Kürbishupf {Kürbis / Kerne / Vanille / Schokolade}

 

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Diesen Kürbishupf habe ich schon mehrmals gebacken und heute kommt er nun endlich auf den Blog. Neben frisch gekochtem Kürbispüree habe ich geröstete und gemahlene Kürbiskerne in den Teig gegeben. Dadurch ist der Kuchen nicht nur super saftig, sondern hat auch ein herrlich nussiges Aroma. Schon während die Kürbiskerne in der Pfanne rösten und dabei lustig hochspringen, verbreiten sie ihr wunderbares Aroma. Schokoladentropfen oder Schokoladenstücken, je nachdem was ihr da habt, runden den Kuchen ab und machen ihn zu einem perfekten Begleiter für das tägliche Kaffeestündchen. Ich backe meinen Hupf gerne in einer Silikonform, das ist super praktisch und sieht auch nur mit einem Hauch Puderzucker wunderschön aus. Die Oberfäche bekommt eine sehr glatte Struktur, der Kuchen sieht für mich immer ein bisschen so aus, als ob er karamellisiert wurde. Die Zubereitung ist also relativ fix erledigt und auch wenn der Kuchen aus dem Ofen kommmt braucht es keinen weiteren Schnickschnack. ;-)

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Zutaten

  • 4 große Eier
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 180g Zucker
  • 180ml Öl
  • 50g geröstete und gemahlene Kürbiskerne
  • 50g gemahlene Mandeln
  • 200g Mehl
  • 2Tl Backpulver  
  • 150g Kürbispüree (aus gedünstetem Hokkaido, der anschließend püriert wird)
  • 100g Schokokadentropfen oder gehackte Schokolade  
  • etwas Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Alle Zutaten sollten im Voraus Raumtemperatur haben und der Backofen wird auf 175°C Umluft vorgeheizt. Die Kerne in einer Pfanne ohne Fett rösten und dabei regelmäßig wenden. Die Kürbiskerne abkühlen lassen und in einem Blitzhacker nicht zu fein hacken. Zusammen mit den gemahlenen Mandeln, Mehl und Backpulver Alle übrigen Zutaten abwiegen und bereit stellen.

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Zucker, Vanillezucker und Eier gründlich (lieber ein bisschen länger) mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine verrühren. Die Masse sollte deutlich an Volumen gewonnen haben und hell gelb bis fast weiß aussehen! In einem dünnen Strahl und während meine Küchenmaschine auf mittlerer Stufe fleißig weiterrührt gebe ich das Öl dazu. Dadurch verliert die Masse nur minimal an Volumen, wird aber deutlich flüssiger.

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Mit einem Teigschaber nun zuerst die Mehl-Nuss-Mischung unterheben. Anschließend das Kürbispüree und die Schokoladentropfen unter den Teig arbeiten. Den Teig in eine vorbereitete Silikon- oder andere Gugelhupfform füllen und für ca. 40 Minuten backen. Nach einer geglückten Stäbchenprobe den Hupf aus dem Ofen nehmen, kurz auskühlen lassen und aus der Form stürzen.

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Frisch, nur mit Puderzucker bestäubt ist der Hupf großartig. Aber er schmeckt auch ganz wunderbar nach ein bis zwei Tagen. Der Hupf sollte luftdicht an einem kühlen Ort gelagert werden, jedoch nicht im Kühschrank. Ich wünsche euch ein leckeres Kaffeestündchen und eine köstliche (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

P.S.: Ist die Farbe nicht großartig?

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Mini Cheesecake upside down {Oreo / Kürbis / Quark / Zimt}*

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Ich liebe es im Urlaub nach Produkten zu stöbern, die es bei uns daheim nicht oder nur schwer zu kaufen gibt. Zwar sind weiße Oreos* nicht besonders speziell, aber weil bei uns große Oreo-Liebe herrscht mussten sie einfach mit. Sie haben mich zu diesem Rezept inspiriert, das passend zum Herbst mit Kürbismus und den typischen Kürbisgewürzen verfeinert ist. 

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Statt des Kürbis könnt ihr natürlich auch ganze Himbeeren unter die Käsemasse heben. Falls ihr Himbeeren verwendet würde ich ein passiertes Himbeerpüree zum Kuchen servieren. 

Zutaten für die Quarkcreme

  • 250g Quark
  • 2 Eier
  • ½ Tl Vanilleextrakt
  • 2 Tl Kürbisgewürz (ein wunderbares Rezept gibt es hier)
  • 2 El Kürbispüree (z.B. vom Hokkaido oder Muskatkürbis)
  • 2 El Reissirup

Zutaten für den Sirup und die Böden

  • 10 weiße Oreokekse

Zubereitung

Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und zehn Mulden eines Muffinblechs mit Papierförmchen auslegen. In jedes Förmchen einen Oreokeks legen. Die Zutaten für die Käsemasse in eine Schüssel geben und einige Minuten mit einem Handmixer zu einer glatten Creme verrühren. Die Käsecreme auf die Kekse geben, so dass die Papierförmchen zu 3/4 gefüllt sind. Die Mini Cheesecakes für 25-30 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. 

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Die leicht abgekühlten Käsekuchen auf einem Kuchengitter vollständig erkalten lassen und für eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Die Küchlein stürzen und die Papierförmchen vorsichtig entfernen. Bis zum Verzehr kalt stellen.  

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Die Mini-Cheesecakes mit einem frischen Kaffee oder Tee servieren. Für eine fruchtige Komponente, passt ein Apfel- oder Birnenkompott hervorragend dazu. 

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Gefällt euch das Rezept? Habt ihr Wünsche, Fragen oder Kritik, dann schreibt mir gerne, ich freue mich auf eure Nachricht! Nun aber erstmal wünsche ich euch einen goldenen Herbst und eine köstliche (Kuchen-)Zeit im Kreis eurer Lieblingsmenschen!  

Eure Tine

*Werbung ohne Auftrag wegen Markennennung und Verlinkung

Herbstliche Zimtschnecken {Kürbis / Zimt / Hefe / Puderzucker}

 

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Solange der Herbst noch nicht begonnen hat und wenn der Winter schon wieder vorüber ist, weigere ich mich Kürbis zu kaufen. Das liegt nicht daran, dass ich ein gespaltenes Verhältnis zu diesem Gemüse hege, ganz und gar nicht! Im Gegenteil, ich liebe Kürbis und würde ihn das ganze Jahr über und in allen Varianten essen. Das wäre auf die Dauer nicht nur langweilig sondern auch ziemlich  einseitig. Außerdem denke ich, dass saisonales und idealerweise auch regionales Gemüse wesentlich aromatischer schmeckt und das trifft dann auch auf das Endergebnis zu. Für dieses Rezept habe ich meinen Basishefeteig ein wenig abgewandelt, aber seht selbst: 

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Zutaten für den Hefeteig

  • Basishefeteig ohne Joghurt
  • die Hälfte der Milch durch Sahne ersetzen
  • 2 El Kürbispüree vom Hokkaido hinzufügen 
  • 1 El Mehl zusätzlich 

Zutaten für die Zimtfüllung und die Glasur

  • 50g Butter
  • 60g Zucker
  • 2 Tl Zimtpulver 
  • 1 Tl Pumpkin Spice
  • 1 Eigelb
  • 1 El Milch
  • 125g Puderzucker
  • 1-2 El Milch

Zubereitung

Den Hefeteig nach der Anleitung im Basisrezept zubereiten, dabei die Zutaten wie oben genannt austauschen und ergänzen. Nach einer Gehzeit von mindestens vierzig Minuten sollte der Teig sein Volumen verdoppelt haben und die Schnecken können vorbereitet werden. 

Eine große oder zwei kleine Auflaufformen mit Backpapier auslegen. Nun den Hefeteig auf einer leicht bemehlten Backmatte in der Größe eines Backbleches ausrollen. Die Butter schmelzen und großzügig auf dem Teig verstreichen, wobei ein ca. 2 cm breiter Streifen am Rand der Längsseite des Bodens frei bleiben sollte. Zimt, Zucker und das Kürbisgewürz mischen und gleichmäßig auf der Butter verteilen. Den Teig von der längeren Seite, die bis zum Rand mit Füllung bestrichen ist, aufrollen. Die Rolle in ca. 3-4 cm breite Stücke schneiden und diese mit der Schnittfäche nach oben in die Auflaufformen setzen.

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Die Schnecken nochmals für ca. 30 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen. Eigelb und Milch glattrühren und die Schnecken damit vor dem Backen bestreichen und für ca. 25-30 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Sie sollten goldbraun sein und hohl klingen, wenn man auf den Teig klopft. Die fertigen Schnecken einen Moment abkühlen lassen. Für den Guss alle übrigen Zutaten miteinander verrühren, wobei die Milch sparsam nach und nach hinzugefügt werden sollte. Wenn der Guss zähflüssig ist wird er mit einem Löffel oder einem Gefrierbeutel über die Schnecken gesprenkelt.

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Lauwarm kann bei uns keiner an den Schnecken vorbei, aber auch am zweiten Tag sind sie köstlich, wenn sie denn so lange überleben! Die Kürbis-Rezept-Wochen sind hiermit nun offiziell eröffnet - Tadatada!! Habt eine wunderbare herbstliche (Kuchen-)Zeit! 

Eure Tine

Kürbis Torte {Kürbis / Fondant / Modelliermasse / Meringuebuttercreme}

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Manchmal kommt alles anders und öfters auch als man denkt...darum gibt es das Kürbistörtchen erst heute. Nicht nur zu Halloween, sondern auch zwischendurch ist das Törtchen der absolute Hingucker auf jeder Kaffeetafel! Es hat einen Kern aus Oreo-Vanille-Böden, die von einer extrem cremigen Meringue-Buttercreme umhüllt sind. Die Dekoration ist ein wenig aufwendig, aber lohnt sich sehr und mit etwas Übung klappt es nach ein paar Versuchen blitzschnell. Das Spinnennetz ist aus geschmolzen Marshmallows und eine Herausforderung für ungeduldige Menschen wie mich. Aber ihr seht, ich habe mich geduldet und bin mächtig stolz auf das Ergebnis! Habt viel Spaß mit denn Rezept und lasst es euch schmecken! 

Zutaten für den Boden

  • 260g Zucker (je zur Hälfte brauner und weißer Zucker)
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 300g weiche Butter
  • 5 Eier (ergeben auch etwa 300g)
  • 100ml Schlagsahne
  • 3 Päckchen (12) Oreo-Kekse gehackt
  • 2 Tl Backpulver
  • 300g Mehl

Zutaten für die Meringue-Buttercreme

  • Eiweiß von 4 Eiern der Größe L
  • 200g feiner Zucker
  • 250g zimmerwarme Butter
  • Lebensmittelfarbe in schwarz 

Zutaten für die Dekoration

  • Modelliermasse nach dem Rezept der wunderbaren Kessy von Pink Sugar*
  • 250g Fondant
  • Lebensmittelfarbe in pink und schwarz oder nach eigener Vorliebe
  • 8-10 große Marshmallows
  • etwas Kokosfett
  • Zuckerwatte
  • Zuckerperlen in Rosa

Zubereitung

Schon zwei Tage bevor das Törtchen fertig sein soll, bereite die ich den Kürbis vor. Dazu die Modelliermasse nach dem Rezept von Pink Sugar herstellen und zu kürbisförmigen Kugeln formen. Diese mindestens 4 Stunden kalt stellen und vollständig aushärten lassen. Aus den Kugeln rundherum mit einem Messer Schnitze herausschneiden, so dass die typische Kürbisform entsteht. Den Fondant färben, ausrollen und den Kürbis damit umhüllen und verzieren. Ich lagere die fertigen Figuren meist auf einem Tortenteller unter einer Glashaube. 

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Am Abend bevor ich das Törtchen fertigstelle, backe ich bereits den Boden. Alle Zutaten sollten zu Beginn Zimmertemperatur haben. Die Böden von zwei runden Backformen (ca. 15cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen.

Die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker in der Küchenmaschine sehr lange schaumig rühren. Die Butter schmelzen und mit der Sahne verrühren. Beides in einem dünnen, gleichmäßigen Strahl zur Eiermasse geben und gründlich untermischen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und nur kurz unterrühren. Die Keks-Stückchen mit einem Teigschaber unterheben und den Teig gleichmaßig auf die vorbereiteten Formen verteilen. Die Böden für ca. 30-35 Minuten backen und vollständig (über Nacht) auskühlen lassen. Sobald der Kuchen etwas abgekühlt ist, sollte er abgedeckt werden, damit er nicht austrocknet.

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Am nächsten Tag kommt zuerst die Meringue-Buttercreme an die Reihe: Dazu die Eier trennen und die Eigelbe anderweitig (z.B. für einen Pudding oder ein Curd) verwenden. Das Eiweiß und den Zucker in einer Metallschüssel unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen über einem kochenden Wasserbad auf mind. 65°C erhitzen. Hierbei ist ein Thermometer notwendig. Sobald die Temperatur erreicht ist, das Wasserbad entfernen und das Eiweiß in der Küchenmaschine steif schlagen. So lange weiterschlagen, bis die Masse auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, dies kann einige Minuten dauern. Sobald die Meringuecreme Zimmertemperatur hat, die zimmerwarme Butter (das ist wirklich sehr wichtig für das Gelingen der Creme) in drei Portionen unter den Eischnee rühren, bis eine homogene und glatte Creme entstanden ist. Sollte die Creme ausnahmsweise doch ausflocken, kann man sie einfach kurz über dem Wasserbad erwärmen und wieder glattrühren. Sollte die Creme zur weiteren Verarbeitung zu weich sein, kann man sie einen Moment im Kühlschrank aufbewahren.

Die Böden mit einem Messer vom Rand der Form lösen und jeden Boden 1x waagerecht durchschneiden. Nun den ersten Boden mit etwas Creme auf einer Tortenpappe fixieren. Den Boden mit 2 El Buttercreme bestreichen und den nächsten Boden auflegen und ebenso verfahren bis alle Böden verwendet wurden. Die Torte rundherum mit Buttercreme einstreichen, um die Krümel zu binden. Das Törtchen für ca. 30 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen. In der Zeit die verbliebene Buttercreme mit der Lebensmittelfarbe schwarz einfärben und Die Torte komplett mit Buttercreme umhüllen. Die Seiten, die Kanten und die Oberfläche sollten möglichst glatt sein. Die Torte nun für mindestens eine Stunde im Kühlschrank fest werden lassen.

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Das Wichtigste zuerst: für die Dekoration der Torte mit dem Spinnennetz unbedingt Einmalhandschuhe tragen! Die Hälfte der Marshmallows mit etwas Kokosfett in der Mikrowelle schmelzen und glatt rühren. Die Torte aus dem Kühlschrank holen und auf einen Drehtellet stellen. Ewas von der Masse in die Fingerspitzen (mit Handschuhen) nehmen und zwischen den Fingern beider Hände zu dünnen Fäden ziehen. Dazu die Finger zusammendrücken und langsam auseinander ziehen. Die Fäden vorsichtig um die Torte legen. Das erfordert etwas Fingerspitzengefühl und geht leichter wenn noch zwei helfende Hände da sind! 

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Die Torte mit dem Kürbis, den Zuckerperlen und der Zuckerwatte verzieren und servieren. Sie sollte mindestens 30 Minuten vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank genommen werden. 

Habt einen wunderschönen Herbst und eine tolle (Kuchen-)Zeit!  

Eure Tine

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Halloween-Cakepops {Schokolade / Kürbis / Fondant / Gewürze}

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Was macht man am besten mit Resten, die beim Backen eines Törtchens übriggeblieben sind? Klar, man kann sie einfach naschen oder zu einem Dessert verarbeiten (in Gläsern geschichtet zum Beispiel) - oder aber man zaubert ganz köstliche kleine Cakepops. Passend zum Herbst und zu Halloween habe ich aus den Resten, die ich von meinem Halloween-Kürbis übrig hatte, kleine gruselige Kürbis-Cakepops erschaffen – wirklich zum Fürchten!

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Es kommt eigentlich regelmäßig vor, dass etwas von der Creme oder auch von den gebackenen Böden nicht gebraucht wird und es ist einfach viel zu schade, die Reste nicht anderweitig zu verwenden. Also, habe ich hier eine wunderbare Idee für köstliche Cakepops aus Kuchenresten. Da die Böden mit der Creme vermengt werden, sind sie super saftig und fast so gut wie kleine Pralinen - versprochen!  

Zutaten

Zubereitung

Den Teig in einer Schüssel fein zerkrümeln und mit der leicht erwärmten Ganache mischen. Solange kneten, bis eine formbare Masse entsteht. Sollte die Flüssigkeit nicht ausreichen, kann man noch etwas Milch hinzugeben.

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Aus der Masse nun Kugeln formen und in jede Kugel einen Cakepop-Stiel hineindrücken. Die Cakepops im Kühlschrank fest werden lassen.

Den orangefarbenen Fondant ausrollen und kreisrund ausstechen. Ich habe dazu ein Cocktailglas verwendet, denn der Fondant muss die Cakepops vollständig umhüllen. Nun den Fondant auf die Kugeln legen und gleichmäßig andrücken. Zum Stil hin den überschüssigen Fondant mit einem Messer abschneiden und die Kugeln vollständig umschließen. Mit Modellierwerkzug an den Seiten Rillen in die Kugeln drücken, so dass eine Kürbisform entsteht. Eine kleine Menge des Fondants in schwarz einfärben und damit Augen, Mund, Nase und Stielansatz des Kürbisses formen. Alles mit ganz wenig Wasser auf die Cakepops kleben. Bis zu ihrem Verzehr sollten die kleinen Bösewichte im Kühlschrank bleiben, und etwa eine Stunde bevor sie serviert werden, aus dem Kühlschrank geholt werden.

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Auf die gleiche Art lassen sich auch alle anderen Kuchenreste verarbeiten. Alternativ zu der Hülle aus Fondant, lassen sich die Cakepops natürlich auch mit Schokolade oder bunter Glasur verzieren.

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Ich wünsche euch ein wunderschönes Halloween-Wochenende! Habt eine gruselige (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

Halloween-Kürbis {Kürbis / Kakaonibs / Schokolade / Vanille / Gewürze}

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"Süßes, sonst gibt's Saures!" oder "Trick or treat"

Bei dieser Ansage bleibt einem ja gar nichts anderes übrig, als für einen ausreichend großen Süßvorrat zu sorgen, schließlich möchte ich mir nicht den Unmut kleiner Geister zuziehen. Und damit ist dann auch die Halloween-Saison in der Kuchenwelt offiziell eröffnet.

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Spätestens seit unserem Besuch in New York vor zwei Jahren sind Kürbisse ein fester Bestandteil von Halloween für uns. In diesem Jahr gibt es darum einen süßen Kürbis für euch. In leuchtendem orange sieht er nicht nur zum anbeißen aus, sondern ist es auch! Habt ihr erkannt, woraus er besteht? Unter der orangefarbenen Schale verbergen sich ein köstlicher Vanille- und Kürbisboden die mit zartbitterer Schokoladen-Ganache umhüllt werden. Die Schale besteht aus reichlich Fondant und schon ist der kleine Geselle gezaubert. Es ist gar nicht so schwierig, wie es auf den ersten Blick vielleicht aussieht und lohnt sich wirklich! Alternativ könnt ihr aus den Zutaten natürlich auch ein "klassisches" Törtchen machen; dazu schaut ihr am besten mal hier vorbei. Den Kürbisboden solltet ihr unbedingt mal ausprobieren, spätestens nach dem ersten Bissen seid ihr im Herbst angekommen, versprochen. Also, ran an die Küchenmaschine und auf geht’s!

Zutaten für den Kürbisboden

  • 350g Mehl
  • 2Tl Backpulver
  • ½ TL Salz
  • 1 TL Zimt
  • je 1/2 TL Muskat, Nelken und Ingwer
  • 280g Zucker
  • 300ml Sonnenblumenöl
  • 4 Eier
  • 400g Kürbismus (ich habe einen Hokkaidokürbis in sehr wenig Wasser gedünstet und anschließend püriert)
  • 3 EL Kakaonibs

Zutaten für den Vanilleboden

  • 260g Zucker (je zur Hälfte brauner und weißer Zucker)
  • 300g weiche Butter
  • 5 Eier (ergeben auch etwa 300g)
  • 100ml Schlagsahne
  • 1-2 TL Vanillearoma
  • 2 TL Backpulver
  • 300g Mehl

Zutaten für die Schokoladen-Ganache

  • 400g Schokolade
  • 400g Schlagsahne

Zutaten für die Dekoration

  • 1kg Fondant
  • Lebensmittelfarben in orange, braun und grün

Zubereitung

Am Abend bevor ich den Kürbis zusammenbaue backe ich bereits die Böden und bereite die Ganache zu. Dafür den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und die Fettpfanne vom Backofen mit Backpapier auslegen und bereitstellen. Für den Kürbisboden nun in einer Schüssel Mehl, Backpulver, Salz und Gewürze mischen. In der Küchenmaschine den Zucker mit den Eiern verquirlen, bis die Masse luftig und weißlich ist. Nun nach und nach das Öl hinzugeben und das nicht mehr heiße Kürbismus untermixen. Anschließend die Mehlmischung und ganz zum Schluss die Kakaonibs mit einer Gummizunge unterheben. Den fertigen Teig gleichmäßig in der vorbereiteten Fettpfanne verteilen. Nach etwa 30 Minuten Backzeit sollte der Boden fertig sein und kann mit dem Backpapier auf einem Rost abkühlen.

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Für den Vanilleboden erneut die Fettpfanne mit Backpapier auslegen. In der Küchenmaschine die weiche Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Die Eier kommen einzeln hinzu und werden jeweils gründlich untergemischt. Die Masse lieber etwas länger als zu kurz rühren. Nun die Sahne hinzugeben. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und beides nur kurz unterrühren. Den fertigen Teig auf dem vorbereiteten Backblech glattstreichen und für ca. 20-25 Minuten backen. Den fertigen Kuchen vollständig (über Nacht) auf dem Blech auskühlen lassen.

Für die Ganache die Schokolade hacken und in einer Schüssel bereitstellen. Die Sahne in einem Topf erhitzen, bis sie gerade zu kochen beginnt. Den Topf vom Herd nehmen und die Sahne über die Schokolade geben. Alles zwei Minuten stehen lassen und anschließend Sahne und Schokolade zu einer homogenen Masse verrühren. Die Ganache über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.

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Am folgenden Tag die beiden Böden auf die Arbeitsfläche legen und jeweils drei unterschiedlich große Kreise ausschneiden. Der größte Kreis sollte einen Durchmesser von ca. 15 cm haben, die beiden anderen sollten jeweils 1 - 1,5cm kleiner sein. Insgesamt habt ihr nun 6 Böden vor euch liegen, drei Kürbis- und drei Vanilleböden. Die übrigen Teigreste verarbeiten wir dann morgen zu einer weiteren Halloween-Köstlichkeit.

Nun gebe ich 2 EL der Creme in eine mikrowellenfeste Schüssel und erhitze sie für max. 10 Sekunden bei halber Wattleistung. Die Creme ist nun streichfähig und lässt sich gut auf den Böden verteilen. Mit einem der kleinen Böden beginnen, diesen mit etwas Ganache auf einem Cakeboard fixieren und mit Ganache bestreichen. Nun kommt der nächstgrößere Boden, allerdings vom anderen Teig, darauf. Die letzten beiden Arbeitsschritte wiederholen und den größten Boden, wieder vom anderen Teig darauf legen. Anschließend genauso weitermachen, diesmal vom größten zum kleinsten Boden arbeiten und die Böden jeweils mit Ganache verbinden. Die Ränder nun mit einem Messer begradigen, so dass eine runde Kürbisform entsteht. Den Kuchen rundherum mit Ganache einstreichen; dafür ggf. nochmals eine Portion der Ganache, wie oben beschrieben, verflüssigen. Sobald der Kuchen rundherum mit Ganache eingestrichen ist, die aufgetragene Ganache kurz im Kühlschrank fest werden lassen.

Nun die für einen Kürbis typischen Ausbuchtungen formen, indem man rillen in die Kugel ritzt und den Kuchen danach erneut vollständig mit Ganache einstreichen. Alle Krümel und Teigstücke, die beim Modellieren vom Kuchen entfernt wurden, in einer Schüssel aufbewahren und morgen weiterverarbeiten. Die Torte dann bis zur weiteren Verarbeitung in den Kühlschrank stellen.

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Den Fondant weich kneten und eine kleine Portion separieren. Den Rest mit Lebensmittelfarbe orange färben und gleichmäßig in der Größe des Kuchens ausrollen. Den Fondant mit Hilfe der Rolle auf den Kuchen legen und sorgfältig andrücken. Der Fondant sollte möglichst faltenfrei auf dem Kuchen liegen. Nun die kleine Portion Fondant grün färben und daraus den Stilansatz formen. Zum Schluss den Kürbis und den Stilansatz mit Lebensmittelfarbe bemalen.

Den Kuchen bis eine Stunde vor dem Verzehr im Kühlschrank lagern. Er sollte Zimmertemperatur haben, damit sich die Aromen voll entfalten können.

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Na, was sagt ihr zu diesem süßen Herbstgemüse? Mir hat es sehr viel Spaß gemacht und ich hoffe, dass es euch genauso geht! Lasst eurer Kreativität freien Lauf und habt eine gute (Kuchen-) und eine schaurig schöne Halloween-Zeit!

Eure Tine