Erdbeer-Rhabarber-Kuppel {Rhabarber | Erdbeere | Vanille | Mandel}

 

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Happy Birthday, ZeitfürKuchen!

Schon seit vier Jahren begleitet mich der Blog nun durch unseren Familienalltag und hat mir schon viele wunderbare Momente beschert. Ich bin sehr dankbar für euer Interesse, eure Rückmeldungen und die vielen Herzchen und tollen Nachrichten, die mich hier und auf anderen Wegen erreichen. 

Wenn ich auf das letzte Jahr zurück schaue, dann gab es eine große Veränderung: ein Sauerteig hat die Familie ergänzt. Seitdem findet ihr hier nicht nur süßes und herzhaftes Gebäck, sondern regelmäßig auch Brot. Nie hätte ich es für möglich gehalten saftige, knusprige und wunderbar aromatische Roggen-, Weizen- und Mischbrote selbst zu backen. Auch wenn ein Sauerteig ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit und Pflege bedarf, es lohnt sich auf jeden Fall.

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Aber heute, zum Geburtstag gibt es etwas besonderes. Ich liebe diese kleinen Beauties, egal ob rund oder eckig, groß oder klein. Unter dem Rhabarber verbergen sich eine weiße Schokomousse mit Erdbeerstückchen, ein Erdbeerkern, Rhabarbercurd und Erdbeerbiskuit. Sooo lecker und genau das Richtige um einen Geburtstagskaffeeklatsch zu veranstalten! 

Zutaten für den Biskuit

  • 2 Eier
  • 90g Zucker
  • 1 Tl Vanilleextrakt
  • 100g Sonnenblumenöl
  • 120g Mehl (Typ 405) 
  • 1/2 Tl Backpulver  
  • 1 Tl Rote Beete Pulver  
  • 12g fein gehackte gefriergetrocknete Erdbeeren

Zutaten für die Schoko-Mousse

  • 145g Milch
  • 1 Tl Vanille
  • 1 Eigelb
  • 20g Zucker
  • 50g weiße Kuvertüre
  • 4 Blatt Gelatine
  • 200g Schlagsahne

Zutaten für den Erdbeerkern

  • 200g Erdbeeren
  • 1 El Agavendicksaft
  • 1 Beutel Gelierfix (für kalte Zubereitung) 

Zutaten für die Rhabarberschicht

  • 3-4 Stangen Rhabarber 
  • 3-4 El Grenadine Sirup
  • 1 Päckchen roter Tortenguss

Zutaten für die Fertigstellung

  • 1 Päckchen Tortenguss
  • 50g geröstete Mandelblättchen
  • 2-3 El Rhabarber-Curd

Zubereitung

Für den Erdbeerkern die Früchte waschen und verlesen. Die Erdbeeren mit dem Agavendicksaft prürieren und das Geliermittel gründlich untermixen. Das Mark in Silikon-Halbkugeln mit einem Durchmesser von ca. 4cm verteilen und im Kühlschrank vollständig fest werden lassen. Das dauert ca. 3-4 Stunden. 

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Für den Biskuit den Boden einer Springfrom mit 26cm Durchmesser mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Die Eier mit dem Zucker und der Vanille sehr schaumig rühren. Das Öl zugeben und gründlich untermischen. Die trockenen Zutaten mit Ausnahme der getrockneten Erdbeeren vermischen und mit einem Teigschaber unter die Eimasse heben. Zum Schluss die fein gehackten, gefriergetrockneten Erdbeeren unterheben und den Teig in die vorbereitete Form füllen und ca. 15-20 Minuten backen. Den Boden vollständig auskühlen lassen und Kreise von 6cm Durchmesser ausstechen. 

Den Rhabarber waschen, schälen und in schmale Streifen schneiden. Die Streifen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und mit Grenadine bepinseln. Für ca. 7-8 Minuten bei 170°C Umluft im Ofen garen und auskühlen lassen. 

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Eine Silikonform mit sechs Halbkugeln von 7cm Durchmesser mit jeweils zwei Streifen Rhabarber auslegen. Die Silikonform mit dem Erdbeerpüree für einigen Minuten einfrieren, dann lässt sich das Püree später leichter aus der Form lösen. Für die Creme die Sahne steif schlagen und bis zur weiteren Verwendung kalt stellen. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen, die Kuvertüre hacken und in einer mittelgroßen Schüssel bereit stellen. Eigelb, Vanille und Zucker schaumig rühren. Die Milch aufkochen und heiß unter die Eigelbmasse rühren. Die Mischung zurück in den Topf geben und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren anziehen lassen. Die Milch sollte ein klein wenig andicken und sämig über den Kochlöffel laufen. Die heiße Milch durch ein Sieb auf die Schokolade gießen und kurz stehen lassen. Die Gelatine ausdrücken und zu der Schoko-Milch geben und alles zu einer glatten Masse verrühren. Solange in den Kühlschrank stellen bis die Creme zu gelieren beginnt. Dann die Sahne vorsichtig unterheben und auf die Silikonformen verteilen. Dabei sollten die Forme nur zu 3/4 gefüllt werden. Je einen Erdbeerkern in die Mousse drücken und alles im Kühlschrank für 3-4 Stunden fest werden lassen. 

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Die ausgestochenen Böden am Rand mit Rhabarber-Curd einstreichen und die gerösteten Mandelblättchen an den Rand drücken. Die Mousse-Törtchen kurz einfrieren, aus der Silikonform lösen und auf ein Gitter stellen. Den Tortenguss nach Packungsanweisung zubereiten, auf ca. 35°C abkühlen lassen und die Kuppeln zügig damit überziehen. Je eine Kuppel auf einen Boden setzten und servieren. 

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Ich wüsche euch viel Freude mit diesem Rezept und natürlich auch mit meinem Blog. Schaut mal wieder vorbei und schreibt mir gerne, wenn ihr Fragen habt, einen Wunsch für ein neues Rezept oder einfach so. Wenn ihr eines meiner Rezept nachgebacken habt, dann freue ich mich über ein Photo oder eine Verlinkungen auf Instagram.

Habt es fein, eure Tine

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Stuten de lux {Hefe | Rosine | Mandel | Zucker}*


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Meistens stehen Sauerteigbrote auf unserem Frühstückstisch, aber gelegentlich braucht es eine Alternative. Egal mit welchem Belag, es ist der beste Stuten, den ich jemals gebacken habe, vielleicht keiner für jeden Tag, aber hey warum eigentlich nicht?

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Das Rezept stammt, mit Ausnahme einiger Änderungen, aus dem wunderbaren Brotbackbuch der Wildbackers. Das Brot ist etwas dunkler und man könnte meinen, es wäre mit Vollkornmehl gebacken, aber das Geheimnis sind fein pürierte Rosinen, die zuvor einige Stunden in Apfelsaft eingelegt wurden. Dieser Trick macht den Stuten super aromatisch und saftig. Geröstete Pinienkerne und Mandeln verleihen dem Stuten Chrunch und machen ihn zu einem besonderen Frühstück. 

Zutaten für das Quellstück

  • 40g Rosinen
  • 30g Apfelsaft

Zutaten für den Vorteig

  • 135g Weizenmehl (Typ 550)
  • 15g Hefe (frisch) 

Zutaten für den Hauptteig

  • 40g geröstete Mandelstifte und Pinienkerne
  • 200g Weizenmehl (Typ 550) 
  • 120g Margerquark
  • 75g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 6g Salz
  • Etwas Abrieb von einer Tonkabohne  
  • abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
  • 65g Butter

Zutaten für die Vollendung  

  • 1 Eigelb
  • 1-2 El Sahne
  • ggf. Hagelzucker

Zubereitung 

Die Rosinen im Apfelsaft einlegen und über Nacht in einem geschlossenen Gefäß im Kühlschrank durchziehen lassen.

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Für den Vorteig alle Zutaten in der Rührschüssel einer Küchenmaschine mit 80g Wasser vermengen und mindestens 30 Minuten abgedeckt bei Raumtemperatur ruhen lassen. Anschließend alle Zutaten mit Ausnahme der Mandeln und Kerne für den Hauptteig zum Vorteig geben und zuerst 5 Minuten auf langsamer Stufe und weitere 5 Minuten auf mittlerer Stufe kneten. Die eingelegten Rosinen pürieren und mit den Mandeln und Pinienkernen zum Teig geben und grüdlich unterkneten. Den Teig für weitere 30-40 Minuten abgedeckt bei Raumtemperatur ruhen lassen. 

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Eine Kastenform (ca. 30cm) mit Backpapier auslegen. Den Teig durchkneten, rund wirken und etwas in die Länge arbeiten, so dass er gut in die Form passt. Eigelb und Sahne verquirlen und den Stuten einmal damit einstreichen. Er sollte nochmals abgedeckt für 30 Minuten ruhen. 

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Den Backofen auf 190°C Ober-Unterhitze vorheizen, den Stuten mit dem übrigen Eigelb einstreichen und ggf. mit Hagelzucker bestreuen. Den Stuten an der Oberseite einschneiden und in den vorgeheizten Ofen schieben. Die Temperatur auf 170°C reduzieren und den Stuten für 35 Minuten baken. Aus dem Ofen holen, 10 Minuten auskühlen lassen und dann aus der Form holen. Den Stuten vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und möglichst frisch genießen. 

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Habt eine köstliche (Frühstücks-)Zeit und lasst euch den Start in den Tag mit diesem wunderbaren Broot versüßen.  

Eure Tine  

* Der Blogbeitrag enthält Werbung wegen Verlinkungen.  

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Red Velvet Pancake {Flocken | Chia | Milch | Rote Beete}


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Am Wochenende, wenn etwas mehr Zeit ist, dann darf die Zubereitung des Frühstück auch mal etwas länger dauern. Vor einiger Zeit habe ich ein Rote Beete Pulver entdeckt, das sich nicht nur für Mübeteige eigener, sondern auch wunderbar Pancakes aromatisiert und ihnen eine phänomenale Farbe verleiht Ich bin verliebt. 

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Neben gemahlenen Floccken und Chiasamen kommen diese Pancakes ganz ohne Eier aus und sind dennoch fluffig und leicht. Sie schmecken übrigens auch super, wenn man das Rote Beete Pulver durch die gleiche Menge Kakaopulver und einen Esslöffel Kakaonibs ersetzt. Probiert euch einfach durch, der Phantasie und dem Geschmack sind keine Grenzen gesetzt. 

Zutaten für die Pancakes

  • 280g Getreideflocken
  • 1 El Chiasamen
  • 2 Tl Backpulver
  • 1 Tl Natron
  • 2 Tl Rote Beete Pulver
  • 1 Prise Salz
  • 3 El Argavendicksaft
  • 500ml Milch (klassisch oder pflanzliche Milch) 
  • 100ml Sprudelwasser
  • Kokosöl zum Braten

Zubereitung

Getreideflocken, Chiasamen, Back- und Beetepulver, Natron und das Salz in einem Hochleistungsmixer zu feinem Mehl mixen und in eine Rührschüssel umfüllen. Argavendicksaft und nach und nach die Milch zugeben und alles mit einem Schneebesen zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig 5 - 10 Minuten ruhen lassen und dann das Sprudelwasser zugeben. Dieses so kurz wie möglich unterrühren, denn die Kohlensäure sollte möglichst im Teig erhalten bleiben.

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Den Backofen vorheizen, so dass die fertigen Pancakes darin warmgehalten werden können und eine Pfanne erhitzen. Etwas Kokosöl darin schmelzen und kleine Pancakes darin goldbraun ausbacken. Die Pancakes stapeln und im vorgeheizten Ofen warm halten.

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Am Liebsten serviere ich die Pancakes mit einem frischen Obstsalat, Ahornsirup, Marmelade oder Haselnusscreme. Der Phantasie und dem Geschmack sind hier aber keine Grenzen gesetzt, also probiert euch aus und genießt ein köstliches Frühstück.  

Habt eine gute (Pancake-)Zeit! Eure Tine

 

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Beeten Cookies {Rote Beete | Vanille | Ei | Liebe}*

 

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Das Herz im Herz, ist das nicht ein wunderbares Symbol zum Muttertag? Die Idee für die Kekse ist inspiriert von der lieben Vera, deren wunderbaren Blog ihr unter nicestthings finden könnt. 

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Anders als Vera habe ich keinen Schokoladenteig zum weißen Teig kombiniert, sondern Rote Beete Pulver für den farbigen Teig verwendet. Die Herzen machen ein bisschen Arbeit, man könnte es auch als meditatives puzzeln bezeichnen, aber es lohnt sich auf jeden Fall! Der Keksteig ist angelehnt an das Rezept von Peggy Porschen. Also, los geht’s: 

Zutaten für die Kekse

  • 200g Butter
  • 180g Zucker
  • 1 Ei
  • 400g Weizenmehl Typ 405
  • 1 Prise Salz
  • 3 Tl Rote Beete Pulver
  • 1 Tl Vanilleextrakt  

Zubereitung

Für den Teig Mehl und Salz mischen und auf zwei Rührschüsseln verteilen. In eine der Schüsseln das Rote Beete Pulver geben und gründlich mit dem Mehl vermischen. Nun die Butter in der Mikrowelle oder einem Topf schmelzen, mit einem Schneebesen Zucker und Ei unterrühren. Diese Masse exakt auf die beiden Rührschüsseln mit dem Mehl verteilen. Zum hellen Teig das Vanilleextrakt zugeben und aus beiden Portionen mit Hilfe eines Tagschabers und den Händen einen homogenen Teig kneten. Beide Teige für mind. 30 Minuten kalt stellen.

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Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Die durchgekühlten Teige jeweils in drei Portionen teilen und je eine weiße und eine pinke auf einer bemehlten Arbeitsfläche  ca. 4-5mm dünn ausrollen. Mit einem kleinen Herzausstecher Herzen ausstechen und in den jeweils anderen Teig einlegen. Mit einem Nudelholz und minimalem Druch jeweils einmal über den Teig rollen. Bei zuviel Druck verformen sich die Herzen. Nun mit einem großen Ausstecher die Plätzchen ausstechen und vorsichtig auf die Backbleche legen. Den Restlichen Teig wieder farblich trennen, sozusagen zurück puzzeln und erneut ausrollen und ausstechen. Die Plätzchen für 8-10 Minuten backen. Hier ist es wichtig, dass sie gerade eben gar sind, denn je länger sie backen umso mehr verlieren sie ihre Farbintensität. Die Plätzchen anschließend auf einem Kuchenrost vollständig auskühlen lassen.

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Luftdicht verpackt halten die Plätzchen (theoretisch) mindestens 3 Wochen. Zu zweit macht das Puzzeln übrigens besonders viel Spaß. Ich wünsche euch viel Freude mit dem Rezept und einen wunderbaren Muttertag im Kreis deiner Liebsten! 

Eure Tine

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Erdbeer Tonka Torte {Erdbeere | Tonka | Frischkäse | Meringue}


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Die Erdbeersaison hat endlich begonnen und während dieser Zeit werden hier Berge von Erdbeeren verputzt. Egal ob im Kuchen, im Dessert, als Drink oder pur, wir alle lieben diese kleinen roten Früchtchen sehr. Um sie mal wieder so richtig in Scene zu setzen kommt der Muttertag gerade recht daher! Wie könnte man eine Mutter besser verwöhnen, als mit dieser verführerischen Torte?

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Die Böden sind mit Tonkabohne fein aromatisiert, die Torte ist mit einer Erdbeer-Frischkäsecreme gefüllt und mit samtiger Buttercreme umhüllt. Egal ob ein- oder zweistöckig, sie ist so oder so ein Genuss. 

Zutaten für den Biskuit

  • 6 Eier
  • 270g Zucker
  • Abrieb von 1/4 Tonkabohne
  • 120ml Milch
  • 90g Speisestärke
  • 180g Mehl
  • 1 Prise Salz

Zutaten für die Erdbeercreme

  • 400g Frischkäse
  • 80g Puderzucker
  • 250g Schlagsahne
  • 1 Beutel Geliermittel für kalte Cremes
  • Abrieb von 1/2 Zitronenschale
  • 500g Erdbeeren, geputzt und klein geschnitten

Zutaten für die Meringue Buttercreme

  • 4 Eiweiß (Größe L) 
  • 200g Zucker
  • 250g zimmerwarme (!) Butter

Zutaten für die Dekoration

  • Erdbeeren
  • Zitronenmelisse

Zubereitung

Für die Böden den Backofen auf 175°C Ober-Unter-Hitze vorheizen und die Böden von zwei runden Formen mit 15cm Durchmesser und einer Form mit 18cm Durchmesser mit Backpapier auslegen.  Die Eier trennen und die Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Sobald die Masse zu Eischnee wird, langsam 1/3 des Zuckers dazu geben und solange weiter schlagen, bis ein fester, glänzender Schnee entstanden ist. Den Eischnee zur Seite stellen und die Eigelbe mit dem übrigen Zucker und dem Abrieb der Tonkabohne in einer zweiten Schüssel schaumig schlagen. In einem gleichmäßig dünnen Strahl die heiße Milch dazu geben. Vorsicht, nicht zu schnell rühren, denn dann spritzt es. Sobald die Eigelbe ebenfalls sehr schaumig und die Masse blassgelb ist, die Küchenmaschine oder den Handmixer ausschalten.  Nun mit einem Teigschaber 1/3 des Eischnees auf die Eigelbmasse geben, die Mehl- und Speisestärke-Mischung darüber sieben und alles vorsichtig unterheben. Den übrigen Eischnee ebenso unterziehen und den Teig auf die Formen verteilen. Dabei die große und eine kleine Form zu 3/4 füllen und den übrigen Teig in die zweite kleine Form füllen. Die Böden für ca. 35 Minuten im Ofen backen. Nach einer geglücktes Stäbchenprobe die Böden aus dem Ofen holen und vollständig in den Formen auskühlen lassen.

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Für die Meringue-Buttercreme die Eier trennen und die Eigelbe anderweitig (z.B. für einen Pudding oder ein Curd) verwenden. Das Eiweiß und den Zucker in einer Metallschüssel unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen über einem kochenden Wasserbad auf mind. 65°C erhitzen. Hierbei ist ein Thermometer notwendig. Sobald die Temperatur erreicht ist, das Wasserbad entfernen und das Eiweiß in der Küchenmaschine steif schlagen. So lange weiterschlagen, bis die Masse auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, dies kann einige Minuten dauern. Sobald die Meringuecreme Zimmertemperatur hat, die zimmerwarme Butter (das ist wirklich sehr wichtig für das Gelingen der Creme) in drei Portionen unter den Eischnee rühren, bis eine homogene und glatte Creme entstanden ist. Sollte die Creme ausnahmsweise doch ausflocken, kann man sie einfach kurz über dem Wasserbad erwärmen und wieder glattrühren. Falls die Creme zur weiteren Verarbeitung zu weich ist, kann man sie einen Moment im Kühlschrank aufbewahren.

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Die Böden vorsichtig aus der Form lösen und die beiden hohen Böden gleichmäßig zweimal waagerecht durchschneiden. Etwas Creme in die Mitte einer Tortenpappe streichen und den obersten Boden mit 15cm Durchmesser umgekehrt auf der Pappe fixieren. Für den Aufbau empfiehlt es sich die Böden in umgekehrter Reihenfolge zu verwerfen, denn der unterste ist durch den Boden der Backform schön gerade und sorgt für eine glatte Oberfläche und schöne Kanten der Torte. Aus den Größeren Böden für die zweite Etage Böden mit 12cm Durchmesser ausschneiden. Die Creme in einen Spritzbeutel füllen und auf jeden Boden, mit Ausnahme des jeweils letzten am Rand einen Ring Buttercreme aufspritzen.

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Die Buttercremeringe im Kühlschrank fest werden lassen. In der Zeit den Frischkäse mit dem Puderzucker und dem Zitronenabrieb verrühren. Sahne und Geliermittel nach Packungsanweisung steif schlagen und unter den Frischkäse heben. Die Erdbeeren ebenfalls unterheben und die Creme auf den Böden innerhalb der Buttercremeringe verteilen. Die Torte zusammensetzen und beide Etagen am Rand und auf der Oberfläche mit Buttercreme bestreichen, so dass eine glatte Oberfläche entsteht. Beide Etagen im Kühlschrank fest werden lassen und die Torte dann zusammen setzen. Die Torte mit Erdbeeren und etwas Grün (z.B. Melisse) dekorieren und möglichst frisch servieren. 

Egal zu welchem Anlass, habt ein köstliches Kaffeestündchen und macht euch ein paar schöne Stunden mit euren Liebsten. 

Eure Tine

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Marmorierter Hupf {Pistazie | Mandellikör | Vanille | Quark}*

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Zum Geburtstag muss es nich immer eine große Torte sein, sondern manchmal reicht auch ein „einfacher“ Gugelhupf um das Geburtstagskind glücklich zu machen. Samtiger Mandellikör, nussige Pistazien und fruchtige Beeren verleihen diesem Hupf drei feine Aromen, die wunderbar miteinander harmonieren.

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Gekrönt wird der dreifarbige Hupf von einer großzügigen Schicht fruchtiger Ruby Schokolade und bunter Zuckerperlen. Dieser Hupf braucht sich auf keinem Geburtstagstisch zu verstecken. 

Zutaten für den dreifarbig marmorierten Hupf

  • 4 Eier
  • 180g Zucker
  • 1 Tl Vailleextrakt
  • 180ml Pflanzenöl
  • 80ml Mandellikör (z.B. Baileys Almande) 
  • 280g Mehl
  • 2 Tl Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 El Joghurt
  • 2 El Fruchtpulver
  • 1 El Joghurt
  • 120g gemahlene Pistazien

Zutaten für die Creme

  • 175g Margerquark
  • 175g Frischkäse (Vollfettstufe) 
  • 1-2 El Zirtonensaft
  • 1-2 El Argavendicksaft  

Zutaten für die Dekoration

  • 50-80g Ruby Schokolade
  • Zuckerperlen

Zubereitung

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Die Eier mit dem Zucker und der Vanille in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer mindestens 10 Minuten schaumig schlagen, bis die Masse fast weiß ist. Beide Varianten sind prima, allerdings erlaubt es die Küchenmaschine schon die nächsten Schritte vorzubereiten. Den Joghurt mit dem Likör vermischen. In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen und ebenfalls bereit stellen. Je einen Löffel Joghurt mit den Pistazien bzw. dem Fruchtpulver verrühren und bereit stellen. Sobald die Eiercreme weißlich und sehr luftig ist, das Fett hinzugeben und solange weitermixen bis die Masse homogen ist. Die Mehlmischung auf die Eimasse sieben und mit einer Gummizunge unterheben. 1/3 vom Teig in die kalt ausgespülte Silikonform geben. Ein weiteres Drittel mit dem Pistazienmix vermischen und ebenso mit dem letzten Teigdrittel und der Beerencreme verfahren. Beide Teige in die Silikonform geben und alles mit einer Fabel spiralförmig marmorieren. Alternativ kann man den Kuchen auch in einer gefetteten und bemehlten Gugelhupfform backen.

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Den Kuchen für ca. 40-45 im vorgeheizten Ofen backen. Den Kuchen nach einer geglückten Stäbchenprobe aus dem Ofen nehmen. Erst einen Moment in der Form ruhen lassen, dann den Hupf stürzen und auf einem Kuchengitter vollständig erkalten lassen.

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Frischkäse und Quark mit dem Zirtonen- und dem Argavendicksaft abschmecken und glatt rühren. Die Creme in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen, den Hupf einmal waagerecht durchschneiden und mit der Creme füllen. Den oberen Teil des Hupfes auf die Creme setzen, so dass das Muster der Form wieder passt.

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Die Schokolade in einem heißen Wasserbad schmelzen und den Kuchen damit verzieren. Die Zuckerperlen auf der noch weichen Glasur verteilen und alles fest werden lassen. 

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Mit farblich passenden Kerzen schaut der Hupf wunderschön aus und kann es mit jedem anderen Geburtstagstörtchen locker aufnehmen. Der Kuchen selbst ist locker und saftig zugleich und erfrischend dank der Frischkäsefüllung. Lasst ihn euch schmecken und habt eine wunderbare (Kuchen-)Zeit, egal ob mit oder ohne Geburtstag!

Eure Tine  

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