Schoko-Käsekuchen {Oreo | Schokolade | Frischkäse | Erdbeere}*

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Während der wöchentlichen Einkäufe lasse ich mich gerne vom Angebot im Supermarkt inspirieren. Oft kaufe ich dann ein paar Zutaten, mit denen ich ein bestimmtes Gebäck plane. Oreos, vor allem die klassische Variante landet besonders häufig in meinem Einkaufswagen. Das hat vor allem zwei Gründe: 1. wir alle lieben diese zartbitteren Schokokekse pur oder im Gebäck (egal ob als Boden oder in der Creme). 2. ich muss mir immer neue Verstecke ausdenken, um überhaupt Gelegenheit zu haben mit ihnen zu backen und meist kaufe ich dann doch eine zweite Portion. Regelmäßig sind die Vorräte nämlich bereits verzehrt worden, bevor ich auch nur dazu kommen konnte sie zu verwenden.

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Aber, ich lerne dazu und so kann ich euch heute diese köstliche, super cremige und unfassbar schokoladige Tarte vorstellen. ;-) Für die Zubereitung reichen im Wesentlichen ein Schneebesen und eine Rührschüssel, auf Küchenmaschine kann man hier wunderbar verzichten. 

Zutaten für den Oreo-Boden

  • 28 Oreo-Kekse
  • 60g Butter

Zutaten für die Schokocreme

  • 120g Schokolade
  • 200g Vollfett-Frischkäse
  • 75g Zucker
  • 2 Tl Kakaopulver
  • 1 Tl Vanilleextrakt
  • 2 Eier
  • 50ml Saure Sahne

Zutaten für die Dekoration

  • 250g Erdbeeren
  • 50g Ruby Schokolade
  • 50g dunkle Schokolade

Zubereitung

Die Kekse in einem Blitzhacker fein mahlen und mit der geschmolzenen Butter vermengen. Statt im Blitzhacker kann man die Kekse grob zerbröseln, in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Topf oder Nudelholz fein stampfen. Den Boden von einer 35cm langen, rechteckigen Tartefom mit Backpapier auslegen und aus der Keksmasse einen Boden und Ränder formen. Die Masse ist sehr krümelig und es braucht ein bisschen Geduld. 

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Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Für die Käsemasse die Schokolade schmelzen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Die übrigen Zutaten mit einem Schneebesen von Hand zu einer glatten Masse vermischen und zum Schluss unter ständigem Rühren die zimmerwarme Schokolade unterziehen und alles auf den Boden der Tarte verteilen. Sollte etwas Käsemasse übrig sein, dann lässt sie sich in einem Silikonförmchen gut backen. Die Tarte im heißen Ofen für ca. 25-28 Minuten backen. 

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Nachdem die Tarte vollständig ausgekühlt ist, lege ich die gewaschenen Erdbeeren auf die Obefläche. Die Schokolade jeweils schmelzen, in je ein Papier-Spritzbeutel oder einen Gefrierbeutel füllen und eine feine Spitze abschneiden. Die Schokolade über die Erdbeeren sprenkeln und die Tarte möglichst frisch genießen. 

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Da sie sehr gehaltvoll ist, genügt ein kleines Stückchen. Mit einem frischen Espresso ist sie ein ganz besonderer Genuss. Habt viel Freude mit diesem Rezept und eine köstliche Erdbeer-(Kuchen-)Zeit!  

Eure Tine

* Werbung ohne Auftrag durch Nennung von Markennamen  

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Buttermilch-Zitronen-Tarte {Buttermilch | Blaubeere | Lemoncurd | Mohn}

 

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Diese Tarte ist für mich Kindheitserinnerung pur. Im alljährlichen Sommerurlaub, an immer dem gleichen Ort, gab es fast jeden Tag ein Eis. Dieses Eis hat genau so geschmeckt, wie diese Tarte - zumindest in meiner Erinnerung. Buttermilch, Zitrone und eine knusprige Waffel. Statt einer Waffel gibt es hier einen knusprigen Tarteboden mit einem Hauch Mohn, selbst gemachtem Lemon-Curd und einer luftigen Buttermilchmousse. 

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Gerade wenn es warm ist, ist diese Tarte super erfrischend und schmeckt mit ein paar frischen Heidelbeeren extra fruchtig und schaut auch noch optisch hübsch aus. Habt ihr schon einmal „gecurded“? Ich kann es nur wärmstens empfehlen, den selbst gemachtes Curd schmeckt besonders gut und der Phantasie sind einfach keine Grenzen gesetzt. Probiert es doch mal aus. 

Zutaten für die Tarte

  • 180 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei
  • 300 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 El Mohn
  • getrocknete Erbsen oder andere Hülsenfrüchte zum Blindbacken

Zutaten für die Buttermilch-Mousse

  • 500ml Buttermilch
  • 2 Tl Zitronensaft
  • 2 Beutel Gelatine fix (gemäß Packungsanweisung)
  • 250g Schlagsahne
  • 1 Päckchen Sahnesteif
  • 1-2 El Agavendicksaft

Zutaten für die Fertigstellung  

  • 200g Lemoncurd (selbst gemacht oder gekauft)
  • 50g frische Blaubeeren
  • 1-2 Scheiben Zitrone
  • einige Blättchen Zitronenmelisse oder Minze

Zubereitung

Für den Teig Mehl, Salz und Mohn in einer Rührschüssel mischen. Die Butter in der Mikrowelle oder einem Topf schmelzen, mit einem Schneebesen Zucker und Ei unterrühren. Die Eiermasse zum Mehl geben und alles mit einem Teigschaber zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig bis zur weiteren Verabeitung bzw. für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. 

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Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen und den Boden einer Tarteform von 35cm Länge mit Backpapier auslegen. Die Tarteform mit dem Teig auskleiden und mit Backpapier belegen. Aus den Teigresten backe ich meist ein paar Kekse. Auf das Backpapier die Hülenfrüchte verteilen und die Tarte für 15 Minuten blind backen. Anschließend Hülenfrüchte und Backpapier entfernen und weitere 5 Minuten backen, bis der Boden goldbraun ist. Die Tarte vollständig auskühlen lassen und aus der Form heben. 

Die Buttermilch mit der Zitrone und der Gelatine nach Packungsanweiung verrühren. Die Sahne mit dem Sahnesteif steif schlagen und vorsichtig unter die Buttermilch heben. Die Creme mit Agavendicksaft abschmecken. Den Boden der Tarte mit dem Lemoncurd bestreichen und die Buttermilchcreme auf dem Curd verteilen. Die Tarte im Kühlschrank für mindestens 4 Stunden fest werden lassen. Mit Beeren, Zitronenstückchen und Minze dekorieren und je nach Jahreszeit leicht gekühlt servieren. 

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Ich hoffe, die Tarte schmeckt euch ebenso gut wie mir und vielleicht weckt sie ja auch bei euch Erinnerungen. Habt eine köstliche (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

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Winterlicher Käsekuchen {Spekulatius / Quark / Cranberry / Whiskey-Karamell}

 

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Wenn ihr keine Plätzchen mehr essen mögt oder ihr die weihnachtlichen Gewürze noch nicht endgültig in den Schrank verbannen möchtet, dann habe ich hier etwas für euch: erfrischender Käsekuchen mit Spekulatiusboden, winterlicher Käsecreme und köstlichen Whiskey-Karamell. Die Käsemasse ist nur leicht gezuckert, so dass sie wunderbar mit der Karamellsauce harmoniert. Gekrönt ist alles mit meinem momentanen Lieblingsobst: Cranberries! 

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Ein Stück Käsekuchen passt nicht nur wunderbar zum Kaffee oder Tee am Nachmittag, sondern kann eine tolle Alternative zum Dessert sein. Wenn vom Nachmittag noch etwas übrig ist, dann gibts bei uns abends meist ein kleines Käsekuchen-Betthupferl. Die Stücke schneide ich dazu recht klein und serviere meist ein bisschen Fruchtsauce oder Karamell dazu - himmlisch. Das garantiert zwar keine guten Träume, aber ab und zu ist das ein perfekter Abschluss für einen langen Tag. 

Zutaten für den Boden

  • 50g Butter
  • 200g Spekulatius

Zutaten für die Käsecreme

  • 2 Eier
  • 40g brauner Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Tl Spekulatiusgewürz
  • 100g Schlagsahne
  • 500g Margerquark

Zutaten für die Karamellsauce

  • 100g Zucker
  • 20g Butter
  • 100ml Sahne
  • 20cl Whisky

Zutaten für die Dekoration  

  • geeiste Cranberries (nach diesem Rezept)
  • einige zerkrümelte Spekulatius

Zubereitung

Den Backofen auf 140°C Umluft vorheizen und den Boden einer Springform mit 18cm Durchmesser mit Backpapier auslegen. Die Kekse in einem Blitzgacker fein mahlen. Alternativ legt man die Kekse in einen Gefrierbeutel, verschließt diesen und zerstößt die Plätzchen mit einem Topf oder Nudelholz. Die geschmolzene Butter hinzufügen und alles gut verkneten. Die Mischung auf den Boden der Form geben und glatt drücken. 

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Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren. Gewürz, Sahne und Quark zugeben und so lange rühren bis die Masse homogen ist. Die Käsemasse auf dem Boden verteilen und den Kuchen für 40-45 Minuten im vorgeheizten Ofen backen.

Den leicht abgekühlten Käsekuchen auf einem Kuchengitter vollständig erkalten lassen und mit geeisten Cranberries und Spekulatius verzieren. Bis zum Verzehr kalt stellen.

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Für die Karamellsauce den Zucker karamellisieren und die Butter unterrühren wenn der Zucker goldbraun ist. Sobald die Butter weitgehend geschmolzen ist auch Sahne und Whiskey zugeben. Einen Moment einkochen und in ein steriles Glas füllen. Den Käsekuchen mit dem Karamell servieren oder dekorieren und dazu einem frischen Kaffee oder Tee genießen.

Habt eine gute (Kuchen-)Zeit!  

Eure Tine

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Birnen-Riesling-Torte {Birne / Riesling / Mohn / Vanille}

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Seid dem wir in Frankfurt leben, ist das Rheingau unser persönlicher Weinkeller. Ich liebe die Besuche beim Winzer und die Chance alles vor Ort probieren zu können. Die Vorliebe für Riesling besteht schon seit mehreren Generationen in unserer Familie, wobei die Weine früher von der Mosel und nicht aus dem Rheingau stammten. Warum also nicht mal mit einem Riesling backen?

Sicherlich habt ihr schon mal eine Apfelweintorte gesehen oder probiert. Statt Äpfeln und Apfelwein habe ich mich heute für Birnen und Riesling entschieden, auch eine großartige Kombination, die ihr unbedingt probieren solltet! Der mürbe Boden und die Sahne runden die Kombi perfekt ab. Die Süße kommt vor allem aus den Früchten, die Zugabe von Zucker ist minimal. 

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Zutaten für den Mürbeteig

  • 180g Mehl
  • 80g Butter
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 2 Tl Mohn
  • 1 Tl Backpulver

Zutaten für den Birnenpudding

  • 1kg Birnen (nicht zu reif)
  • 1 Päckchen Vanillepudding
  • 200ml Weißwein (Riesling aus dem Rheingau)
  • 175ml Birnensaft
  • 1 Päckchen Bourbon Vanillezucker
  • 1 El brauner Zucker

Zutaten für die Sahne

  • 250g Schlagsahne
  • 2 Tl SanApart
  • Bourbonvanillepulver

Zubereitung

Aus den Zutaten für den Mürbeteig mit den Händen rasch einen glatten Teig kneten und diesen in Frischhaltefolie gewickelt für mind. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

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In der Zwischenzeit die Birnen schälen, vom Kerngehäuse befreien und in kleine Stücke schneiden. Wein und Saft mischen,  einen Teil davon abnehmen und das Puddingpulver sowie den Zucker nach Anleitung anrühren. Den übrigen Saft mit den Birnen zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze einige Minuten kochen lassen, bis die Birnen weich sind. Sie sollten allerdings nicht zerfallen. Das Puddingpulver vorsichtig einrühren und noch eine Minute unter ständigem Rühren kochen lassen. Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. 

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Eine kleine Kastenform mit Backpapier auslegen und mit dem gleichmäßig dünn ausgerollten Mürbeteig auslegen. Den Pudding einfüllen und im vorgeheizten Backofen für ca. 35 - 40 Minuten. Der Rand sollte goldbraun sein. 

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Den Kuchen erst in der Form und anschließend auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Sollte der Kuchen noch warm sein, dann schmilzt die Sahne. Darum bereite ich ihn meist einen Tag vor dem Verzehr zu. Die Sahne mit dem SanApart steif schlagen und auf dem Kuchen verteilen. Mit gemahlener Vanille bestreuen und am Besten frisch servieren.

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Der Kuchen schmeckt wunderbar fruchtig mit einer leicht säuerlichen Note, die ihm der Weißwein verleiht. Wir lieben diesen Kuchen und essen ihn besonders gerne im Spätsommer und zum Herbstanfang.

Habt eine gute (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

Ziegenkäsetarte {Feige / Tomate / Thymian / Ziegenkäse / Parmesan}

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Die Idee für diese Tarte hatte ich, als ich die ersten reifen Feigen bei meinem Obsthändler gesehen habe. Feigen und Ziegenkäse sind großartig, vor allem wenn man noch eine wenig Thymian hinzugibt. Leider sind nicht alle Familienmitglieder Fan dieser Kombi aus fruchtig und herzhaft. Also hole ich ein paar reife Flaschen- und Ochsenherz-Tomaten aus dem Garten und bereite eine zweite Variante für den Rest der Familie zu. So sind später am Tisch alle glücklich :-)

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Zutaten für den Mürbeteig

  • 400g Weizenmehl (Typ 550) 
  • 200g kalte Butter
  • 1 Prise Salz
  • 4-5 El kaltes Wasser
  • 1 Tl Paprikapulver
  • 80g geriebener Parmesan

Zutaten für die Füllung

  • 2 reife Feigen
  • 4 Flaschentomaten
  • 2 Ochsenherzen
  • 4 Charlotten
  • 6 Stängel Thymian  
  • 300g Ziegenfrischkäse
  • 300g Saure Sahne  
  • 5 Eier
  • Salz und Pfeffer
  • 2 El Schnittlauch
  • 250g geriebener Ziegengouda

Zubereitung

Aus den Zutaten für den Mürbeteig rasch mit den Händen einen glatten Teig kneten und diesen in Frischhaltefolie gewickelt mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

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In der Zwischenzeit die Tomaten, die Feigen und die Kräuter waschen und mit einem Küchentuch vorsichtig abtrocknen. Den Stilansatz der Feigen entfernen und diese vierteln, wobei die Viertel am Boden noch verbunden sein sollten. Die Ochsenherzen quer in fingerdicke Scheiben schneiden, die Flaschentomaten der Länge nach halbieren, beide Sorten falls nötig von grünen Stilansatz befreien. Die Charlotten ebenfalls der Länge nach in Achtel teilen, den Schnittlauch in feine Ringe schneiden und die Blättchen von den Thymianstängeln abrupfen.

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Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Das Rezept reicht für zwei kleine Tartformen mit ca. 12cm Durchmesser und zwei Tarteformen mit ca. 24-26cm Durchmesser. Die Böden von den kleinen und mittelgroßen Tarteformen mit Backpapier auslegen. Ziegenfrischkäse und saure Sahne verrühren, die Eier sorgfältig untermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Schnittlauch und 1/3 vom geriebenen Ziegengouda unterheben. Den Teig dünn ausrollen und die Tarteformen damit auslegen. Jeweils eine der aufgeschnittenen Feigen in eine der kleinen Tarteformen mittig setzten und die Käsemasse drumherum mit einem Löffel einfüllen. Die Feigen mit etwas von dem verbleibenden Ziegengouda und Thymian bestreuen und bereitstellen. Die übrige Ziegenkäsecreme auf die beiden Tarteformen verteilen und die Tomaten und Charlotten gleichmäßig auf beide Formen verteilen. Mit dem übrigen Käse und Thymian bestreuen und alle Formen in den Backofen geben. Die Tartes zwischen 30 und 45 Minuten bzw. bis die Käsemasse gestockt ist und die Oberfläche goldbraun ist, backen.

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Die Tartes einen Moment auskühlen lassen und noch lauwarm servieren. Mit einem Glas Federweißen oder einem kühlen Bier schmecken sie großartig. Sie sind aber auch kalt und für unterwegs als Picknick wunderbar.

Genießt einen goldenen Herbstabend und habt eine gute (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine 

 

 

Tomaten-Crumble {Tomate / Basilikum / Parmesan / Mandel}

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Spätestens seit Raabe Socke wissen wird, dass "Alles wächst". Mit dem ersten eigenen Garten war uns allen sofort klar, dass dort irgendwo ein kleiner Nutzgarten rein muss. Klein aber fein, ist hier vollkommen ausreichend. Eine Ecke wird von drei wuchernden Tomatenbüschen eingenommen, die wir momentan nur noch mit Müh und Not bändigen können. Aber das stört eigentlich niemanden, denn sie liefern eine reiche und wunderbar aromatische Ernte. Aber was backt man mit Tomaten, wenn die Ernährung im Moment abends eher low carb sein soll? Ein Crumble mit Mandel-Käse-Streuseln ist die perfekte Lösung.

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Zutaten für die Tomaten

  • 1,2kg frische Tomaten
  • 3 Charlotten
  • 1-2 El Olivenöl
  • 1 Tl Puderzucker
  • Salz & Pfeffer

Zutaten für die Streusel

  • 100g weiche Butter
  • 60g geriebener Parmesan
  • 60g geriebener Cheddar
  • 120g gemahlene Mandeln
  • 125g gemahlene Pekannüsse
  • 4 Stile Basilikum
  • 1 Tl Salz

Zubereitung

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Die Tomaten waschen, bei größeren Exemplaren den Stilansatz entfernen und in fingerdicke Scheiben schneiden. Kleine Tomaten ganz lassen. Eine Auflaufform mit Olivenöl fetten und eine erste Schicht Tomaten hineingeben. Die Charlotten schälen und in feine Ringe schneiden. Einen Teil der Zwiebelringe auf den Tomaten verteilen, etwas Puderzucker darüber stäuben und mit Salz und Pfeffer würzen. Ebenso weiter verfahren, bis alle Tomaten und Zwiebeln aufgebraucht sind.

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Die Blätter von drei Basilikumstilen abzupfen und mit dem Salz in einem Mörser fein zerreiben. Butter, Käse und Mandelmehl sowie die Basilikumpaste mit den Händen zu einem bröseligen Teig verarbeiten. Die Streusel gleichmäßig auf den Tomaten verteilen und den Crumble für 20-30 Minuten im vorgeheizten Ofen backen.

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Den Crumble aus dem Ofen nehmen, mit den übrigen Basilikumblättern dekorieren. Mit einem kühlen Bier, einem Glas Wein oder ohne Alkohol zum Beispiel mit einem Infused-Water servieren. Ich wünsch euch einen köstlichen Abend und eine wunderbare (Crumble-)Zeit.

Eure Tine