Mandel-Himbeer-Cupcakes {Mandel | Himbeere | Likör | Meringue}*

 

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Manchmal entsteht ein Rezept aus einem Moment, wenn ich im Supermarkt beim Vorbeilaufen an einem Regal ein neues Produkt entdecke. Manchmal sehe ich ein Bild und manchmal ist es eine Mischung aus allem. In diesem Fall ist es der neue und vegane (!) Mandellikör Baileys Almande. Die Flasche ist mit floralen Motiven verziert und hat mich sofort angesprochen. Nach einem ersten Test habe ich mich für eine Komination aus Mandel und Himbeere entschieden und Muffins gebacken. Die Muffins sind anschließend mit einer leichten Meringue-Buttercreme getoppt, die mit etwas Mandellikör aromatisiert ist. 

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Passend zu Ostern gibt es als Deko ein Nest aus knusprigen Kornflakes und knackigen Mandelstiften, umhüllt von fruchtiger Ruby-Schokolade und einem Osterei. Egal ob mit Ei zu Ostern oder nur so mit einem knackigen Häufchen aus Schoko-Chrunch, die Cupcakes sind super saftig und fangen die Aromen des Frühlins wunderbar ein. 

Zutaten für die Muffins

  • 100g Mehl (Typ 405)
  • 80g gemahlene Mandeln
  • 80g Zucker
  • 1 gestr. Tl Natron
  • 1 Tl Backpulver 
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier
  • 65g Öl (ich bevorzuge zum Backen Sonnenblumenöl)
  • 35g Mandellikör (z.B. Baileys Almande) 
  • 1 El saure Sahne
  • 1 Tl Vanilleextrakt 
  • Ca. 125g Himbeeren (je nach Größe 2-3 je Muffins bei 11 Muffins)

Zutaten für die Meringue-Buttercreme

  • 2 Eiweiß (Größe L)
  • 100g feiner Zucker
  • 125g zimmerwarme Butter
  • 1-2 El Mandellikör (z.B. Baileys Almande)

Zutaten für die Dekoration 

  • 100g geschmolzene Ruby-Schokolade
  • 30g Kornflakes
  • 50g geröstete Mandelstifte
  • Ostereier nach Geschmack

Zubereitung

Ein Muffinblech mit Papier- oder Silikonförmchen auslegen. Das Rezept reicht für ca. 11 Cupcakes. Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Die trockenen Zutaten in einer Schüssel gut vermischen. Die feuchten Zutaten mit Ausbahme der Himbeeren mit einem Schneebesen verrühren. Die Creme zu den trockenen Zutaten geben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Die Förmchen zu 2/3 mit Teig füllen und jeweils 2-3 Himbeeren auf dem Teig verteilen und leicht eindrücken. Die Muffins für ca. 18-20 Minuten backen un eine Stäbchenprobe machen. Die Muffins anschließend aus der Form holen und vollständig auskühlen lassen. 

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Während die Muffins im Backofen sind, die Meringue-Buttercreme zubereiten. Dazu die Eier trennen und die Eigelbe anderweitig (z.B. für einen Pudding oder ein Curd) verwenden. Das Eiweiß und den Zucker in einer Metallschüssel unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen über einem kochenden Wasserbad auf mind. 65°C erhitzen. Hierbei ist ein Thermometer notwendig. Sobald die Temperatur erreicht ist, das Wasserbad entfernen und das Eiweiß in der Küchenmaschine steif schlagen. So lange weiterschlagen, bis die Masse auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, dies kann einige Minuten dauern. Sobald die Meringuecreme Zimmertemperatur hat, die zimmerwarme Butter (das ist wirklich sehr wichtig für das Gelingen der Creme) in drei Portionen unter den Eischnee rühren, bis eine homogene und glatte Creme entstanden ist. Sollte die Creme ausnahmsweise doch ausflocken, kann man sie einfach kurz über dem Wasserbad erwärmen und wieder glattrühren. Den Mandellikör hinzufügen und vollständig unterrühren. Sollte die Creme zur weiteren Verarbeitung zu weich sein, kann man sie einen Moment im Kühlschrank aufbewahren. Die Creme in einen Spritzbeutel füllen und jeweils eine großzügige Portion auf die vollständig ausgekühlten Küchlein spritzen. Bis die Dekoration fertig ist, die Cupcakes im Kühlschrank ruhen lassen. 

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Die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen, Mandelsplitter und Cornflakes unterrühren. Die sollten jeweils vollständig von Schokolade umhüllt sein. Nun mit Hilfe von 2 Teelöffeln kleine Nester auf ein Backpapier setzen und in die Mitte von jedem Nest ein Ei setzten. Die Nester im Kühlschrank in ca. 30 Minuten fest werden lassen. Die ausgehärteten Schokonester vorsichtig vom Backpapier lösen und jeweils auf einem Cupcakes platzieren. 

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Ich wünsche euch viel Freude mit diesem Rezept und hoffe, ihr lasst es euch schmecken. Egal ob zur Osterzeit oder zu einer anderen Gelegenheit. Die Schokohäufchen sind übrigens auch ohne Cupcakes super lecker und rasch zubereitet. Habt eine köstliche (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine 

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* Dieser Beitrag enthält unbeauftragte Werbung. Alle Produkte wurden von mir ohne Auftrag gekauft.  

Ruby-Charlotte {Himbeere / Johannisbeere / Joghurt / Ruby-Schokoriegel}*

 

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Von der neuen Ruby Schokolade, die von Callebaut entdeckt wurde, habe ich erst vor einigen Wochen erfahren. Eine liebe Kollegin hatte mir ein rosa farbenes KitKat mitgebracht und seitdem bin ich angefixt! Diese Variante wird auf Basis der neuen, von Callebaut auf den Markt gebrachten Schokolade in Hamburg produziert und zumindest aktuell nur limitiert und in ausgewählten Geschäften verkauft.

Die Charlotte vereint Vanillebiskuit, Beerenmarmelade und Joghurtmousse, die von Ruby KitKats umgeben werden. Das schaut nicht nur hübsch aus, sondern schmeckt auch wunderbar. 

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Zutaten für den Biskuit  

  • 2 Eier (Größe L)
  • 90g Zucker (inkl. 1 Päckchen Vanillezucker) 
  • 40ml Milch (heiß!)
  • 30g Butter (geschmolzen)
  • 60g Mehl
  • 30g Speisestärke
  • 1 Prise Salz

Zutaten für die Fruchtfüllung

  • 200g Himbeeren
  • 300g Johannisbeeren  
  • 35g brauner Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 3 El Gin
  • 2 Blatt Gelatine

Zutaten für die Joghurt-Mousse

  • 450g griechischer Joghuert
  • 2 Päckchen Sofort-Gelatine
  • 250g Schlagsahne
  • 2 Tl SanApart
  • 2 El Agavendicksaft

Zutaten für die Dekoration  

  • 8 Päckchen Ruby Kitkat oder ähnliche Schokoriegel
  • 50g Schlagsahne
  • einige Beeren für die Dekoration  
  • weißes Schleifenband

Zubereitung

Los geht’s mit dem Biskuit. Den Boden einer Springform von 15cm Durchmesser mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen. Die Eier mit dem Zucker, dem Vanillezucker und der heißen Milch gründlich aufschlagen, bis eine sehr helle und luftige Masse entsteht. Das kann einige Minuten dauern, aber die Geduld lohnt sich. Die geschmolzene Butter in einem dünnen Strahl zur Eimasse geben, dabei sollte die Küchenmaschine nur ganz kurz laufen. Anschließend die vermischten trockenen Zutaten auf die Eigelbmasse geben. Alles mit einer Gummizunge vorsichtig aber sehr gründlich und in kreisförmigen Bewegungen unterheben und anschließend in die Springform füllen. Die Böden ca. 35 Minuten backen. Nach einer geglückten Stäbchenprobe den fertigen Boden aus dem Ofen nehmen und in der Form vollständig auskühlen lassen. 

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Für die Fruchtfüllung, die Früchte waschen und verlesen oder das TK-Obst auftauen und mit dem Zucker in einem Topf zum Kochen bringen. Die Beeren für ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Die Gelatine nach Packungsanweisung einweichen, den Gin kurz vor Ende der Garzeit unter die Beerem mischen und alles noch einmal gründlich aufkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen und die ausgedrückte Gelatine unter ständigem Rühren in den Früchten auslösen. Die Fruchtmasse in einer Schale erkalten lassen. 

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Für die Mousse den Joghurt mit der Sofort-Gelatine nach Packungsanweisung verrühren. Die Sahne mit dem SanApart steif schlagen und unter den Joghurt heben. Mit dem Dicksaft nach Geschmack süßen und für einen kurzen Moment kalt stellen. 

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Den Boden einmal quer durchschneiden und einen der beiden Böden auf eine Tortenpappe legen. Da die Creme erst im Kühlschrank komplett fest wird, lege ich einen Tortenring um den untersten Boden und gebe 1/3 der Fruchtcreme auf den Boden. Die Hälfte der Mousse auf der Fruchtmasse verteilen und den zweiten Boden auflegen und ebenso verfahren. Die Torte für ca. 30 Minuten kalt stellen. Die verbleibende Fruchtcreme glatt rühren, ggf. ganz leicht erwärmen und die Torte damit bestreichen. Damit alles fest wird, sollte die Charlotte nun für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Den Tortenring vorsichtig entfernen, die Sahne steif schlagen und den Rand der Torte mit einer dünnen Schicht Sahne einstreichen. Die KitKat in jeweils zwei Riegel teilen und um die Torte stellen. Dabei die Riegel vorsichtig an die Torte drücken. Die Oberfläche mit Beeren verzieren und mit einer Schleife dekorieren.

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Die Torte im Kühlschrank lagern, sie sollte aber mindestens 30 Minuten vor dem Verzehr Zimmertemperatur nehmen. Nun bin ich aber sehr gespannt, wie euch die KitKat’s schmecken und was ihr zu meiner Charlotte sagt - schreibt mir gerne einen Kommentar oder eine Nachricht. Ich freue mich über euer Feedback! Lasst sie euch schmecken und habt eine beerige (Kuchen-)Zeit!  

Eure Tine

*Werbung ohne Auftag weil Nennung von Marken

Dripped Cake {Schokolade / Himbeere / Cakepop / Sprinkles}

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Mit dieser Torte haben wir einen lieben Kollegen verabschiedet. Manchmal bietet das Leben Chancen, die man ergreifen muss und auch wenn es uns oft schwer fällt, ist es immer gut auf sein Herz zu hören. Also gab's zum Abschied eine Torte und die perfekte Gelegenheit für einen dripped cake. Was liegt näher für einen großen Schokoladen- und Eisliebhaber? Die Torte ist gefüllt mit einer zartbitteren Ganache und fruchtigem Himbeermark und wird von einem großen Cakepop-Eis gekrönt. Sie erfordert ein wenig Geduld, aber die ist bestens investiert, versprochen! 

Zutaten für die Böden

  • 4 Eier (Größe L)
  • 180g Zucker (inkl. 2 Päckchen Vanillezucker) 
  • 80ml Milch (heiß!)
  • 60g Butter (geschmolzen) 
  • 120g Mehl
  • 60g Speisestärke
  • 1 Prise Salz

Zutaten für das Himbeermark

  • 250g Himbeeren
  • 20g Zucker
  • 20g Speisestärke

Zutaten für die Schokoladenganache

  • 150g Schlagsahne
  • 150g Zartbittere Schokolade

Zutaten für die Meringue-Buttercreme

  • 3 Eiweiß (Größe L) 
  • 150g Zucker
  • 190g Butter
  • Lebensmittelfarbe nach Geschmack

Zutaten für die Dekoration

  • Kuchenreste
  • Zartbittere Ganache oder Frischkäse
  • Eiswaffel
  • 80g geschmolzene Zartbittere Kuvertüre  
  • Sprinkles oder andere Zuckerdekoration

Zubereitung

Los geht es mit der Ganache. Dafür die gleichmäßig gehackte Schokolade in einer Schüssel bereitstellen. Die Sahne kurz erhitzten - nicht kochen - und über die Schokolade gießen. Alles für ca. 2 Minuten stehen lassen und dann vorsichtig nach und nach zu einer homogenen Masse verrühren. Die Ganache über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.

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Den Backofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen. Die Eier mit dem Zucker, dem Vanillezucker und der heißen Milch gründlich aufschlagen, bis eine sehr helle und luftige Masse entsteht. Das kann einige Minuten dauern, aber die Geduld lohnt sich. Die geschmolzene Butter in einem dünnen Strahl zur Eimasse geben, dabei sollte die Küchenmaschine nur ganz kurz laufen. Anschließend die vermischten trockenen Zutaten auf die Eigelbmasse geben. Alles mit einer Gummizunge vorsichtig aber sehr gründlich und in kreisförmigen Bewegungen unterheben und anschließend in die Springformen füllen. Die Böden ca. 35 Minuten backen. Nach einer geglückten Stäbchenprobe die fertigen Böden aus dem Ofen nehmen und in der Form vollständig auskühlen lassen.

Am folgenden Tag starte ich mit dem Himbeermark. Dazu die Beeren verlesen und mit dem Zucker in einem Topf zum Kuchen bringen. Die Speisestärke mit wenig Wasser glatt rühren und unter stetem Rühren unter die Himbeeren mischen. Die Masse einige Minuten unter ständigem Rühren kochen lassen, sie sollte sichtbar dicker werden. Das Himbeermark vom Herd nehmen und in einer Schüssel auskühlen lassen. 

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Die Böden aus der Form lösen, begradigen bzw. einen 1cm hohen Deckel abschneiden und die Böden jeweils einmal waagerecht durchschneiden. Die Deckel werden später für das Cakepop-Eis verwendet. Die Ganache glatt rühren, ggf. wenige Sekunden in der Mikrowelle streichfähig machen und in einen Spritzbeutel füllen. Die Creme sollte formstabil sein und nicht fließen. Einen Boden mit etwas Ganache auf einer Tortenpappe fixieren und einen fingerdicken Ring Ganache auf den Boden spritzen. Die Ganache sollte einen Abstand zum Rand der Torte von 0,5cm haben. Das Innere des Schokorings mit Himbeermark füllen. Sollte die Ganache zu weich sein, den Boden für 10 Minuten in den Kühlschrank geben und erst dann den nächsten Boden auflegen. Mit den übrigen Böden ebenso verfahren, ggf. einen Tupfer Ganache auch in die Mitte der Böden spritzen und den Zwischenraum mit Himbeermark füllen. Zum Schluss einen der unteren Böden falsch herum auflegen, so dass die Oberfläche der Torte schön glatt ist.

Die Torte in den Kühlschrank stellen und die Buttercreme herstellen. Dazu die Eier trennen und die Eigelbe anderweitig (z.B. für einen Pudding oder ein Curd) verwenden. Das Eiweiß und den Zucker unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen über einem kochenden Wasserbad auf 65°C erhitzen. Hierbei ist ein Thermometer notwendig. Sobald die Temperatur erreicht ist, das Wasserbad entfernen und das Eiweiß sehr steif schlagen. So lange weiterschlagen, bis die Masse auf Zimmertemperatur abgekühlt ist. Dies kann einige Minuten dauern. Nun die zimmerwarme Butter (die Temperatur der Butter ist sehr wichtig für das Gelingen der Creme) in drei Portionen unter den Eischnee rühren, bis eine homogene und glatte Creme entstanden ist. Sollte die Creme ausnahmsweise doch ausflocken, kann man sie einfach kurz über dem Wasserbad erwärmen und wieder glattrühren. Die Torte oben und am Rand mit ca. 1/3 der Buttercreme einstreichen, dabei sicherstellen, dass Der Freiraum bis zur Ganache gefüllt ist. Die Torte sollte für mind. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen.

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In dieser Zeit die Buttercreme teilen und 1/2 mit Lebensmittelfarbe färben. Beide Farben jeweils in einen Spritzbeutel füllen und breit stellen. Die Kuchendeckel in einer Schale fein zerkrümeln und mit der übrigen Ganache mischen. Sollte die Ganache aufgebraucht sein, kann man auch wunderbar Frischkäse verwenden. Es sollte eine formbare Masse entstehen, die zu großen Eiskugeln geformt wird. Diese im Kühlschrank fest werden lassen. Die Kuvertüre schmelzen und den Rand einer Eiswaffel damit bestreichen und mit Zuckerperlen dekorieren.

Die Torte aus dem Kühlschrank nehmen und die weiße und farbige Buttercreme abwechselnd auf den Rand der Torte spritzen. Dazu ist es hilfreich, wenn die Torte auf einem drehbaren Untersetzer steht. Die übrige Buttercreme oben auf der Torte verteilen und alles mit einer Palette glätten. Die Torte nun so lange kalt stellen, bis die Buttercreme fest ist. Das dauert ca. 1/2 bis 1 Stunde. Die Kuvertüre ggf. nochmals leicht erwärmen und die Temperatur mit einem Tropfen an der Lippe testen. Wenn sie die Lippe berührt, sollte man keine Temperatur wahrnehmen. Nun mit Hilfe eines Spritzbeutels wenig Kuvertüre auf den Rand der Torte spritzen, so dass sie am Rand der Torte herunterfließt. Ca. 1-2 El Schokolade auf die Oberseite der Torte spritzen und mit einer Palette rasch glätten. Die Eiskugel mit Kuvertüre überziehen und auf die Torte setzen. Mit der Waffeln und nach Geschmack mit Springels dekorieren. Die Torte bis 1/2 Stunde vor dem Verzehr kalt stellen. 

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Das Rezept mimt zwar etwas Zeit in Anspruch, aber die Mühe lohnt sich auf jeden Fall! Die Kombination aus Himbeeren und zartbitterer Schokolade ist einfach großartig. Lasst sie euch schmecken und habt eine gute (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

 

Nusstorte mit Tonkacreme und Beeren {Mandel / Beeren / Tonkabohne / Ricotta}

 

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Die liebste Marmelade in unserem Haushalt ist immer noch Erdbeermarmelade und darum muss der Vorrat auch mindestens für ein Jahr reichen. Also ging es heute nochmal ins Erdbeerfeld und bei der Gelegenheit konnte ich nicht widerstehen: neben den selbst gepflückten Erdbeeren wanderten Himbeeren, Brombeeren und Süßkirschen in meinen Korb. 

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Habt ihr schon mal Tonka Bohnen ausprobiert? Ich war schon länger neugierig, aber erst kürzlich sind sie mir in die Hände gefallen. In der erfrischenden Ricotta-Creme macht sich das an Vanille erinnernde, leicht säuerliche Aroma ganz wunderbar. Abgerundet wird das Törtchen von nussigen Mandelböden. Ihr müsst diese Kombi unbedingt probieren! Die Creme ist ziemlich unkompliziert und so lässt sich die Torte ziemlich rasch aufbauen. 

Zutaten für den Nussboden

  • 3 große Eier
  • 180g Zucker
  • 1 Tl Vanillemark
  • 3 El saure Sahne
  • 150g Butter
  • 150g gemahlene Mandeln
  • 100g Mehl (Typ 405) 
  • 1 Tl Backpulver 

Zutaten für die Tonkacreme

  • 250g Ricotta
  • 250g Margerquark
  • 2 El Zucker
  • 1/2 Tonkabohne, fein gemahlen 
  • 180g Schlagsahne
  • 1 Tl San Apart

Zutaten für die Beerenfüllung und Dekoration

  •  500 - 750g frische, gemischte Beeren

Zubereitung

Den Backofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen. Den Boden von 2 runden Backformen mit jeweils 15cm Durchmesser mit Backpapier auslegen und bereitstellen. Die Eier mit dem Zucker und der Vanille sehr schaumig schlagen, bis die Masse fast weiß ist. Butter schmelzen, die saure Sahne einrühren und beides gründlich unter die Eimasse mixen. Mehl, Backpulver und Nüsse mischen und mit einer Gummizunge zu einem glatten Teig verarbeiten. Dabei sollte möglichst wenig Luft entweichen. Den Teig gleichmäßig auf die beiden Formen verteilen und für ca. 30-35 Minuten backen. Auf einem Kuchenrost erst mit der Form und dann ohne vollständig auskühlen lassen.

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Die Böden evtl. begradigen und jeweils einmal waagerecht durchschneiden. Für die Creme die Sahne mit dem SanApart steif schlagen. Ricotta, Quark, Zucker sowie die fein geriebene halbe Tonka Bohne glatt rühren. Zum Schluss 2/3 der Sahne unterheben.

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Die Beeren waschen, säubern und ggf. die Kerne entfernen. Einen Boden auf einer Tortenpappe mit etwas Creme fixieren und ca. 1/4 der Creme auf dem Boden verteilen und großzügig mit Beeren belegen. Den nächsten Boden auflegen, mit der Creme, den Beeren und übrigen Böden ebenso verfahren. Die Torte mit einem Berg frischer Beeren denkorieren und den Rand rundherum mit der verbliebenen Schlagsahne einstreichen.

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Die Torte mindestens 4 Stunden kalt stellen. Damit sich die Aromen vollständig entfalten, sollte sie eine halbe Stunde bevor sie serviert wird aus dem Kühlschrank genommen werden. Lasst sie euch schmecken und genießt diese wunderbare (Beeren-)Zeit!

Eure Tine 

Kokos-Himbeer-Törtchen {Himbeere / Kokosflocken / Sahne / Schokolade}

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Ob zum Muttertag oder einfach nur so, diese fruchtig exotischen Himbeertörtchen sind der Hingucker auf jeder Kaffeetafel und schmecken einfach wunderbar. Unter der Spiegelglasur verbirgt sich eine luftige Kokos-Mousse mit einem Kern aus fruchtigem Himbeermark. Ein exotischer Kokos-Biskuit und eine schokoladig Knusperschicht runden das Törtchen ab. Seid ihr bereit für die Tropen und Frühling pur?

Ich habe im Supermarkt meines Vertrauens die neuen Spiegelglasuren von Küchle entdeckt und (von meinem eigenen Geld) gekauft. Sie sind toll; lassen sich unkompliziert herstellen und wunderbar verarbeiten. Alternativ könnt ihr die Glasur aber auch selbst herstellen, das Rezept gibt's bereits im Archiv und ich verlinke es euch unten. 

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Zutaten für den Biskuit

  • 2 Eier
  • 50g Zucker
  • 40ml Kokosmilch
  • 40g Mehl
  • 30g Speisestärke
  • 20g Kokosmehl
  • 1 Prise Salz

Zutaten für die Knusperschicht

  • 100g weiße Schokolade
  • 30g Kornflakes
  • 50g Kokosflocken

Zutaten für das Himbeermark

  • 200g Himbeeren
  • 25g Zucker
  • 1 Blatt Gelatine 

Zutaten für die Kokosmouse

  • 220ml Kokoscreme (Milch aus der Dose inkl. der festen Creme)
  • 2 Eigelb
  • 40g Zucker
  • 4 Blatt Gelatine
  • 250g Schlagsahne

Zutaten für die Glasur und die Deko

  • 1 Päckchen Spiegelglasur (z.B. von Küchle) oder eine Portion nach diesem Rezept 
  • Einige Himbeeren

Zubereitung

Zuerst bereite ich das Himbeermark zu, denn das braucht ein bisschen Zeit um fest zu werden. Dazu die Gelatine nach Packunsanweisung einweichen. Himbeeren und Zucker in einem Topf erhitzen bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Beeren vom Herd nehmen und die ausgedrückte Gelatine unterrühren. Das Mark in Silikon-Halbkugeln mit einem Durchmesser von ca. 4cm verteilen und im Kühlschrank vollständig fest werden lassen. Das dauert mind. 4 Stunden, ideal ist über Nacht.

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Für die Knusperschicht die Kokosraspeln in einer beschichteten Pfanne rösten. Die Schokolade temperieren, d.h. langsam schmelzen und die Kokosraspeln und Cornflakes untermischen. Die Masse auf Backpapier ausstreichen, so dass eine ca. 0,5cm dicke Platte entsteht und im Kühlschrank fest werden lassen. Abgedeckt kann die Knusperschokolade dort auch ein paar Tage gelagert werden. 

Für den Biskuit den Backofen auf 175°C Ober-Unter-Hitze vorheizen. Die Eier mit dem Zucker und der heißen Kokosmilch sehr luftig aufschlagen bis die Masse fast weiß aussieht. Mehle, Stärke und Salz mischen und vorsichtig unter die Eimasse heben. Den Biskuit in einer eckigen Form oder einer Springform von mind. 28cm Durchmesser ca. 15 Minuten backen. Bis zur weiteren Verwendung vollständig auskühlen lassen und beispielsweise in einem Tortenkontainer oder in Frischhaltefolie gewickelt kühl lagern. 

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Anschließend bereite ich die Kokosmousse zu. Dafür die Gelatine nach Packungsanweisung einweichen. Sahne steif schlagen und kühl stellen. Eigelb und Zucker verrühren und die Milch aufkochen. Die Milch unter ständigem rühren in einem dünnen Strahl unter die Eigelb Mixen und alles zurück in den Topf schütten. Die Eiermilch unter ständigem rühren bei mittlerer Hitze andicken lassen. Der Vorgang braucht ein wenig Geduld und einige Minuten Zeit. Die Masse vom Herd nehmen, in eine Rührschüssel umfüllen und die ausgedrückte Gelatine darin auflösen. Es sollten dabei keine Klümpchen entstehen. Die Creme in den Kühlschrank stellen und regelmäßig prüfen, ob sie geliert. Sobald das der Fall ist, die Sahne unterheben und die Törtchen aufbauen. 

Eine Silikonform mit sechs Halbkugeln von 7cm Durchmesser zu 2/3 mit der Creme füllen. Dabei die Creme auch an den Rändern verteilen, so dass das Silikon nicht mehr zu sehen ist. Je eine Halbkugel Himbeermark in die Mitte setzen und leicht fest drücken. Aus der Knusperplatte mit einem Ausstecher 6 Kreise mit 5cm Durchmesser ausstechen und auf das Himbeermark setzen. Zum Schluss aus dem Biskuit 6 Kreise á 6cm Durchmesser ausstechen und auf die Törtchen legen. Die Böden sollten möglichst Plan mit dem Rand der Formen abschließen. Ggf. überschüssige Creme entfernen, oder mit Creme auffüllen. Die Törtchen über Nacht, mindestens jedoch 6 Stunden kühl stellen.  

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Vor der Glasur sollten die Törtchen für ca. 1 Stunde tiefgefroren werden. Die Glasur nach Packungsanweisung oder dem Rezept zubereiten und auf 35C abkühlen lassen. Die Törtchen mit etwas Abstand auf ein Kuchen- oder Pralinengitter setzen und mit der Glasur überziehen. Übrige Glasur auffangen, z.B. mit einem Backblech und in einem luftdicht verschlossen Gefäß im Kühlschrank lagern. Die Glasur ist dort ca. 1 Woche haltbar. 

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Die Törtchen dekorieren und am Besten frisch servieren. Der Aufwand lohnt sich wirklich und wenn man die Schritte auf ein paar Tage verteilt dauert es nur halb so lang ;-) Lasst sie euch schmecken und habt eine köstliche (Kuchen-)Zeit!  

Eure Tine

 

Himbeer-Granat-Cookies {Joghurt / Granatapfel / Himbeere / Schokolade}

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Kennt ihr das: manchmal haben wir eine Idee und dann läuft uns kurz darauf genau das Produkt über den Weg, das man zur Umsetzung der Idee benötigt. Das sind Situationen, in denen mich selbst die Fastenzeit nicht davon abhalten kann Schokolade zu kaufen. Vor ungefähr zwei Jahren habe ich herrliche Joghurt-Cookies gemacht und nun ist es höchste Zeit dieses Rezept mal wieder zu backen. Es handelt sich um typisch amerikanische Cookies, die wunderbar "chewy" und sehr gehaltvoll sind. Eigentlich so gar nichts für die Fastenzeit, aber Sonntags ist bei uns glücklicherweise Fastenbrechen erlaubt. 

Und passend zum dem Rezept habe ich bei meinem Einkauf im Supermarkt meines Vertrauens vor ein paar Tagen eine neue Sonderedition der "Yogurette" entdeckt - mit Himbeeren und Granatapfel. Wie für dieses Rezept gemacht. Also, gibt es die Variante der Cookies dieses Mal mit Yogurette und Granatapfelkernen - yummy! Ich kann's kaum erwarten, bis die Kekse fertig sind!

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 Zutaten

  • 160g Weizenmehl
  • 120g Butter (Zimmertemperatur)
  • 1 Ei
  • 180g Zucker (je 1/2 brauner & weißer Zucker)
  • je 1/2 Tl Backpulver & Natron
  • 1/2 Tl Salz
  • 1 Tl Vanillepulver
  • 100g Schokolade mit Himbeer-Granatapfel-Joghurt-Füllung (z.B. Yogurette) grob gehackt
  • 100g frische Granatapfelkerne

Zubereitung

Am Abend zuvor die Butter mit dem Zucker in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer schaumig rühren. Beides sollte sich gut verbunden haben und die Butter locker sein. Das Ei und das Vanillepulver zufügen und ebenfalls gründlich untermixen. In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver, Natron und Salz mischen. Die trocken Zutaten zur Buttermischung geben und nur so lange rühren, bis gerade ein homogener Teig entsteht. 3/4 der Schokolade und Beeren mit einem Teigschaber unterheben und den Teig abgedeckt für mind. 12 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. 

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Am nächsten Tag den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Zwei bis drei Backbleche mit Backpapier auslegen. Von dem Teig 9-10 Portionen auf die Backbleche verteilen. Das geht beispielsweise mit einem Eisportionierer sehr gut. Wichtig ist, dass ausreichend Platz zwischen den einzelnen Cookies bleibt, denn sie nehmen beim Backen deutlich an Größe zu. Es empfiehlt sich max. 4 Cookies auf einem Blech zu backen. Die Cookies mit der verbleibenden gehackten Schokolade und den Beeren bestreuen.

Die Cookies für ca. 12-15 Minuten bzw. bis sie goldbraun sind,  im Ofen backen. Auf dem Backblech auskühlen und fest werden lassen und dann vorsichtig in einem luftdichten Gefäß zwischen Lagen von Pergamentpapier schichten. 

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Die Cookies sind echte Zuckerbomben und darum mag ich sie am Liebsten mit einer frische Tasse Kaffee oder einem Kakao mit möglichst wenig Zucker. Lasst sie euch schmecken und habt eine gute (Kuchen-)Zeit!

Bis bald, eure Tine