit auslegen und den Teig einfüllen. Die Birnen mit der Schnittfläche nach unten auf den Teig legen und etwas eindrücken.

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Den Kuchen für ca. 1 Stunde im vorgeheizten Ofen backen. Heraus nehmen und vollständig auskühlen lassen. Die Ganache etwas erwärmen, glatt rühren und in einen Spritzbeutel mit Rosen- oder Sterntülle füllen. Die Oberfläche mit Rosen oder Tupfen aus Ganache verzieren und eventuell mit einigen Zuckerperlen verzieren. Den Kuchen sofort servieren oder einen Moment kalt stellen, falls die Ganache zu weich ist.

Lasst ihn euch schmecken und habt eine gute (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

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